Kaufberatung an der Belastungsgrenze und darüber hinaus, auf welche Fehler muss ich mich einstellen?

Moin moin und Hallo,

nach langem Mitlesen und auch schon einigen Probefahrten kommt jetzt mein erster Post, kleine Vorstellung und Frage ans Forum.

Ich bin auf der hier schon häufiger besprochenen Suche nach dem Lastenrad das die Kinder zur Kita ( dann 2,5 und 1 Jahr alt ) und mich danach noch ca 10km weiter ans Ziel trägt. Das ganze passiert in Bremen und ich bin hier bisher schon lange mit dem 25er E-Bike unterwegs, daher solls auch jetzt eine Hilfe gegen den Wind geben (Steigungen sind nicht nennenswert vorhanden, n bissl Deich sonst nix). Ohne machts mir keinen richtigen Spaß wenn man ein Auto ersetzen will und ab uns zu unverschwitzt ankommen möchte.

Jetzt zu der Frage zu der ich verständlicher Weise von Herstellern und Händlern keine Antworten bekomme:

Ich bin für die meisten Räder zu schwer! Leider auch kräftig nicht nur dick, daher überlaste ich mit knapp 120kg Fahrergewicht meine Fahrräder schon seit eh und je. Rahmen, Kurbel, Nexus 7, Speichen... hab ich alles schon mal zerbrochen. Verschleiß an Ketten Ritzeln und Bremsen... dtl höher als bei anderen.
Um meine Situation leichteren Fahrern zu beschreiben, selbst bei meinem aktuellen Rad, einem Utopia Roadster 25er Pedelec fahre ich trotz mgl 160kg Systemgewicht am oberen Limit, ( 120 kg Fahrer + ~30kg Fahrrad + Gepäck ) Ungefähr so als ob man ein Auto vollbeladen fährt im Vergleich zum unbeladenen Zustand. In den Kurven drängts nach außen, der Rahmen flext deutlicher es wird generell schwammiger.

Da dachte ich, toll ein Lastenrad, das ist ja generell für sowas ausgelegt, das klappt bestimmt. Aber denkste, auch hier gibt es häufig eine Grenze die ich überschreite. Irgendwas überlaste ich wahrscheinlich immer, daher bin ich daran interessiert was es ist und wie der wahrscheinliche Fehler auftreten wird. Bricht der Rahmen? Wird die Pinion zum teuren Verschleißteil? etc. Ich liste Euch einmal die von mir bisher angetroffenen Punkte inkl. meiner Pros und Cons auf und würde mich ganz generell über Input und eine Diskussion des Radelns an und über den freigegebenen Gewichtslimits freuen. Auch über Grenzen die ich bisher noch nicht gefunden habe freue ich mich. Gibts an den Fahrrädern von denen ich denke das sie mich tragen Teile die doch noch ein Gewichtlimit haben?

CD1 von HNF/Sortimo: Maximales Fahrergewicht 100kg (lt. Handbuch)

Pinion Bullitt mit Neodrive von Bullitt-Bike: Pinion max. Gewicht auf den Kurbeln 110kg, dafür mehr Platz am Hinterrad für dicke Reifen nach dem Pinionumbau.

Bullitt Steps mit Nexus 8: 180kg Zuladung aber sehr eingeschränkte Reifenbreiten.

Urban Arrow mit Scheibenbremse geht. 275kg max Systemgewicht bei 50kg Fahrradgewicht, leider aber NuVinci mit Ihrem bekannt mäßigen Wirkungsgrad am Mittelmotor

Radkutsche Rapid: 200kg max. Systemgewicht, 32kg Fahrrad ohne Aufbauten, 120kg Fahrer, Kinderwanne etc ~15? Kinder 24kg - Könnte gehen, hier stört mich die NuVinci wegen dem Frontmotor weniger

Bakfiets long cargo: 180 kg Zuladung, keine Probleme erkennbar, sollte gehen.

Soweit meine bisher ins Auge gefassten Alternativen. Ich freue mich auf Eure Ideen und Meinungen.

Grüße aus Bremen

Holger
 
Holger, ich wiege 10kg mehr und kenne mich diesbezüglich in dem Thema aus.

Worauf Du dich einstellen musst, ist ein erhöhter Verschleiß.
Radlager gehen früher kaputt, Speichen lockern sich, Felgen bilden feine Risse, Schrauben lockern sich öfter, Sattelstreben brechen und manche Teile müssen stabiler ausgewählt werden.
Aber das passiert einfach nur früher als bei leichteren Fahrern und häufigere Defekte liegen eher in mangelhafter Wartung und sorglosem Aufbau des Rades.

Ich habe 2013 ein Giant Fahrrad gekauft und nach vier Wochen ging das Tretlager kaputt (es hatte Lagerspiel, kein Totalversagen, aber ein Defekt) und nach drei Monaten brach eine Speiche im Hinterrad. Ein paar Wochen später erneut.
Das Tretlager wurde zwar erneuert, aber dann wechselte ich auf eine höherwertige Kurbel samt Tretlager. Die Speichen im Hinterrad wechselte ich vollständig aus. Das war dann der letzte Ausfall. 2016, also nach drei Jahren, lief dann das Hinterrad rau. Ein Lagerschaden in Entstehung. Ich wollte erst die Nabe austauschen, sah aber dann auch Risse an der Felge an den Nippeln und tauschte dann das Hinterrad komplett aus.
Mir ist schon mal ein Sattel unterm Hintern gebrochen, aber das war ein Billigteil von Lidl. Die Sättel von Brooks und Selle Italia und Selle Royal sind mir noch nie gebrochen.
Also alles kein großes Problem und vor allem beherrschbar.

Einige Gewichtslimits sind an Fahrrädern auch Normbedingt. 110-120kg gilt für die meisten Rahmen, Sättel, Sattelstützen. Da kann man mit der eigenen Fahrweise gegensteuern und etwa bei Bodenunebenheiten aus dem Sattel steigen und so das Gewicht verlagern.

Das Gewichtslimit eines Fahrrades als Fahrer ausreizen oder 10-20% überschreiten, bedeutet aber, das man sich dieser Überlastung bewusst sein muss. Es genügt nicht, das Rad nur einmal pro Jahr warten zu lassen. Man sollte regelmäßig, am besten selbst, jedem Knirschen und Knacken nachgehen und Schrauben nachziehen.
Einige Konstruktionen sind tabu, etwa Tiefeinsteiger-Rahmen. Die Sitzstreben (das sind die Rohre zwischen Hinterrad und Sattelstütze) und das Oberrohr (zwischen Lenker und Sattelstütze) sollten möglichst hoch am oberen Ende des Sitzrohres (da steckt die Sattelstütze drin) enden.
Positiv ist etwa ein Bullitt, negativ ist ein Muli.

Speziell beim Lastenrad ist eine kräftige Bremse wichtig, gerade auch wenn die Last noch höher ist.
Wie breit die Reifen sind, ist Nebensache. Aber schmalere Reifen brauchen bei hoher Last einen höheren Innendruck. Dieser baut sich bei Fahrradreifen schnell wieder ab, also solltest Du etwa alle zwei Wochen den Druck kontrollieren. Ich fahre einen 50mm Reifen hinten mit 5 Bar am Velo Lab Karo. An meinem Rennrad habe ich 28mm Reifen mit 8 Bar Druck. Beides geht. Und ja, ein Fettsack kann auch Rennrad fahren, mit 28 Speichen im Hinterrad.

Grüße aus der Nachbarschaft
 
Hallo Christoph,

danke für diese Antwort, Nachstellen, -spannen, -kontrollieren und auf komische Geräusche achten prägt auch schon mein Radelleben seit ich denken kann ;)

Das Bewusstsein der Überlastung fährt immer mit, da kam auch mein Gedanke zu diesem Thread her.
Ich habe bei Pinion einfach mal nachgefragt was denn bei Überlastung der Narbe passiert. Sie konnten verständlicherweise nicht dazu Stellung nehmen oder gar sagen "passt scho". Ich hätt halt gern gewusst ob sie das schwächste Glied in der Kette kennen, so dass man aufpassen kann.

Verschleiß wäre mir relativ egal und einpreisbar, ein spontanes Versagen der Pedalachse im Wiegetritt oder im Stand den Bordstein runter ist fatal.
Das war größter Treiber meiner Neugier beim Starten des Posts.

Grüße
 
Einem Rad mit Mittelmotor und Kettenschaltung solltest Du den Vorzug geben.
Ich verstehe, das eine Nabenschaltung angenehmer erscheint, wegen der Sauberkeit durch geschlossen laufende Kette und dem gutmütigen Kettenverschleiss. Aber um eine regelmäßige Wartung kommst Du eigentlich nicht herum, also kann das auch gleich eine effiziente Kettenschaltung sein. Die verträgt auch einen kräftigen Antritt und auch den Zug des Motors. Leider unterliegt der Antrieb in Verbindung mit dem Mittelmotor einem schnellen Verschleiß. Aber einen Tod muss man sterben. Besser als ein möglicher Getriebeschaden ist es immer.
Wie man den Antrieb pflegt, kann ich Dir gerne mal erklären und demonstrieren.

Die Wahl des Motors ist einfach erklärt. Frontmotoren finden bei unbeladenem Rad zu geringen Halt auf dem Boden und sind ineffizient. Sie laufen später an und länger nach. Du trittst also ohne Motorhilfe an und bremst gegen den laufenden Motor. Bei Glätte sind sie gefährlicher.
Der Hinterradmotor wäre prima, da Verschleißärmer am Antrieb. Aber so ein Nabenmotor ist groß und wird mit nur sehr kurzen Speichen in seine Felge eingebaut. Kurze Speichen sind kaum flexibel und daher wird das stark belastete Hinterrad eines schweren Fahrers öfter unter gebrochenen Speichen leiden.
Besser also der Mittelmotor.

Zu Pinion:
Wiegetritt ist sicher genau das, was Du der Pinion nicht antun solltest, wenn 110kg Fahrergewicht als Limit gelten. Im Sitzen ist der Druck auf das Getriebe normal, aber im Stehen eben höher.
 
Ich kann Dein Problem nachvollziehen und überlege, ob es nicht Sinn machen würde, daß Du Dir von einem Rahmenbauer einen individuellen Lastenradrahmen anfertigen läßt. Ich würde zu Stahl raten und zu spezifischen Verstärkungen, die den von Dir genannten Belastungsspitzen entgegenwirken. Die Komponenten kannst Du selbst auswählen und montieren und Dir auch einen Satz hochfeste Laufräder bauen lassen. Mit einem Standardrahmen wirst Du immer wieder auf die gleichen Probleme stoßen. Voraussetzung wäre natürlich, daß Du das nötige "Kleingeld" dafür übrig hast.
 
Hallo Holger,

mein Systemgewicht ist nochmal 10 kg höher wie das von Christoph. Ich fahre jetzt seit 3 Jahren ein Ratkutsche Rapid mit Rohloff, MT5, Big Benn Bereifung, und hatte bis jetzt keine Probleme. Die Entscheidung für die Rohloff viel, weil die Verlustleistung am geringsten ist, und sie Tandemzulassung hat. Der Verschleiß beim Antrieb ist deutlich kleiner als bei einer Kettenschaltung.

:) Helmut
 
@Christoph ich biete Dir gern mal ein Treffen zum Radvergleich an. Ich fahre nämlich aktuell hochzufrieden die Konfiguration von der Du abrätst (VR Direktläufer mit gekapselter Kette und Nabenschaltung) als normales Alltagsrad. Gleichwohl nehme ich den Hinweis ernst da am Long John das Vorderrad sicher weniger Druck abbekommt als am normalen Fahrrad. Jahrelanges Fahren mit Kettenschaltungen lässt sie mich heute eher meiden, gekapselt in Nabe oder Tretlager wenn möglich mit vollgeschützter Kette ist meine erste Wahl für die Gangschaltung. Hier ist wahrscheinlich das Eingangsdrehmoment entscheidend, im HR noch durch Ritzel und Kettenblatt beeinflussbar geht das bei pinion nicht, dafür ist hier noch das Tretlager Teil des Getriebes und mir suspekt hinsichtlich der Bruchlast.
 
@Milmesbach auch ein interessanter Vorschlag, leider wird die Lieferzeit hier sicher noch extremer ausfallen als bei Lastenrädern aktuell eh schon. Das Kostenlimit beschreibe ich gern mit: "das was ein neuer vw Golf beim ersten einschalten als Wertverlust erleidet" gemeint ist unnütz teuer möchte/kann ich es auch nicht werden lassen, aber zweimal kaufen da ich zuerst zu billig gekauft hab möchte ich es auch nicht.
 
@Helmut60 Hallo Helmut, schön dass zu hören, das wäre auch eine meiner favorisierten Versionen. Halt erst mit nuvinci und dann je nach Laufleistung/Alltagserfahrung ggf Upgrade oder Tausch meiner jetzigen rohloff ins Lastenrad und alfine in das Alltagsrad. Wie hoch ist denn das Leergewicht der Radkutsche? D.h. wie viel Nutzlast bleibt übrig?
 
Das Leergewicht ist laut Radkutsche bei 32 kg. Was an Nutzlast überig bleibt.... ich achte darauf nicht mehr wie 50 kg in die Kiste zu tun. Der Rest kommt in einen Anhänger. Ich kenne Rapidfahrer, die ihr Rapid weit höher belasten, was dann Probleme mit den Speichen gibt. In Sachen Schaltung .. sollte man eine wählen, die eine möglichst kleine Verlustleistung hat.... sonst geht ein ordentlicher Teil der Tret- wie auch der Acku -leistung geradewegs in die Tonne. ... bzw. is nicht gut fürs Klima ;-)

:) Helmut
 
Das mit der Verlustleistung seh ich genauso, mal ganz von dem Mikroklima abgesehen das 20% Verlusstleistung in meinen Regenklamotten versprechen...

Egal, die Firma Radkutsche machts mir leider schwer. Anfangs hab ich noch 200kg Zuladung gefunden was ich super fand, dann fiel mir auf das sie teilweise auch von 200kg Gesamtgewicht sprechen was sie leider auch per Mail bestätigten. D.h. von den angegebenen 200kg bleiben erstmal nur 168kg nutzbar übrig, minus meinereiner = 48kg, minus einer Kinderwanne/Box o.ä. = 35kg (ca.) :(

Daher war ich neugierig ob du weist ob die Werksangabe stimmt oder eher der Genauigkeit der Verbrauchsangabe bei Autos nahekommt, das Rad finde ich nämlich optisch und technisch ansonsten super. Danke für die Info das das Rapid dann am ehesten an den Speichen kaputtgeht, das könnte ich akzeptieren, das ist eher unangenehm als gefährlich.


Holger
 
Habe das Urban Arrow, das ist extrem stabil. Habe ich schon häufiger extrem überlastet, nbis zu 300 kg. Das einzige Manko ist das Hinterrad. Gerade bei schrägen Boardsteinen spürt man regelrecht die Verwindung. Daher werde ich nun ein neues Hinterrad aufbauen.
 
Mit dem Urban Arrow schließt sich bei mir ein Kreis. Das habe ich als erstes probegefahren und für gut befunden.
Es steckt in einer Schublade mit dem bakfiets hinsichtlich der Fahrposition und ist bei der Zuladung weit führend. Das Bullitt aus Brinkum mit der pinion und den neodrive führt knapp vor den beiden vom Fahrerlebnis her. Einfach eine andere Welt und Herangehensweise. Leider weiß ich bis jetzt immer noch nicht wo die Schwachstelle/Fehlermodus der pinion ist wenn man sie dauerhaft überlastet. Das Rapid holt gerade wieder etwas auf und ich muss es demnächst wohl doch noch mal probefahren. Soweit meine Entscheidung bisher, ich bin selber gespannt wie ich mich schlussendlich entscheiden werde
 
Bin zwar etwas leichter, aber auch dreistellig unterwegs. Das bakfiets verzeihts klaglos, auch als ich noch jemanden in der gleichen Gewichtsklasse vorne drin hatte. Der Stahlrahmen flext dann spürbar bei Schlaglöchern,fand ich aber eher beruhigend. Da 10Jahre auf den Rahmen gegeben werden, macht der mir am wenigsten Sorgen.
 
Würde noch das workcycles KR8 in die Runde werfen. Das ist angegeben mit 80kg Zuladung für die Kiste 50kg für den Gepäckträger plus Fahrer.

Ich habe es bis jetzt getestet mit 75kg Kindern in der Kiste, 30kg Kind auf dem Gepäckträger plus zwei Schultaschen, dazu dann noch 85kg Fahrer. Das hat das Rad klaglos mitgemacht, ohne dass ich das Gefühl gehabt hätte irgendwie am Anschlag zu sein. Allerdings bin ich dann auch nur noch mit ca. 15-20 km/h unterwegs gewesen, da rein mit Muskelkraft angetrieben. Wie es sich schlägt wenn man bei solcher Zuladung mit 25 über schlechte Radwege räubert kann ich also nicht sagen, wäre aber zuversichtlich.
 
Moin Holger,

ich wohne 20 Km. südlich von Bremen und habe nach meinem Unfall so viel zugenommen, dass ich jetzt bei 110 bin. Das Rapid haben wir 2 x in unserem Fuhrpark. Ich habe mich damals für das Rapid entschieden, da es einen Stahlrahmen hat. Frontmotor & Long John & kein Gewicht auf dem Vorderrad kann ich physikalisch vestehen, aber habe es in der Realität noch nicht so gemerkt, als das es ein Nachteil wäre. Ich fahre das Rapid mit Kettenschaltung und das meiner Frau haben wir von der grauenhaften Nuvinci / Enviolo auch auf Kette umgerüstet. Wir haben beide Laufräder auf Hope Naben umgerüstet und ich fahre die Andra 40 Felge und meine Frau ist mit ner DT Swiss unterwegs. Was stabilieres als die Andra wirst du nicht finden. Das Rapid hat bisher mich mit ca. 200Kg. Feldsteinen und selbstbau Hinterher Anhänger mit 80 Kg. klaglos weggesteckt. Das Bullit packt dich mit allem drum und dran mit Sicherheit auch und du wirst auch schon, denke ich, bei Norbert in Stuhr gewesen sein. Die Konfi mit Pinion und dem Neodrive ist wirklich toll, jedoch ist mir der Platz beim Bullit leider ein bisschen zu gering gewesen. Ich bin es vor dem Kauf des Rapid´s natürlich auch probe gefahren. Stahl / Alurahmen ist ein knackiger Unterschied. Support hier bei uns für die Radkutsche schwierig und ein klares Contra. Mein Dealer ;-) Per Pedal Syke, kennt sich mit dem Rapid jetzt bestens aus. Hilft dir dann in Bremen aber nicht weiter. Ich würde mir es überlegen, nochmal ein Rad zu kaufen, wo ich niemanden vor Ort habe. Wobei mir die Radkutsche immer schnell / unkompliziert und meist kostenfrei geholfen hat. Das Riese & Müller Packster 80 wäre vielleich noch was, den Bosch Antrieb liebt meine Frau und ich finde ihn mittlerweile auch nicht so schlecht, empfinde den Nabenmotor im Lastenrad aber als besser geeignet. Und das offene System sowieso.
Gruß Holger ;)
 
Was wär denn eigentlich mit nem Douze? Ich bin wohl nur ein Schmalhans und kann da nicht wirklich mitreden, @traktor fährt das V2 mit 80er Vorbau etwa mit dem, was hier so an Gewichten im Raum steht und hat außer Problemen mit dem funky 4x9 gespeichten Hinterrad keine Probleme berichtet. Das ließe sich ja aber zügig und günstig auf ne andere Felge umspeichen, falls sich das als problematisch äußern sollte (hier ist das Laufrad seit rund 1000km in Nutzung unauffällig).

Grüße, M.
 
Wenn du ein Lastenrad mit holländischer Geometrie nimmst, also dann sehr gerade sitzt, solltest du die Anschaffung einer Federsattelstütze in Erwägung ziehen. Dadurch nimmst du einiges an Belastung vom Sitzrohr und Sattelklemme. Für dein Gewicht ist die bySchulz G.2 LT geeignet. Wir werden uns fürs UA die mit dem kurzen Federweg anschaffen, weil Schläge doch sehr hart durchgetragen werden.

Bei einem Bullitt verteilst du die Last auch auf den Lenker, von daher hast du dort dieses Problem nicht.
 
Hast du schon das Triobike Cargo (Long) gesehen? Das hat 200kg Zuladung.
Ich wiege etwas über 110. Möchte u.a. mit Bike fahren die 109 Pinionlimit erreichen... Die 204 kg Systemgewicht von denen ich beim Bullitt ausgehe(alte Angabe) sind schon knapp. Mehr als 50kg muss ich nicht transportieren. Habe von keinem Rahmenbruch o.ä. bei einem Bullitt gelesen.
Wiegetritt ist mir noch nicht in den Sinn gekommen. Hab ja nen Motor...
 
Ich hatte im Bullitt vorne schon 120kg Zement. Bei 85kg Fahrergewicht und ca 40kg Eigengewicht.
Fuhr sich träge aber gebrochen ist nichts
 
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