Iumentum 1890

Also, aus meiner Sicht sind die NaDy's, die in Lastenräder gespeicht werden, sicher weniger im Hinblick auf die dann auftretenden Belastungen geplant, als eine DT Swiss 350 vs 370. Ich fahr im Omnium hinten auf problemlos ne 240er (und vorne Shutter Precision) und mach mir da keine Sorgen.
Erdnah
 
Jetzt keine Antwort auf deine Frage, aber die NX / SX-Geschichte hab ich am MTB schnell rausgeschmissen. XT gibt es online immer wieder für wenig und lohnt sich absolut. Die Deore am Lasti ist auch seutlich besser. Wenn es SRAM sein muss, dann zumindest am Shifter ab GX.

Bei den Laufrädern kann man m.E. eher sparen - Garantie für ewige Haltbarkeit gibt es auch nicht, wenn du vierstellig zahlst. Der größte Feind der Haltbarkeit ist Leichtbau. Also vielleicht eine bessere Shimano-Nabe, 32 Speichen in 2.0-1.8-2.0 und ne breite Felge, die im besten Falle nicht leicht ist und etwas Höhe hat (aero ;-). Und keine Andra 40.
 
Warum keine andra 40? Hab ich gerade neu in 32 Loch vorn eingespeicht. Ist nicht der totale Leichtbau und kommt extrem häufig vom Hersteller verbaut, dezente Decals in grau, ist halt eine in Lastenrädern erprobte und bewährte Felge.
 
Ist was persönliches. Musstest du auch an jedem Speichenloch den Grat wegfeilen? Hatte gerade 2, weil bei der ersten der Einspeichautomat wohl ein zweites Ventilloch setzen wollte. Die Andra 40 ist vielleicht nicht schlecht, aber kann auch nichts gut. Es gibt m.E. keinen technischen Grund dafür, dass sie so viel verbaut wird.
 
Nö, ich bin aber auch totaler Anfänger im Laufradbau. Und mein Daumen fängt sich an keinem Grad oder Span im Felgenbett, da ist alles glatt, das reicht mir.
 
Vorne möchte ich einen Son 28 Dynamo. Damit wäre die Nabe schonmal fix. Und hinten habe ich einfach keine Ahnung.
Es muss nicht fancy sein. Und 50g Gewicht hole ich besser bei mir als beim Laufrad raus. Stabilität wäre mir viel wichtiger.
Ich habe mich etwas bei Whizz-Wheels mal so ein wenig in die Grundlagen eingelesen. Laut denen geht ja unter Swiss 350 und Speichen und die Felgen von DT gar nix. Wobei die 350 Nabe am Iumentum ja anscheinend gar nicht passt. Die 370 Nabe ist anscheinend nur für geringe Laufleistungen geeignet.
Bei Felgen und Speichen blicke ich noch gar nicht durch.

Habt Ihr denn Erfahrungen mit den Laufrädern von Iumentum? Wie gut sind die Standart-Laufräder? Über die Felge bei den Perfomance-Laufrädern liest man ja eher nicht so gutes.
Wie finde ich ein Setup, ohne einen riesen Aufpreis für ein paar Gramm Gewichtsersparnis zu zahlen, dass aber trotzdem hochwertig/haltbar genug ist und vernünftig rollt?
Vorab:
Die Standardlaufräder haben eine äußerst geringe Reklaquote und neigen überhaupt nicht zu übermäßigen Speichenbrüchen. Schwer sind sie, günstig sind sie und zuverlässig. Lockere Speichen sind ab- und zu vorgekommen, aber auch nur in sehr geringem Umfang.
Gebrochene Speichen hatten meist Feindkontaktursachen. Der Seitenschlag bei nur noch 35 Speichen ist praktisch unspürbar.

Da wärest du ein passender Kunde für die Zwischenoption "Individual".

Zur Felge; Bei deinem Anforderungsprofil würde ich definitiv die Andra 40 setzen. Bisher habe ich keine haltbarere Alternative. Die Richtungsgebundenen Senkungen (Punzung) der Nippelsitze nehmen dir schon mal viele Probleme mit gebrochenen Nippeln und am/im Nippel gebrochenen Speichen ab. Außerdem hilft die außermittige Platzierung der Speichenlöcher den Speichenwinkel sinnvoll zu halten.
Die Andras neigen ggü anderen Felgen auch überhaupt nicht zum aufreißen / Rissbildung.

Nabe vorn; SON, da hab´ ich jetzt auch keine bessere Empfehlung; höchstens gleich als QR15 Nabe nehmen und ggf mit Adapter auf Schnellspanner fahren um für spätere Ideen (Federgabel, neue Alugabel, etc.) vorbereitet zu sein.

Nabe hinten:
Shimanonaben bis zur XT sind fast alle gleich "moderat" gut. Nur die XTR ist wirklich deutlich besser. Ein Upgrade auf die 350er Dt-Nabe wäre eine Empfehlung. Die kann durch andere Caps auch an zukünftige Projekte übernommen werden.

Speichen: vorn 2.0 - 1.8 - 2.0
Speichen: hinten rechts: 2.3 - 1.8 - 2.0
Speichen hinten links: 2.0 - 1.8 - 2.0

Einspeichung: von Hand und nicht maschineneingespeicht (wie unsere Standardlaufräder)


Damit hast du einen wirklich Standfesten Laufradsatz der dir viele tausend km unauffälig dient und Freude macht.
 
Vorne Son 28
Hinten Dt Swiss 350

Die 350 kannst du auf jegliche Standarts umbauen, bei mir konnte ich mit einem einfachen Freilaufumbau von 11 auf 12 Speed wechseln, sehr gut wenn du naxh 2-3 Jahren mal etwas verändern willst.
Meine 350 Nabe ist quasi das einzige Anbauteil von vor 3 Jahren was heute noch am Iumentum ist.

Sapim Speichen

Felgen Dt Swiss u663
Bauen etwas breiter auf als die andra 40


Schaltung in deinem Fall eine XT/Deore


Edit: Clemens Idee den son als 15mm Version zu holen und dann auf qr zu adaptieren ist super, da es leider andersrum nicht geht beim SON.
Bin jetzt auf die Federgabel mit Steckachse gewechselt und konnte mein schönes SonLaufrad mit QR/5mm leider nicht übernehmen….
 
Die Andra 25 wäre noch laut Datenblatt eine super Felge, hab ich aber noch nicht verbaut. Nachteil der Andras ist die Rundlauftoleranz.
 
Speichen: vorn 2.0 - 1.8 - 2.0
Speichen: hinten rechts: 2.3 - 1.8 - 2.0
Speichen hinten links: 2.0 - 1.8 - 2.0
Wieso so rum? Hinten links treten größere Kräfte auf als rechts.
Die 350 kannst du auf jegliche Standarts umbauen, bei mir konnte ich mit einem einfachen Freilaufumbau von
10
auf 12 Speed wechseln, sehr gut wenn du naxh 2-3 Jahren mal etwas verändern willst.
Meine 350 Nabe ist quasi das einzige Anbauteil
das noch vom Vorbesitzer an meinem Omnium ist. Nur die Rasterscheiben habe ich gegen feinere getauscht. Super Nabe!
 
Die linke Seite der Nabe wird durch eine Scheibenbremse im Stadtverkehr tendenziell stärker belastet als die Antriebsseite, da Bremsvorgänge oft höhere Drehmomentspitzen und thermische Lasten erzeugen als die menschliche Tretkraft.
Bei kleiner Übersetzung zB 60-80 Nm im Antritt mit 500 W, bei einer Bremsung treten links eher 140 Nm auf + T.Belastung.
Zudem ist der Speichenwinkel auf der linken Seite (bei disc brake) meist nahezu so steil wie rechts. Die linke Seite der Nabe wird durch die Scheibenbremse stärker belastet, da Bremsvorgänge im Stadtverkehr oft deutlich höhere Drehmomentspitzen bedingen als der Antritt eines Bio-Durchschnitts-Commuters.
Erdnah
 
Zuletzt bearbeitet:
wenn du entgegen der Fahrtrichtung draufblickst; ja. Ansonsten ist durch die steiler laufenden Speichen am Hinterrad die rechte Seite (in Fahrtrichtung) die stärker belastete.
Das war mal so, als es noch Felgenbremsen und schmale Einbaubreiten gab. Ansonsten das, was @Erdnah sagt. Vollbremsung aus 40 km/h in 2 Sekunden ist wohl eine größere Belastung als die moderate Beschleunigung von 0 auf 40 in 10 Sekunden.
 
Das war mal so, als es noch Felgenbremsen und schmale Einbaubreiten gab. Ansonsten das, was @Erdnah sagt. Vollbremsung aus 40 km/h in 2 Sekunden ist wohl eine größere Belastung als die moderate Beschleunigung von 0 auf 40 in 10 Sekunden.
Die linke Seite der Nabe wird durch eine Scheibenbremse im Stadtverkehr tendenziell stärker belastet als die Antriebsseite, da Bremsvorgänge oft höhere Drehmomentspitzen und thermische Lasten erzeugen als die menschliche Tretkraft.
Bei kleiner Übersetzung zB 60-80 Nm im Antritt mit 500 W, bei einer Bremsung treten links eher 140 Nm auf + T.Belastung.
Zudem ist der Speichenwinkel auf der linken Seite (bei disc brake) meist nahezu so steil wie rechts. Die linke Seite der Nabe wird durch die Scheibenbremse stärker belastet, da Bremsvorgänge im Stadtverkehr oft deutlich höhere Drehmomentspitzen bedingen als der Antritt eines Bio-Durchschnitts-Commuters.
Erdnah
Ich denke, ihr erzählt beide ziemlichen Quatsch und gebe Clemens absolut recht!

Erstens: bei einer 135 mm - Nabe (und die hat das Iumentum) stehen die Speichen auch mit Scheibenbremse rechts deutlich steiler! Das was ihr hier behauptet ("war früher mal") gilt dann für Boost und Super-Boost oder für Cannondale AI, aber nicht für die Standard-Nabe!

Zweitens: Nabengehäuse sind ein "dickes Rohr" und als solches ziemlich verwindungssteif (oder besser torsionssteif). Es ist also fast egal, ob die Bremsscheibe links und das Ritzel rechts sitzen - die Kräfte beim Bremsen oder Treten sind nahezu identisch, egal ob links oder rechts.
(ich habe auch noch keine seriösen Artikel gesehen, die die Torsion von Nabenkörpern thematisieren würden)

Und somit kommt wieder Clemens' Argument zum Zuge, rechts die stärkeren Speichen zu nehmen, weil diese stärker belastet sind. Das merkt man ja schon beim Einspeichen, dass man diese viel stärker spannen muss, um ein mittiges Laufrad zu erhalten.

Und weiterhin, Clemens ist Ingenieur und Fahrradhersteller - ich würde mir gut überlegen, ihm mit irgendwelchem Halbwissen zu widersprechen, sieht sonst irgendwie "doof" aus ... ;)

P.S.: habe mal für eine 0815-26"-Felge (Ryde Taurus) und die 350er Nabe mit Bremsscheibenaufnahme den Speichenrechner angeworfen ...
Links hat 60% der Speichenspannung von rechts.
1776171503922.png
 
Zuletzt bearbeitet:
Spricht umso mehr für eine Speiche links, die am Bogen stabiler und in der Mitte elastisch ist, so dass sie die Lastwechsel aufgrund der geringeren Vorspannung besser dauerhaft mitmacht.
 
Bitte keinen Glaubenskrieg, und auch ich kann mich mal irren.

Bezüglich Antriebs- und Bremskräfte. Ja, natürlich sind die Drehmomente bremsseitig höher als die Antriebskräfte. Das sind aber nicht die Kräfte, die das Laufrad kaputt machen.
Die Seitenstabilität ist das Entscheidendere. Und die unterscheidet sich tatsächlich ob die Kraft von links oder von rechts kommt. Die deutlich steiler stehenden Speichen an der rechten Seite sind da die Hauptleidtragenden. Nicht umsonst ist die Speichenspannung bei den linken Speichen geringer (hört man auch gut am Klang) als rechts.


Die linke Seite der Nabe wird durch eine Scheibenbremse im Stadtverkehr tendenziell stärker belastet als die Antriebsseite, da Bremsvorgänge oft höhere Drehmomentspitzen und thermische Lasten erzeugen als die menschliche Tretkraft.
Das gilt wie gesagt nur für das Drehmoment. Die Biegekräfte auf die Nabe sind rechts auch höher da die Abstützung auf die Achse viel weniger weit außen erfolg (durch den Freilauf).

Thermische Belastung kann man bei der Nabe komplett ignorieren. Das ist ausschließlich ein Thema bei Rücktritt.
Anbei zwei Bilder dazu:
k-20260414_145710.jpg


k-20260414_145820.jpg


Das obere zeigt eine starke Bremsung mit Anlassfarben, da kann man das Tabellenbuch daneben halten. Selbst wenn die glühen würde, könnte man die Bremsscheibe innen noch anfassen.

Das zweite Bild zeigt eine zerstörte Scheibe. Die hat sich plastisch verformt durch harte Bremsung + Temperaturüberlastung. Mglw. hätte man die Scheibe leicht leuchten sehen, nachts.
Aber auch bei der Scheibe kommt in der Mitte zur Nabe nix an.


Das war mal so, als es noch Felgenbremsen und schmale Einbaubreiten gab. Ansonsten das, was @Erdnah sagt. Vollbremsung aus 40 km/h in 2 Sekunden ist wohl eine größere Belastung als die moderate Beschleunigung von 0 auf 40 in 10 Sekunden.

Ja, Torsion geht bei normal schweren Naben: v.A. Shimano komplett durch den Nabenkörper. Die sind so dick, dass da kaum Drehmomentabfall zwischen links und rechts entsteht.

Deshalb gibt es ja auch solche Konstruktionen:

Quelle: Bike24 / Campagnolo
campagnolo-zonda-gt-wheelset-1-1650938.jpg


links, 7 radiale Speichen. rechts 14 gekreuzte Speichen.


Nochmal zusammenfassend: Torsion ist bei klassischen 36 Speichen 20/26" Kombinationen so gut wie nie das Problem. Lasten, Schlaglöcher, Wiegetritt etc. machen den Laufrädern zu schaffen.
 
Spricht umso mehr für eine Speiche links, die am Bogen stabiler und in der Mitte elastisch ist, so dass sie die Lastwechsel aufgrund der geringeren Vorspannung besser dauerhaft mitmacht.
Alle seriösen Laufradbauer verwenden bei klassischen Hinterrädern hinten rechts die "stärkeren" Speichen.
Ich vermute, es gibt da Erfahrungswerte, dass das so gemacht wird ;)

Ich gebe Dir recht, links sollte man eine elastischere Speiche verwenden. (hast Du aber nicht, wenn beide Seiten in der Mitte 1.8 sind) Ich verwende z. B. für MTBs und 135 / 142 mm - Naben in der Regel die Kombination 1,5 mm links und 1,8 mm rechts. Ich versuche, auf beiden Seiten in etwa die gleiche Vorspannung in N/mm2 (bezogen auf das dünne Mittelteil) zu erreichen. Die dünnere Speiche links ist dabei ähnlich stark elastisch gelängt, wie die dickere Speiche rechts, somit werden bei einem Schlag hoffentlich beide Seiten nie komplett entlastet.
 
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Speichen: vorn 2.0 - 1.8 - 2.0
Speichen: hinten rechts: 2.3 - 1.8 - 2.0
Speichen hinten links: 2.0 - 1.8 - 2.0
Mit dem gerade Diskutierten würde ich (für mich) sogar auf
hinten links 2.0 - 1.6 - 2.0 (oder 2.0 - 1.5 - 2.0)
und
hinten rechts auf 2.3 - 1.8 - 2.0
gehen.

Wie geschrieben, wenn man rechts 1.8 als Mittelteil hat, ergibt sich links mit 1.5 (ganz exakt sogar 1.39) eigentlich die gleichmäßigere Längung (Vorspannung) der Speichen. Die geringere absolute Vorspannung sollte sich in dem entsprechend dünneren Mittelteil widerspiegeln.

Ich persönlich fahre übrigens mein Bio-Iumentum mit Rohloff-Nabe (also 2x gekreuzt und symmetrischer Nabe) beidseitig 2.0 - 1.5 - 2.0.

Bitte keinen Glaubenskrieg, und auch ich kann mich mal irren.

Es geht hier ja nicht um "Glauben", sondern um Fakten. Es wurde so geschrieben, als wären die Speichenspannungen links / rechts nicht wirklich unterschiedlich (60 % links sind aber schon deutlich weniger) oder als würden sich die Bremskräfte nur auf die linken Speichen und die Antriebskräfte nur auf die rechten Speichen auswirken und es wurden sogar irgendwelche Berechnungen mit Nm als "Beweis" angestellt.

Soetwas findet man leider in sehr vielen Foren immer wieder und es wird dann (wie hier) auch immer wiederholt - und wird dadurch trotzdem nicht richtig(er).

Das wollte ich einfach deutlich klarstellen (das ist kein Krieg), denn später findet über Google oder so mal irgendwer diesen Thread als Informationsquelle und repliziert dann auch wieder dieses falsche "Wissen".

:)
 
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Hm,
ja, ich kenne bislang auch nur HR, wo die linken Speichen lockerer gespannt sind, als die auf der Antriebsseite.
Dass links (am Flansch) bei einer scharfen (Not) Bremsung ein höheres Drehmoment angreift als rechts durch einen durchschnittlichen Lastenrad Commuter, ist dennoch ein Fakt (Physik und kein Glauben).
Dass die steile Einspeichung rechts dann einen größeren Einfluss hat als das zeitweise höhere Drehmoment links mag stimmen bzw ist offenbar auch Fakt.
Clemens, eine richtig heiße Bremsscheibe (nach Bergabfahrt / Dauerbremsen) solltest Du in ihrem inneren Durchmesser nicht anfassen, trotz nach Abkühlen fehlender Verfärbung. Die wird auch dort schön heiß und ebenso der linke Nabenflansch mit Speichen und Kugellager. Kommt natürlich auf die Dauer der Bremsung an und im Stadtverkehr spielt das Bremsen bzgl Temperatur sicher keine Rolle, da bin ich d ´accord. Ob die Speichen links durch Erwärmen / Abkühlen gestresst werden. Weiß nicht.
Das von Dir abgebildete Laufrad hat links radiale Einspeichung - und ich habe auch von einem anderen Hersteller (war es Specialized?) ein VR mit radialer Einreichung links gesehen - und vertraut auf die alleinige Aufnahme der Drehmomente durch die Speichen auf der rechten Seite. Bei dem obigen "Zonda" müssen die 7 Außenspeichen rechts das Antriebsdrehmoment und die 7 Innenspeichen rechts das Bremsdrehmoment übertragen (wie auch bei einem VR mit linksseitig radialer Einreichung). Die radialen Speichen übertragen weder Antriebs- noch Brems Nm, weshalb ich solche LR für eine kurzlebige Fehlkonstruktion halte - auch wenn sie von Campa oder Speci stammen.
Das spricht wiederum für die zu vernachlässigende Torsion moderner Naben.
Andererseits kann auch das beobachtete Reißen (insbesondere) der Speichen rechts mit einer zu geringen Speichenspannung links zusammenhängen?!
Erdnah
 
Wird mit dem Hinterrad bei Zweirädern überhaupt nennenswert gebremst? Wenn doch, blockiert das Hinterrad sehr schnell - und dann ist die Kraft, die dort anliegt und auf die Speichen wirkt, kaum erwähnenswert.
 
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