Kaufentscheidung zwischen Urban Arrow, Rapid und Douze: steile Wege, Kindertransport

Also ich hab den CX ja nur an meinem Pendelpedelec aber da darf ich auch sehr steil hochfahren (400 hm auf nicht ganz 4 km) und im Turbomodus muss ich das Pedal nur Berühren und der zieht sofort los, also eine halbe Kurbelumdrehung reicht definitiv. Die Anfahrhilfe zumindest beim Classic+ ist beim UA keine große Hilfe, da viel zu Schwach, das hilft gerade mal beim Schieben im Ebenen.
 
Ergänzung zum Gasgriff von Radkutsche:
der Griff unterstützt ohne pedalieren nur bis max. 6 km/h, im Fahrmodus wird er aber quasi zum Master und "überschreibt" die Unterstützungsstufen vom Display. Somit kann man auch bei Stufe 0 die maximale Tret-Unterstützung anfordern.
Berganfahren geht dann Übergangslos von Schiebehilfe in Unterstützung, sobald man tritt. Das ist mit Last am Berg perfekt und kenne ich bisher nur von eZee.
 
im Turbomodus muss ich das Pedal nur Berühren und der zieht sofort los.
heute haben wir mit Douze g4 (mit enviolo Trekking-Schaltung) probegefahren. Vom Fahrtgefühl her war es unvergleichbar besser als Rapid und Urban Arrow. Ich kann es absolut uneingeschränkt empfehlen (und würde sofort kaufen), wenn man nicht hohe Steigungen überwinden muss. Es fährt so geschmeidig. Die Sitzhaltung ist angenehm: nicht sehr sportlich wie Riese und Müller oder gar Bullitt, aber nicht sehr chillig wie UA. Genau wie es sein soll. Mit dem Motor von Brose kriegt man eine gute, ganz angenehme Unterstützung, die nicht sofort zieht, aber kräftig ist. Seilzuglenkung ist genial: Wendekreis wie ein normales Fahrrad. Rangieren auf engem Raum: kein Problem.
Berghoch bietet das Motor auch jede Menge Unterstützung. Hochfahren an sich ist kein Problem. Nur wenn man mit beladener Kiste anhält und wieder losfahren will, hat man Schwierigkeiten (das Problem von vielen Long Johns, dass man nicht wie beim Dreirad beliebig langsam fahren kann, sondern gewisse Geschwindigkeit braucht, um die Fahrstabilität zu erreichen.)
Beim Anfahren am Berg brauche ich (Frau, 50 kg, nicht besonders stark oder trainiert) großen und schnellen Energieschub vom Motor, um Trägheitsmoment (je schwerer die Beladung, desto größer ist es) zu überwinden, damit ich Mindestgeschwindigkeit erreichen kann, bevor das Fahrrad kippt, vor allem wenn ich in der Kiste etwa mehr als 50 kg mitnehmen muss (zB zwei Kinder, Alltagskramm und die Kiste selbst wiegt manchmal locker so viel). Dieser Schub kam von Brose eher langsam (in einigen Stellen zu langsam). Beim Rapid mit Gasgriff war es kein Problem.
Sonst fährt Douze traumhaft. Man fühlt überhaupt keinen Trittwiderstand vom Motor, wenn man schneller als 25 km/h fährt.
Die Kiste (Black Box) ist hoch und definitiv groß genug (größer als von Urban Arrow). Mein Mann hat es aber sehr billig empfunden: es ist tatsächlich aus dünnem ABS-Kunststoff (wie diese Hartschalenkoffer) und keineswegs gepolstert wie UA. er meinte, wenn das Rad ungünstig auf einen Stein fällt oder wenn jemand darauf kräftig tritt, dann wird es schon brechen und erst nicht 5 jähre oder länger intakt bleiben. Aluwanne von Rapid findet er jedenfalls robust und unfallsicher.

Ergänzung zum Gasgriff von Radkutsche:
der Griff unterstützt ohne pedalieren nur bis max. 6 km/h, im Fahrmodus wird er aber quasi zum Master und "überschreibt" die Unterstützungsstufen vom Display. Somit kann man auch bei Stufe 0 die maximale Tret-Unterstützung anfordern.
Berganfahren geht dann Übergangslos von Schiebehilfe in Unterstützung, sobald man tritt. Das ist mit Last am Berg perfekt und kenne ich bisher nur von eZee.
wie ist denn sonst eZee? ich finde leider keine ausführliche Infos über Motor oder Firma selbst. Ist es robust oder fehleranfällig? irgendwie macht es bei mir macht es den Eindruck, als ob es eine sehr alte Technologie und nicht mehr zeitgemäß ist? vll weil ich Vorderradmotoren allgemein mega selten gesehen habe..
 
Wenn du damit besser fahren kannst ist zeitgemäß oder nicht doch egal.
Im Moment sind halt Tretlagermotoren 'in'.
Aber in China fahren Millionen Nabenmotoren rum, das ist bewährte Technik.
 
Ich fahre den Motor seit 2012 im Musketier. Bis auf einen defekten Regler, der schnell und unkompliziert auf Garantie neu geschickt wurde, hatte ich kein Problem.
Der Motor ist gut hörbar, was vermutlich dem Konzept des Getriebemotors geschuldet ist. Mich stört das nicht wirklich. Bei Fußgängern auf gemeinsam genutzten Wegen spart das manchmal sogar die Klingel. Da summt was von hinten, die drehen sich um und machen Platz. Das klingt jetzt vielleicht lauter, als es dann wirklich ist ... aber ja, man hört ihn einfach. Das hast Du aber beim Rapid selbst hören können.

Klar ist Blech stabiler als dünnes Plastik. Wobei es darauf ankommt, was das für Kunststoff ist und wie verarbeitet.
Ich wiederhole mich ... baut die Kiste selbst oder nehmt einen gebrauchten Kinderanhänger, montiert das Fahrwerk ab und schraubt die Kiste auf die Plattform.

Wenn Dir am Berg die Kippstabilität eines Dreirades gefallen würde, warum dann eigentlich kein solches?
Ich will z.B. mein Musketier bald für den Verkauf aufhübschen. Ich brauche das Volumen nicht mehr und habe nun ein 60er Douze. Das Musketier ist groß genug für Kinder und Großeinkauf, trägt Last ohne Ende, fährt sich unvergleichbar besser als die üblichen "Kiste vorne Räder", ist im Winter auch auf Schnee super (besonders wegen dem Frontmotor), hat den Gasgriff und ist gebraucht deutlich günstiger als ein neues Rad.
 
Zeitgemäß ist, wie Sanktnelson schreibt, ziemlich Interpretationssache. Das Fahrrad an sich ist über 100 Jahre alt, wird immer wieder leicht verändert, fährt aber immer noch wie eine 1 ;)
Was ich damit sagen will: was erwartest du vom Motor? Der eZee ist stark genug sagst du, und du schätzt das Daumengas. Den wichtigsten Nachteil, den fehlenden Kraftsensor (-> der Motor passt sich nicht deiner Tretkraft an, wie bei den meisten Mittelmotoren, sondern sobald getreten wird, gibt er die Leistung ab, die Unterstützungsstufe vorgibt) hast du selber bemerkt. Der Rest sind Feinheiten.

Ich kenne nur den Mittelmotor gut. Die Punkte unten sind angelesen:
Vorderrad Motor: Schwerpunkt-Verschiebung nach vorne wäre beim normalen Rad relevant, ich behaupte mal, beim Lastenrad sind die ca. 3kg irrelevant. Was mehr eine Rolle spielt: der Motor gibt in der Spitze mehr Leistung ab, als du. Bei normaler Straße spielt das keine Rolle. Bei Schnee oder Blättern ist es aber kritischer, da ist es vorteilhafter, wenn das Vorderrad nicht durchrutscht oder ausbrcht, sondern die Haftreibung rein zum Lenken zur Verfügung steht. Andererseits sagen aber manche hier im Forum, der Vorderrad-Antrieb hätte etwas von einem Allradantrieb, gerade bei schwierigen Wegen (Matsch) besser. Das ist Auslegungssache...
Vorderrad Motoren nutzen nicht die Gangschaltung mit. Mittelmotorren laufen im obtimalen Drehzahlbereich, weil sie (fast immer) zwischen vielleicht 30 und 90 u/min. Drehen. Beim Vorderrad Motor muss die Leistung über eine größere Bandbreite bereitstehen. Oft wird geschrieben, dass das am Berg ein Nachteil wäre. Deine Erfahrung zeigt hier aber eher das Gegenteil :)
Da die Gang (Ketten)-schaltung nicht mit genutzt wird, verschleißt sie beim Vorderrad Antrieb weniger.

eZee generell, kein Tretkraft- Sensor (glaube ich zumindest). Mittelmotoren fahren sich wie normale Räder, ich habe da einfach nur den Eindruck, das Rad ist leichter wenn der Motor hilft. Die Motoreinwirkung selber spüre ich nicht; das Gefühl beim Treten ist wie auf einem leichten Rennrad, nicht wie auf dem voll beladenen Bakfiets. Das Gefühl vom rein Umdrehungsgeführten Motor ist mehr wie Rückenwind, der einen schiebt.
Ansonsten ist der eZee wahrscheinlich kein Motor, mit dem sich jede Werkstatt auskennt (weniger Verbreitung wie Bosch) aber ihr habt einen Händler in Heidelberg, der sollte ihn kennen. Er gilt auch als ziemlich robust, was ich so lese.


Das zum Stichwort Technik.
 
Wenn dir das Douze so viel besser gefällt, würde ich mir darüber noch ernsthaft Gedanken machen. Training könnte man nachholen ;)
Wichtig ist auch: die Geschicklichkeit gerade mit einem Long John kommt so richtig erst nach ein paar Stunden Fahrpraxis. Mit der Zeit kommst du da auch mit steileren Strecken beim Anfahren noch mal besser zurecht als jetzt.
Der Brose Motor hat auch eine Schiebehilfe, eventuell hilft das wenigstens zum Schieben bergan. Beim Shimano Motor bei uns im Bakfiets ist die Schiebehilfe allerdings wenig hilfreich wenn man sie als Anfahrtshilfe nutzen will, da sie nur bis ca 3 kmh unterstützt, und umständlich einzuschalten ist. Was dann beim Bakfiets einen Unterschied macht ist der Gang der bei der Schiebehilfe eingelegt ist. Im fünften Gang taugt sie gar nichts, im ersten Gang kann man damit aber auch einen recht steilen Berg noch halbwegs tauglich (und seeeehr langsam) hochschieben. Womöglich ist das beim Douze ähnlich?
Der vielleicht wichtihste Punkt:
Wo sind bei deiner Strecke die neuralgischen Stellen? Sind die starken Steigungen an Punkten wo du oft absteigen musst, weil da Straßen kreuzen oder Ampeln stehen? Oder kommst du dort halbwegs durch, es wäre nur kritisch wenn du ausnahmsweise z.b. wegen der Kinder anhalten müsstest? Das wurde ich mit in eure Entscheidungsfindung einfließen lassen.


Autounfälle würden alle (Lasten-) Fahrräder nicht gut überstehen. Da macht das Material keinen größeren Unterschied denke ich. Was Haltbarkeit beim Umfallen angeht ist hauptsächlich die Stabilität der Bodenplatte wichtig, denn da fallt das Rad beim Kippen drauf. Auf die Seitenplatte fällt zumindest das Bakfiets nicht, und überschlagen tut sich ein Lastenfahrrad kaum. Wenn doch ist die Stabilität da Seitenwand das kleinste Problem...
Es gibt hier ein langen Thread zum Douze, frag da mal nach ob es Erfahrungen mit den Platten gibt. Douze ist aber auch nicht erst seit gestern auf dem Markt, ich denke nicht dass die richtig mieses Material verarbeiten... Aber auch davon abgesehen: wenn euch das Fahrrad so viel besser gefallen würde kann man über so einen Punkt eventuell hinwegsehen und gegebenenfalls die Platten von innen oder von außen mit einer dünnen Sperrholzplatte verstärken?!

Eine gute Zuladung ist definitiv viel wert wenn man häufiger Großeinkäufe transportiert. Allerdings kann mensch da auch große Satteltaschen besorgen, mit "nur" zwei Kindern in der Kiste sollte das dann auch beim UA reichen ;-)
Dreiräder fährt mensch tendenziell eher langsam, wenn es keine Neigtech-Räder sind ist die Kippgefahr sonst recht hoch. Wenn ihr euch Sorgen wegen Glatteis macht würde ich eher Spikereifen für den Winter besorgen. Was ich so lese sind die derart stabil, da kommt ein normales Dreirad ohne Spikereifen nicht dagegen an. Die sollen sich leider ziemlich schwer fahren, deshalb habe ich uns noch keine besorgt.
Dreiräder sind eher was für Kurzstrecken und insbesondere Leute die nicht mit 2-Radern zurecht kommen. So wie das bei euch klingt passt das nicht bei euch
 
Hibou, Dein Schreibeifer in Ehren, aber das klingt teils nur nach nach Vermutungen.
Bist Du schon mal ein Musketier gefahren? Das hat keine Neigetechnik, ich fahre es aber in Kurven schneller, als viele Gelegenheitsradler ihr Zweirad und da kippt gar nix. Auch sonst lässt sich das Rad auch auf größeren Strecken erstaunlich flott bewegen. Klar kommt ein trainierter Fahrer auf höhere Geschwindigkeiten mit einem flotten LJ. Die Frage ist, ob das ein Kriterium ist. 25 läuft jedenfalls auch die Radkutsche.
Es ist natürlich schwerer als ein LJ und somit braucht man mehr Unterstützung, im Winter ist es aber ziemlich unschlagbar.

Nebenbei war die Dreiradidee eh nur mal kurz von mir eingeworfen und wir wissen gar nicht, ob es überhaupt in Frage kommen könnte.

Motor im VR kann man auch erst beurteilen, wenn man das mal ne Weile gefahren ist. Ich kenne das ausgiebig durch zwei Räder (3- und 2Rad-Faltrad) und würde es für mich immer vorziehen, wenn ich wählen könnte. Hätte ich auch gerne im Douze :rolleyes:
Traktionsprobleme kenne ich bei beiden Rädern nicht. Maximal kommt minimaler Schlupf und dann zieht es an.

Wenn das Anfahren am Berg elementar wichtig ist, dann ein Rapid mit Gasgriff (oder ein gutes Dreirad wie das Bubi oder eben das Musketier).
Das ist beim Rapid übrigens kein Daumengas. Das Handling vom eZee Gasgriff unterscheidet sich deutlich positiv im Vergleich zum Daumengas anderer Hersteller, wie ich finde.
 
@Schnapsmax:
Das Musketier kenne ich (noch) nicht aus eigener Anschauung, da hast du Recht. Familienkutschen sind praktischer Weise meist Frontlader, die haben beim Dreirad (ohne neigtech) entsprechend gewöhnungsbedürftige Kurvenlagen. Bergab mit guten 35 kmh würde ich da nicht fahren wollen. Das bezog sich insofern gar nicht mal aufs Musketier, sondern hauptsächlich auf Familienräder, hätte ich präzisieren sollen.
Hinten 2 Räder mit tiefem Schwerpunkt wie beim Musketier kenne ich wie gesagt nicht. Kann gut sein dass sie fast so gut fahren wie ein 2 Rad.

Gibts die Douzes übrigens nicht auch ohne Motor so dass sich ein eZee nachrüsten lassen würde?
 
Zuletzt bearbeitet:
Würde auch behaupten, dass der Motor im Vorderrad bei rutschigen Verhältnissen (haben Mittel- und Frontmotoren im Fuhrpark) deutliche Vorteile hat, insbesondere in Kombination mit dem Daumengas. Der „Allrasanteren“ macht im Winter richtig Freude. Muss man mal selbst beides „erfahren“, im Idealfall. Zudem schont es den Antrieb deutlich, den größten Nachteil sah ich zeitweise durch den Wegfall des Nabendynamos, inzwischen aber seit Verfügbarkeit von hochpotenten Leuchten, die man direkt an die vorhandene Akkuspannung klemmen kann, spielt das für mich keine Rolle mehr.
Mehr Gewicht auf dem Vorderrad schadet beim Longjohn sicher nicht.
Gibt aber sicher für jede Variante ihren idealen Einsatz, insbesondere bezüglich der Topographie, aber natürlich auch viele Glaubenskriege.
Hauptsache es fährt, im Idealfall ohne Verbrenner.:cool:
 
Was noch nicht zur Sprache gekommen ist: das Rapid der Firma Radkutsche hat einen Stahlrahmen ( Herstellung in Deutschland, daß es das noch gibt), der, wie ich finde wesentlich angenehmer ( weicher ) zu fahren ist, als ein hochfester Alurahmen. Auch Reparaturen sind beim Stahlrahmen leichter durchzuführen, Alu kann man natürlich auch schweißen, muß aber nach dem Schweißen getempert werden.

Zum Thema Antrieb in der Vorderachse in Anbetracht der Nachhaltigkeit: Wer garantiert mir, daß ich nach dem Ableben des Mittelmotors in 5-7 Jahren noch einen zum Rahmen passenden Ersatz bekomme? Fahre einen Flyer I:sy mit Mittelmotor des Jahres 2014. Der Nachfolger paßt schon nicht mehr in den Rahmen. Nabenmotoren wird es wohl immer geben. Ich möchte kein E-Cargo mehr? Vorderrad tauschen und ab dafür.

Ein Mittelmotor beansprucht den Antiebsstrang. Beim Flyer wechsle ich alle 1500 km die Kette, deutlich gedehnt, mit den damit verbundenen Geräuschen und meine Shimano Nabenschaltung gibt nach 7500 km im 5. Gang sehr merkwürdige Klänge von sich.

Betriebssicherheit: Ich muss zum Kunden, ohne Vorwarnung reißt die Kette, leichtes Pedalieren reicht, damit mich der Vorderradmotor zum Ziel zieht. Beim Mittelmotor darf ich schieben.
Dann noch etwas zu Bosch und Co, man braucht immer den Original Akku. Beim Ezee kann ich im Notfall 3 12V Auotbatterien in Reihe schalten, oder preiswerte Akkus aus dem Campingbereich nutzen.
Ich beschäftige mich seit einem halben Jahr mit der Anschaffung eines Cargo Bikes, allerdings nicht für den Kindertransport, sondern als Kundendienst-Fahrzeug im Handwerksbereich. Nach Probefahrten mit dem UA und Bullitt, mit Sicherheit tolle Räder, habe ich mich, nach anfänglicher Skepsis ( Frontmotor? Wer verbaut denn heute noch einen Nabenmotor? ( die Post z.B., fährt bei uns nur mit Nabenmotoren), kein schönes männertaugliches Multifunktions-Display mit USB Interface und weiss der Teufel was noch?), für das Rapid entschieden. Jetzt heißt es warten.
 
Wenn es weiter so läuft, werden wir dann beides holen :D

@hibou3 Zum Kiga müssen wir immer hochfahren, mal weniger mal mehr steil. Morgens wenn sowieso alles zeitlich sehr knapp ist, möchte ich dann das Rad nicht schieben und noch damit Zeit verlieren :) Normalerweise muss ich nicht anhalten. Ich kann es aber nicht ausschließen: es ist eine kurvige, vor allem morgens viel befahrene enge Straße mit beidseitigem Busverkehr. Man muss manchmal anhalten (wegen Bushaltestlle, Auto, Kreuzung oder dauernde Straßenarbeiten..) daher brauche ich Anfahrhilfe oder vergleichsweise kräftiges Motor, das sofort reagiert. Auf der Ebene habe ich kein Problem; ich hab öfters mit Long John meinen Mann (90 kg) vorne mitgenommen.
Die Fahrt mit Mittelmotor ist ja viel feiner wegen Trittkraftsensors. Ich kann selber dosieren, wie viel Unterstützung ich haben möchte. Das ist schon sehr angenehm, wenn man auf Hauptradweg in Rush Hour unterwegs ist. eZee zieht das Rad ja sofort fort, sobald man tritt. Am Berg geil; in der Stadt mit Autos, unerfahrenen Radfahrern, Touristen und noch mit Fußgängern nicht so. Die Beschleunigung ist schlagartig (vor allem für Kinder wegen geringer Masse. -Mama, nicht so schnell!! -??? ich fahre nur 15 km/h). Wir werden in der Stadt auch genau so viel zeit und km verbringen, wie auf dem Weg zum KiGa.

@Schnapsmax auf dem Weg gibt einige scharfe Kurven. Bergab würden wir mit einem klassischen Dreirad kippen. Das Musketier habe ich auch gesehen; es ist ja kippsicher, wäre aber in unserem Fall (Familie mit einem Kind) definitiv übertrieben :D

@Köllefornia Über die Fahrt im Winter bin ich mir nicht so sicher.. Der Weg ist gut gestreut und viel befahren, aber in einigen Stellen ist es halt Waldweg mit viel Matsch. Für die paar Tage im Winter mit deutlichen Minusgraden und Eis können wir aber mit dem Bus hochfahren.

Vielleicht kann ich am Montag paar Bilder machen. Es ist eigentlich eine sehr schöne Strecke und macht unheimlich viel Spaß zu fahren.

@Frank sehr interessante Punkte; darüber haben wir noch nicht nachgedacht.
 
das Rapid der Firma Radkutsche hat einen Stahlrahmen ( Herstellung in Deutschland, daß es das noch gibt),
Ich fahre es auch gerne (also zumindest den einen Tag Probefahrt in und um Mössingen) und die Leute vor Ort sind wirklich super. Die Rahmen werden aber soweit ich weiß nicht in Deutschland, aber zumindest in Europa gefertigt. War es in Tschechien? Oder?
 
Weiss nicht mehr, wo ich das mit dem Made in Germany für den Rahmen gelesen habe, möchte dafür nicht die Hand ins Feuer legen. Sollte der Rahmen in der EU gefertigt sein ist das aber immer noch nachhaltiger als der Transport aus Fernost.
 
Ich mag kurz einwerfen das Douze nicht nur die schwarze Box anbietet. Wir haben im Oktober unser Douze bestellt und nehmen es mit der ab Dezember erhältlichen Holzkiste die Platz für bis zu 4 Kinder bietet. Die Plastikkiste widersprach bei uns nämlich auch ein wenig unserer Vorstellung. Ich kenne aber auch Leute die mit der leichten Softkiste sehr zufrieden sind.
 
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