Faden zum Abschweifen, für alles was OT ist ;)


Die erwähnten "Sharingstationen" verbinden. Die alten Menschen sind strikt gegen E-Scooter, die jungen Menschen mögen sie. So vereinen die Sharingstationen die Generationen, weil ja die Scooter in den Stationen abgestellt werden sollen/ müssen... (so erzählte es mir ein CDU-Mitglied auf der Veranstaltung).
 
Manchmal frage ich mich ja, ob ich mich nur extrem blöd anstelle. Hamburg hat ja eigentlich ein "entwickeltes" Radnetz, ich hab's aber erstmal geschafft mich mehrmals zu verfahren. Als ortsfremde Person auch nur irgendwie einem Radnetz zu folgen (oder überhaupt zu merken, dass man laut Karte auf einem ist), wirkte echt unmöglich. Nächstes Mal nehme ich echt mein GPS Gerät mit...
OK ich habe noch nie auf so wenig Metern so viel Müll gesehen. Laut dem offiziellen Netzplan gibt es die Route 16, die sich mit der Route 2 kreuzt und von dort nach Norden geht. An der Kreuzung findet eine normale Person nicht mal den Weg der Route 2, ein Schild für die 16 existiert nicht. Auf den folgenden Kilometern der 16 gibt es genau ein Schild an einem Kreisverkehr. Die Route besteht an sich auch nur aus Nebenstraßen mit 0 Infrastruktur. Mehr als der Eintrag auf der digitalen Karte existiert nicht und dieser scheiß schimpft sich Radnetz. Rückfahrt war jetzt 3 Kreuzungen fahren, dann wieder Handy raus holen und schauen, wo es weiter geht. Ehrlich gesagt nie wieder Radfahren in Hamburg für mich.
 
Ehrlich gesagt nie wieder Radfahren in Hamburg für mich.
Auch als Fußgänger isses da stellenweise tricky, gerade im Zusammenhang mit Bus-ÖPNV, dachte ich nur: WOW! Wie kann sich solch eine Stadt, solch eine Undynamik leisten, im Zusammenhang mit Ampelschaltungen, (Rad&Fuß)Wege und Linienverläufen.

Selbst 20x kleinere Städte mit prozentual verglichen deutlich weniger Budget kriegen das hin, die können sich das auch gar nicht leisten: Groß klotzen und kommt doch nur heiße Luft raus, da is aber schnell Essig im Gelände und der Unmut der Bevölkerung zeitig in den Amtsstuben.

Aber man kann halt nich immer via Glücksstadt-Fähre oder Lauenberg-Elbe weit drum herum, es ist halt wie es ist,
bewundernswert die, die dem tagtäglich stand halten und selbst über (Irr-)Wege Ihr Ziel finden!

Achja die ÖPNV-Fähren gen Finkenwerder oder Elbsüdufer sind auch für Fahrradmitnahme zugelassen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Sofern die Handy/GPS-Gerät-Halterung auch an jedem Fahrrad ist ;)

Die ganzen holprigen gepflasterten Hochbord-Radwege oder der ungeschützte Radweg an einer siebenspurigen Straße mitten in der Stadt sind schon wilde Erfindungen. Ich hoffe mal, dass diese Erfahrungen wirklich nur Folge der fehlenden Ortskenntnis sind, ansonsten geht's uns im Ruhrgebiet tatsächlich sogar gar nicht so schlecht...
 
Es geht schlechter als das

?
Vielleicht funktionieren manche Sachen auch einfach besser, wenn viele Leute Fahrrad fahren. Im Ruhrgebiet habe ich mit Hochbord-Radwegen echt schlechte Erfahrungen gemacht (insbesondere in Recklinghausen), vielleicht funktioniert das in Hamburg. Die Beschilderung ist allerdings auch im Pott ausbaubar
 
Vielleicht funktionieren manche Sachen auch einfach besser, wenn viele Leute Fahrrad fahren.
Unbedingt - sobald die critical mass erreicht ist fährt es sich prima!
Ich fahre oft am Hamburger Stadtrand rum und ab und zu ganz in die Stadt rein. Das geht mal besser und mal schlechter, öfter besser wenn man sich die Route genau plant. Hamburg ist relativ grün und wenn man Umwege in Kauf nehmen kann ist es möglich zu einem großen Teil auf recht angenehmen Wegen zu fahren. Mir fehlt der Vergleich zu anderen Großstädten aber es kommt mir so vor, als ob die Gegebenheite so durchschnittlich sind. Das Fahhrad war Jahrzehnte im Verkehr Nebensache und alles andere hatte bei der Planung Vorrang. Auch wenn seit einigen Jahren der Fahrradverkehr gefördert wird, fehlt es an geraden und übersichtlichen und durchgängigen Wegen. Ich kann mir gar nicht so gut vorstellen, dass das in anderen deutschen Großstädten besser ist. In Berlin wohl nicht.
 
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Kommen wir jetzt zu etwas völlig anderem:
Der verlinkte Beitrag erklärt sehr gut, um welche Steuern es bei Steuererhöhungen gehen könnte und warum Staatsschulden und die Schulden der schwäbischen Hausfrau völlig unterschiedliche Dinge sind...
 
Mit so einem Verschuldungsgrad wäre jedes privat geführte Unternehmen längst in der Insolvenz befindlich...
Wird Zeit die Staatsschulden deutlich zu reduzieren und ab zu bauen.
 
Die bisherigen finanziellen Schulden könnten aus meiner Sicht schon eine Neuverschuldung zulassen, sofern es daraus einen "return on Invest" gäbe. Wir haben aber auch Schulden in Form von verlotterter Infrastruktur, Bundwehr, öffentichen Gebäuden, einem verkackten Klima und einer lang absehbaren unsteten Bevölkerungsentwicklung für die keine Vorsorge getroffen wurde.
Meine Befürchtung ist, dass die neuen Schulden nicht sinnvoll werwendet werden sondern nur als Rendite an die Parteienfinanzierer ausgeschüttet werden. Alles andere wäre ja auch ein Bruch mit vergangenen Methoden.
 
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