Johansson Oscar 3 Rad, Reifenabrieb

Fahre sehr gern und täglich damit.
Die Schaltung bekomme ich nicht komplett ideal eingestellt, aber es ist ok und diese gerade Sitzposition war mir zu krass.
Darum habe ich neben dem EInbau einer gebrauchten Cane Creek vor eins, zwei Wochen heute den Vorbau aus meinem Cube-Gravel, der mir dort zu lang war, ans Johansson geschraubt. Deutlich mehr Reach und Lenker fast runter auf Sattelhöhe. Letzteres stellt mittlerweile bei fast allen Rädern meinen Sweet Spot dar: weder Lenker- noch Sattelüberhöhung. Jetzt fährt es sich für mich viel angenehmer, da ich meinen Oberkörper etwas abstützen und bei Bedarf am Lenker ziehen kann.
Ich finde, es sieht auch besser aus.

Hässlich ist nach wie vor die Kombination aus Cane Creek und OEM-Sattelstütze mit den beiden Schnellspannern. Vielleicht tausche ich wieder zurück auf die einfache lange Sattelstütze, die ich mir statt der originalen Teleskopsattelstütze gekauft habe, jetzt, wo ich nicht mehr lotrecht auf dem Sattel sitze.
 

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Die Reichweite hat sich auf gutem Niveau eingependelt. Fast nur Boost und dann 45 km. Im Mischbetrieb wären sich gut 50 drin, wird mir bei sparsameren Fahrweise auch angezeigt.
Jetzt mit 2 Akkus könnte ich also um die 100 km fahren (siehe Bild).
 

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Grossartige Schutzbleche an den Vorderrädern. Mit drei genieteten Nupsis einseitig fixiert, haben dank Federung jede Menge vertikale Bewegung in der Fahrt und sind obendrein noch durch ein Vorderlicht pro Seite beschwert. Nach 600 km ist der erste Ermüdungsbruch an einer Aufhängung zu beklagen.
Zunächst einmal werde ich die Vorderlichter wohl an die Kiste umsetzen (Kurvenlicht wird überschätzt), aber wo bekomme ich (am besten stabile) kompatible Schutzbleche für die kleinen Räder her?
Ich zitiere mich mal selber. Die Metallverbindung zum Schutzblech ist nun auch an der anderen Seite durch. Kopfsteinpflaster plus Lampe auf dem Schutzblech ist keine gute Kombination. Leider sind die Leitungen der Vorderlämpchen zu kurz, um sie direkt vorn an der Kiste zu plazieren (und an einer Lampe ist das Kabel auch schon durch das dauernde Gerüttel defekt.

Also neue Vorderlampe, aber da steh ich aufm Schlauch. Der Anschluss ist anscheinend ein zweiadriger (roter) HIGO-Stecker (HIGO sagt ChatGPT, ich kannte die bisher nicht). Männlicher Anschluss an der Lampe. Ich hätte gerne eine Frontlampe mit mindestens 90cm Leitung und HIGO-Anschluss. Finde aber nix. Kann wer helfen? Wo bekomme ich LED-Lampen mit HIGO-Anschluss? Sind die alle gleich, oder muss ich da auf eine bestimmte Spannung achten? Kenne mich mit e-Bikes bisher nicht aus.
 
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ich mach mal weiter mit dem Selbstgespräch... Die Originallampen sind 2 x 0.5W/6V. HIGO-Stecker kommt weg und wird ersetzt durch eine Schrumpfschlauchlösung. Neuer Schweinwerfer soll ein Supernova E3 Pure 3 werden. 6V, 3W. Hat irgendwer Bedenken, dass 3W statt 1W ein Problem für die Elektronik sein könnte?
 
Die original Scheinwerfer am Oscar sind ziemlich mau und dienen wohl auch in erster Linie als Positionslicht. Bessere Lampen stehen bei mir auch auf der Agenda.
Problem ist, das der Brose wohl nur maximal 3W am Lichtausgang ausspucken soll. Wenn man also bei Doppelscheinwerfern bleiben möchte ist man diesbezüglich sehr beschränkt.
 
Bei 3W wäre ja der Supernova E3 grad noch im Rahmen. Ich würde den Doppelscheinwerfer gegen einen einfachen am Lenker tauschen.
 
Ich hatte damals ähnliche Probleme mit dem Lichtausgang am Bafang, gelöst habe ich es mit einem IRLZ44N Mosfet. Der ist ganz simpel ausgedrückt wie ein Relais, das den Strom des Akkus (in meinem Fall 36V) direkt zur Busch und Müller IQ XS durchlässt.
Meine Empfehlung wäre also so ein Setup, der Mosfet steuert die Lampe so, dass sie immer genau dann Strom bekommt, wenn am Lichtausgang des Motors 6V anliegen.
 
...oh, Mann. Wer hätte gedacht, dass man bei nem e-Bike eine Ausbildung zum Elektroniker braucht, um das Vorderlicht zu wechseln?

PS: Hab beim Querlesen mindestens 6W Lampenleistung für Brose-Systeme gefunden und daher mal die Supernova E3 bei bike-discount bestellt. Für knapp 50Euro kommt sie halt ans andere Fahrrad, wenns nicht funktioniert.
 
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Die original Scheinwerfer am Oscar sind ziemlich mau und dienen wohl auch in erster Linie als Positionslicht. Bessere Lampen stehen bei mir auch auf der Agenda.
Problem ist, das der Brose wohl nur maximal 3W am Lichtausgang ausspucken soll. Wenn man also bei Doppelscheinwerfern bleiben möchte ist man diesbezüglich sehr beschränkt.
Brose S Lichtversorgung lt Datenangabe bei pro-cycling Golla:
Vorderlicht 2,4 A × 6 V = 14,4 W
Rücklicht 0,1 A × 6 V = 0,6 W

Ein bissi was geht also schon. Ich habe eine IQ-X und 6 Stk 12V-LEDs mit einem StepUp-Converter am Lichtausgang.
Alles zusammen kommt rechnerisch auf 12,6W, leuchtet problemlos.
 
Brose S Lichtversorgung lt Datenangabe bei pro-cycling Golla:
Vorderlicht 2,4 A × 6 V = 14,4 W
Rücklicht 0,1 A × 6 V = 0,6 W

Ein bissi was geht also schon. Ich habe eine IQ-X und 6 Stk 12V-LEDs mit einem StepUp-Converter am Lichtausgang.
Alles zusammen kommt rechnerisch auf 12,6W, leuchtet problemlos.
Die LIchter sind eindeutig das Schlechteste am Rad. Hatte ich vorher auch schon in diesem Video gesehen. An dieser Stelle geht es um die Beleuchtung:
 
Hi zusammen,


ich bin neu hier im Forum, also erstmal viele Grüße in die Runde.


Ich beschäftige mich gerade mit dem Johansson Oscar (3-Rad), weil ich überlege, mir eins zuzulegen. Ist nicht mein erstes Lastenrad, aber mein erstes in der Bauform. Aktuell gibt es ein Angebot für ca. 1800 € in Vollausstattung, daher schaue ich gerade etwas genauer hin, bevor ich zuschlage.


Ich habe mich hier schon ein bisschen eingelesen, bin aber bei ein paar Punkten noch unsicher und würde gerne eure Erfahrungen hören:


Wartung & Verschleiß
Wie sieht es im Alltag mit Wartung aus?
Was geht erfahrungsgemäß häufiger kaputt?
Gibt es typische Schwachstellen, die man direkt im Blick haben sollte?


Räder / Ersatzteile
Wie ist das mit den Drei-Speichen-Rädern?
Falls da mal eins kaputt geht, bekommt man problemlos Ersatz?
Hat da jemand schon Erfahrungen gemacht?


Sinnvolle Umbauten
Ich habe mehrfach gelesen, dass z. B. die Frontlampe wohl früher oder später Probleme macht und oft umgebaut wird.
Welche Umbauten würdet ihr als „Pflicht“ sehen?
Was lohnt sich wirklich und was eher nicht?


Allgemeine Einschätzung
Würdet ihr das Rad insgesamt empfehlen?
Gibt es Dinge, die man vor dem Kauf unbedingt wissen sollte?


Mir geht es vor allem darum, keine typischen Anfängerfehler zu machen oder später unnötig Geld zu versenken.


Danke euch schon mal für eure Einschätzungen
 
Ich hab das Oscar S auch erst seit ein paar Monaten, aber kann es insgesamt für den von Dir genannten Preis empfehlen. Meine bisherigen Erfahrungen siehe Bericht von mir letzten Monat auf der Seite vorher hier im thread. Langzeithaltbarkeit kann ich nicht einschätzen. Räder sind wohl durch ähnliche ohne Alufelgen ersetzbar (Chike?), zumindest hab ich das hier irgendwo gelesen. Wie lange es Johansson und/oder Brose-Motoren noch geben wird (und damit Ersatzteilversorgung), kann ich auch nicht sagen, hab die Diskussionen nur am Rande verfolgt.

Frontlampen waren bei mir beide sofort hin (<500km), bzw. eingentlich nicht die Lampen, sondern die Schutzbleche vorn, die Lampen waren dann Kollateralschaden. Für 50Euro die Lampe im Beitrag eins über Deinem installiert. So hätte der Auslieferungszustand sein sollen.

Was ich an Kleinigkeiten sonst noch gemerkt habe: Die Schrauben sind alle aus eher minderwertigem Stahl. Haben überall den Winter Flugrost angesetzt, obwohl in Berlin nicht gesalzt wurde. Mein Utopia Erstrad hat das nach über 10 Jahren an keiner einzigen Schraube. Kann man aber leicht ersetzen, wenn man will, an den radspezifischen Teilen sehe ich keine Korrosion. Eine Bremsleitung vorn war ab Werk etwas unkonventionell verlegt, da musste ich ein paar Schrauben öffnen, um das anders an den Schutzblechspeichen vorbei zu fädeln, damit es in der Kurve nicht am Rad schleift.

Ich benutze das Rad als Lasten- (dh meistens Einkauf-) Transporter, und die Stange über der Kiste zum Abschliessen fand ich eine originelle Lösung, aber ist doch eher nervig in der täglichen Nutzung. Ich werde da wohl irgendwann ein anderes Schloss einbauen, dass schneller auf- und zu geht, ebenso Beschläge, die die Klappen beim Ein- und Ausladen oben halten.

Ansonsten macht das fahren Spass, das Fahrwerk ist toll gefedert, die Neigetechnik grossartig, das Rad ist absolut stadttauglich, steht dank Neigearretierung immer waagerecht. Ich bin foh, dass ichs gekauft habe (eigentlich war ein long john geplant).
 
Mir ist die Stange heute während einer Hoppelstrecke herausgefallen; zum Glück nicht in die Speichen oder Ähnliches.
Ich schließe die Kiste selten ab, aber wenn, dann finde ich die Lösung eigentlich ganz ordentlich.
Das Fahren macht Spaß, das Beladen ist genial, weil man eben auch oben die Fläche hat, um Sperriges zu transportieren. Das Zufallen der "Türen" nervt mich auch ein bisschen, bin leider etwas ideenlos, hätte gern etwas Einfaches, Elegantes und Schönes.
Ich staune auch immer wieder über das wirklich gute Fahrwerk und hoffe, dass es lange hält.

Mit den Lampen/Schutzblechen muss ich mir auch irgednetwas ausdenken, weiß nur noch nicht, was. Ich will auf keinen Fall auf 2 Scheinwerfer an den Rädern verzichten, das ist einfach genial, war es schon beim Butchers.

Nach dem Wechsel auf den Pickup hinten kein PLatten mehr.

Die 2-Akkulösung gefällt mir auch sehr gut, ich fahre meist mit beiden und muss mir keinen Kopf machen ("Reichweitenangst").

Die Kette führt seitlich sehr nah an der Strene entlang; ich bin mir nicht sicher, ob der Lack dort auf Dauer Schaden nimmt. Es ist wegen der besonderen Konstruktion nicht ganz einfach, da etwas "rumzutüdeln".

Bislang habe ich den Kauf keine Sekunde bereut – im Gegenteil!

Ach so: Die Regenhaube für die Kiste für 59 EUR ist ein schlechter Witz. Einzig gut: Sie ist regendicht. Aber total dünn und qualitativ minderwertig, an allen vier Ecken schon eingerissen. Mein Verkäufer hat gewohnt serviceorientiert reagiert und der Hersteller schickt eine neue. Was soll er auch sonst machen; allerdings wird diese auch nach kurzer Zeit wieder kaputt sein.

Edit: Was mir noch Positives eingefallen ist. Da das Rad konstruktionsbedingt wohl kaum zum Überschlagen gebracht werden kann, ist der Bremsweg unfassbar kurz. Das ist wirklich wie Ankerwerfen, ich liebe es!

Edit 2: Der Brose ist sooo super! Sehr leise, unterstützt wirklich bis zu echten 25 und ich merke nicht den Übergang, wenn ich dann 26+x fahre. Die bekannte Wand wie bei Bosch bleibt komplett aus. Sehr gut gelöst. Schade, das die Riemenproblematik der ersten Modelle so den Ruf verhunzt hat. Auch die App und die Optionen des Displays sind super.
 
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Hier Bilder der Regenhaube.
 

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