Kaufberatung für großen Fahrer

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Vielen Dank für euer Feedback! Klasse, da habe ich einiges zum anschauen und durchlesen.
@zickert : velo lab sieht sehr interessant aus, schaue ich mir mal genauer an. Die XL-Option wäre natürlich sehr interessant (wenn auch evtl auf Kosten des Fahrvergnügens meiner Frau, aber als überwiegender Hauptfahrer stelle ich mal ganz eigensinnig meine Größe in den Vordergrund. Gefällt mir auch, dass sie auf das Gewicht achten und der Hinterradantrieb (der mir bisher unbekannt war, sich aber gut liest) wohl auch bei leerem Akku noch gut fahrbar ist.
@woodfabi : über die Douze Räder bin ich auch schon gestolpert, gefallen mir sehr gut. Konzept für die Lenkung und auch die Teilbarkeit für den Transport (wenn ich das richtig gesehen habe) finde ich ziemlich cool. Finde auf deren Homepage nur irgendwie nichts über unterschiedliche Rahmengrößen.
@Christoph : Das ist natürlich auch eine Überlegung wert mit den zwei Pedelecs. Wobei mich ein Lastenrad schon sehr reizt, weil es halt immer direkt einsatzbereit ist und gerade auch zum Transport von Einkäufen und ähnlichem dann doch nochmal besser geeignet. Werde mir das aber auch nochmal durch den Kopf gehen lassen.
@kistenfahrrad : Perfekt, das ist Gold wert wenn jemand in der selben Größenklasse die Räder testet, werde ich später mal reinschauen.
@Helmut60 : Cool, danke für deine Erfahrungen. Sieht auf den ersten Blick auch sehr interessant aus, werde ich mir auf jeden Fall genauer ansehen. Und versenkbare Sattelstützen kenn ich natürlich vom MTB, für den sicheren Stand wahrscheinlich eine coole Sache auch beim Lastenrad.

Was ich so auf die ersten Blicke schon sehe ist, dass sich mein ursprünglich angedachtes Budget von 4.000€-4.500€ mit ordentlichem Motor und einem sportlichen Rad dann doch eher nicht ganz ausgehen wird. Was ich jetzt so gesehen habe liegt eher so im Bereich 5.000-5.5000€ plus. Muss mal noch schauen ob bei den oben genannten noch ein Preis-/Leistungskracher dabei ist. Mit Auslaufmodellen aus der Vorsaison schaut es ja in dem Bereich eher schlecht aus oder?
 
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-5.5000€ plus. ... Mit Auslaufmodellen aus der Vorsaison schaut es ja in dem Bereich eher schlecht aus oder?

Also für 55 000 sollte es ein komplett anpassbares Lastenrad doch geben ;)

Spaßbeiseite:
Auslaufmodelle bei Lastenrädern ist eher schlecht. Zumindest ist mir das bisher noch nicht bewusst untergekommen.

Das Bronte von Recycle aus Italien gibt es noch mit verschieden großen Rahmen. Allerdings sagt man denen „italienische“ Qualitätsschwankungen nach.
Ich hätte trotzdem gern eins. Bin aber auch lange italienische Autos gefahren und da schmerzbefreit :D
 
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Die meisten Lastenradverkäufer geben die Preise in einer Grundkonfiguration an. Upgrades bei Licht und Bremse kosten einen moderaten Aufpreis. Änderungen bei der Schaltung sind bei Anbietern wie Velolab auch einfach. Der Motor sitzt im Hinterrad und es gibt 1x, 2x und 3x-Kurbeln.

Richtig teuer ist die Kinderausstattung. Das addiert nochmal 300-500 Euro zur Basisausstattung dazu.
Daher wird ein Neurad eher bei 5000 starten und je nach Hersteller reicht das nicht mal. Da wäre dann ein gebrauchtes Lastenrad mit Kinderausstattung meist 1000-2000 Euro günstiger.

Ein Problem sehe ich auch im Platzangebot. Ich habe einer Nachbarin einen Thule Chariot Cross 2 besorgt. Da drin sitzen nun täglich die beiden jüngsten Söhne mit 1 und 4 Jahren. Die Kabine des Anhänger ist etwa 75cm breit. Beide Kinder passen nebeneinander sitzend hinein.

Die Kisten der meisten Longjohns messen hingegen knapp 50cm. Das genügt für ein Kind ab etwa 4-7 Jahre oder zwei Kinder bis etwa 3 Jahre aber viel Platz ist da eben nicht. Um sie hintereinander zu platzieren, sind die 60-70cm im Bullitt, Velolab Karo long oder den vergleichbaren Rädern zu knapp. Da braucht es dann eher breitere Kisten.
Beim Velolab nicht möglich, weil der Rahmen Seitenstreben hat.
Beim Bullitt ist das hingegen möglich, weil die Ladefläche eine breitere Kiste ermöglicht. Alternativ ginge auch ein längeres Rad mit 80cm Ladefläche oder ein Dreirad mit häufig breiterer Fläche wie etwa das Chike.

Weil die Fahrradgröße eben sowohl für die beiden Erwachsenen als auch für die beiden Kinder schwierig zu vereinen sind, muss man da wohl einen Kompromiss finden.
Ich glaube, der Kompromiss liegt entweder darin, gar kein Lastenrad anzuschaffen, sondern einen Kinderanhänger und eventuell elektrische Zugfahrräder.
Oder ein Lastenrad das nur einer Person passt und in das möglicherweise in absehbarer Zeit auch nur eines der Kinder hinein passt.
Oder, und das dürfte hier die Forenempfehlung werden, die Familie beschafft sich zwei Lastenräder. ;)
 
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bzw. sollte man die Sattelhöhe nicht auf optimale Beinlänge einstellen, denn es kann passieren, das man dann mit dem Fuß nicht mehr sicher auf den Boden kommt.
Ich bin doch immer wieder erstaunt wie hartnäckig sich dieser Mythos auch unter scheints radaffinen Menschen hält...
 
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Ich bin doch immer wieder erstaunt wie hartnäckig sich dieser Mythos auch unter scheints radaffinen Menschen hält...

Deine Erstaunung.... ändert nichts daran, das es immer wieder vorkommt, das die Gestaltung von Neigungen an Kreunzungen, bei Frahrrädern mit langem Radstand dazu führen kann, das an normalen Haltepunkten unter dem Tretlager erheblich mehr Luft ist, als wenn der Boden zwischen Vorder- u. Hinder -rad eben wäre. Das hat nunmal blöderweise zur Folge, das der Fahrer sein Rad dann nicht wie sonst üblich, mit nur einem Fuß am Boden sicher im Stand halten kann. Wenn dann gleichzeitig nicht genug Platz zwischen Lenker und Sattel ist, um nach vorne vom Sattel zu steigen..... ergibt sich eine für den Fahrer und nebenstehende nicht immer verletzungsfreie verlaufende Seitwertsbewegung. Zeugen solchen Geschehens kucken wohlmöglich nicht weniger erstaunt als du...... was widerum nichts daran ändert, das so aus solchen Gründen vorkommt. Bei langem Radstand von Fahrrädern ist das mit der Sattelhöhe zum kraftvoll knieschonden treten... und sicher halten können... halt so eine Sache.... die immer wieder für erstaunen... bzw. Überraschungen sorgt.

:) Helmut
 
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War Trackstand schon?

Ich setze keinen Fuss ab an der Ampel. Gut mit dem Bullitt bin ich da noch am üben, aber klappt auch schon ganz gut ;)
 
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Ich kann auch Trackstand an der Ampel - freihändig.

Und 1000 Liegestütze, aber nur wenn keiner guckt. ;)
 
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Hatte mal kurz geschaut und eine 600mm lange Sattelstütze entdeckt, dazu ein Adapter um von 31,6mm auf 27,2mm Durchmesser zu kommen.


 
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Also ich bin 1,93 und mir passt das RM Packster 60/80 gut. Das ging sicher auch noch für etwas größere. Meist sind die Füße das Problem beim Long John. Ein Bullitt ging aber irgendwie überhaupt nicht.
 
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Hallo,
ich bin 206 cm lang mit Schrittlänge 99cm - die Shannon Hardcore Sattelstütze mit 500mm oder eine Federsattelstütze z.B byschulz parallelogramm passen perfekt. Es sollte auch günstigere Varianten durch Federsattelstützen für den "geschlechtetrübergreifenden" Einsatz geben. Aufbauhöhe des Sattels im Blick behalten. Nach Bullitt Pause mit Omnium Cargo XL möchte in 2021 wieder ein Bullitt anschaffen - weil es super passt.
Ein Variovorbau z.B Promax passt dann noch "Reach" an. Eventuell nur Sattel und Stütze als Einheit tauschen.
 
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Ich teile mir mit 1,90 zu 1,59 mit meiner Frau ein Riese und Müller Load. Ich kenne eigentlich kein E-Lastenrad, welches einen derart großen Verstellbereich bietet. So muss man in jedem Fall nur sehr wenig Kompromisse eingehen.

Ansonsten wäre das Rad für den beschriebenen Einsatzzweck auch optimal. Ich fahre mit unserem Load 60 auch richtig "off-road" und der Motor zuckt auch nicht, wenn er mal 30-45 Minuten auf Maximalleistung drehen muss.

Das Bild ist entstanden, als vor ein paar Tagen ich teils verschneite 300 Höhenmeter am Stück mit Hänger dran gefahren bin. Bergab war dank der Vollfederung danach auch mehr Spaß als Stress.

Ich würde an eurer Stelle mal zusammen ein Load 75 anschauen.

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Vorsicht, jetzt könnte Blasphemie kommen ;-)

Ich bin jetzt öfters mal das eMuli mit dem Steps6100 gefahren. Zum einen lässt es sich auf mich (196cm), wie auf die beste Frau der Welt (163cm) prima einstellen. Und dabei es fährt sich super agil, schnell, wendig, sportlich und ist flinker als jedes Bullitt. Beim Bullitt reize ich nicht so oft die max. 25km/h aus, wie beim eMuli!

Probiert es aus, es wird euch überraschen!
 
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Kommt aber auch auf die Wegbeschaffenheiten an. Mir hat das 16" VR und das 20" HR beim Muli nicht gefallen. Da find ich mein Bullitt deutlich entspannter
 
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Ich bin Stadtkind, bei uns sind 70% der Wege asphaltiert und die restlichen 30% sind gepflastert ;)

wassergebundene Feldwege kenne ich nur aus dem Urlaub....
 
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Ja würde ich noch in der Stadt wohnen, hätte ich wohl auch ein Muli. Das Konzept find ich da sehr passend
 
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Vorsicht, jetzt könnte Blasphemie kommen ;-)

Ich bin jetzt öfters mal das eMuli mit dem Steps6100 gefahren. Zum einen lässt es sich auf mich (196cm), wie auf die beste Frau der Welt (163cm) prima einstellen. Und dabei es fährt sich super agil, schnell, wendig, sportlich und ist flinker als jedes Bullitt. Beim Bullitt reize ich nicht so oft die max. 25km/h aus, wie beim eMuli!

Probiert es aus, es wird euch überraschen!

Aber möchte man wirklich Kinder mit 2 und 4 Jahren in so ein Muli quetschen und alles zu hause lassen, was dann nicht mehr dort rein passt. Für sehr kurze Wege so im Alltag vorstellbar. Aber sobald man damit länger unterwegs ist, schwindet der Spaß daran doch für die Kinder erheblich.

Auch ist die Motorisierungslösung für so einen Einsatz ein wenig unterdimensioniert, sofern man sich die Kriterien des Thread-Erstellers anschaut.
 
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