Hundetransport/Hundebox

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Thanatos

Guest
Moin,
da ich neu im Forum bin, stelle ich mich kurz vor. Thanatos, 45 Jahre, allein stehend und nach Möglichkeit immer mit meinem Hund unterwegs.
Womit ich eigentlich beim Thema bin. Ich habe schon einige Foren durchsucht und keine passende Lösung gefunden. Ich hätte gerne ein Delta Trike oder Quad mit Hundebox auf der Hinterachse. Meine Fellnase soll auch während der Fahrt mit mit Kontakt haben, was im Anhänger zur Zeit nicht möglich ist.

Seit April 2015 war ich magere 3 mal ohne Anhänger unterwegs, der ist also quasi eine ewige Verbindung mit dem Rad eingegangen. Somit kann ich beides auch zu einem Gefährt zusammenfassen.
Mir fehlt nur die zündende Idee für eine leichte, simple und günstige Hundebox. Der (Schäfer)Hund wird noch größer und ich will ihn nicht irgendwann mal im dicksten Verkehrsgewühl, großer Hitze u.s.w ständig neben dem Rad laufen lassen.

Vielleicht hat hier ja Jemand Ideen oder Vorschläge.

Danke erst mal

Thanatos
 
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Servus,

die Jungs von Velomo könnten Dir bestimmt weiterhelfen und etwas Passendes bauen.

Alternativ Steintrike, u.U. auch das Zox4, hier ist aber die Spurweite der Hinterräder recht eng.

Mit etwas Geschick und Zeit könnte msn sicher auch einen Eigenbau wagen, à la Velocar oder Phantoms Nephew.

Möglichkeiten gibt es viele, entweder kostet es viel Zeit, viel Geld oder etwas dazwischen.

Vll. auch einfach mal im Velomobilforum stöbern, da findet man auch so manch gute Infos.

Gruß,
Mark
 
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*Threat ausgrab*
Gibt's mittlerweile neue Erkenntnisse, Empfehlungen zwecks Hunde Transport? Neben der rad3 Kids/ Hundebox wäre sicher auch eine Stoff/ Alu box (wie zB für Autos) eine sichere Alternative.
Unser Wuffi muss sich erstmal mehr dran gewöhnen aber die Grundlegende Frage wäre, ob man ihn anbindet bzw in einer geschlossenen Box hat um ein Raushüpfen zu vermeiden. Wenn er brav sitzen bleibt, ist offen natürlich schöner...
Was nutzt ihr so?
 
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*Threat ausgrab*
Gibt's mittlerweile neue Erkenntnisse, Empfehlungen zwecks Hunde Transport? Neben der rad3 Kids/ Hundebox wäre sicher auch eine Stoff/ Alu box (wie zB für Autos) eine sichere Alternative.
Unser Wuffi muss sich erstmal mehr dran gewöhnen aber die Grundlegende Frage wäre, ob man ihn anbindet bzw in einer geschlossenen Box hat um ein Raushüpfen zu vermeiden. Wenn er brav sitzen bleibt, ist offen natürlich schöner...
Was nutzt ihr so?
Wie gross is er denn?
 
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Ich hab ne faltbare Box die genau aufs Bullit passt, kann ma oben öffnen das die guteste ma sitzen kann, liegen geht auch, aber nen labra...dem wird die zu klein...also wenn es die Version ist die aufs Bullit passt
 
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Dann probiere ich es erstmal mit nem Deck + Box statt der rad3 Hunde/Kids Box für 500 Scheine...
Da kann er dann auch erstmal nicht weg... ist zum dran gewöhnen sicher besser.
 
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Ich würde zum Gewöhnen sogar es erst einmal ohne Box versuchen. Auf jeden Fall angebunden und zwar so, dass er nicht aus der Box springen kann. Man weiß nie, ob ein Kollege gesichtet wird mit dem sich dein Hund unterhalten will oder ihm der Duft einer Leberwurst in die Nase streicht.
 
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Ja, da gibts ja nette Videos auf youtube wo der Hund ohne Leine auf dem Deck sitzt... bis dahin ist es wohl noch ein weg... unser Hund ist da ziemlich neugierig. Von daher hatte wir ja an so eine geschlossenen Stoffbox gedacht, da kann er es gar nicht er versuchen und sich gleich dran gewöhnen. Und dann eben schrittweise zurück bauen.
 
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Meine Empfehlung:

ohne Leine langsam fahren und zwar an einem Ort wo der Hund nicht überfahren wird wenn er rausspringt, was er Anfangs eventuell öfters macht weil er sich nicht wohl fühlt.
Ich weiß ja nicht wie hörig dein Kollege ist, aber soweit dass er nicht irre wird wenn es an anderen Hunden vorbei geht, sollte er schon sein.
Wenn 30kg auf der Ladefläche anfangen zu zappeln ist das im Straßenverkehr nicht immer so lustig.
Entspannter ist es wenn du ein Dach über der Kiste hast so dass der Hund nicht raus kann. Dann muss man Anfangs nicht so dolle aufpassen. Würde ich aber auch nur dann machen wenn der Hund keine Angst mehr vor der Situation hat.

Am liebsten habe ich meinen vorne ohne Leine in der offenen Kiste sitzen. Dann kann ich ihn immer schnell rausspringen lassen und sobald die Verkehrssituation gefährlich wird oder schnelles Vorankommen gewünscht ist muss er einsteigen.

Unseren habe ich nach 2-3 Stunden verteilt auf mehrere Fahrten so weit gehabt dass er nicht mehr gemuckt hat und immer ruhig geblieben ist.
Ein mal ist er angeleint rausgehüpft bei 20km/h. Seitdem leine ich ihn nicht mehr an. War nicht so ein schönes Erlebnis für uns beide.
Wenn ich meine dass es kritisch werden könnte weil wir an einem Hund vorbei kommen den er hasst, bücke ich mich nach vorne und halte das Halsband mit der Hand fest.
 
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Meine Empfehlung:

ohne Leine langsam fahren und zwar an einem Ort wo der Hund nicht überfahren wird wenn er rausspringt, was er Anfangs eventuell öfters macht weil er sich nicht wohl fühlt.
Ich weiß ja nicht wie hörig dein Kollege ist, aber soweit dass er nicht irre wird wenn es an anderen Hunden vorbei geht, sollte er schon sein.
Wenn 30kg auf der Ladefläche anfangen zu zappeln ist das im Straßenverkehr nicht immer so lustig.
Entspannter ist es wenn du ein Dach über der Kiste hast so dass der Hund nicht raus kann. Dann muss man Anfangs nicht so dolle aufpassen. Würde ich aber auch nur dann machen wenn der Hund keine Angst mehr vor der Situation hat.

Am liebsten habe ich meinen vorne ohne Leine in der offenen Kiste sitzen. Dann kann ich ihn immer schnell rausspringen lassen und sobald die Verkehrssituation gefährlich wird oder schnelles Vorankommen gewünscht ist muss er einsteigen.
Ja ganz genau so wäre ich das auch angegangen....
 
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Hi, dann will ich heute mal meine Erfahrungen zum Hundetransport zum Besten geben...
Ich fahre seit 2016 mit einem ISY-Cargo unsere französische Bulldogge durch die Lande. Entweder täglich zur Arbeit, wohin ich ihn mitnehme oder auch im Urlaub, wenn größere Strecken von bis zu 80 km am Tag bewältigt werden.
Das funktionierte von Beginn an sehr gut, wenngleich der Weg dahin etwas tricky war. Ich bin zusammen mit meiner Frau schon immer gerne und viel Rad gefahren - mit Rennrad, Mountainbike (alles Biobikes;-).
So war das ziemlich frustrierend am Anfang, als wir unseren Hund 2015 mit 2 Jahren bekamen mit dem Ergebnis, dass wir im ersten Jahr kaum mehr zusammen Rad fuhren.
Wir kauften also einen Comfort-Wagon, einen relativ hochpreisigen, gefederten Hundeanhänger, den ich an meinem <8kg- MTB anhängen wollte.
Unser Hund stieg da auch brav ein, alles wunderbar bis die Fahrt losging. Wir haben wirklich alles versucht (langsam nebenher gehen, langsam fahren, Belohnung usw.) trotz guter Erziehung spätestens nach 500m war unser Bulli vorne durchs geschlossene Stoffgitter gesprungen.
- Das bei einer Stoffbox evt. beachten!
Im Niederlandeurlaub sah ich dann ein Gazelle Cabby und so war die Idee geboren, den Hund einfach mal nach vorne zu setzen.
Zu Hause angekommen testeten wir alle möglichen Formen von Lastenräden - dreirädrige, einspurige - mit Hund. Und siehe da, der einzige der da am Anfang etwas unsicher war, waren Herrchen und Frauchen;-) Am Anfang ist er etwas neugierig, wenn es ihm auf der Fahrt langweilig wir, schläft er einfach. Wir mußten überhaupt nichts trainieren, es hat einfach so funktioniert.
Ich wäre wohl nie auf ein Lastenrad gekommen, hätten wir nicht unseren Hund bekommen - und heute geniesse ich es mit dem Lastenrad zu fahren, unser Hund sitzt vorne und hat alles im Blick... Wenn wir ehrlich sind, fahre ich fast nur noch damit;-), mit den ganzen zusätzlichen Vorteilen, die das hat.

Mein Rat: Probefahrt vereinbaren oder Lastenrad ausleihen.
Mit Gewalt würde ich da nichts versuchen.

PS: Achso, zu Sicherheit hatte ich Gurte gebastelt, mit der unser Hund leicht am Geschirr fixiert wird. Notwendig wäre es wohl nicht.

LG. Andreas
 
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Hallo Andreas,
Das macht ja Mut. Unsere beiden Schapendoes müssen beim Camperurlaub oft in einen gefederten Fahrrad-Anhänger, wenn das nebenher Laufen nicht möglich ist. Sowohl im Camper als auch zu Hause legen sie sich problemlos in den Anhänger, aber am Fahrrad, sobald man losfährt, ist das Geheule gross. Und wir haben wirklich viel probiert, aber nix hat genützt. Deshalb hatte ich auch die Idee, auf ein Lastenrad umzusteigen. Aber erst Mal müsste sicher sein, dass dieses die Situation entschärft, denn der Transport in unserem Camper (Kastenwagen), wird nicht einfach. Bei unserem Fahrradhändler steht ein Load60-Testfahrrad. Sobald das Wetter angenehmer wird, werden wir hoffentlich eine Probefahrt hinbekommen.

LG
Thierry
 
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Hi Thierry, wir sind ja auch Camper... und ein Kriterien für den Kauf des ISY war, so kurz wie möglich und transportabel im Zugfahrzeug. Jedenfalls nehme ich an, dass es so einige Hunde gibt, die einfach nur unsicher und ängstlich sind, wenn sie hinten sitzen müssen. Hinzu kommt, dass so ein Lastenrad doch deutlich komfortabler sein dürfte, als ein hinter dem Rad hüpfender Anhänger...
Jedenfalls habe ich schon ganz viele schreiende Hunde in Fahrradanhängern beobachten können - viele machen dann so eine Gitterbox aus Metall darüber... und lassen den Hund schreien.
Das ist einfach nur Tierquälerei. Wenn man das Ganze langsam angeht und vielleicht nicht gleich mit den 80 km anfängt, fühlt der Hund sich sicher und will sogar selbst unbedingt mit. Ich bin am Anfang 1, 2 Monate lang mit dem ISyCargo einfach nur jeden Tag ca. 12km mit ihm ins Geschäft gefahren. Wenn ich heute zum Lastenrad gehe, stellt sich unser Hund gleich zur Mitfahrt bereit... nicht dass wir ihn sonst vergessen würden.

Viel Erfolg!
 
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Das ist einfach nur Tierquälerei. Wenn man das Ganze langsam angeht und vielleicht nicht gleich mit den 80 km anfängt, fühlt der Hund sich sicher und will sogar selbst unbedingt mit. Ich bin am Anfang 1, 2 Monate lang mit dem ISyCargo einfach nur jeden Tag ca. 12km mit ihm ins Geschäft gefahren. Wenn ich heute zum Lastenrad gehe, stellt sich unser Hund gleich zur Mitfahrt bereit... nicht dass wir ihn sonst vergessen würden.

Viel Erfolg!
In aller Regel klappt es mit dem langsam daran gewöhnen. Es sind regelmäßig wir Primaten, die alles immer möglich schnell, in möglichst kurzer Zeit und super perfekt haben wollen.

Mit Druck klappt nichts, jedenfalls nicht nachhaltig. Es gibt ja eine Menge Verfechter der Alpharüdentheorie, kann aber gar nicht klappen: Wir sind ja keine Hunde.

Ich bin da Anhänger der "Gott"-Theorie: Gott kann Futterdosen öffnen, Gott kann frisches Wasser in den Napf einfüllen. Gott kann ganz toll Bälle werfen.

Also: Gott kann ein Lastenfahrrad fahren, mit dem zu Plätzen gefahren wird, wo Hund und Mensch viel Spaß haben.

Nicht gleich zum Tierarzt fahren!
 
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Ja, ich denke auch das wir das auf die Art hinbekommen... Er war von vornherein sehr dran interessiert und neugierig und mus über die Zeit einfach noch etwas vertrauter damit werden.
Hoffe wir bekommen unser Bike bald und das Wetter wird besser, dann werden die Seen im Leipziger Umland angesteuert...
 
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Hi, hier mal ein Motivationsfoto, als wir das Isy Cargo gerade neu hatten und das uns auf der Fahrt zum Hundetraining zeigt.
Übrigens, wenn man merkt der Hund will das nicht, sofort abbrechen, sonst bekommt man ihn womöglich nie wieder in die Situation - ich unterschreibe das gerne: lieber langsam angehen. Und wenn es gar nicht geht, dann geht es eben nicht...
LG. Andreas
 

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