Kaufberatung 4 Kinder und Berg

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Der Brouter scheint aber auch etwas grob zu rastern und dann die durchschnittliche Steigung fürs Segment zu nehmen. Für meinen oben angeführten "Berg" gibt er 7-9% aus. Das mag für den gesamten Hügel stimmen, aber zwischendurch ist es definitiv steiler.
Wenn man über solche kurzen steilen Stücke mit Schwung rüberkommt mag das kein Problem sein, aber wenn man eh schon keucht und dann auf einmal noch 2-3% mehr Steigung da sind, dann kann es haarig werden.
 
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Danke übrigens für den Link zur Steigungsbestimmung. Wenn diese Werte stimmen hätte ich mich allerdings ganz schön verschätzt - laut Website sind es nur um die 15%. Das kommt mir bei dem steilen Stück schon sehr wenig vor. :unsure:
Ich hatte mir schon gedacht, dass die 30% zu hoch gegriffen sein könnten. 15% fühlen sich auch schon sehr steil an. Es kann aber durchaus sein, dass die Wahrheit zwischen deinem ursprünglichen Gefühl und einem aus Kartenmaterial entnommenen Wert liegt. Denn die Höhendaten scheinen mir nicht sonderlich hoch aufgelöst zu sein. Das führt auf kurzen Strecken zu Fehlern. Es wird dann eine geringere Steigung suggeriert als die tatsächliche. Was man glauben kann, ist die Durchschnittssteigung auf einer etwas längeren stetig steigenden Strecke. Aber wenn da 15% herauskommt, heißt das halt nicht, dass es zwischendurchschnittlich nicht mal kurz noch steiler war.

Daher kann es auch sein, dass das Schild mit den 17% glaubwürdiger ist als die Daten des Kartenmaterials:
der Anstieg bei den Schwiegereltern ist laut der Karte dann auch nicht so schlimm, wie es die 17% am Schild suggerieren
 
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Ich war heute zum Glück mit dem Auto da, sonst hätte ich es evtl mal versucht. Allerdings sind es keine 17% auf dem Schild
IMG_20210616_180657.jpg
 
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vor über zwei Jahrzehnten bin ich mal die Baldwin Street in NZ hochgeradelt (bio-MTB). Mit 4 Gepäcktaschen, da ich das Land mit dem Rad bereiste. Schon steil mit 35 %, aber ging. Mit 4 Kindern im Lasti wäre ich aber skeptisch.
ich glaub ich muss korrigieren, dürfte doch ohne komplettes Gepäck gewesen sein, da Campingplatz. Müsste mal die Dias raussuchen.
 
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So, die Radkutsche mit Sachs ist draußen, ein erster kurzer Test der Radelbande auch. Ich würde mal sagen, dieses sehr klassische Bike ist trotz kleiner Anfahrtsschwäche des Motors für diese Herausforderung super geeignet. Dank klassischer Lenksstange, 10-fach Deore (im Einstiegsmodell) und Tektro- oder Magura Bremsen auch einigermaßen von nicht spezialisierten Werkstätten wartbar. Selbst ein anderer Akku ginge dran, nur der Motor muss eben halten:
 
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Sehr schönes Video Mal wieder. Danke @Radelbande .
Allerdings verblüfft mich etwas der Test am Hang. Bei 110Nm und 700Watt Peak hätte ich nicht erwartet, dass Tilmann noch 600Watt dazu geben muss. Meine Frau wäre diesen Hang also nicht hoch gekommen. Bei so einem starken Motor hätte ich auch etwas mehr Begeisterung am Berg erwartet. Besteht die Leistung also nur auf dem Papier und unter ganz bestimmten Bedingungen?
 
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War das wirklich Tillmann mit den 600 Watt, oder der Motor? Sonderlich steil sah das nämlich nicht aus, und mit zusammen 1300 Watt und geschätzt 180 kg Gesamtgewicht käme man bei 8 Prozent Steigung (steiler sah es nach meiner Einschätzung definitiv nicht aus) immer noch auf 26 km/h.

Und ohne Tillmanns Athletik in Zweifel ziehen zu wollen, seine Stimme hörte sich auch nicht an als ob er gerade 600 Watt treten würde, ich klinge dann auf jeden Fall deutlich angestrengter und ein wenig atemloser.
 
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Das ist das steilste, was Lübeck zu bieten hat. Gesamtsteigung etwa 12 Meter auf 78 Metern Länge. ~15% Steigung. In echt ein bisschen mehr, weil in der Mitte einmal der Weg kreuzt. Die Wattanzeige ist ehrlicherweise recht unpräzise und sprunghaft. Ich bin aber mit meinem trainingszustand und Größe/Gewicht recht leicht in der Lage 600W zu treten, besonders über so einen kurzen Zeitraum. Ich bin zwei Tage später auch noch mit Beladung und Anhänger da rüber, hab das Video aber noch nicht ausgewertet. Der Motor braucht Drehzahl, um die Leistung zu bringen, das merkt man schon.
 
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Wenn die Leistung drehzahlabhängig ist, ist es natürlich blöd an krassen Steigungen, gerade wenn man sie da braucht :(
 
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Schließt auf jeden Fall dann die einfacheren Nabenschaltungen aus, mit denen man nicht genügend Untersetzung hinkriegt für hohe Kadenz am Berg.
Auch das Anfahren wird erschwert. Bei meinem load mit Bosch zieht es am Berg im Turbo-Mode gleich ordentlich an, und da reichen die 85Nm auch bei steilen Anstiegen und Vollbeladung.
 
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Schließt auf jeden Fall dann die einfacheren Nabenschaltungen aus, mit denen man nicht genügend Untersetzung hinkriegt für hohe Kadenz am Berg.
Die gibts in Kombination mit dem Motor eh nicht. Aber wenn man bergig wohnt, reicht auch die Übersetzung der Enviolo nicht aus. Nur wenn man ein entsprechend kleines Kettenblatt montiert. Also Kettenschaltung oder Rohloff.
 
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Der Bafang muss auch so gefahren werden. Drehzahl und viel Schalten. Am Berg kann es da dann schonmal etwas dauern bis der Motor dazu kommt.
 
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Aber wenn man bergig wohnt, reicht auch die Übersetzung der Enviolo nicht aus. Nur wenn man ein entsprechend kleines Kettenblatt montiert.
Kleines Kettenblatt geht mit der Enviolo nicht. Dann wird das Eingangsmoment in der Schaltung zu hoch. Wenn ich mich richtig erinnere, lag schon beim Shimano Steps mit 50Nm die Grenze der Primärübersetzung bei 38-20 oder so. Die minimal mögliche Entfaltung liegt mit 26 Zoll Hinterrad bei >1,90m.
 
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