Faden zum Abschweifen, für alles was OT ist ;)

In der Situation kannst du doch bestimmt legal Videoüberwachung installieren.
Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass das höchstens dabei hilft der Versicherung zu beweisen, dass jemand im Keller war und evtl. was gestohlen wurde.
Zur Aufklärung wer das war, trägt das nur bei wenn man (oder die Polizei) das Gesicht bereits kennt.

Man kriegt übrigens auch Stunden nach dem eigentlich Einbruch Herzklopfen, wenn man dem EInbrecher auf Video dabei zugucken kann. :confused:
 
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Vielleicht besser ein langes Kabelschloss durch alle Fahrräder legen und die Flex in die Wohnung bringen...

Blöde Sache. Wirklich.

t.
Ein paar der Räder habe ich gestern schon zusammengeschlossen, eine Flex oder Bolzenschneider besitze ich zum Glück nicht. Vermutlich hole ich mir jetzt noch ein längeres Kabel, damit mehr Räder zusammen passen. Vielleicht wird es aber doch mal Zeit, eine Möglichkeit zum Anschluss im Keller zu basteln. In den Boden/Wand bohren ist bei einer Mietwohnung blöd, vielleicht also eher ein Betonkübel mit Verankerung? Mal sehen, das blöde Gefühl ist ja jetzt schon da, auch wenn (vermutlich) nichts gestohlen wurde...
 
Du könntest Schlossschrauben verwenden, die sind weniger einladend...
Gruß Krischan
 
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Zumindest in die Wand bohren ist doch ein normaler Gebrauch. Auch in einer Mietwohnung.
Nicht bei tiefer Verankerung, was hier ja angebracht wäre. Aber ein anderes Türschloss, das man nicht einfach abschrauben kann (!), wäre wohl machbar?
 
Zuletzt bearbeitet:
Nicht bei tiefer Verankerung, was hier ja angebracht wäre. Aber ein anderes Türschloss, das man nicht einfach abschrauben kann (!), wäre wohl machbar?
Ja so tief möchte ich auch eher nicht bohren. Die Anker sind ja auch darauf ausgelegt, dass man die Schraubenköpfe unbrauchbar macht und man das auch nicht mehr ganz so leicht entfernen kann. Auf Dauer soll das hier auch nicht unbedingt unser Wohnsitz bleiben.
Das Abschrauben allein war hier nicht das Problem, zusätzlich hat es einen erheblichen Kraftaufwand gebraucht, um den gelösten Riegel noch zur Seite zu biegen. In Mietwohnungen ist man da aber leider auch immer etwas beschränkt, ich kann jetzt ja schlecht eine passgenaue doppelt geschützte Metalltür oder ähnliches einbauen lassen. Weitere Sicherungen (z.B. die Betonwanne mit Anker, an dem man die Räder anschließt) werde ich mir durch den Kopf gehen lassen.

Positiv ist immerhin, dass ich auch bei erneuter Durchsicht keine Auffälligkeiten entdecken konnte. Alles an herumliegenden Werkzeug/wertvolleren Sachen scheint noch an Ort und Stelle zu sein und es wirkt auch nicht durchgewühlt. Also wohl nochmal Glück gehabt
 
Nicht bei tiefer Verankerung, was hier ja angebracht wäre. Aber ein anderes Türschloss, das man nicht einfach abschrauben kann (!), wäre wohl machbar?
Man muss es ja nicht übetreiben. Wir reden hier von vielleicht 4 Schrauben mit 50 oder 60mm Länge in 6er Dübeln. Die drehst du auch nicht mal eben per Schraubendreher raus. Und mehr ist doch nicht nötig.
Es geht nur darum den Aufwand zu erhöhen und dadurch potentielle Täter abzuschrecken, damit sie eben nicht den eigenen Keller aufbrechen, sondern den des Nachbarn.
 
Wenn du nur einen Eimer Farbe zuviel hast und nix fehlt, dann war es doch "nur" illegale Müllentsorgung, oder?
 
Ja, zusammen mit etwas Sachbeschädigung und Hausfriedensbruch. Ich vermute wirklich, dass einer der Renovierungs/Umzugshelfer die Kellerabteile verwechselt hatte und davon ausging, dass es die ausziehenden schon nicht stören wird, wenn es etwas verbogen ist...
 
Das Ferkel hätte sich wenigstens melden können... schreib denen ne saftige Rechnung, vll zahlen sie. Das ist eine angenehme Wiedergutmachung.
Gruß Krischan
 
a so tief möchte ich auch eher nicht bohren. Die Anker sind ja auch darauf ausgelegt, dass man die Schraubenköpfe unbrauchbar macht und man das auch nicht mehr ganz so leicht entfernen kann.
Bei Fahrrädern wirkt eine doppelte Absicherung immer relativ gut, vielleicht lässt sich das hier übertragen.
Die Türbänder könntest Du kräftig befestigen mit klebankern, da klebt man eine Gewindestange in das gutgesäuberte Bohrloch und befestigt mit einer Sechskantmutter. Nimmt man statt dessen eine Stirnlochmutter und/oder schmiert Soudal Fix-all drauf, dann bremst das einen Eindringlich ganz gut. Falls die Tür nach außen aufgeht könntest Du an der gegenüberliegenden Wand ein Stahlseil anschlagen, dessen Ende dann durch die Tür geht und von außen verschlossen wird.
 
Mir hat einer das gesamte Leergut unserer Hochzeit aus dem Keller geklaut und Kasten für Kasten gegenüber im Kiosk abgeben. Der muss x-mal gelaufen sein und der Kioskbesitzer hat brav alles angenommen. („Der kam ganz oft. Was soll ich machen? Muss ich bezahlen.“)

Alle Fahrräder hat er stehen lassen. Fahrräder, Kellerabteil und Kellertür waren unverschlossen, er musste nur ein Steinchen in die Haustür klemmen.

Aber das ist lange her und war in einer Stadt, in der ich damals keinen anderen Radfahrer gesehen habe. Heute hingegen ein wahrer Pilgerort in dem ich jedes Fahrrad gut anschließen würde.
 
Wir reden hier von vielleicht 4 Schrauben mit 50 oder 60mm Länge in 6er Dübeln. Die drehst du auch nicht mal eben per Schraubendreher raus. Und mehr ist doch nicht nötig.
Wer einen Keller aufbricht (wahrscheinlich mit einem Geisfuß), kriegt auch den Bodenanker mit 4 Schrauben in 6er Dübeln rausgehebelt. Insbesondere, weil man damit kaum Lärm macht und in einem Keller wenig Gefahr läuft, so entdeckt zu werden. Das müssen schon ordentliche Schwerlastanker sein, die auch entsprechend tief sitzen.
Es geht nur darum den Aufwand zu erhöhen und dadurch potentielle Täter abzuschrecken, damit sie eben nicht den eigenen Keller aufbrechen, sondern den des Nachbarn.
Wenn der aber keine interessanten Fahrräder oder teures Werkzeug hat?

illegale Müllentsorgung
zusammen mit etwas Sachbeschädigung und Hausfriedensbruch
Nee, das ist schon richtiger Einbruch. Ich würde an Deiner Stelle auf jeden Fall mal die Polizei kommen lassen, falls Du Dich nicht sehr gut mit den ehemaligen Nachbarn verstehst. Da steckt schon ganz schön viel kriminelle Energie dahinter, einen Keller aufzubrechen, nur um einen nicht mehr gebrauchten Farbeimer nicht mitnehmen zu müssen, obwohl man einen Umzugstransporter vor der Tür stehen hat. Solche Leute brauchen hin und wieder mal einen Dämpfer.
 
Die Polizei wollte gar nicht erst kommen, fehlt ja nichts und gegen Nachbarn will man wohl nicht ermitteln. Passt vermutlich nicht in deren Bild von Kriminalität :rolleyes:

Hier passt aber so vieles nicht zusammen. Von draußen wurde ja alles wieder zusammengeschraubt, sodass es wie ein gescheiterter Einbruch aussah. Dass jemand drin war habe ich erst am Eimer gemerkt. Den würde man ja eigentlich nicht drinnen lassen, wenn man nur eine Kleinigkeit mitnehmen würde und es unentdeckt bleiben soll. Von den herumliegenden Sachen/Kisten wirkt auch nichts durchwühlt, sowas merke ich eigentlich schon. Naja, jetzt sind die Schrauben ausgetauscht und das ganze sollte deutlich weniger zugänglich sein. Und die Räder sind auch abgeschlossen, hätte ja auch ganz anders ausgehen können. Und zur Not ist der ganze Krams auch versichert
 
...erstmal das Produkt ansehen! - kann manchen Kommentar sparen...
Du meinst den Kryptonite-Anker oben? Habe ich. Sehe ich trotzdem so. 6er-Dübel auf Zug belastet halten fast nix.

Edit: Fin hat geschrieben, er möchte nicht bohren. Ich hätte nicht gedacht, dass ich so etwas mal sage, aber Loch ist Loch.
 
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