Fahrrad Preise?

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@lowtech
Ich dachte erst, du beziehst dich auf die Federung des "Load" (Suspension). Beim zweiten Lesen wurde mir erst klar, was du (wahrscheinlich) meinst.
 
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Ich bin gespannt zu erfahren, welcher der hier wohl absichtlich noch nicht genannte neue (?) Player im Markt ist.
 
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Ich habe es als Ankündigung bekommen, im Februar geht es wohl los mit Versuchen. Daher sage ich mal noch nichts, oft konnten ja von Anderen auch Zeitpläne nicht eingehalten werden. Ich schicke denen mal einen Link zum Forum mit der Bitte, ihr Projekt vorzustellen. Es könnte ja auch sein, dass es am Ende doch eine gedrosselte Variante wird. Und richtig günstig soll es auch nicht werden.
 
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Richtig günstig ist ja insgesamt eher nicht so der Trend bei Lastenrädern in den letzten Jahren.
Wenn es richtig gut ist, darf es aber auch was kosten.
 
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Naja, ich sehe beim Load aber nicht den Mehrwert für 3000 €. Nur die Rohloff zur Nuvinci kann es nicht sein.
 
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Da stimme ich Dir zu.
Ich meinte auch nicht das Load sondern eher allgemein, dass ein durchdachtes, gut ausgestattetes Rad in kleiner Auflage sicher einiges kosten muss und darf. Obwohl ich auch Entwicklungen anderen Ende der Skala begrüßen würde. Was ggfs. unmotorisiertes ohne Schnickschnack, aber ordentlich verarbeitet in der Klasse bis etwa 3000. Da passiert ja abgesehen von den Importmodellen, die bloss verschiedene Label tragen wenig.
Dem Bakfiets täte ja z.b. eine Scheibenbremsoption gut oder vielleicht so was wie ein sportlicherer Rahmen als Option.
 
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Bin da ganz bei Euch. Die deutschen Hersteller orientieren sich halt an den Vorbildern aus der Autoindustrie: Premium, teuer, groß, schwer und jede Menge Bling Bling und Schnick Schnack. Federung hier, Lenkzüge da, Wannen mit Extraausstattung en Masse. Damit decken sie die Zielgruppe doch auch super ab. In D ist die Mehrheit der Cargobike-Fahrer aus dem wohlhabenden, städtischen, bürgerlichen Millieu. Man fährt die Räder nicht aus der Not, sondern als Statement. Das Cargobike ist genauso ein Statussymbol wie der A6 vom Nachbarn. Nur halt mit anderer Konnotation. Da darf und soll das dann gerne auch 7000 kosten.

Das macht die Sache nicht schlechter, aber als Hersteller würde ich da auch was vom Kuchen haben wollen wo die Margen sind. In dem Moment, wo Autos mit allen Nebenkosten in der Stadt für einfache Leute nicht mehr finanzierbar sind und (Lasten)-Räder wieder ein Massenmarkt, werden Stadler, BOC etc. schon in China und Taiwan billige Dinger zusammenbraten lassen.

PS. Ich warte auf die erste beheizte Sitzbank für die fragilen Popöchen der lieben Kleinen. :)
 
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Ich muss @Mike leider recht geben, auch wenn ich diese Entwicklung nicht gerne sehe.
Ich finde es braut mehr Hersteller wie Dacia auch bei den Lastenrädern. Auch wenn viele hier in Deutschland mittlerweile viele bereit sind einige tausend Euro für ein Fahrrad hinzulegen, so gibt es auch sehr viele, die das nicht können oder schlicht nicht wollen.
Einfache Lastenräder wie mein Cangoo Downtown findet man fast gar nicht mehr, und vergleichbare Modelle von Bakfiets und Co kosten um einiges mehr.
Unterm Strich bin ich noch immer mit meinem sehr zufrieden. Ich hatte keine größeren Schäden oder Ausfälle bisher... woran auch? Ist alles solide einfache und bewährte Technik. Und das ist für mich bei einem Alltagsgegenstand wichtig. Ich brauche praktikable, einfache Lösungen und kein Schnickschnack der einen Haufen an Fehleranfälligkeiten mit sich bringt. Klar, wer es möchte dem sei es gegönnt, ich will und würde das nie jemanden madig machen wollen.

Mir ist auch klar, dass die Marge für die Hersteller bei den "Luxus Modellen" wohl um einiges besser ist als bei einfachen Modellen.
Daher kann ich auch die unternehmerische Seite voll verstehen und nachvollziehen.
 
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