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Bei uns hat die familiäre Akzeptanz heute einen Knick erlitten: das Display vom Antrieb im relativ großen und schweren Rad meiner Frau hat heute früh aufgegeben. 5 km Bio-Fahrt haben den Knick verursacht 
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Ja. Neue Fahrradinfrastruktur darf nicht für Radfahrende, sondern muss für Autofahrende gebaut werden. Infrastruktur, die nur die Bedarfe der ohnehin fahrenden erfüllt, verändert nichts am Status quo.Ein interessanter Aspekt dabei: Alles-mit-dem-Auto-Fahrer sind oft sehr ängstliche Radfahrer, wenn sie es mal versuchen. Und töffelig wenn es um die Nutzung der Öffis geht. Um die zu einem gesunden Mix zu führen müssten die Fahrradwege besonders sicher und die Öffis besonders simpel zu nutzen sein. Da es von dieser Sorte Verkehrsteilnehmer sehr sehr viele gibt, würden diese Optimierungen also Priorität verdienen.
So sehr ich dir Recht gebe, frage ich mich, Wie das in die Köpfe der autofahrenden Entscheider kommen soll - die sehen gar keine Notwendigkeit für ihresgleichen Radwege zu bauen, die sind doch im Auto vollkommen zufriedenJa. Neue Fahrradinfrastruktur darf nicht für Radfahrende, sondern muss für Autofahrende gebaut werden. Infrastruktur, die nur die Bedarfe der ohnehin fahrenden erfüllt, verändert nichts am Status quo.
t.
Das ist teilweise leider noch so, in den kommunalen Verwaltungen gab oder gibt es einen langsamen Wechsel weg von der Autozentriertheit und auch kleinere Kommunen ändern zunehmend ihren Anspruch, die suchen junge Leute als Planerinnen.So sehr ich dir Recht gebe, frage ich mich, Wie das in die Köpfe der autofahrenden Entscheider kommen soll - die sehen gar keine Notwendigkeit für ihresgleichen Radwege zu bauen, die sind doch im Auto vollkommen zufrieden
Ja. Neue Fahrradinfrastruktur darf nicht für Radfahrende, sondern muss für Autofahrende gebaut werden. Infrastruktur, die nur die Bedarfe der ohnehin fahrenden erfüllt, verändert nichts am Status quo.
Klar, wir sind öfters dabei - in einer Stadt, in der der amtierende OB vor einigen Jahren mit der Plakatkampagne "ein Herz für Autofahrer" ins Amt gehoben wurdeViele dieser Partizipationsformate sind auch familientauglich
Das erlebe ich teilweise anders: Das Portemonnaie ist leer, der Arzt droht mit baldigem Tod, man möchte nicht zu den Alten und Lahmen gehören, preiswerte Freizeitgestaltung wird gesucht, die Füße wollen nicht mehr so. Und mit dem Autofahren ist es eben auch nicht so klasse, Straßen verstopft, Parkplätze voll oder teuer, Stadtverkehr angsteinflößend. Da gibt es schon einige, die das Fahrrad ins Portfolio aufnehmen würden. Oft ist das Sonntags-E-Bike der Einstieg.So sehr ich dir Recht gebe, frage ich mich, Wie das in die Köpfe der autofahrenden Entscheider kommen soll - die sehen gar keine Notwendigkeit für ihresgleichen Radwege zu bauen, die sind doch im Auto vollkommen zufrieden
Zitat aus dem hiesigen Kommunalwahlkampf:Klar, wir sind öfters dabei - in einer Stadt, in der der amtierende OB vor einigen Jahren mit der Plakatkampagne "ein Herz für Autofahrer" ins Amt gehoben wurde![]()
Ein ungenutzt im öffentlichen Raum abgestellter Anhänger ist nicht genehmigte Sondernutzung. Das wird für PKW analog gelten. Lässt sich daraus vielleicht etwas drehen...?Gegenüber meiner Eltern haben die Nachbarn den Vorgarten zu Stellplätzen gepflastert und so ein bis zwei Straßenparkplätze vernichtet bzw. privatisiert. Ich nehme an, dass sie dafür „Ablöse“ bezahlt haben aber viel wird es nicht gewesen sein. Und natürlich wurde auch der Bordstein abgesenkt. Auf wessen Kosten, weiß ich nicht. Ich hoffe sie mussten das auch bezahlen.
Zusätzlich haben sie sich zwei alte extra PKW angeschafft und so vor und hinter ihrer (breiten) Einfahrt geparkt, das diese großräumig freigehalten wird. Wenn einer dieser PKW z.B. zum TÜV bewegt werden muss, wird der Platz natürlich sofort mit einem der anderen belegt.
Und sobald einer der Nachbarn es wagt auch nur kurz in der Ausfahrt zu halten um etwas auszuladen, wird von der nebenan wohnenden Mutter mit der Polizei gedroht.
Solche Leute sind einfach zum verzweifeln.
Normalerweise zahlt man dafür keine Ablöse, sondern für Stellplätze, die eigentlich erstellt werden müssten, es aber nicht werden. Die Zufahrt zu den Stellplätzen auf dem Grundstück muss die Stadt sicherstellen, indem sie im Zufahrtsbereich dann ein Parkverbot einrichtet. Die Stadt darf das aber auch verweigern, wenn dadurch öffentliche Stellplätze wegfallen und die Eigentümer zur Ablöse ihrer dann nicht erstellbaren Stellplätze verpflichten. Wenn Sie das denn will... Das Absenken des Gehwegs müssten sie aber zumindest bezahlt haben.Ich nehme an, dass sie dafür „Ablöse“ bezahlt haben aber viel wird es nicht gewesen sein. Und natürlich wurde auch der Bordstein abgesenkt. Auf wessen Kosten, weiß ich nicht. Ich hoffe sie mussten das auch bezahlen.
Das ist richtiger Mist.Wir machen es hier am Land ähnlich, dh. wir besitzen ein Auto, verwenden es aber nur selten. Wir fahren beide lieber mit dem Rad. Ich finde aber, dass es nachvollziehbar ist, wieso viele hier nicht “alltagsradeln”. Viele Wege sind mangels Radinfrastruktur oder aggressiver AUTOinfrastruktur echt mühsam. Ich hab hier ein Beispiel illustriert:
Pink der Weg mit dem Auto zur Post. 5 Minuten Fahrzeit. Der selbe Weg mit dem Rad würde nur 10 Minuten dauern, aber es gibt keinen Radweg, die Straße ist stark befahren mit Tempo 70. In Rot also mein “Radweg”. Ich fahr gern Rad, aber ich muss mich schon oft arg zusammenreißen wenn ich an diesen Umweg denke. Das Ganze ist auch nicht flach sondern mit einer Bergwertung und man muss die stark befahrene Straße ohne Ampel queren, was schonmal 10 Minuten dauern kann. Viele trauen sich auch nicht, ihre Kinder hier allein queren zu lassen, das heisst selbst die die mit dem Zug fahren, werden da oft mit dem Auto hingebracht. (Die Angst ist durchaus begründet übrigens, mein Mann wurde hier als Jugendlicher von einem Auto angefahren.) Es gibt eine Ampel, für die man 500m in eine Richtung gehen müsste und die 500m dann wieder zurück, macht kein Mensch.
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Manche sind auf einer Mission unterwegs :-(Gegenüber meiner Eltern haben die Nachbarn den Vorgarten zu Stellplätzen gepflastert und so ein bis zwei Straßenparkplätze vernichtet bzw. privatisiert. Ich nehme an, dass sie dafür „Ablöse“ bezahlt haben aber viel wird es nicht gewesen sein. Und natürlich wurde auch der Bordstein abgesenkt. Auf wessen Kosten, weiß ich nicht. Ich hoffe sie mussten das auch bezahlen.
Zusätzlich haben sie sich zwei alte extra PKW angeschafft und so vor und hinter ihrer (breiten) Einfahrt geparkt, das diese großräumig freigehalten wird. Wenn einer dieser PKW z.B. zum TÜV bewegt werden muss, wird der Platz natürlich sofort mit einem der anderen belegt.
Und sobald einer der Nachbarn es wagt auch nur kurz in der Ausfahrt zu halten um etwas auszuladen, wird von der nebenan wohnenden Mutter mit der Polizei gedroht.
Solche Leute sind einfach zum verzweifeln.
Das Haus ist von ca. 1912 und hat nur eine Wohneinheit wie seit eh und je. Da wird die Stadt keine neuen Stellplätze verlangt haben können. Anders im Haus meiner Familie gegenüber: dort wurden zwei Wohnungen zusammengelegt und durch Ausbau des Daches eine neue geschaffen. 2WE wie immer. Aber eine neu. Also musste ein Stellplatz her, der - Blockrandbebauung - nicht herzustellen war, also Ablöse bezahlen.Normalerweise zahlt man dafür keine Ablöse, sondern für Stellplätze, die eigentlich erstellt werden müssten, es aber nicht werden. Die Zufahrt zu den Stellplätzen auf dem Grundstück muss die Stadt sicherstellen, indem sie im Zufahrtsbereich dann ein Parkverbot einrichtet. Die Stadt darf das aber auch verweigern, wenn dadurch öffentliche Stellplätze wegfallen und die Eigentümer zur Ablöse ihrer dann nicht erstellbaren Stellplätze verpflichten. Wenn Sie das denn will... Das Absenken des Gehwegs müssten sie aber zumindest bezahlt haben.
Es bleibt aber eine öffentliche Verkehrsfläche, auf der man problemlos zum Ausladen halten darf, so lange es dort kein Halteverbot gibt. Da kann die mit der Polizei drohen, so viel sie will.
Stimmt. Im Gegenteil werden in so einem Fall sogar fiktive Stellplätze auf das Grundstück angerechnet, die es gar nicht gibt! Die haben jetzt also 3-4 nachgewiesen und davon nur 2 erstellt.Das Haus ist von ca. 1912 und hat nur eine Wohneinheit wie seit eh und je. Da wird die Stadt keine neuen Stellplätze verlangt haben können.
die interessiert das nicht - ist ruhender Verkehr.wird von der nebenan wohnenden Mutter mit der Polizei gedroht.
der Anhänger darf ohne Zugfahrzeug nicht länger als zwei Wochen auf einem öffentlichen Parkplatz stehen, dann muss er bewegt werden und darf wieder zwei Wochen...Ein ungenutzt im öffentlichen Raum abgestellter Anhänger ist nicht genehmigte Sondernutzung. Das wird für PKW analog gelten. Lässt sich daraus vielleicht etwas drehen...?
Na hoffentlich verlieren die alten Karren keine Betriebsmittel, kann richtig teuer werden.Zusätzlich haben sie sich zwei alte extra PKW angeschafft und so vor und hinter ihrer (breiten) Einfahrt geparkt,