Karl goes Japan

Die spannendere Frage könnte sein, was passiert, wenn du damit in Frankfurt durch den Zoll läufst ;)

Bei diesem schönen Bericht komme ich glatt in die Versuchung, meine berufliche Auszeit zu verlängern und einen Abstecher nach Japan zu unternehmen. Im Januar/Februar dürfte sich allerdings wohl nur Kyushu als Reiseregion anbieten, ansonsten kann es ja ordentlich frisch werden...
 
Die spannendere Frage könnte sein, was passiert, wenn du damit in Frankfurt durch den Zoll läufst ;)
Der Flug dauert 12 Stunden…. Bis dahin kam man schon 2-3 Krabben leer essen
Ist schon klar mit dem Zoll, ich wollte das wirklich nicht versuchen.
Aber ich bin hier schon vor den Gates im Internationalen Teil.
Daher fand ich das schon etwas ungewöhnlich.
Ist ja jetzt nicht unbedingt das normale Mitbringsel.

Januar Februar ist Kyushu bestimmt auch noch ein wenig kühler.
Aber es gibt ja auch Japan im Winter mit viel Schnee.

Ansonsten wäre Okinawa sicher das beste, ist ja auch ein von den blue zones auf unser Kugel.

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Bin noch nicht mal zuhause und denke jetzt schon… ich werde es vermissen
 
Jetzt mal ein paar abschließende Worte zu meinem letzten Japantrip.

Ein 14 Tage Urlaub ist doch anders als 3 Monate mit dem Rad durch ein fremdes Land fahren zu wollen.

Beides war ohne Zweifel sehr spannend, das erste Mal für mich sehr fordernd, jetzt bei dem Kurztrip zwar immer noch fordernd aber ohne den mentalen Druck den das reisen fast ohne Plan (zumindest bei mir) erzeugt.

Den ersten Trip werde ich wirklich nie vergessen, ich konnte Situationen, Gegensätze, Bilder und Momente in Japan und auch bei mir sehen die man in der Variante "14 Tage geplant" nie hätte erleben können.
Im Gegensatz dazu waren die 14 Tage zwar kein Entspannungsurlaub aber sehr viel touristischer, sehr schön und dadurch das ich ein Home Base (also das Hotel das ich ja durchgehend hatte von dem aus ich meine Mehrtagestouren startete) sehr entspannt.

Die erste Woche ja nur mit dem Rad und mal auf ner Fähre unterwegs, die zweite Woche mit dem Sanyo-san'in area Pass mit dem Brompton in der Tasche und nem Ortlieb Kuriersack unterwegs.
Trotzdem immer noch genug mit dem Rad rumgefahren, 30-60 km am Tag bekommt man schnell mit einfach nur zum Sideseeing rumfahren zusammen.
Der Vorteil dabei ist das man immer noch genug Sachen zu sehen bekommt welche beim nur mit den Öffis fahren nie zu Gesicht bekommen hätte.

Gefühlt hätte ich eigentlich noch 1-2 Wochen länger bleiben können und so werde ich wohl im nächsten Frühjahr nochmal 3-4 Wochen so einrichten das diese vor dem Anfang der golden Week enden.

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Der Anfang des nächsten Jahres steht jetzt zur Verfügung und für mich geht es jetzt in die Planung meiner ersten Reise nach Japan :) Vermutlich wird es mit dem Flieger & Rad nach Tokyo gehen und dann nach ein paar Tagen mit dem Zug weiter in den Süden. Wird auf jeden Fall noch eine gute Arbeit mit der Planung etc
 
Die Flüge sind gebucht, am 9. Januar geht es mit Finnair los nach Tokyo. Schon irgendwie komisch, überall ließt man, dass Fliegen ja so teuer geworden sei. 2016 habe ich in eine 'kleinere' Stadt nach China 600 Euro für Hin- und Rückflug gezahlt. Das entspricht inflationsbedingt ca. 780 Euro. Gezahlt habe ich jetzt 860 Euro, also nur unwesentlich mehr, obwohl die Strecke länger ist, es doch recht kurzfristig ist und ein Krieg und ein gesperrter Luftraum dazwischenliegen. Von einer CO2-Steuer oder ähnlichen merkt man zumindest noch nicht so viel...

Das Probepacken hat auch begonnen, ohne Gepäckträger und Anbauteile (Flaschenhalter, vorderes Schutzblech etc.) passt das Rad schonmal in den Koffer. Der Lenker muss wohl vom Vorbau getrennt werden, damit es in den Koffer passt, der Aufwand vor Ort hält sich dann aber wohl relativ in Grenzen.
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Die Flüge sind gebucht, am 9. Januar geht es mit Finnair los nach Tokyo. Schon irgendwie komisch, überall ließt man, dass Fliegen ja so teuer geworden sei. 2016 habe ich in eine 'kleinere' Stadt nach China 600 Euro für Hin- und Rückflug gezahlt. Das entspricht inflationsbedingt ca. 780 Euro. Gezahlt habe ich jetzt 860 Euro, also nur unwesentlich mehr, obwohl die Strecke länger ist, es doch recht kurzfristig ist und ein Krieg und ein gesperrter Luftraum dazwischenliegen. Von einer CO2-Steuer oder ähnlichen merkt man zumindest noch nicht so viel...

Das Probepacken hat auch begonnen, ohne Gepäckträger und Anbauteile (Flaschenhalter, vorderes Schutzblech etc.) passt das Rad schonmal in den Koffer. Der Lenker muss wohl vom Vorbau getrennt werden, damit es in den Koffer passt, der Aufwand vor Ort hält sich dann aber wohl relativ in Grenzen.
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Welches Fahrrad ist das denn? Bike friday Tikit?

t.
 
Das ist halt außerhalb Session und einer der günstigsten Zeitpunkt im Jahr. Weil Weihnachten/Silvester gerade vorbei und noch nicht Frühling ist.
Schau mal in den Schulferien Zeitraum. Da ist das doppelte von deinen kein Problem (also nicht Business sondern nur Economy). :X3:
 
hatte sich das Brompton nicht so bewährt?
Boah war mit dem brompton unterwegs, ein 20" brompton habe ich nicht, ich habe nur den thread etwas gekapert :X3:
Das ist halt außerhalb Session und einer der günstigsten Zeitpunkt im Jahr. Weil Weihnachten/Silvester gerade vorbei und noch nicht Frühling ist.
Schau mal in den Schulferien Zeitraum. Da ist das doppelte von deinen kein Problem (also nicht Business sondern nur Economy). :X3:
Gut möglich, damals war einer meiner Flüge auch im Januar, aber vielleicht war der Hinflug damals auch einfach 'ungünstiger', sodass der Vergleich zu damals hinkt.
 
Der ist 86x58x36cm groß, also mit 180cm ein gutes Stück über den 158cm. Bei Finnair geht das tatsächlich noch ohne Aufpreis durch
 
Hat ja auch einen Vorteil, dass dein Brompton in einen 'normalen' Koffer passt. Wenn man je nach Reiseziel Übergröße buchen muss, kann man ggf. direkt Sportgepäck buchen und auch ein normales Rad mitnehmen. Irgendwie schon auch spannend, wie alle Falträder ihr Vor- und Nachteile und Besonderheiten haben.

Als ich mein BikeFriday gekauft habe, gab's das G-Line noch nicht, daher hat sich das BikeFriday durchgesetzt. Heute würde ich das G-Line wohl auch in Erwägung ziehen, mittlerweile kann ich ja auch etwas schrauben und deins ist ja schon wirklich cool :love: Zugleich würde ich aber auch mein BikeFriday nicht missen wollen (auch wenn ich heutzutage wohl eher mit Rohloff und Trägerblock, den es damals noch nicht gab, wählen würde).
 
Die ersten drei Tage in Tokyo sind jetzt schon rum und morgen geht es (hoffentlich reibungslos) weiter nach Kagoshima. Den Jetlag habe ich leider noch nicht so ganz überwunden, mit der Abflugs/Ankunfszeit waren es aber auch rund 30h mit fast keinem Tageslicht (und dann ein suboptimales Hotelzimmer). Ansonsten gefällt es mir hier aber richtig gut, am liebsten würde ich gerade noch länger in Tokyo bleiben, allerdings werde ich vor dem Rückflug noch ein paar Tage hier verbringen. Eine schöne Runde mit dem Rad durch Tokyo habe ich auch schon gedreht, und das war echt traumhaft schön.
Für Kagoshima sind in den nächsten Tagen sogar 20° angekündigt, in einer Woche soll es in den Berglagen auf Kyushu teils nur noch 0° Höchsttemperatur haben. Mal sehen, ob ich dann noch umplanen werde. Bei Frost irgendwelche Serpentinen herunterzufahren muss ja auch nicht unbedingt sein.

Neben den "typischen" Fahrradläden (also bluelug und insbesondere die bike friday Filiale) hat es mich heute auch in ein Rennrad/Brompton-fokussirrtes Geschäft geführt, um mir ein Ersatzschlauchventil mitzunehmen (stand auf der Packliste und ist irgendwie nicht mitgekommen). Freudige Überraschung: in Japan gibt es die "originalen" clik-valve Produkte, darunter auch silberne Ventile (statt schwarz, die style-Polizei dankt) und farbige Ventilkappen. In Europa dürfen die aufgrund der Lizenz für Schwalbe nicht verkauft werden. Das eigentliche Highlight ist allerdings diese "Kuhglocke" für den Lenker, die sogar in Englisch als die Ultimative Stadt-Klingel angepriesen wird. Da konnte ich natürlich nicht nein sagen, schließlich muss sowas auf einer CM ja mal ausgeführt werden!
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Ansonsten ist es wirklich spannend zu sehen, wie anders die Leute mit ihren Rädern umgehen, wenn die Diebstahlsquote so gering ist. Von der komplett unangeschlossenen Brompton P-Line (bzw. dem Vorgänger) bis hin zum bunten farblich abgestimmten hochwertigen Surly-build, der nicht zu übersehen war und natürlich nur mit einem dünnen Spiralschloss gesichert war, kann man hier wirklich alles erleben. Irgendwie toll, dass dann hochwertige Räder komplett Teil des Alltags in einer Stadt werden und nicht nur für irgendwelche Ausfahrten aus der Wohnung geholt werden.
 
Äh, Shopping ist ja schön und so......

Du weißt aber, dass wir auf andere Bilder noch viel mehr stehen? ;)
 
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