Massive Probleme mit Lenklager 2020er Bakfiets.nl Classic Trikes - Bekanntes Problem?

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Bei einer ganzen Reihe von https://www.bakfiets.nl/modellen/cargotrike/trike-classic-wide , die 2020 angeschafft wurden, hat dieser Zapfen im Lenklager dermaßen viel Spiel (wohl unten), dass die Räder teils unbenutzbar sind bzw. Improvisationen nötig wurden. Bei den älteren Fahrzeugen tritt dieses Problem nicht auf.

Es stehen demnächst eine Reihe von Beschaffungen an, daher die Frage: Ist das ein bekanntes Problem einzelner Chargen? Gibt es eine gute Lösung?
Die Händler sind bisher nicht kooperativ, bakfiets hat sich bisher noch nicht geäußert.

Und gibt es für den Verleih (!) gute Alternativen in einem ähnlichen Preisrahmen (gleicher Typ)? Konkret sind Christiania und Pedalpower im Gespräch.
 
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Ich würde vor einer Kaufentscheidung, so sie denn aufschiebbar ist, eine Reaktion von Bakfiets abwarten.
Unser Cargo Trike Wide hatte da kein Problem, aber das war auch älter, so 2017 oder 18.
Ich würde als Alternative Christiania in Betracht ziehen, die machen ja auch schon lange und mit Händlernetz die Räder, Pedalpower nach den Erfahrungen einiger hier mit ihrem Long/E Harry aber eher nicht. Nicht daß die Räder nicht vielleicht gut sind, aber ein Hersteller/Händler, der gar nicht antwortet wenn was kaputt ist und nur nach Ermahnung, wenn man was kaufen will, wäre für mich für eine Leihflotte keine Alternative.
Die hier:
Nutzen Rikschas verschiedener Hersteller, die ja auf den Bakfiets Modellen basieren. Die könnten erstens vielleicht was zu Schwachstellen sagen udn zweitens was zum Gebaren der Hersteller im Schadenfall - Und vielleicht haben sie sogar selbst einen Kontakt zu Bakfiets, bei dem man nachhören kann.
Vielleicht kannst Du ja auch mal bei BF eine größere Zahl BF anfragen und dann wenn man über Einzelheiten spricht, mal das Thema anschneiden?

Ach, und eine weitere Alternative ist vielleicht Gustav W. - Fängt mit Kiste bei etwa 3600 an.
Wenn ich das recht erinnere, hat das eine Zuladung von 180 kg. Die Box ist schön groß.
 
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Danke für deine Hinweise.
Bakfiets haben wir durchaus schon sehr deutlich angeschrieben. Mal schauen, wann da was kommt.

Gibts GustavW überhaupt noch? Ich finde keine HP mehr bzw. werde auf eine (echt nervige "Spende gefälligst!") Diakonieseite verschoben... Das Grundproblem ist immer auch, dass du nen Händler mit Werkstatt in der Nähe brauchst/willst, ansonsten kann das ärgerlich werden.

Foto vom Problemteil:

IMG_20201102_160516.jpg


Übrigens sind bei min. zwei neuen Bakfietstrikes auch diese Aufstieghilfen vorne an der Seite beim irgendwo Gegenfahren (halb) herausgebrochen und haben einen guten Teil der Sperrholzplatte mitgenommen. Das ist auch noch son Thema.
 
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Ich habe vor kurzem noch mit dem Hersteller/der Werkstatt gemailt, als ich ein gebrauchtes gekauft hab.
Die scheinen klein, aber sehr rührig zu sein. Ist ja eher Manufaktur als Großserie.
Bei großen Flotten vielleicht ein Nachteil, aber mit einer kleinen vielleicht sogar ein Vorteil.
Schreib mir mal ne PN mit Email Adresse, dann leite ich den aktuellen Prospekt und den Kontakt weiter.
 
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Moin,

was ist den das für ein komischer Draht, der da etwas unmotiviert in der Gegend hängt? Der ist doch zwischen Lager und der Verstrebung. Sind die Räder von der Flotte?
Wenn im Raum Köpenick kann ich mir das gerne mal anschauen. Fühlt sich so an als ob das mit dem Hersteller länger dauert.
Grüße
 
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@onturn Das ist der orginale Splint, der den zentralen Zapfen wohl daran hindert, sich davonzumachen. Kriegts ne pn.
 
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Sorry fürs OT reingrätschen: Ich habe Azor/BakfietsNL vor ein paar Wochen angemailt, weil deren Website einen TLS-Fehler in Chrome hatte - habe nicht mal ne Antwort bekommen (2 Tage später wurde es behoben). Bakfiets.NL nervt mich (2015er narrow Trike), weil es nicht mal eine Ersatzteil-Liste gibt, mit der man beim Händler dann bestellen könnte. Es ist alles eine Black Box.

Bin auch gespannt, ob die nicht bald vom Markt verdrängt werden, jetzt wo die Zweirad-Megakonzerne PON sich Urban Arrow und Accell Babboe gekauft haben und gerade Babboe hat wirklich ein nettes Ersatzteil-Angebot und DIY-Videos.
 
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Die kommunizieren wie viele andere auch nur über Händler mit Endkunden. Der hat auch eine E-Teil Preisliste. Es steht und fällt somit mit einem bemühten und fähigen Händler.
Babboe vertreibt ja auch online (wegen der besseren Marge!?), daher haben die auch einen Webshop für häufig benötigte Ersatzteile.
Mit der heutigen Amazon Prime Mentalität wird so etwas sicher auch immer mehr gefragt.
Ob das gut ist oder ob man so nicht über kurz oder lang die Händler austrocknet ist eine andere Frage
 
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Ob das gut ist oder ob man so nicht über kurz oder lang die Händler austrocknet ist eine andere Frage

Hier in München ist das bspw so, dass ein Händler 20€ für einen Schlauchwechsel verlangen kann + Material. Das ist vermutlich nicht mal kostendeckend bei den hohen Betriebskosten (Miete, Personal). Wie man im ganzen Pedelec-Sektor sieht, konzentrieren sich die "innovativen" Händler alle auf teure "Marken"-Hersteller, z.B. Riese & Müller, Stevens. Denn wenn man für 8000€ ein Lastenrad/Pedelec verkauft, kann man davon auch ein paar Personenstunden Service quersubventionieren.

D.h. der ganze Kleinkram ist in Deutschland sowieso nicht mehr kostendeckend anzubieten und jeder Händler sollte froh sein, wenn sich die etwas begabteren Kunden selbst um zeitaufwändigen aber wenig lukrativen Servicekram kümmern können.

Wirtschaftlich handelnde Händler müssen Neuräder verkaufen und komplexere Dienstleistungen anbieten (Full-Service/Abo, Abholung, "On-Site"-Repair).

Bakfiets-Räder sind "günstig" aber technisch altbacken. Sie punkten mit dem Ruf, "nahezu unzerstörbar" zu sein, aber wenn ein Händler - sagen wir fiktiv - 500€ pro Verkauf macht, dann aber 5 Jahre lang davon jährlich ein paar Techniker-Stunden teil-finanzieren soll, haben die auch keine Lust mehr, Bakfiets zu verkaufen.
 
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In der Regel rechnet unser Händler die übliche bzw. als Arbeitswert vorgegebene Zeit ab.
Das ist ok und natürlich nur kostendeckend, wenn er auch Teile und Zubehör und Räder verkauft.
Ich gebe das Dienstrad dort zur Wartung hin und das Jobrad. An den anderen Kisten Schraube ich, Spezialkram gebe ich zu ihm.
Teile besorge ich manchmal im Netz oder über den Händler. Teurer, aber ich möchte ja, daß er bleibt. So kommen wir beide gut zurecht und ich darf auch Mal mit einer dummen Frage kommen, die Zeit kostet aber ihm nichts einbringt. Oder bekomme wie zuletzt eine Babboe Lenkstange aus einem kaputten Rad zum experimentieren und bringe dafür nur Kuchen mit.
 
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Ich habe vor kurzem noch mit dem Hersteller/der Werkstatt gemailt, als ich ein gebrauchtes gekauft hab.
Die scheinen klein, aber sehr rührig zu sein. Ist ja eher Manufaktur als Großserie.
Bei großen Flotten vielleicht ein Nachteil, aber mit einer kleinen vielleicht sogar ein Vorteil.
Schreib mir mal ne PN mit Email Adresse, dann leite ich den aktuellen Prospekt und den Kontakt weiter.
Das Gustav W. wird heute noch gebaut.
Beim Hersteller handelt es sich um eine Behindertenwerkstatt der Diakonie. In Reutlingen.

Ich bin sehr günstig an eine alte Rikscha aus den 90ern gekommen und hatte auch ein paar Fragen: info@die-fahrradwerkstatt.de
Die Daten finden sich so im Internet. Daher sehe ich keinen Grund, diese hier nicht zu posten.
Riesengroß. Schwer. Recht weich. Ich liebe es trotzdem, oder deshalb? Absolut geniales Teil.
Leider gibt es die Rikscha anscheinend nicht mehr.
 
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