Ladestationen in geringer Verbreitung

Mein Eindruck ist, dass der ganz überwiegende Teil der Pedelec-Nutzer selten bis gar nicht in die Verlegenheit kommt, auswärts laden zu müssen. Deshalb zweifele ich daran, dass entsprechende Ladestationen sich etablieren werden. Wenn, dann am ehesten noch an touristischen Hotspots. Hinzu kommt noch, dass meines Wissens nach, die üblichen Pedelec-Akkus gar nicht für Schnelladung vorgesehen sind und man daher mit einem kurzen Ladestop beim Einkaufen auch kaum etwas erreichen würde.
so seh ich das auch!
Mit einer Ladung kommen die meisten Pedelcs heute, auch mit Beladung, mindestens 30km weit.
Das sollte die allermeisten Alltags Bedürfnisse abdecken.
Und wer zur Arbeit fährt, der findet da bestimmt eine vorhandene Steckdose, oder lässt das Bike am Park&Ride und nimmt nur den Akku mit zur Arbeit (dann braucht's auch keine Minigarage am Bhf mit Stromanschluss o_O)

Es macht aus meiner Sicht für den Bezreiber der Ladestation auch keinen Sinn, all die Varianten an Ladegeräte vorrätig zu halten, vorallem, weil ja auch immer mal mehrere Fahrer vorbei kommen könnten, die das selbe Ladegerät brauchen...

Da die Stromengen beim Laden so gering sind, machen IMHO auch Bezahlsysteme kaum sinn. So eine Münzkasten kostet schnell mal ein paar 1000€, dazu kommen noch die Kosten für den Stromanschluss und die Betreuung.
Da muss man schon richtig viel Geld fürs Laden verlangen, damit man als Betreiber nur halbwegs die Kosten raus hat.

Ich fände es cool, wenn an neuralgischen Punkten für eTourenfahrerInnen Steckdosen bereit gestellt werden. Selbst ein abschliessbarer Kasten ist dafür nicht nötig, da Tourenfahrer sowieso Gepäck dabei haben, das ebenfalls bewachst werden muss.
 
Gibt es bei uns in Bochum, habe ich aber noch nicht getestet
ich vermute mal, dass diese Garagen mit Steuergeldern erstellt und betrieben werden.
Rechnet doch mal durch, was so ein Ding kostet :eek:
Da wäre es warscheinlich günstiger, wenn die Gemeinde statt dieser Kösten Taxigutscheine all die Bevölkerung verteilt.
:X3::X3::X3:
 
Ich will mich irgendwie auch nicht 5 Stunden neben das Ladegerät öffentlich in ein Einkaufszentrum setzen und warten, bis der Akku voll ist.
Freue mich aber über alle guten Tips
Auf Langstreckenfahrten (Pro Tag 100-150km), fahre ich den am morgen voll geladenen Akku leer und „tanke“ danach, meistens ab Mittag, jeweils eins bis zwei Mal über den restlichen Tag, je 60-90Min an einer Steckdose. Das Ladegerät habe ich dabei.
60-90 Min hat man noch schnell mal mit essen, Detailplanung der weiteren Reise oder einem kleinen Spaziergang überbrückt. Mit Hörspilenen kann man sich beim Laden auch die Zeit vertreiben.
Vor 12 Monaten habe ich mir einen zweiten Akku gegönnt...
Mit zwei Akkus und zwei Ladegeräten halbiert sich die Ladezeit bzw die Reichweite verlängert sich.
Seit dem bin ich froh pause machen zu können, wenn endlich die Akkus aufgeladen werden müssen...
;)
 
ich vermute mal, dass diese Garagen mit Steuergeldern erstellt und betrieben werden.
Rechnet doch mal durch, was so ein Ding kostet :eek:
Da wäre es warscheinlich günstiger, wenn die Gemeinde statt dieser Kösten Taxigutscheine all die Bevölkerung verteilt.
:X3::X3::X3:
Ja, Infrastruktur wird durch Steuergelder finanziert. Autobahnen, Straßen, Parkplätze werden ja auch durch Steuergelder finanziert.
 
Ja, Infrastruktur wird durch Steuergelder finanziert. Autobahnen, Straßen, Parkplätze werden ja auch durch Steuergelder finanziert.
Tankstellen werden in der Regel nicht durch Steuergeld finanziert.

Ich würde eine steuerliche Föderung begrüßen wenn es um Alltagsfahrten / Autovermeidung ginge. Tut es aber nicht weil hierfür die Reichweiten bereits ausreichend sind. Also geht es primär um Freizeitfahrten / Touristik und ich denke nicht das es fair wäre die Kosten hierfür der Allgemeinheit zu belasten.

Das meine ich alles mit Bezug auf die Ladefunktion, nicht auf die Garage.
 
Zuletzt bearbeitet:
OT, aber dennoch: Für welche Akkus gibt es denn Schnelllader? Auch für simple , unverdongelte 36V Akkus?
 
der Begriff Schnelllader sollte hier erstmal definiert werden...

IMHO gibt es sowas für Ebike Akkus garnicht!
Es dauert immer mindestens 3-4Std bis en leerer Akku voll geladen ist.
Schneller sollte es nicht geladen werden, sonst nimmt der Akku schaden.
Allerdings werden bei Einsteiger eBikes oft Ladegeräte mit geringer Leistung mit geliefert. Diese „Langsamm Lader“ bauchen dann ca. 4-6 Sd um den Akku zu laden.
Das schont den Akku etwas, macht aber ein „Nachtanken“ unterwegs, mit Weiterfahren am selben Tag unmöglich.
 
OT, aber dennoch: Für welche Akkus gibt es denn Schnelllader? Auch für simple , unverdongelte 36V Akkus?
Selbst für die unverdongelten Systeme gibts Lader mit unterschiedlichen A, hab beim letzten Überfliegen was zwischen 2 und 5A gesehen. Gegen 2 ist 5 halt schon schnell.
Bei Bosch hat es auf alle Fälle ein separates Schnellladegerät, wie es da um die Werte in Relation zueinander steht, weiß ich aber nicht.

Grüße, M.
 
Auch für simple , unverdongelte 36V Akkus?
Gerade für die. Ich hab mal gelesen, daß die Post Ihre Fahrräder hiermit lädt:

Mit 500W sollten gängige Akkus unter einer Stunde bei 80% sein.
Der Haken ist, daß man bei den 0815 Akkus nicht weiss, ob das BMS das kann. Da muss man wahrscheinlich aufmachen und nachsehen, vom Verkäufer wird man da keine Infos bekommen(außer: nutzen sie Nur das mitgelieferte Ladegerät!). Für die Zellen sollte laden mit 10A kein Problem sein.
Ich habe drei Flaschenakkus von Portapower und es waren immer unterschiedliche Ladegeräte dabei. Das größte hatte glaube ich 3A, also etwa 130W. So bis 5A hätte ich keine Hemmungen das einfach anzuschliessen. Darüber würde ich mir mal das BMS ansehen.
 
ich habe den hier.
Bei Akku leer und charger kalt messe ich max. 9,5A, die mit der Temperatur auf 8A runter gehen.
Knappe 300Wh oder 20km nachladen pro Stunde... (y)
 
Danke.
Der Reichelt Link ist tot.
Die Ladegeräte , die ich von diversen Akkus und Rädern habe, sind alle mit 1,9 - 2,4 A gekennzeichnet.
Da schaue ich mal, ob ich nicht eines mit etwas mehr Wums zu gutem Kurs bekomme, um in der Mittagspause ggfs. noch ein paar km in den Akku zu quetschen, damit der Heimweg nicht mühsam wird.
Groß investieren werde ich aber nicht, eigentlich reicht der Akku immer, es sei den der Nutzer (Ich) hat bei niedrigem Akkustand nicht nachgeladen.
PAssiert selten, aber passiert. Gern vor Tagen mit vielen verteilten Terminen...
 

Ich habe mir das zu meinem Bafang Akku geholt. Allerdings noch nicht in Verwendung, da es immer noch beim Kumpel liegt, der mir den Stecker angelötet und ein Powermeter angelötet hat.
 
ich vermute mal, dass diese Garagen mit Steuergeldern erstellt und betrieben werden.
Nicht unbedingt, gibt m.W. auch kombinierte Modelle (die Kommune oder ein Dritter stellt zB den Platz zur Verfügung) und mietfinanzierte Boxen.

Diese Variabilität der Finanzierungsmodelle gilt auch für eher auf professionelle Nutzer/Flotten ausgerichtete Modelle wie https://swobbee.de/ mit ihren Akkuwechselstationen. Nicht von der E-Scooter-Werbung irritieren lassen, die aktuellen Nutzer kommen eher aus dem Radlogistikbereich.

Ich hab mal einen Entwickler aus dem Bereich zu den Schnelladesystemen befragt - letztlich ists bei den Akkus wohl immer ein Kompromiss zwischen Haltbarkeit, Kapazität, Preis und Lade/Entladeströmen.
 
Hohe Ladeströme führen zur Erwärmung der Zellen. Schnellladefähige Akkus von Werkzeugmaschinen werden idR. aktiv gekühlt.
 
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