GinkGo Lastenrad - wer hat mehr Infos?

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Tach,

Schon seit einiger Zeit setzte ich mich ernsthaft mit dem GinkGo Lastenrad auseinander.
Leider konnte ich selber nicht zur Eurobike, wo man das Rad auch mal testen konnte.

www.ginkgo.bike

Konnte von euch jemand das schicke Ding mal etwas genauer inspizieren und evtl ein paar mehr Infos geben?
Fragen die ich bisher noch nicht klären konnte waren:

Wie ist das Lenkverhalten?
Macht sich das große VR pos/neg bemerkbar?
Fahrverhalten allgemein...
Und was kostet das Ding nun?

Gruß, Ralph
 
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Macht sich das große VR pos/neg bemerkbar?
Die nutzbare ebene Ladefläche ist mit 458 mm recht kurz geraten.
Weiterhin:
Die Ladefläche ist nach oben durch das Oberrohr eingeschränkt, dies gilt auch für die Mitnahme größerer Kinder als auf den Bildern in der Galerie.
Ich finde weiterhin keine Angabe der zulässigen Zuladung.

Was willst du transportieren und was überzeugt dich am GinkGo?
Kennst du den Radlader?
 
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Die großen Räder bringen sicher deutlich besseres Fahrverhalten u. Comfort als die üblichen kleinen. Die kleine Ladefläche schränkt die Nutzung sehr ein, und in Galerie da ist zu sehen, das selbst Kleinkinder der schnell mit dem Kopf \ dem Helm an die Stange stoßen. Größere können zwar seitlich sitzen, was aber beim Fehlverhalten Probleme machen kann. Was mir unangenehm auffällt ist, das zwischen Rahmen u. Pedale nur wenig Platz ist, so das es ab Schuhgröße 38. Probleme geben kann. Das Ding sollte man sehr gründlich testen.

:). Helmut
 
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Hmm, fast 2,4m Länge bei relativ übersichtlicher Ladekapazität. Bin mir nicht sicher ob die potentiell besseren Fahreigenschaften mit größeren Rädern mir diesen Kompromiss wert wären.

Kinder scheinen nur bis zum Alter von ca. vier Jahren zu passen (Augenpeilung), wenn also Kindertransport ein angedachter Einsatzzweck sein sollte, dann würde ich mir das gut überlegen.

Generell finde ich es aber gut, dass sich jetzt verschiedene Konzepte entwickeln, die für unterschiedliche Leute und Einsatzzwecke geeignet sein könnten.
 
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Hmm, fast 2,4m Länge bei relativ übersichtlicher Ladekapazität. Bin mir nicht sicher ob die potentiell besseren Fahreigenschaften mit größeren Rädern mir diesen Kompromiss wert wären.

Wenn ich "den komfort" beim fahren mit einem 28 zoll Rad mit dem Rapid vergleiche.... das hat hinten 26 z..... sagt mir allein der Größenunterschied, das der Komfort beim 28 besser ist. Mit einem 28 Zoll Rad fahre ich Problemlos mit 25 kmh über holperige Radwege und schlecht abgesenkte Bordsteinkanten. Mit dem Rapid mit der gleichen Bereifung mach ich das nicht, weil mir das... dank meiner besonders ziehrlichen Gestalt.... deutlich zu sehr auf die Knochen geht. Wenn ich dann so sehe wie mache Kinder in Backfitsten durchgeschüttelt werden, kann ich mir gut vorstellen, das der Komfort beim Ginko... abgesehen von der Kopffreiheit, deutlich besser ist. Anders betrachet wäre ein Rapid mit 28 Zoll Rädern über 3 m lang, und so selbst hier auf dem Land wegen dem Wendekreis kaum vernünftig fahr- u.schlecht parkbar.

:) Helmut
 
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Das Radkonzept sehe ich zum ersten Mal. Auf alle Fälle mal was interessantes Neues. Ich bin mir nicht sicher, ob der Rahmen so wirklich stabil ist. Da könnte der Rahmen vom Fahrergewicht her flexen, aber sie schreiben, dass er gerechnet sei und die massiven Rohre der Ladefleche könnten da vielleicht Stabilität bringen. Für mich sieht das irgendwie nicht so stabil aus auf Dauer. Das niedrige Gewicht ist allerdings der große Vorteil. Sie schreiben was von 15kg. .. . Der größte Nachteil für mich wäre der eingeschränkte Kindertransport und das wäre auch der zentrale Grund das Rad nicht zu kaufen. Hier würde mich nicht nur die geringe Höhe, sondern auch die dämliche Sitzposition der Kinder stören. Meine Kinder haben Spaß am (Lasten)radfahren, weil sie dabei beste Aussicht genießen. Der Blick der Kinder beschränkt sich bei dem Ginkogo aufs Schutzblech und auf die Beine des Fahrers. DA hätten meine Kinder schnell keinen Bock mitzufahren.
Als gewiefter Verkäufer würde ich den besorgten Mutties und Vätern weis machen, dass diese Art der Sitzposition gerade für Kleinkinder absolute Vorteile bei Crashs im Straßenverkehr bringt etc. Dadurch könnte man den Verkauf vielleicht sogar ankurbeln und einige SUV-Fahrer vielleicht dazu bewegen, vom Dinosaurier aufs Fahrrad umzusteigen
 
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Ich finde das löst das long-John-Problem (wohin mit strukturellen Teilen und Lenkung ohne der Ladung im Weg zu sein) recht originell und vielleicht sogar elegant.
Ich hätte es vielleicht eher mit 26" gebaut und dafür eine ordentliche Federung und 10cm mehr Ladefläche spendiert.
 
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Die nutzbare ebene Ladefläche ist mit 458 mm recht kurz geraten.
...
Ich finde weiterhin keine Angabe der zulässigen Zuladung.
...
Was willst du transportieren und was überzeugt dich am GinkGo?
Kennst du den Radlader?

Bis jetzt lag ich im Kopf her immer beim Bullit wegen der Ladefläche. Beim GinkGo ist die schon kleiner. Auch def. anders zu beladen wegen der Schräge. Ich denke ich könnte mir da ne passende "Halbbox" mit Netz gut selber anfertigen.
Zum Gesmtgewicht weiß ich auch nix.
Ich will ein Auto ersetzen, pendeln und auch damit bikepacking betreiben.
Ich schreib die jetzt mal an und schau was sie antworten.
 
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Es ist kürzer als manch anderes Lastenrad und die "15kg" sprechen mich auch an.
Vom MTB kommend liebe ich 29" und daher auch für mich ein plus die Laufradgröße.
Das begrenzte Ladevolumen würde denke ich schon gehen so für mich.
Mein Großer fährt lieber selber und meine Kleine kann ich da zur Not auch mit dem FollowMe hinten dran hängen bzw wie zuletzt den Großen mit nem Seil ziehen (towhee oder so heißt das).
Ich fahre auch ganz gern mal abseits der Straßen und das würde ich sehr gerne auch beibehalten wenn es geht. Da wäre ich wieder bei den großen Laufrädern...
Ich denke auch bei den Rohrdurchmessern sollte es stabil genug sein.
Ich bleib dran.
 
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Ich will ein Auto ersetzen, pendeln und auch damit bikepacking betreiben.
Als Autoersatz wäre es mir bei der Beladung zu sehr eingeschränkt, fürs Pendeln und Bikepacking sollte es dagegen sehr gut geeignet sein.

Ich fände es interessant, was bei Verwendung von 27,5" Laufrädern an Reifenbreite zu gewinnen wäre. Bei 28" scheint die Reifenbreite etwas limitiert zu sein.
 
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Obwohl 40/44 mm nur vom Rennrad kommend viel ist. Lastenräder tollen schön auf 47-60 mm, was wiederum für Mountainbiker eher wenig ist.
Generell schön, dass neue Konzepte entstehen, aber für mich wäre es eher nix . Aber viele grausen sich ja auch vor Hollandrad-Ergonomie oder Drehschemeln. Insofern : Schön, dass der Markt so diversifiziert wird.
 
Zweifelsohne ein interessantes Rad aber meine Erfahrung mit Kindern im Bullitt ist, sie lieben die Aussicht in Fahrtrichtung. Bei dem Rad hätte man gute Sicht auf Papas Schienbeine - auf Dauer eher dröge.
Der Laderaum ist recht begrenzt und Kinder wachsen schnell.
Wenn man schon die Geometrie so hin dreht dass ein Long John artiges Fahrrad eine normale Gabel bekommt, dann bitte eine Federgabel zumindest optional.
 
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und wie steht es damit? hast du es bestellt? :D
Moin

@ralphnoeth war seit über einem Jahr nicht mehr hier.
Ich rechne nicht mit einer Antwort.
Die Fahrrad Fanatiger von YouTube haben zwei bestellt und warten.

Ich finde das Teil nicht schlecht!
Leider füllt es keine Lücke bei mir.
Und ich habe ein Problem mit Gabeln bei Lastenrädern (weil überflüssig)!
Da könnte ich eine Ausnahme machen.
Leider kein Platz!
 
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Bist ja mit dem Bastiaen schon gut in der flotten leichten kompakten Ecke versorgt (y)
Ja, aber so was von!
Das GinkGo ist schon einiges länger.(für meine Zwecke zu lang)
Aber auch minimal leichter.
Was bei einem Lastenrad nicht wichtiger als das zulässige Gesamtgewicht ist !
So kann ich mit meinem LOAD 60 gerade mal 2 Kisten Bier (20×0,5) transportieren ohne die 200kg zu überschreiten.
Mit dem Bastiaen kann ich 6 Kisten transportieren und habe noch 5kg für Gedöns.
Klar das Load hat E, da kann ich auch drei mal fahren.
Wenn ich die Zeit habe.
Sorry!
Hat jemand das zulässige Gesamtgewicht für das GinkGo?
Finde ich schon schön!
 
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Es ist kürzer als manch anderes Lastenrad und die "15kg" sprechen mich auch an.
Vom MTB kommend liebe ich 29" und daher auch für mich ein plus die Laufradgröße.
Das begrenzte Ladevolumen würde denke ich schon gehen so für mich.
Mein Großer fährt lieber selber und meine Kleine kann ich da zur Not auch mit dem FollowMe hinten dran hängen bzw wie zuletzt den Großen mit nem Seil ziehen (towhee oder so heißt das).
Ich fahre auch ganz gern mal abseits der Straßen und das würde ich sehr gerne auch beibehalten wenn es geht. Da wäre ich wieder bei den großen Laufrädern...
Ich denke auch bei den Rohrdurchmessern sollte es stabil genug sein.
Ich bleib dran.
Mir gefällt das Konzept des Ginkgo ganz gut. Wenn der Einsatzzweck passt, scheint es ein tolles Rad zu sein. Dass es gut fahrbar ist, und was aushält, verdeutlicht auch das video - klick!, und auch nach dem Foto zu urteilen ...
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( Foto - Ginkgo.bike )
 
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