Lastenradverleih wie organisieren?

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Ich bin durch Umstände an ein Lastenrad gelangt welches ich gerne als "Quartier Lastenrad" kostenfrei zur Verfügung stellen möchte.

Wie wickelt man den Prozess am besten ab? Ich möchte möglichst wenig damit zu tun haben, aber sicherstellen, dass ich weiß wer das Ding gerade nutzt.
 
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Aber etwas hast du damit dann doch immer zu tun. Wenn es um das Troy gibt, ich biete immer noch Asyl
Ist das n+1-Budget noch nicht ausgereizt?

Ich finde organisierte Leihradinitiativen toll. Die gibt's ja mittlerweile in vielen Städten. In genau so eine würde ich das Rad eingliedern: das Objekt selbst spenden oder zur Verfügung stellen, die Buchung darüber machen, und auch die Organisation der Übernahme entsprechend dem lokalen Modell machen.

Damit ist sichergestellt, dass das Velo auch wirklich gut genutzt werden kann und angenommen wird!

t.
 
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Es gibt das Forum freie Lastenräder

Aber etwas hast du damit dann doch immer zu tun. Wenn es um das Troy gibt, ich biete immer noch Asyl
Meins! :p

Ich möchte halt vermeiden, wegen jedem Verleih ein Formular oder so ausfüllen zu müssen. Am liebsten wäre mir ein Zahlenschloss und den Code per WhatsApp rauszugeben, aber da weiß ich wieder nicht wer damit fährt und ob es am Ende nicht in Schytomyr landet ...

Eine Möglichkeit wäre es in http://max-und-moritz.bike/ einzubinden.
 
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Um das Ausleihformular wirst du nicht herumkommen, da es nicht nur nette Menschen gibt. Auch halte ich mehrere Verleihsysteme in einer Stadt eher für kontraproduktiv. Zumindest für die Ausleihenden.
So würde ich mich mit dem Rad an das schon etablierte System bei euch vor Ort (max-und-moritz-bike) anschliessen. Da wirst du noch genug mit den Ausleihvorgängen und eventuellen Wartungen/Reparaturen zu tun haben, dass Du froh sein wirst, nicht auch noch die Logistik dahinter zu stemmen.
 
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Max und Moritz funktioniert genau so wie ich es eigentlich nicht haben wollte :rolleyes: SMS, persönliche Übergabe ... naja, wird es aber wohl werden.
 
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Bei fLotte Berlin ist man mit gewissen Erfahrungen deutlich strenger als zu Anfang geworden. Ohne dich abschrecken zu wollen: Ein E-Douze eines lokalen Unternehmens war bspw. 2019 nach 2 Monaten in der Flotte fast zu Schrott gefahren worden - Extremfall, kam aber vor. Wurde zwar repariert, ist inzwischen aber aus dem Verleih raus. Auch einer der Gründe, warum wir hier auf eher einfache Lastis setzen.

Bei tiefergehendem Interesse gibts hier den TINK Ratgeber ohne Hürden:

ps: Natürlich passender ist
 
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Nein! Nein! Nein! Außerdem müsstest du jetzt mindestens 87,95€ dafür bezahlen, habe neue Griffe, eine Klingel und Arbeit reingesteckt
 
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Die Haftungsfrage ist hier auch nicht ohne. Wartungsnachweise müssen geführt werden, war die Bremse zum Zeitpunkt der Prüfung in Odnung, war das Fahrrad bei Übergabe komplett, etc...
Eine Rechtsberatung halte ich hier für erforderlich.
 
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Wenn Du Dich in ein etabliertes Sytem einklinkst, dann wird das Prozedere vereinfacht, da ja schon viele Fragen geklärt wurden/ sind.
 
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Wenn du da auch nur en einziges Teil abbaust fährt es nicht mehr
Oh ha, ohne Beleuchtung und Refelktroren fahren alle meine Räder, wenn es also nicht StVO-Konform ist.... -> dünnes Eis!
Die AGB, oder ist es hier der unterschriebene Haftungsverzicht, die der Kunde lesen und akzeptieren muss, wird immer dicker :unsure:
 
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Deswegen leihen viele Inis kostenfrei aus -> keine Haftung des Verleihers.
Ist das echt der Grund? Hast du mehr Informationen zur Rechtsgrundlage? Ich war bisher davon ausgegangen, dass die das einfach aus Überzeugung und zum Überzeugen machen. Weil sie nett sind. Und habe bei den zwei Malen, die ich ein Lastenrad geliehen habe, gespendet (weil ich nett bin).

t.
 
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Also nach § 599 BGB muss der Verleiher nur bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit haften.

Die Frage ist also, ob z.B. ein nicht der StVZO entsprechendes Rad schon Vorsatz ist, wenn ich weiß, daß da eine helltönenden Glocke dran muss oder ob es vielleicht Fahrlässig ist, nicht nach jedem zweiten, dritten oder vierten Verleihvorgang, den technischen Zustand des Rades zu kontrollieren?
 
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Ist das echt der Grund? Hast du mehr Informationen zur Rechtsgrundlage?
Hab die Info nur so bekommen, BGB hatte ich auch im Hinterkopft, danke @kkkkkk . Es vermeidet unnötige Rechtsunsicherheit.

Natürlich ist das nicht der eigentliche Grund, aber es macht den Übergang zu nicht quersubventionierten Rädern (u.a. durch Spenden) ...unattraktiv. Letztlich müssten dann die Zusatzkosten für Versicherungen, Kontrolle, Rechtsstreitigkeiten (Personenschäden!) etc. den Nutzern aufgebürdet werden. Und das würde auch den Grundprinzipien der Freien Lastis (Lastis für Alle!) entgegenlaufen und eine unnötige Professionalisierung nach sich ziehen.
 
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Es gibt das Forum freie Lastenräder

Aber etwas hast du damit dann doch immer zu tun. Wenn es um das Troy gibt, ich biete immer noch Asyl
Moin @Milan0 ,
kann es sein, das die Seite tot ist? Ich hab mich angemeldet und den Email-Link bestätigt, aber ich komm in keine Diskussion hinein oder auf irgendeine Unterseite...
Dauert das ne Weile?
Ich hab eigentlich vor, unsere städtische CarlaCrowd über deren Software zu verleihen...
Gruß Krischan
 
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Vielleicht mal direkt anschreiben... Falls du dort niemanden erreichst, mal direkt eine Ini in deiner Nähe ansprechen - evtl. kannste ja deren CBInstanz mitnutzen.

Bei der Flotte sind aktuell auch einige Brandenburger Räder angeschlossen.
 
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