Konstruktionsfehler an der Bremsaufnahme?

Handelt es sich um einen Konstruktionsfehler der durch den Hersteller beseitigt werden müsstge?

  • Konstruktionsfehler, der Hersteller sollte das Problem lösen.

  • Konstruktionsfehler, nicht optimal aber Rahmen der Toleranz.

  • Wo ist das Problem? Du bist ganz schön pingelig.


Die Ergebnisse sind erst nach der Abstimmung sichtbar.
Zum inneren Monk, mein Fahrraddealer und Werkstattmensch, den ich gerne um Rat und Ersatzteile frage, meinte mal:

"Fahrräder sind eigentlich Landmaschinen. Da hat der Milimeter nix zu suchen...."
 
So gerne teile ich weitere Informationen.
Bremsscheibe 203mm, Adapter QM44 PM180-203

Wie gesagt es handelt sich um ein neues Fahrrad, wenn ich da jetzt etwas selbst ändere und am Ende funktioniert etwas nicht mehr könnte es Probleme bzgl. der Garantie und Haftung geben. Daher möchte ich eigentlich das Problem nicht selbst lösen auch wenn dies möglich ist. Ich hoffe, dass der Hersteller das Problem erkennt und eine Lösung findet und anbietet.

"Fahrräder sind eigentlich Landmaschinen. Da hat der Milimeter nix zu suchen...."
Mein Monk sagt mir: Es gibt keinen Grund nicht genau zu arbeiten, außer du kannst es nicht besser. Hier könnte man besser, will es aber nicht.
 

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Ein generelles Urban-Arrow Problem wird das nicht sein, dafür fahren zu viele mit gut ausgerichteten Bremsen rum. Die Ursache kann vielfältig sein. Schief eingebautes Hinterrad, schlecht plan gefräste PM Aufnahmen etc.
 
Ein generelles Urban-Arrow Problem wird das nicht sein, dafür fahren zu viele mit gut ausgerichteten Bremsen rum. Die Ursache kann vielfältig sein. Schief eingebautes Hinterrad, schlecht plan gefräste PM Aufnahmen etc.
Hab nach dem Bild auch gleich an UA gedacht. Gutes, solides, fertig entwickeltes Rad, aber mit der Präzision war das bei denen immer schon so ne Sache.
Schon allein die Show mit den Unterlegscheiben, wenn die "vergessen" wurden, beim Verbinden der zwei Rahmenteile. Dann ist das Bike ordentlich krum.
Die verschiedenen Rahmen während der Pandemie habe ich ja mal im Forum erwähnt.

Und die Geschichte mit den Dropouts habe ich sogar schon mal in meiner Ladenzeit gesehen, da war die Aufnahme nicht plan gefräst. Passiert (1 von 200 Bikes, die der Händler während der Pandemie verkauft hat). Ist halt durch die QA gerutscht.
Mechaniker hat damals einfach neue bestellt.
https://www.kidscab.be/de/urban-arr...arrow-dropout-disc-versie.html#/3-seite-links z.B.
Oder es ist halt der PM Adapter.

Also die Werkstatt bekommt das gelöst.
Nen Streit mit PON anfangen, viel Spaß, da lächeln die nur.
 
Zuletzt bearbeitet:
Bremsscheibe 203mm, Adapter QM44 PM180-203
Blöde Frage: Die 203mm hast Du nachgemessen? Kann ja auch ein Chargenfehler bei den Scheiben sein. UAs mit austauschbaren Ausfallenden sind ja mittlerweile doch sehr viele unterwegs und generell falsch konstruierte Ausfallenden wären wohl schon aufgefallen, oder?

das Problem nicht selbst lösen auch wenn dies möglich ist.
Ich versteh' das sehr gut, empfehle Dir aber trotzdem in dem Moment, wo Du eine gute Lösung siehst, diese selbst umzusetzen und Dich nicht zu sehr bzw. zu dauerhaft damit zu belasten, dass der Händler nicht tut, was er müsste und der Hersteller Standardfloskeln abliefert... Es kostet zuviel Nerven und Freude am Rad.
 
Wie gesagt es handelt sich um ein neues Fahrrad…..

Irgendwie ist dein neues Fahrrad aber schon ein Jahr alt und wurde ja wohl auch gefahren....

Mein Monk sagt mir...

Mein Monk sagt mir das dies ein Problem ist welches der Händler problemlos fixen kann.
Ob dieser nicht willens ist oder ev. nix kann ist ein anderes Thema. Aber auf jeden Fall wäre er der Ansprechpartner.

Ausserdem hat mein Monk das Gefühl das es hier vor allem um Prinzipienreiterei geht.

Früher gab es in den Radläden ein Kürzel für solche Leute TW.....
 
So gerne teile ich weitere Informationen.
Bremsscheibe 203mm, Adapter QM44 PM180-203

Wie gesagt es handelt sich um ein neues Fahrrad, wenn ich da jetzt etwas selbst ändere und am Ende funktioniert etwas nicht mehr könnte es Probleme bzgl. der Garantie und Haftung geben. Daher möchte ich eigentlich das Problem nicht selbst lösen auch wenn dies möglich ist. Ich hoffe, dass der Hersteller das Problem erkennt und eine Lösung findet und anbietet.

"Fahrräder sind eigentlich Landmaschinen. Da hat der Milimeter nix zu suchen...."
Mein Monk sagt mir: Es gibt keinen Grund nicht genau zu arbeiten, außer du kannst es nicht besser. Hier könnte man besser, will es aber nicht.
Die Bremsscheibe ist auf kompletter Breite des Reibrings abgenutzt, also bringt eine andere Positionierung der Beläge für das Bremsen an sich nichts. Weiter innen sitzende Beläge reiben nur die Stege der Scheibe ab.

Vielleicht ist häufiger tauschen doch die beste Lösung.

t.
 
Die Bremsscheibe ist auf kompletter Breite des Reibrings abgenutzt, also bringt eine andere Positionierung der Beläge für das Bremsen an sich nichts. Weiter innen sitzende Beläge reiben nur die Stege der Scheibe ab.

Vielleicht ist häufiger tauschen doch die beste Lösung.

t.
Das Problem ist doch, dass die Beläge nicht ganz auf der Scheibe greifen und daher oben einen Steg bilden, an dem sie sich berühren und dann nicht mehr (gut) Bremsen.
 
ja, und obwohl ich alle anderen Einwände nachvollziehen kann, inkl. ziemlich schmaler Reibring, glaub ich, dass das so nicht sein soll.
 
Sicherlich ist das Problem ärgerlich, allerdings weiß ich auch nicht, wie dir der Allgemeine deutsche Automobilclub damit helfen soll.
Wenn Hersteller und Händler sich querstellen wirst du wohl den Weg über Anwalt und Gutachter gehen müssen.
Ich hatte mal einen ähnlichen Fall (allerdings war es da ein Montagefehler des Händlers), der zum Abfallen des Kurbelarmes führte. Da sagte mir der Werkstattleiter dann ins Gesicht, dass das Rad so dreckig sei (vllt. 100 km gefahren) und er sich schon vorstellen kann, wie schlecht das Rad behandelt würde. Dies war dann der Grund, wieso ich mit dem Schrauben so richtig angefangen habe…
 
Ist es ärgerlich? Ja
Hilft es sich da ewig drüber zu ärgern? Eher wenig
Bin da wohl pragmatischer veranlagt und würde wenn es nicht mit umsetzen klappt die Feile 3 Minuten sprechen lassen.
Ok, bin Schlosser und hab mein Leben lang mein Geld mit Werkzeug in den Händen verdient.
Nicht jeder hat das gemacht.
 
Innere Monk hin oder her. Ich kann es sehr gut verstehen. Wenn man 7000eur in ein Lastenrad investiert, möchte ich nicht schon nach 1 Monat daran irgendwie anpassen (was der Hersteller hätte tun müssen/sollen).

Ich habe mal mit einem Hersteller auch Problem gehabt. Habe von denen ein gebrauchtes S-Pedelec gekauft. War Vorführer/Messe Fahrzeug. Die schwarze Beschichtung der Federgabel löste sich nach sehr kurzer Zeit/Strecke. Als erstes hieß es dass ich es nicht gepflegt habe nach der Regenfahrt und Dreck auf dem Dichtungen waren. Aber per Kulanz eine neue Gabel bekommen. Dann 100km und schon wieder die Beschichtung ab. Es hieß daß ich durch Wald und Wiesen fahre und dadurch entsteht. Ich habe meine Pendelstrecke detailliert Informiert (hatte per Komoot viele Fahrten aufgezeichnet gehabt). Gabel wurde zur Entwicklung geschickt und geprüft. Nach ein paar Wochen (natürlich kein Ersatzfahrzeug) dann die gleiche neue Gabel bekommen. Ursache oder weitere Informationen gab's nicht.
Dann einmal zur Firma gependelt (pro Strecke 18km) und die Beschichtung war wieder ab. Ich hätte das Standrohr hart Verchromen oder diese gelbe Beschichtung wie bei Enduro Motorrad machen lassen können. Ich habe denen auch vorgeschlagen ob sie nicht mal ausprobieren wollen würden auf deren Kosten. Dann wäre das Problem gelöst (nach meiner Meinung nach). Wollten die nicht.

Ich sollte es auf meine Kosten machen lassen und es gibt keine neue Gabel mehr...nur sollte ich wenn ich ein Werksfahrzeug gekauft habe nach paar Wochen die Teile immer wieder ersetzen bzw. Bearbeiten damit es nicht notwendig ist zu ersetzen? Nee, da ist nach meiner Meinung nach irgendwo beim Hersteller falsch gelaufen. Ich habe dann alles schriftlich dokumentiert und habe einen Schreiben aufgesetzt wie man das Problem lösen kann.
A) Beschichtung Kostenübernahme
B) Kaufrückabwicklung
C) Über einen Anwalt regeln

Der Hersteller hat B) gewählt und ich habe den kompletten Kaufpreis erstattet bekommen.

Es war das erste und bis jetzt letze mal dass ich mit Anwalt drohen musste. (Klopf auf Holz).

Viel Glück.
 
möchte ich nicht schon nach 1 Monat daran irgendwie anpassen
Auch da unterscheide ich mich von den Meisten.
Bevor die erstem Meter gefahren werden wird umgebaut bzw. angepasst.
Es sollen ja meine Bikes werden.
Passe mich nicht dem Bike an, das Bike wird an mich angepasst.
Das muss nicht immer der große Umbau sein, nur bei den Maßen bin ich sehr festgefahren.
Das letzte Bike zB. hat an Tag 1 direkt einen andren Vorbau, Lenker und Sattelstütze bekommen.
Auch der Schalttrigger, Schaltzug, Kassette, Klingel, Bremsbeläge und Griffe wurden direkt bestellt und in dem ersten Monat umgebaut.
Halt irgendwie Alles Kleinigkeiten, für mich aber Dinge auf die ich Wert lege.


Muss aber nochmal dazu schreiben das ich mein gesamtes Berufsleben geschraubt habe.
Nicht an Fahrrädern, das was ich als Kundedienst Monteur repariert und gewartet habe sind Baumaschinen.

Außerdem lässt sich dieses Problemlos fixen.
Das ist es was ich auch so sehe.
Ob man die Beläge jedesmal mit einer Fase versieht oder den Adapter einmalig liebevoll anpasst.
Wenn ich das Ganze verfolge wie lange Zeit aufgewendet wird sich auszuweinen, da wäre bei mir das Problem schon
viel schnelle weg.
Es hilft halt nicht immer einen Schuldigen zu finden um ein Problem zu beseitigen.
 
Ist ja schön, das so viele Leute sich zu helfen wissen.
Es ist aber auch schön, das es für so Teile wie Räder, Reifen, Bremsen durchaus herstellerübergreifende "Normen" und Standards gibt.
Wenn da Bremsanlage und Fahrrad nicht zusammen passen dann hat vermutlich einer der beteiligten Akteure sich nicht an die abgesprochenen Standardmaße gehalten.
Die Händler/Hersteller damit nicht zu konfrontieren ist imho kein gutes Signal.
 
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