Mobilitätselite oder doch irgendwie SUV-Fahrer?

Auch diese Internetseite verbracht Energie. Nur als Beispiel: Wir verbrauen im Monat ca. 4-5 kw fürs Bakfiets, und ca. 100-150 kw für den Rest, und sind damit für unsere Größe ziemlich sparsam... Unser Strom ist nebenbei gesagt Fossil- und Atom-frei.

Natürlich ist ein normales Rad trotzdem besser. Aber auch nur 1x Auto fahren aus Faulheit ist viel schlimmer. Alles ist relativ.

Mist! Jetzt hab ich doch was geschrieben hier :X3::X3::X3:
 
Erst recht !
Zum unwort des jahres werden seit jeher realitätsbeschreibende begriffe gekürt, die bessermenschen / möchtegernmeinungsdiktatoren / -volks- bzw. -umerziehern ein dorn im blinden auge sind.

PS: ... und aus aktuellem anlass: wenn ich sehe, daß (nach meinem kenntnisstand) ökohysterische und die widerspruchslösung (also einem wahrhaft effektiven lösungsansatz für ein thema, bei dem es wirklich um leben und tod geht) ablehnende politiker vielfach ein und dieselben sind, dann kommt mir ob so viel pharisäertum das kalte k...en
 
Zuletzt bearbeitet:
Erst recht !
Zum unwort des jahres werden seit jeher realitätsbeschreibende begriffe gekürt, die bessermenschen / möchtegernmeinungsdiktatoren / -volks- bzw. -umerziehern ein dorn im blinden auge sind.

PS: ... und aus aktuellem anlass: wenn ich sehe, daß (nach meinem kenntnisstand) ökohysterische und die widerspruchslösung (also einem wahrhaft effektiven lösungsansatz für ein thema, bei dem es wirklich um leben und tod geht) ablehnende politiker vielfach ein und dieselben sind, dann kommt mir ob so viel pharisäertum das kalte k...en
(n)(n)(n)
Oha, das Recht auf eine eigene Meinung bedeutet dir nicht sehr viel, wenn Menschen anderer Meinung es beanspruchen, nicht wahr?

Bitte poste doch wieder bei Motor-Talk. Da werden sie dich dafür feiern.
 
Beim Fahren fühlt man sich vermutlich auf nem großen, breiten Lastenrad tatsächlich ähnlich erhaben, wie im SUV. Und an die anderen Verkehrsteilnehmer signalisiert man auch sowas wie "Obacht, wenn du mir dran fährst, dann bekommt deine Karre auch ordentlich was ab". Klar braucht son Teil Platz. Wobei aufm Radweg kostet die Größe andere Radler höchstens paar s Zeit. Und auf der Straße isses mir tatsächlich wurscht, wenn die Motorisierten etwas entschleunigt werden. (Keine Sorge, ich muss kaum Fahrbahn fahren.) Tja und wahrscheinlich werden auch beide Fahrzeuge angeschafft, damit die normalen Routinefahrten wie Job, Einkäufe, Kindergarten, Schule und Besuche mehr Spaß machen oder wenigstens ein schönerer Aspekt dabei ist. Tja und weder sehe ich mein Lastenrad sportlich, ich gondel damit nur tiefenentspannt durch die Gegend noch taugt fast kein SUV für sportlichen Betrieb bzw wird entsprechend bewegt (zum Glück bleibt der Umwelt wenigstens Das erspart).
Hm jetzt in Summe doch überraschend viele Gemeinsamkeiten.
Nur was die Ressourcen und Umweltbelastung angeht, ist das Lastenrad ein kleiner Fisch gegenüber nem Wal. Die diversen Materialien sind zum großen Teil identisch, nur steckt im ganzen Lasti zB weniger Alu als in einer Radaufhängung vom manchem SUV. Die Energie, die nur für den Transport der SUV-Einzelteile sowie des ganzen Fahrzeugs zum Auslieferungshändler benötigt wird, kann ich vermutlich bis ans Lebensende E-unterstützt nicht mehr abradeln. Und bei den Betriebsemissionen steht beim Lasti einfach Null.
Daher mein Fazit: Ja viel Übereinstimmung, aber im Gegensatz zum SUV sehe ich aufm Lasti nicht den leisesten Grund für ein schlechtes Gewissen. Wenn ichs nicht hätte, dann würde ich auf jeden Fall mehr Auto fahren.
Als Mobilitätselite sehe ich mich ganz sicher nicht, und der Begriff gefällt mir eh überhaupt nicht.
 
..... Die Energie, die nur für den Transport der SUV-Einzelteile sowie des ganzen Fahrzeugs zum Auslieferungshändler benötigt wird, kann ich vermutlich bis ans Lebensende E-unterstützt nicht mehr abradeln. Und bei den Betriebsemissionen steht beim Lasti einfach Null.....
Diesen Satz, mit der Änderung von "SUV-Einzelteile" auf "KFZ-Einzelteile", werde ich jetzt mal öfters mal in Diskussionen Pro/Contra-Radverkehr anwenden. Bisher nutzte ich immer, das 250gr. Brötchen nicht mit 2,5to-SUV in 2,5km Entfernung zu holen, absoluter Quatsch sind.
 
Eure interessante Diskussion hat mich jetzt auch getriggert, mal meinen Senf dazu zu geben.
Auch wenn ich hier ohne die Kindertransport-Notwendigkeit eh ein Exot bin.

Deswegen lautet meine aktuelle Lösung für die reine Transportproblematik und den kompletten Verzicht aufs Auto mittlerweile :

Zuggräftiges kleineres Lastenpedelec mit multifunktionellen Einsatzmöglichkeiten (wie z.B. Tern GSD oder Riese und Müller Multicharger).

Dazu noch einen stabilen Schwerlastanhänger (möglichst auch multieinsatzfähig wie den BikesAtWork-Trailer).

Damit decke ich dann im bergigen Raum wie bei mir im Süden die meisten Einsatzzwecke ab.

Vorteil: ich kann noch mit der S-Bahn oder U-Bahn fahren oder mit der BOB-Bahn in die Berge und dort ein paar schöne Tage ohne Autonotwendigkeit mit kleinerer Campingausstattung verbringen (mit großem Lasti unmöglich).

Wenn ich aber nun größere Cargoaktionen habe (Möbeltransport, Brennholzbeschaffung, Umzüge, etc.) , dann kommt zusätzlich der Lastenanhänger zum Tragen.

Für die täglichen notwendigen Transportaufgaben reicht ein GSD vollkommen aus und ist extrem variabel. Solche Räder könnte man sogar mit in den Urlaub nehmen, was bei großen Lastis auch z.T. möglich aber sehr unkonfortabel ist.

Leider ist der Markt der Lastenräder extremst Long-John-lastig und multifunktionelle Lösungen wie das GSD oder evtl. der Multicharger noch eine kleine Niesche. Bzgl. zusätzlicher S-Pedelec-Lastenlösung fast nur auf Riese und Müller beschränkt.

Da vermisse ich von anderen Herstellern adequate Lösungen. Es ist leider bei diesen der hauptsächliche Kindertransport im Portfolio oder im Kopf der Reissbrettzeichner, was aber auch verständlich ist.

Übrigens finde ich den Bulli (VW-Bus)oder ähnliches nicht unbedingt einen Luxusgegenstand mit viel unnützem Raum. Wenn man ihn nur für den Urlaub und fürs Wildcampen mit den Transport von Surfbrettern und Mountain-Bike verwendet hat, oder teilweise darin wohnt, dann ist dies sicherlich eine umweltfreundlichere Lösung als eine Wohnung, die viel Fläche versiegelt und bei single Haushalten nur wenig genutzt wird.

Ich hatte damals meinen Bus vor dem Verschrotten gerettet, für 5 DM gekauft und 6 Jahre lang noch gut genutzt, 1 Jahr in Griechenland und der Türkei darin gewohnt. Dann nach Afrika verkauft, wo dieser bestimmt noch viele weitere Jahre genutzt wurde. Das war bestimmt nicht die allerschädlichste Lösung. Wenn ich könnte, würde ich es wieder so machen, aber dann eher im Hänger.
 
Beim Fahren fühlt man sich vermutlich auf nem großen, breiten Lastenrad tatsächlich ähnlich erhaben, wie im SUV.
Äh...nein. Weder im Yeti noch im Load.

Und an die anderen Verkehrsteilnehmer signalisiert man auch sowas wie "Obacht, wenn du mir dran fährst, dann bekommt deine Karre auch ordentlich was ab".
Äh....nein. Eher falls ich stürze, passiert den Passagieren wenig. Oder Ladung bleibt heile.

Klar braucht son Teil Platz. Wobei aufm Radweg kostet die Größe andere Radler höchstens paar s Zeit.
Äh...nein. Die Familie mit Kindern auf eigenen Rädern und noch unsicheren Fahrweisen, die anderen Menschen mit langsamer Fahrweise und nicht gerader Fahrt brauchen auch Platz. Ein Lastenrad ist nicht unbedingt langsamer als andere Radler*innen.
 
Äh...nein. Weder im Yeti noch im Load
Hab ja nur den Vergleich von Radeln mit gebeugter Haltung auf Rennrad oder MTB zu 80er Packster mit Riesenverdeck und voll aufrecht sitzend. Mit super Überblick. Und da wird man aufm Packster von den Motorisierten um Welten besser respektiert. Zu Fahrzeugen ausm Yeti-Abgas-Betrüger-Konzern kann ich nix sagen, brauchte ich bisher net fahren und müsst die Not schon groß sein, um auch nur mal mitzufahren. SUV nein Danke. Aber wers braucht....
 
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