Faden zum Abschweifen, für alles was OT ist ;)

Ich wohne in einer Großstadt und Müll gibts hier natürlich auch. Nur eben die Stöckchen kaum noch.
Wobei, heute hats den ganzen Tag geschneit. Sichtbar ist jetzt auch nix mehr.
 
Neben dem überbordenden Müll, Holzstückchen en masse, Batterienschlamm und dem tagelang andauernden Geböller,
wurden in Frankfurt auch noch Rettungskräfte attakiert.
Es gab hier in Frankfurt mehr Rettungseinsätze als im Vorjahr. In der Innenstadt galt zum ersten Mal Böllerverbot.

Es ist übel, und zwar quer durch die Gesellschaft, falls irgendein alter, weißer Mr. Burns mal wieder meint, von Stadtbildern zu labern und alles mit dem östlichen Sauerland von Großvater Sauvigny vergleichen mag.

Einziger Lichtblick ist, dass der Flughafen einmal im Jahr WIRKLICH sinnvoll genutzt wird und die Hunde + Halter dort Unterschlupf erhalten.

 
Eine Freundin hatte Dienst in der Notaufnahme.
Sie sagte man muss diesen Geruch von verbranntem Fleisch mal live miterleben den bekommst du nicht mehr aus der Nase.
Die Bilder übrigens auch nicht.
Und jeder will dann der erste sein der behandelt wird.
Alkohol und Feuerwerk passt einfach nicht zusammen, sehen wir ja alle live im TV aus der Schweiz.

Ich baller mir lieber selber einen an.
Das knallt auch und macht bunte Bilder im Kopf.
 
Geschmäcker sind sicherlich verschieden, aber ich freue mich wirklich darüber, Feuerwerk anzusehen. Wir wohnen eben außerhalb des Stadtrands von Hamburg, hier wird wenig geböllert aber teilweise allerhand schönes Feuerwerk gezündet. Die ausgebrannten Reste räumen die Leute fast vollständig selber weg. Wo was liegen bleibt ist der Parkplatz vom Supermarkt, wo sich die Leute von anliegenden Wohnblöcken treffen. Das ist aber der Supermarkt, der nie den Schnee auf den angrenzenden Fußwegen räumt, also kein Problem.
Ich wende ja selber viel Zeit und Geld für den Umweltschutz auf, aber habe wenig Verständnis für Initiativen, die alle Arten von privatem Feuerwerk verbieten lassen wollen. Von der Wirkung her ist das eine komplette Randerscheinung, sie ist nur eben gut sichtbar. Engagiert man sich in dieser Richtung, richtet man sich gegen die Wünsche vieler Mitbürger, den Jahreswechsel so zu feiern wie sie es möchten. Das führt nicht zu Verständnis, sondern dazu, dass man in eine Öko-Grün-Allesverbieter-Schublade gesteckt wird. Und wenn man sich mal für etwas wirklich Bedeutendes einsetzt, dann erreicht man die Mitmenschen nicht mehr, weil man in der Schublade nicht zu hören ist. Die Nachteile, Sonderfälle und Missbräuche sehe ich natürlich, aber halte da andere Maßnahmen für zielführender also solche polarisierenden Verbots-Petitionen.
 
die Wünsche vieler Mitbürger, den Jahreswechsel so zu feiern wie sie es möchten
ja die deutschen haben vor so vielem Angst und sehen ihre Freiheit bedroht.

wo sich die Leute von anliegenden Wohnblöcken treffen
da ist der Feind, die aus den Wohnblöcken sind die Schweine die alles liegen lassen....

dass man in eine Öko-Grün-Allesverbieter-Schublade gesteckt wird
werde ich als Lastenradfahrer doch sowieso :sleep: es gibt schlimmeres.

Stell dir vor du wirst in die Schublade AFD,BSW,CDU oder FDP gesteckt das wäre schlimm:eek:
 
Geschmäcker sind sicherlich verschieden, aber ich freue mich wirklich darüber, Feuerwerk anzusehen. Wir wohnen eben außerhalb des Stadtrands von Hamburg, hier wird wenig geböllert aber teilweise allerhand schönes Feuerwerk gezündet. Die ausgebrannten Reste räumen die Leute fast vollständig selber weg. Wo was liegen bleibt ist der Parkplatz vom Supermarkt, wo sich die Leute von anliegenden Wohnblöcken treffen. Das ist aber der Supermarkt, der nie den Schnee auf den angrenzenden Fußwegen räumt, also kein Problem.
Ich wende ja selber viel Zeit und Geld für den Umweltschutz auf, aber habe wenig Verständnis für Initiativen, die alle Arten von privatem Feuerwerk verbieten lassen wollen. Von der Wirkung her ist das eine komplette Randerscheinung, sie ist nur eben gut sichtbar. Engagiert man sich in dieser Richtung, richtet man sich gegen die Wünsche vieler Mitbürger, den Jahreswechsel so zu feiern wie sie es möchten. Das führt nicht zu Verständnis, sondern dazu, dass man in eine Öko-Grün-Allesverbieter-Schublade gesteckt wird. Und wenn man sich mal für etwas wirklich Bedeutendes einsetzt, dann erreicht man die Mitmenschen nicht mehr, weil man in der Schublade nicht zu hören ist. Die Nachteile, Sonderfälle und Missbräuche sehe ich natürlich, aber halte da andere Maßnahmen für zielführender also solche polarisierenden Verbots-Petitionen.

PUNKT

Hier die Zusammenfassung:

1. Gesundheitliche Schäden (Mensch & Tier)

  • Verletzte Personen: Jährlich werden ca. 8.000 Menschen in Deutschland durch Feuerwerkskörper am Gehör verletzt. Hinzu kommen zahlreiche Augenverletzungen und Amputationen.
  • Altersstruktur: 60 % der Verletzten sind jünger als 25 Jahre. Besonders betroffen sind junge Männer.
  • Unbeteiligte: Etwa ein Viertel (25 %) der Verletzten sind unbeteiligte Passanten.
  • Lärmbelastung: Böller können einen Schalldruckpegel von bis zu 170 Dezibel erreichen, was weit über der Schmerzgrenze liegt und lauter ist als ein Gewehrschuss direkt am Ohr.
  • Tiere: Wildvögel flüchten teils bis in Höhen von 1.000 Metern, was sie wertvolle Energiereserven kostet, die sie im Winter zum Überleben brauchen.

2. Umwelt- und Sachschäden

  • Feinstaub-Menge: In der Silvesternacht werden in Deutschland ca. 2.050 Tonnen Feinstaub freigesetzt.
  • Anteil am Feuerwerk: Davon stammen etwa 75 % (ca. 1.500 Tonnen) direkt aus den Feuerwerkskörpern selbst.
  • Jahresvergleich: Diese Menge entspricht etwa 1 % der gesamten Feinstaubmenge, die in Deutschland pro Jahr freigesetzt wird.
  • Grenzwertüberschreitung: An vielen Messstationen wird der Tagesgrenzwert von 50 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft um ein Vielfaches überschritten; die Werte liegen teils bei über 1.000 Mikrogramm.
  • Müll: Jedes Jahr fallen durch Feuerwerk ca. 30.000 bis 40.000 Tonnen Abfall an (Verpackungen und Reste der Böller/Raketen).

3. Wirtschaftliche Schäden

  • Umsatz: Die Deutschen geben jährlich rund 180 Millionen Euro (Stand 2023) für Silvesterfeuerwerk aus.
  • Sachschäden: Durch Brände und Vandalismus entstehen jährlich Sachschäden in dreistelliger Millionenhöhe.
  • Versicherung: Die Kosten für die Behandlung von Verletzungen und die daraus resultierenden Arbeitsausfälle belasten das Sozial- und Gesundheitssystem erheblich, wobei genaue Gesamtsummen oft schwer zu beziffern sind, aber in die vielen Millionen gehen.
etc.


PS:

Ich mag auch ein schönes, professionelles Feuerwerk.

Aber habe sehr wenig Verständnis für den privaten Rotz, mit all den Kosequenzen für Umwelt, das Gesundheitssystem, Mitmenschen, Tierwelt. Genausowenig habe ich Verständnis für privates Rasen mit den tollen PKWs und Rauchen in geschlossenen Räumen.

Aber gut, vielleicht zeigt sich die Gesellschaft zur Jahreswende eben von der "besten" Seite. Hauptsache es knallt schön. Noch toller, wenn die Gebäude lichterloh brennen, so wie die Vondelkirche in den Niederlanden.
Die Befürworter des privaten Rumböllerns haben dort alle Argumente für das Verbot im kommenden Jahr geliefert.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das kommt mir etwas falsch vor.

Das ganze ist ja während der 70er Jahre entstanden, also dieses private rumgeknalle. Da gibt es auch aus dieser Zeit irgendeine Verordnung, die das Erlaubt.

Schön im Wirtschaftswunder, als noch alles gut war und es nur nach vorne ging. Ohne Rücksicht und Weltbildern, die zum hinterfragen trieben.

Das ist einfach absolut vorgestern, man war ich angepisst als das Rauchverbot kam. Ich war ein Wochenende extra nicht in der Kneipe!!!!

Ich würde mir auch gerne Feuerwerk anschauen, schön gemütlich mit einem Getränk und ohne wachsam zu sein ob irgendein besoffen er Vollidiot meine Familie/Freunde gefährdet.

Es ist Normalität, das einfach hinzunehmen ist ganz oft ein riesiger Fehler.

Inzwischen habe ich Angst, dass Häuser brennen. Dieses Jahr nur eins hier im Kreis. Brandursache noch "unklar".

Liebend gerne ein öffentliches Feuerwerk an zentralen Orten. Am liebsten ohne Knall, kennt ihr diese LED-Drohnen Drachen? Könnte ich mir Stunden angucken.

Viel weniger Müll,Verletzte und Schäden, viel mehr Genuss.
 
BTT. Also ganz was anderes.

Ich habe ein Brot gekauft. Es war viereckig, schwer, sehr dunkel und sehr lecker. Und es hatte einen naheliegenden, wenig originellen Namen. Den kriegt man von der Frau unseres Bäckers immer mit leicht beleidigter Miene genannt, wenn man „das da“ verlangt. Weil, es ist eine echte, gute, kleine Bäckerei ohne Schilder an der Ware. Das Brot war mit „tatarischem Buchweizen“. So einen Quatsch merkt man sich. Den Namen nicht.

Beim Abendessen fragt meine Frau, was das für ein fantastisches Brot sei.

Ich nenne nach meiner Erinnerung den naheliegenden Namen:

Das ist ein Schwarzer Block.

Jüngstes Kind:

Aber Papa! Das heißt Körnerkasten.
 
Das ist jedenfalls eine ungewöhnliche Zutat für Brote. Die Bretonen machen Galettes, herzhafte Pfannkuchen aus Buchweizen. Ich wüsste gar nicht, was man da sonst noch draus macht.
 
Naja, draus machen kann man eher schlecht was, aber man kann es beimischen. Das verändert den Geschmack und es gibt ein paar gesunde Inhaltsstoffe. Zink ist darin soviel, das man nur begrenzte Mengen nehmen sollte. Von der verlinkten Backzutat höchstens 5% in Weizenmehl.
 
Da hat der kleine Handwerksbäcker möglicherweise hier bestellt:
:whistle:
Der Bäcker hat jahrelang in Frankreich gearbeitet und ist sehr experimentierfreudig. Er macht auch die einzigen richtig guten Croissants, die ich außerhalb Frankreichs je gegessen habe. Die Brotauswahl ist überschaubar und gut aber nicht außergewöhnlich. Natürlich weit entfernt von den üblichen Backmischungen. Aber vor allem als Konditor liefert er jeden Tag richtig ab. Unglaublich, wie die das mit einer Handvoll Mitarbeiter stemmen.
 

 

Da kommt der ADAC mal mit faktenbezogenen Aussagen und schon ist es für die FDP zuviel! :giggle:
 
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