Hiplok D1000 : Winkelschleifer - safe ?

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Hallo.
Habt Ihr schon dieses Lock gesehen ?
Es sollte gegen einen Winkelschleifer auch widerstehen (20 minuten gegen ~30s fur die meisten U-locks) !!!

Auf kickstarter : 1.8kg ... 175 euros in early bird Rabatt.
 
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Dieses Ferosafe-Material scheint ja gegen schnelldrehende Werkzeuge imun zu sein.
Die Frage ist nur, wie sieht es jetzt wieder mit Bolzenschneidern und Akku-Scheren aus?

https://gearjunkie.com/biking/hiplok-d1000-bike-lock-review sagt zumindest, daß er in seinem Test einen 3 ft. Bolzenschneider nicht ansetzen konnte; was auch immer die 3 ft. Hebellänge über die Öffnungsweite des Schneidkopf aussagt.

Ich kann mir gut vorstellen, daß wenn man die schwarze Gummierung / das Plastik um den Kern schnell entfernt bekommt, und somit der Bolzenschneider doch wieder im Rennen ist, ist aber aus der Ferne schwer zu sagen.

Scheint also erstmal nicht schlecht zu sein, wenn denn auch die Qualität des Schließzylinders passt. Der spätere Verkaufspreis ist ja nicht so der Knaller.

Ansonsten gilt ja immer noch der alte Tip: Am besten zwei verschiedene Schlosstypen verwenden und mit einem Schloss davon das Rad möglichst hoch anschließen.
 
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Es gibt jetzt zwei Ansätze um Winkelschleifer auszubremsen.
Zuerst war das ein großzügig mit Aluminium umhüllter Schlossbügel. Unzerstörbar ist das nicht, aber die Materialstärke von rund 6cm Durchmesser macht mehrere Arbeitsschritte notwendig.

Das Ferosafe ist ein Kunststoff, der Graphenekugeln enthält, die das Material schnittfest macht und spröde. Es ist auf den Stahl auflaminiert (also geklebt). Gegen hydraulischen Druck hat es vermutlich keine Widerstandskraft. Es würde vom Untergrund abplatzen.
Also ja, ein hydraulisch betriebenes Schneidwerkzeug das etwa 30mm weit öffnet, sollte durch das Hiplock D1000 durchkommen.

Des weiteren wäre Hitze brauchbar. Ein Plasmaschneider oder eine Sauerstofflanze würden das Material einfach schmelzen. Aber das sind hochgradig unrealistische Angriffsszenarien für einen Fahrraddiebstahl.

Was allerdings denkbar wäre, ist ein Durchtrennen des Sicherungsbügels, an den man das D1000 anschließt. Der ist in der Regel aus unverkleidetem Stahl.
 
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Und immer bedenken, ein Fahrradschloss muss nicht unbedingt unknackbar sein, meistens reicht es, wenn es nur schwerer zu knacken ist als die Schlösser an den anderen Fahrrädern in der Umgebung. ;)
 
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Scheint eine gute Idee zu sein, wenn es funktioniert. Schlösser in meiner Umgebung wurden in letzter Zeit mit Akku-Winkelschleifern geschnitten. :mad:

Ich persönlich bin nicht auf nur ein Schloss angewiesen, wenn das Rad außer Sichtweite ist; Dann verwende ich lieber ein gehärtetes Kettenschloss in Kombination mit einem Alarmschloss. Eine winkelschleiferbeständige Variante wäre sehr willkommen.
 
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ein Durchtrennen des Sicherungsbügels
Ja, stimmt. Nur an eckige Pfosten anschließen, damit man den Rohrschneider nicht ansetzen kann oder hohe Laternen und Großschilder, die den Dieb direkt erschlagen, wenn er die anritzt.

Der Klassiker ist ja: Fahrradrahmen mit dickem Schloss an 8 mm Doppelstabmattenzaun oder an einen noch dünneren Bauzaun :rolleyes:
 
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Schlösser in meiner Umgebung wurden in letzter Zeit mit Akku-Winkelschleifern geschnitten.
Ich wusste schon immer, daß Norwegen ein heißes Pflaster ist ;)

Schon doof, daß der technische Fortschritt immer weiter geht. Wer hätte vor 2o Jahren daran gedacht, daß man Kreissägen, Borhämmer, Winkelschleifer, Lastenräder etc., vernünftig mit nem Akku betreiben kann.
 
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Schon doof, daß der technische Fortschritt immer weiter geht. Wer hätte vor 2o Jahren daran gedacht, daß man Kreissägen, Borhämmer, Winkelschleifer, Lastenräder etc., vernünftig mit nem Akku betreiben kann.
In threads hier wurde ja schon alles diskutiert. Schlösser, Alarmanlagen, Garagen, GPS-Sender, Versicherungen ...

Ohne das Soziale und damit Politische mitzudenken wird das auf Dauer nichts.

Wer klaut Fahrräder und warum?

Dass es in Norwegen jetzt auch schon problematisch ist, das bedrückt mich.
 
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