Faden zum Abschweifen, für alles was OT ist ;)

mit den "Wischkasteln" verblöden Menschen so sehr, dass sie nicht mal mehr radeln lernen können.
Drin sein ist sowieso besser.
Ich steig hier bald aus :(
Gruß Krischan
 
mit den "Wischkasteln" verblöden Menschen so sehr, dass sie nicht mal mehr radeln lernen können.
Das steht nicht in dem von @holzwurm verlinkten Bericht. Da steht, dass sie E-Bikes gegenüber Biobikes bevorzugen.
Ich kann das nur teilweise bestätigen. Es gibt auch unter den jungen Leuten viele, die einen normalen Drahtesel als Alltagsfahrzeug nutzen oder sportlich mit Gravelbikes rumsausen. Denen wäre ein E-Bike eher zu umständlich oder Oma-mäßig. Und die anderen sind mir auf ihrem E-Bike deutlich lieber als ausschließlich am Steuer eines Autos.
 
Hab auch das Gefühl, dass es hier eher ums Fortbewegungsmittel geht. Beim letzten Firmen-Nachwuchs-Event (die meisten zwischen 25-30) haben irgendwann fast die Hälfte der Menschen über das Rennradtraining geredet, hier im Ruhrgebiet dürfte aber wohl keiner von denen mit dem Rad ins Büro kommen.
 
aber, dass es statt 26 nur noch 16% Radelnde sind?!
Besonders auffällig ist der Rückgang der Beliebtheit des traditionellen Fahrrads ohne Elektromotor: Während es 2021 noch 26 Prozent der Befragten als bevorzugtes Verkehrsmittel wählten, sind es 2024 nur noch 16 Prozent. E-Bikes, die lange Zeit als Fortbewegungsmittel für die ältere Generation galten, gewinnen hingegen zunehmend an Bedeutung bei den Jüngeren. Besonders ausgeprägt ist dieser Trend bei den 16- bis 24-Jährigen: Nur noch 11 Prozent dieser Altersgruppe sehen das traditionelle Fahrrad als beste Wahl, im Vergleich zu 28 Prozent im Jahr 2021.
Aber auch die Wahl der Pedelecs sinkt von 11 auf 10%.
Und das hat insgesamt zwei Gründe: Faulheit und Unvermögen. Die Ursachen dafür sind Bewegungsmangel, der durch coronabedingt extrem angestiegenen Bildschirmkonsum um eine Größenordnung gestiegen ist.
Hauptsache, alle haben ihre Ruhe... :unsure:
Gruß Krischan
 
Da sind schon mehr Faktoren als Faulheit und Bildschirmzeit (zb auch stetig steigender Verkehr und Aggressivität im Straßenverkehr, das war während corona ja auch anders). Wenn ich an meinen Corona-Winter 2020/21 zurückdenke, war mein primärer Bewegungsradius im Umfeld von 2 Kilometern, alles andere fand im homeoffice statt. Öffis waren mit Masken auch nicht das schönste Erlebnis und im Sommer, als eins wieder mehr unterwegs war, sind ja immer mehr Menschen mit dem Rad unterwegs. Vor dem Hintergrund der Anzahl an entfallenen Fahrten und der begrenzten Mobilität ist es wohl zu erwarten, dass das Fahrrad auch als wichtiger eingestuft wird.
Mit stetig steigenden Pendelwegen und der Rückkehr in die Präsenz dürfte es schlichtweg zu erwarten gewesen sein, dass sich die Ansichten zum "wichtigsten Verkehrsmittel" ändern.
 
Suchbild für Fahrradkenner, bin ich eben in der Stadt drüber gestolpert und die Summe der "individuellen" Lösungen hat mich fasziniert.
Kennt das sogar irgendwer, den ein Name stand nicht drauf.
 

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Ich hatte vor ca. 20 Jahren ein Mercedes-Rad mit Kardanantrieb gesehen. Das waren wohl immer wieder mal "innovative" Konzeptlösungen. Diese Riemenlösung ist abgefahren.
"Der Benz" hat ein spannendes Riemenrad hinten - wozu sie da wohl so gemacht haben?
Wohl, weil es damals noch keine Riemenritzel gab. Das ist ja ein Keilriemen, der hier verwendet wird.
 
Das ist ja ein Keilriemen
Stimmt, die Zacken lenken einen da gedanklich in die verkehrte Richtung. Aber so haben sie zwei Sonderteile, sonst hätten sie eins gehabt. Vielleicht zur Anpassung der Übersetzung an den Mindestradius für den Keilriemen? Dadurch dass die Riemenscheibe exzentrisch läuft ist der Scheibendurchmesser relativ groß für den wirksamen Radius. Das schont den Riemen und reduziert die Walkarbeit.
 
Stimmt, die Zacken lenken einen da gedanklich in die verkehrte Richtung. Aber so haben sie zwei Sonderteile, sonst hätten sie eins gehabt. Vielleicht zur Anpassung der Übersetzung an den Mindestradius für den Keilriemen? Dadurch dass die Riemenscheibe exzentrisch läuft ist der Scheibendurchmesser relativ groß für den wirksamen Radius. Das schont den Riemen und reduziert die Walkarbeit.
Der Riemen spannt sich über diese Konstruktion selbst.

t.
 
So, das war das offensichtliche. Schaut euch ruhig auch den Rahmen einmal genauer an.
Das Rücklicht hat den massivsten Halter den ich kenne, der Ständer die verrückteste Stummelhalterung die Extra dafür an das Tretlager geschweißt wurde, die hintere Bremse einen Handhebel obwohl sie für mich irgendwie nach Rücktritt aussieht... Ich weiß nicht ob es das schon war. Die Federgabel scheint nachgerüstet.
Edit: wenn das ein Oldtimer ist erklärt es vieles, zu der Zeit gab es wahrscheinlich noch keine Rahmen zum öffnen, daher die "Mixte" Variante mit dem tiefen Tretlager. Der Teil erscheint irgendwie auch nachträglich drangeschweißt zu sein, der restliche Rahmen sieht eher nach klassischem Diamant aus.
 
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