Kona Ute

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Dieser Radtyp mit verlängertem Radstand scheint mir als Alltags/Reiserad ziemlich interessant. Insbesondere seit ich dieses lustige video auf youtube gesehen habe:

http://www.youtube.com/watch?v=iHdkWZhv5jc

drängt es mich innerlich schon irgendwie zu einem yuba mundo.

Wobei man ja in der Regel mit geringer bis mittlerer Last unterwegs ist. Oder sogar ganz ohne. 200 kg werde ich sicherlich eher selten mit dem Rad transportieren wollen... und 25kg Eigengewicht sind für ein Alltagsrad einfach zuviel. Also doch kein yuba.
So bin ich auf das Kona Ute gestoßen. Irgendwo stand was von 16,8 kg, das wäre noch akzeptabel. Irgendwo anders 15,29kg, das wäre ja schon richtig wenig. Licht käme noch dazu. Mit 28 Zoll Rädern und Alurahmen sicher längst nicht so tragfähig wie ein yuba. Weiß jemand, wieviel man da guten Gewissens laden kann?
Dafür schaltungsmäßig besser ausgestattet. Leider ohne die seitlichen Rahmenausleger. Normale Packtaschen passen nicht, und die serienmäßigen werden oben eingehängt und unten mit einem Gummi abgespannt. Von der Sorte habe ich schon einige bei Schlaglöchern verloren.

So richtig überzeugt bin ich von dem bike noch nicht. Kann mir jemand mit praktischen Erfahrungswerten dienen?

schönen Gruß
Christian
 
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AW: Kona Ute

Hallo Christian.
Einen sehr schönen Clip hast Du da gefunden! Mehr davon gibt es unter "rockthebike".
Die Lampen an den Rädern kann man übrigens bei "Xtracycles" kaufen. Und Surly´s "Big Dummy" ist vielleicht auch noch eine interessante, weil qualitativ unbedenkliche Adresse. Was die Tragfähigkeit des "Big Dummy" angeht, so wird diese mit ca. 180kg angegeben. Ein Fahrradgewicht habe ich dort genausowenig, wie beim Kona Ute gefunden. Diese wichtigen Fakten sollten Dir die Hersteller aber geben können ;- ).
Unter 20kg führ so einen Esel kann ich mir auch für ein Alurad nicht vorstellen. So manches Trekking- bzw. Reiserad wiegt ja nicht viel weniger.
Das Yuba Mundo ist sicher ein beachtenswertes Lastenrad mit einer sehr hohen Zuladung. Ich glaube 250kg Zuladung sind da angegeben (Insgesamt oder ohne Fahrer - und was darf der Fahrer dann noch wiegen???). Das Bullitt soll nur 22kg wiegen und was die Konstruktion aus Alu angeht, so müßte die Gepäckplattform vom Bullitt ungefähr der Verlängerung des Kona Ute entsprechen - nur so grob geschätzt.
Letztlich frage ich mich wer diese maximalen Gewichte überhaupt sicher bewegen will.
Wie sieht es nicht nur mit der Haltbarkeit des Rahmens aus, sondern wie sehr leiden die übrigen Komponenten, speziell die Bremsen. Schließlich will man ja nicht ständig schrauben.
Holländische und dänische Lastenradkomponenten sowie Teile aus dem Downhill oder Tandemsegment scheinen mir für ein dauerhaftes und sicheres Lastenrad die beste Wahl zu sein.


Grüße
Mick
 
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AW: Kona Ute

Ein Fahrradgewicht habe ich dort genausowenig, wie beim Kona Ute gefunden. Diese wichtigen Fakten sollten Dir die Hersteller aber geben können ;- ).
Unter 20kg führ so einen Esel kann ich mir auch für ein Alurad nicht vorstellen. So manches Trekking- bzw. Reiserad wiegt ja nicht viel weniger.

Das Ute soll ja auch von der Tragfähigkeit her das Leichteste von den Dreien sein. Die 36 Loch 28" Räder sind hier sicher ein limitierender Faktor.
Als Gewicht habe ich im Internet die 15,29 bzw. die 16,8 kg gefunden. So ein Ute unterscheidet sich von einem einfach ausgestatteten, nackten Trekkingrad, was wohl so 13-14 kg wiegt, nur in punkto Rahmen/Gepäckträger. Wenn der Rahmen dann statt 2kg 5kg wiegt, dann passt das Gewicht doch.

Das Yuba Mundo ist sicher ein beachtenswertes Lastenrad mit einer sehr hohen Zuladung. Ich glaube 250kg Zuladung sind da angegeben (Insgesamt oder ohne Fahrer - und was darf der Fahrer dann noch wiegen???).

Meines Wissens 300 kg Gesamt, Leergewicht ab 25kg.

Das Bullitt soll nur 22kg wiegen und was die Konstruktion aus Alu angeht, so müßte die Gepäckplattform vom Bullitt ungefähr der Verlängerung des Kona Ute entsprechen - nur so grob geschätzt.

Das ist erstens wieder eine ganz andere Preisklasse. Ein Ute kostet UVP 800 und als Restposten 600, ein Yuba liegt ähnlich. Und zweitens will ich ja nur ein Alltagsrad mit erweiterter Ladeoption. Das sollte schon unter 20kg wiegen.
Was mich noch abhält ist die dann steigende Diebstahlgefahr. Mein momentanes Alltagsrad ist ein sehr unscheinbares olles Stahl-MTB mit Starrgabel, das klaut so schnell keiner. Alles, worauf "Kona" steht ist sicherlich viel gefährdeter.


Grüße
Christian
 
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AW: Kona Ute

Das ist erstens wieder eine ganz andere Preisklasse. Ein Ute kostet UVP 800 und als Restposten 600, ein Yuba liegt ähnlich. Und zweitens will ich ja nur ein Alltagsrad mit erweiterter Ladeoption. Das sollte schon unter 20kg wiegen.

Hallo Christian.
Ja jetzt hab ichs auch verstanden!!
Also günstig und leicht und unauffällig solls sein. Das sind ja gleich drei Wünsche auf einmal!
Dann ist der FreeRadical Bausatz von Xtracycle bestimmt etwas für Dich. Der kostet 239,-$ plus Fracht, plus Zoll (optional noch das umfangreiche Zubehör) aber bei dem $-Kurs halten sich die Kosten da auch im Rahmen. Jetzt noch ein altes mtb o.ä. und schon kanns losgehen. Der Umrüstungsaufwand erscheint mir relativ gering, die Kosten auch. Und für mich ganz wichtig man hat die freie Bremsenwahl!
Darüberhinaus wird so ein Selbstbauexot wahrscheinlich von Dieben eher gemieden.

Grüße
Mick
 
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sentry3

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AW: Kona Ute

Also ich bin stolzer Besitzer mehrerer Yuba Mundos, obwohl ich kein Fahrradgeschäft habe - sondern weil es mich überzeugt hat.
Das Mundo stellt bisher alle meine Wünsche an ein Fahrrad zufrieden: es ist extrem stabil, preiswert, praktisch, hat ausreichende Bremsen, eine einfache und völlig ausreichende 6-Gang-Schaltung, ist leicht zu warten, absolut wintertauglich, der Rahmen ist reparierbar und das Konstrukt hat dabei aber eine Zuladung von 300kg (incl. Fahrer).

Ich statte das Mundo auch mit E-Antrieb aus, dann wiegt es mit Bleigelakkus ca. 75kg; mit Li-Ionen-Akkus 50kg und rein mechanisch 25kg; mit 2 Topcases dann ca. 30kg.
Da ich als Fahrer 100kg wiege, verschmilzt ein Fahrradgewichtsunterschied von maximal 10kg (120kg oder 130kg) auf einen Systemgewichtsunterschied von unter 10% - da ist es mir viel wichtiger, dass ich mit dem Rad so ziemlich alles transportieren kann, was so anfällt.

In meinem Fall habe ich dem Mundo folgendes aufgebürdet - manchmal aus der Not heraus oder als Herausforderung -
- 1 kpl. 28"-Fahrrad der Freundin (weil plötzlich platt)
- 1 37" LCD-Fernseher (weil kein Parkplatz beim Kunden vorhanden)
- 6 PCs auf einmal (dito)
- diverse Farblaserdrucker 40kg (aber immer nur einen pro Fahrt)

Mehrmals pro Monat fährt mein E-Mundo die ganze Familie auf einmal spazieren: der Hund (17kg) vorne im Zusatz-Frontkorb, meine Wenigkeit als Fahrer und die Freundin (65kg) hintendrauf, dahinter noch ein 44l Topcase mit Reitklamotten und die 26kg Bleiakkus nicht zu vergessen...

Fazit: ein paar Kilo Mehrgewicht stören mich selbst in der mech. Variante nicht - am E-Mundo ist das Leergewicht sowieso uninteressant - für Berge und Beschleunigung gibts ja den Motor.

Ob das Fahrrad teuer in der Anschaffung und im Unterhalt ist und ob es meine Transportaufgaben löst und dabei die Belastungen aushält ist aber für mich absolut entscheidend - und da bin ich vom Mundo noch nie enttäuscht worden.

Ein Fahrrad mit 28"-Felgen mit einem Rahmen aus Alu möchte ich nicht haben, schon garnicht als Lastenfahrrad.

Schöne Weihnachten

Gruss Martin
 
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AW: Kona Ute

Also ich bin stolzer Besitzer mehrerer Yuba Mundos, obwohl ich kein Fahrradgeschäft habe - sondern weil es mich überzeugt hat.

Ich finde es als Lastenrad auch sehr interessant, die Gepäckbefestigung stelle ich mir in der Praxis allerdings fummelig vor.

Ich statte das Mundo auch mit E-Antrieb aus, dann wiegt es mit Bleigelakkus ca. 75kg; mit Li-Ionen-Akkus 50kg und rein mechanisch 25kg; mit 2 Topcases dann ca. 30kg.
Da ich als Fahrer 100kg wiege, verschmilzt ein Fahrradgewichtsunterschied von maximal 10kg (120kg oder 130kg) auf einen Systemgewichtsunterschied von unter 10% -da ist es mir viel wichtiger, dass ich mit dem Rad so ziemlich alles transportieren kann, was so anfällt.

Mit dem Systemgewicht hast Du natürlich irgendwo recht, der gefühlte Unterschied im Fahrradgewicht erscheint einem aber immer höher. 5 oder gar 10 kg mehr am Rad merkt man sofort (bei Leerfahrt!). Und eine Bereifung, der man 300kg aufbürden kann, rollt vermutlich auch einfach schlechter als eine weniger derbe Bereifung mit geringerer Traglast.

In meinem Fall habe ich dem Mundo folgendes aufgebürdet - manchmal aus der Not heraus oder als Herausforderung -
- 1 kpl. 28"-Fahrrad der Freundin (weil plötzlich platt)
- 1 37" LCD-Fernseher (weil kein Parkplatz beim Kunden vorhanden)
- 6 PCs auf einmal (dito)
- diverse Farblaserdrucker 40kg (aber immer nur einen pro Fahrt)

Mit meinem Chinesendreirad kann ich das toppen:
-1x28" Herrenrad+2x20" Kinder MTB
-8 Kisten Mineralwasser (145 kg)
-4 Kinder zwischen 3-10 Jahre
-153 Liter Pepsi
(siehe http://www.cargobikeforum.de/forum/showthread.php?t=56 )

Alles einfach vorne in die Kiste geschmissen und hinten kräftig getreten. Ich behaupte mal: meine Beispiele lassen sich allesamt nicht vernünftig auf einem yuba transportieren bzw. wären nur sehr umständlich und aufwendig zu befestigen. Ein Kona würde da schlicht zusammenbrechen, aber dafür würde ich es auch nicht nehmen.


Mehrmals pro Monat fährt mein E-Mundo die ganze Familie auf einmal spazieren: der Hund (17kg) vorne im Zusatz-Frontkorb, meine Wenigkeit als Fahrer und die Freundin (65kg) hintendrauf, dahinter noch ein 44l Topcase mit Reitklamotten und die 26kg Bleiakkus nicht zu vergessen...

Fazit: ein paar Kilo Mehrgewicht stören mich selbst in der mech. Variante nicht - am E-Mundo ist das Leergewicht sowieso uninteressant - für Berge und Beschleunigung gibts ja den Motor.

Ob das Fahrrad teuer in der Anschaffung und im Unterhalt ist und ob es meine Transportaufgaben löst und dabei die Belastungen aushält ist aber für mich absolut entscheidend - und da bin ich vom Mundo noch nie enttäuscht worden.

Freut mich, daß Du so zufrieden bist. Überhaupt hört man vom Yuba mundo eigentlich nur Gutes.

Ein Fahrrad mit 28"-Felgen mit einem Rahmen aus Alu möchte ich nicht haben, schon garnicht als Lastenfahrrad.

Man darf so ein Ute nicht mit einem Yuba vergleichen. Das ist sozusagen Lastenrad light. Ein bedenkenswerter Ansatz, schließlich fährt man ja einen Weg in der Regel "leer". Mich würde es interessieren als universelles Stadtrad, mit dem man AUCH die Einkäufe und/oder ein Kind befördern kann. Was prima leer fährt, aber auch die Option bietet, mehr als mit einem Standartrad mitnehmen zu können. Für heavy loads habe ich ja mein Dreirad.

Wird aber auch bei mir nix werden mit dem Ute. Mein Bastlertrieb ist nämlich geweckt, und ich habe schon angefangen, mir aus einem "Raleigh Cromo max OS", einem alten Fahrradanhänger und einem Beistelltischchen ein Longtailbike selbst zu bauen. Wird aber gewichtsmäßig wohl eher in Richtung yuba gehen. Leichtbau ist nicht meine Stärke...
 
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AW: Kona Ute

Hallo Martin, willkommen im Forum der Heavy-duty-cyclist´s.
Ja vom Yuba Mundo liest man echt wahre Wunderdinge.
Was mich mal interessieren würde, wie sind die Laufräder konstruiert?
Mussten die modifiziert werden oder tragen die jede Last klaglos über Stock und Stein?


Neugierige Grüße
Mick
 
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AW: Kona Ute

Freut mich, daß Du so zufrieden bist. Überhaupt hört man vom Yuba mundo eigentlich nur Gutes.



Man darf so ein Ute nicht mit einem Yuba vergleichen. Das ist sozusagen Lastenrad light. Ein bedenkenswerter Ansatz, schließlich fährt man ja einen Weg in der Regel "leer". Mich würde es interessieren als universelles Stadtrad, mit dem man AUCH die Einkäufe und/oder ein Kind befördern kann. Was prima leer fährt, aber auch die Option bietet, mehr als mit einem Standartrad mitnehmen zu können. Für heavy loads habe ich ja mein Dreirad.

Wird aber auch bei mir nix werden mit dem Ute. Mein Bastlertrieb ist nämlich geweckt, und ich habe schon angefangen, mir aus einem "Raleigh Cromo max OS", einem alten Fahrradanhänger und einem Beistelltischchen ein Longtailbike selbst zu bauen. Wird aber gewichtsmäßig wohl eher in Richtung yuba gehen. Leichtbau ist nicht meine Stärke...


Hallo Christian, dein Longtailbike-Projekt dokumentierst du doch hier im Forum, oder?
Daran bin ich sehr interessiert!
Für solche Arbeiten fehlt mir leider Zeit und Platz und Werkzeug und ....
Für Einkäufe + Kind eignet sich übrigens auch ein Winther Dolphin II hervorragend. Mehr als 45kg sollte beides nicht wiegen und da bist du ja noch nicht bei den heaviest loads.
Das Yuba ist übrigens noch mal besser geworden:
-Sockel für Scheibenbremsen
-überarbeiteter Rahmen und Gabel
-48-Speichen-Räder
-mehr Zubehör
-als Framekit erhältlich

Insgesamt sehr erfreulich, was sich da in USA tut. Gerade die Idee ein solides einfaches Rad für die ganze Welt zu bauen ist ja bestechend.



Begeisterte Grüße.
Mick
 
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AW: Kona Ute

Hallo Christian, dein Longtailbike-Projekt dokumentierst du doch hier im Forum, oder?
Daran bin ich sehr interessiert!

Klar doch, aber soviel existiert bisher noch nicht, und ich muß zuerst die Wohnungsrenovierung voranbringen. Aber bis zum Frühjahr rollt es!

Für Einkäufe + Kind eignet sich übrigens auch ein Winther Dolphin II hervorragend. Mehr als 45kg sollte beides nicht wiegen und da bist du ja noch nicht bei den heaviest loads.

... oder mein chariot oder jeder andere Kinderanhänger. Klar doch!

Gerade die Idee ein solides einfaches Rad für die ganze Welt zu bauen ist ja bestechend.

Es würde mich mal wirklich interessieren, ob es auch tatsächlich in Entwicklungsländern verkauft wird, zu welchem Preis, in welchen Stückzahlen bzw. wie die stückzahlmäßige Aufteilung reiche/arme Länder ist.
 
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AW: Kona Ute

Was mich mal interessieren würde, wie sind die Laufräder konstruiert?

Mich würde insbesondere die Hinterradnabe interessieren. Soll ja 48 Löcher und 14mm Achse haben. Sowas gibt es meine Wissens von Shimano nicht. Auch weiß ich nicht, ob eine 14mm Achse noch genügend Platz für das Radlager in der Kassette läßt, sprich, ist es eine Kassettennabe oder eine Schraubkranznabe (beim Modell mit Gangschaltung)?
Wer ist Hersteller der Naben?
 
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sentry3

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AW: Kona Ute

Das Hinterrad des Mundo ist bisher immer mit 48x 2,34mm Niro-Speichen und einer 14mm BMX-Hinterradachse ausgestattet. Das Lager ist ein einstellbares Konuslager, was mich noch nie im Stich gelassen hat; Nachstellen war auch noch nicht erforderlich.
Es ist 6-speed Schraubkranz, nicht Kassette verbaut - ich tausche die Standardausführung 14-28 immer gegen Megarange 14-36Z.

Das Vorderrad hat 36x 2,34mm Speichen und eine Standard-10mm Achse; aufgrund der Gewichtsverteilung gab es damit auch keine Probleme.

Aktuellen Studien zufolge rollen Ballonreifen aufgrund der runderen Abflachung deutlich leichter als schmalere Reifen mit ovaler Abflachung unter Belastung - das ist wohl auch der Grund, warum das Mundo mir soviel Spass macht - es rollt super!
Zur Zeit ist das Mundo mit dem Schwalbe Fat Frank in 2,35 Breite ausgestattet - bis aufs Profil baugleich mit dem Big Apple - sehr langlebig und widerstandsarm.
Die Serie I war noch mit chinesischen Kenda Flame ausgestattet - für vorne ok, aber hinten unter Belastung mit schlechtem Rollwiderstand und mangelhaften Pannenschutz austauschwürdig.

Mit Motor kann ich einen Schnitt von 25 km/h überbieten und verbrauche neben einigen Kalorien ca. 1kWh/100km, abhängig von Beladung, Topographie und Speed. Ohne Motor ist der Schnitt nicht ganz so schnell.
 
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AW: Kona Ute

Schraubkranz hat ja die konstruktive Schwäche, daß das rechte Lager relativ weit innen sitzt, also die Achse relativ starken Biegebeanspruchungen ausgesetzt ist. Zumindest bei 10mm Achsen ist das ein Problem, da ist auch mir schon eine gebrochen. Mit 14mm hat man da sicher mehr Reserven, aber bei 200 kg Radlast könnte es trotzdem nach ein paar Tausend Lastkilometern ein Problem werden.
25er Schnitt klingt nicht schlecht, da muß ich ja beim Rennrad schon "die Hosen wackeln lassen", um das zu schaffen.

Habe mal Bilder von meinem Bastelobjekt gemacht. Ich zäume das Pferd vom Schwanz her auf. Wenn der Hinterbau fertig verschweißt ist, trenne ich ihn vom Vorderbau ab und verlängere die Kettenstreben. Diverse überflüssige Teile werden natürlich noch abgeflext. Irgendwann nächstes Jahr.

schönen Gruß
Christian
 

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sentry3

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AW: Kona Ute

Schraubkranz hat ja die konstruktive Schwäche, daß das rechte Lager relativ weit innen sitzt

Ja, das stimmt - aber die Lagerverschiebung beim relativ schmalen 6-Gang-Paket zur Mitte hin ist m.E. akzeptabel - einige tausend Kilometer mit deutlich über 100kg, oft auch über 200kg auf der Hinterachse habe ich mit dem Mundo in diesem und letztem Jahr ohne Ausfälle der Lagerung draufgefahren.

Viel Erfolg bei Deinem Selbstbauprojekt!

Gruss Martin (und frohe Weihnachten)
 
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AW: Kona Ute

Hallo ihr Sparbrötchen und Cargobiker dieser Welt, frohe Weihnachten!
Super Infos vom Yuba Mundo.
Danke.
Ich hab mal nachgefragt, beim Co-Konstrukteur (Hr. Schröder, VeloCity, Bonn) ein SON mit 48-Loch und Tandemzulassung ist im Vorderrad kein Problem. Leider gilt das so nicht für das Hinterrad. Mit der 14mm-Achse hat man wirklich keine große Auswahl am Schaltungsmarkt. Die Speedhub gibt es weder mit 48-Loch noch mit der starken Achse.
Ja, ja ,ja, ich weiss, diese Aufbrezelung entspricht weder dem Grundgedanken des Mundo noch den Wünschen der meisten Cargobiker - aber schließlich ist Weihnachten ..........
Was den 3.-Welt-Gedanken angeht meine ich, dass es sich wohl nicht um einen billigen Vermarktungsgag handelt sondern ja tatsächlich schon Räder in Afrika rollen und entsprechende Projekte bezuschusst werden. Ein Anfang ist gemacht und das Ur-Yuba ist ja auch noch immer zu haben. Im Zweifel wird der Konsument überall auf dem Globus seinen Konsum bzw. seine Investition an den Kosten der Alternativen messen.

Wie die Vertriebswege in den entsprechenden Ländern aussehen entzieht sich meiner Kenntnis ebenso die Preisgestaltung. Über das Internet wird jedenfalls nur USA und EU angesprochen. Wahrscheinlich erreicht man den Kunden im afrikanischen Hinterland eben nicht über das Internet.

Hier ein Link zum Weiterlesen: http://www.jugendhilfe-ostafrika.de/ (Vielleicht belibt ja was übrig vom Fest - über Spenden freuen die sich bestimmt):)


Grüße
Mick
 

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Hallo Cargoistas, leider ist mir im obigen Beitrag ein Fehler unterlaufen. Herr schröder arbeitet nicht bei Velocity Bonn.


Sorry
Grüße
Mick
 
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sentry3

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AW: Kona Ute

Hallo Cargoistas, leider ist mir im obigen Beitrag ein Fehler unterlaufen. Herr schröder arbeitet nicht bei Velocity Bonn.


Sorry
Grüße
Mick

Nein, die Firma von Klaus Schröder heisst Velvet Systems, ist aber auch in Bonn ansässig.
 
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