Erfahrungsbericht: Riese & Müller Load 60 HS - Bj 2015

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Hallo Liebe Community,

nach langem, passiven mitlesen in diesem Forum, wird es mal Zeit selber aktiv zu werden und meine (unsere) Erfahrung mit dem Load zu teilen. Gekauft wurde es März 2015, um im städtischen Raum den Kinder Transport und Einkauf auf kurzen bis mittleren Strecken zu vereinfachen und zu beschleunigen. Das klappt als solches sehr gut und macht mit dem HS Modell auch unheimlich viel Spaß. Gefahren wurden mittlerweile über 15.000 km. Dementsprechend schlecht die Akku Kapazität mittlerweile vom noch ersten Akku.
Verbaut sind noch (fast) alle Originalteile. Getauscht wurden bisher einmal die NuVinci 380 (Schaltprobleme), einmal das Nabeninterface (zuständig für „Schaltvorgänge“) und alle Kettenblätter. Ausgetauscht und mittlerweile dauerhaft entfernt wurden das Bäckerschloss, welches aufgrund von sehr geringen Schutzmaßnahmen gegen das Eindringen von Schmutz und Wasser äußerst störanfällig war und für diesen Zweck einfach ungeeignet ist (zumindest die Version aus Gen1). Ebenfalls erneuert wurde das hintere Schutzblech (SKS Bluemels Shiny), welches gebrochen war (Update: wieder gebrochen am Anschraubpunkt des Tretlagers...). Generell ein eher "flimsiges" Teil und macht keinen wirklich wertigen Eindruck (gerne Vorschläge!). Der verstellbare Vorbau musste nach 1,5 Jahren getauscht werden, da er nicht mehr arretierte, fiel aber noch unter die Gewährleistung. Ebenfalls erneuert werden müsste (seit kurzem) der Bosch Daumenschalter (Intuvia Active), zur Steuerung der Fahrmodi. Dieser (oder der Display?) scheint Probleme mit den Kontakten zu haben (Abnutzung Kontakte Display-Mount?). Fahrmodi Wechsel nach oben funktionieren, nach unten nur über die Info Taste (merkwürdig...). Das vorab zur Ausgangssituation und den kleineren "Eingriffen".

Kleiner Einschub zur Enviolo: Diese scheint (zumindest beim S-Pedelec) nicht wirklich brauchbar zu sein (Trittfrequenz viel zu hoch ab >32 km/h). Unser Eindruck ist aber, dass dies nicht immer so war und die Bandbreite irgendwie nachgelassen hat. Hat hier jemand weitere Erfahrungen (Geschwindigkeit + Trittfrequenz)? Selbst nach eigener Wartung (Erneuerung der Schaltzüge und des Drehschalters) und dem Reset des Nabeninterface ist die Übersetzung weiterhin echt schlecht...

Jetzt zu den größten Mankos und Defekten, welche teilweise wirklich erheblich sind.

1. Federgabel:
Zu allererst ist das die alte Federgabel der 1. Generation. Diese war bereits nach 2 Jahren defekt und federt nicht mehr. Effektiv also eine Starrgabel. Da scheinen mittlerweile bessere Lösungen gefunden zu sein (Suntour Mobie A32) welche aber teils schwer zu beschaffen sind. Hier hätte von vornherein eine wertige Gabel verbaut werden sollen, die den Ansprüchen des Load auch gerecht wird.

2. Da sind wir bereits beim nächsten Punkt: der äußerst kurz gedachten Ersatzteilpolitik von Riese & Müller. Als solche bezeichnen kann man diese eigentlich nicht, da keine existiert. Die Beschaffung über die Händler ist mühselig und viel schwerwiegender, oft existieren einfach keine Ersatzteile von einzelnen Produkten mehr. Hier möchte ich auch anschließen und zum letzten Punkt kommen, der uns grübeln lässt, ob das nächste Lastenrad erneut von R&M kommen sollte.

3. Hinterradschwinge: Im Winter 2019, also nach gerade einmal 4,5 Jahren durchschnittlicher Nutzung, ist die Lagerschale der Hinterrad Schwinge gerissen. Dies machte sich zunächst durch ein knarzen und knacken während der Fahrt bemerkbar. Bei der anschließenden Routine Durchsicht ist der Riss an der rechten Seite (Antriebsseite) aufgefallen. Der Riss trat an der Schweißnaht der Lagerschale auf. Der äußere Steg ist ziemlich dünn und die Spannungen durch die einseitige Klemmung wahrscheinlich sehr ungleich verteilt und hoch. Hier sei auf Punk 2 verwiesen: Ersatzteil/Austausch? Fehlanzeige! Neukauf und Verschrotten war die allgemeine Ansage. Ich möchte hier jetzt keine allzu großen Vergleiche zum Automobil anstellen, aber für ein 4 Jahre altes Produkt erwarte ich dann doch schon eine deutlich bessere Ersatzteilpolitik. Ganz zu schweigen vom Defekt einer so essentiellen Schnittstelle des Lastenrads!
Verschrottet wurde es letztendlich nicht, sondern so gut es geht fachmännisch repariert (Alu, schweißen, Toleranzen, Lagersitz: Ihr merkt, das beißt sich...). Hier ein großes Lob an Pedalpower in Berlin, die diese nicht ganz triviale Geschichte den Umständen entsprechend wirklich gut gelöst haben! Überzeugt euch selbst in den Bildern.

Sooo, das wars von mir (uns). Bin gespannt auf eure Erfahrungen und Anmerkungen. Freu mich auf den Austausch mit euch!

EDIT: Auf die üblichen Mankos wie Bremsanlage gehe ich nicht weiter ein. Da wurde denke ich in diesem Forum bereits alles gesagt (insbesondere auch zu HS mit zwei Kolben Kinderrad Bremse...)
 

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Du führst hier die Gründe auf, warum ich kein Fully habe und beim Lastenrad erst recht auf Starr/Starr setze.
Ist einfach wesentlich wartungsärmer und nicht so anfällig.

Ich stimme dir aber zu, nach 4.5 Jahren sollte das noch nicht reißen. Eigentlich sollte es nie zu so einem Schadensbild bei artgerechtem Einsatz kommen!
 
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Wobei man den Komfort nicht missen möchte. Das ist schon sehr angenehm, solange es halt funktioniert. Da wären wir dann bei deinem sehr berechtigten Punkt der Anfälligkeit. Die Zuverlässigkeit hierbei im Fahrrad Zweiradbereich ist einfach mies.
 
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Hallo Liebe Community,

nach langem, passiven mitlesen in diesem Forum, wird es mal Zeit selber aktiv zu werden und meine (unsere) Erfahrung mit dem Load zu teilen. Gekauft wurde es März 2015, um im städtischen Raum den Kinder Transport und Einkauf auf kurzen bis mittleren Strecken zu vereinfachen und zu beschleunigen. Das klappt als solches sehr gut und macht mit dem HS Modell auch unheimlich viel Spaß. Gefahren wurden mittlerweile über 15.000 km. Dementsprechend schlecht die Akku Kapazität mittlerweile vom noch ersten Akku.
Verbaut sind noch (fast) alle Originalteile. Getauscht wurden bisher einmal die NuVinci 380 (Schaltprobleme), einmal das Nabeninterface (zuständig für „Schaltvorgänge“) und alle Kettenblätter. Ausgetauscht und mittlerweile dauerhaft entfernt wurden das Bäckerschloss, welches aufgrund von sehr geringen Schutzmaßnahmen gegen das Eindringen von Schmutz und Wasser äußerst störanfällig war und für diesen Zweck einfach ungeeignet ist (zumindest die Version aus Gen1). Ebenfalls erneuert wurde das hintere Schutzblech (SKS Bluemels Shiny), welches gebrochen war (Update: wieder gebrochen am Anschraubpunkt des Tretlagers...). Generell ein eher "flimsiges" Teil und macht keinen wirklich wertigen Eindruck (gerne Vorschläge!). Der verstellbare Vorbau musste nach 1,5 Jahren getauscht werden, da er nicht mehr arretierte, fiel aber noch unter die Gewährleistung. Ebenfalls erneuert werden müsste (seit kurzem) der Bosch Daumenschalter (Intuvia Active), zur Steuerung der Fahrmodi. Dieser (oder der Display?) scheint Probleme mit den Kontakten zu haben (Abnutzung Kontakte Display-Mount?). Fahrmodi Wechsel nach oben funktionieren, nach unten nur über die Info Taste (merkwürdig...). Das vorab zur Ausgangssituation und den kleineren "Eingriffen".

Kleiner Einschub zur Enviolo: Diese scheint (zumindest beim S-Pedelec) nicht wirklich brauchbar zu sein (Trittfrequenz viel zu hoch ab >32 km/h). Unser Eindruck ist aber, dass dies nicht immer so war und die Bandbreite irgendwie nachgelassen hat. Hat hier jemand weitere Erfahrungen (Geschwindigkeit + Trittfrequenz)? Selbst nach eigener Wartung (Erneuerung der Schaltzüge und des Drehschalters) und dem Reset des Nabeninterface ist die Übersetzung weiterhin echt schlecht...

Jetzt zu den größten Mankos und Defekten, welche teilweise wirklich erheblich sind.

1. Federgabel:
Zu allererst ist das die alte Federgabel der 1. Generation. Diese war bereits nach 2 Jahren defekt und federt nicht mehr. Effektiv also eine Starrgabel. Da scheinen mittlerweile bessere Lösungen gefunden zu sein (Suntour Mobie A32) welche aber teils schwer zu beschaffen sind. Hier hätte von vornherein eine wertige Gabel verbaut werden sollen, die den Ansprüchen des Load auch gerecht wird.

2. Da sind wir bereits beim nächsten Punkt: der äußerst kurz gedachten Ersatzteilpolitik von Riese & Müller. Als solche bezeichnen kann man diese eigentlich nicht, da keine existiert. Die Beschaffung über die Händler ist mühselig und viel schwerwiegender, oft existieren einfach keine Ersatzteile von einzelnen Produkten mehr. Hier möchte ich auch anschließen und zum letzten Punkt kommen, der uns grübeln lässt, ob das nächste Lastenrad erneut von R&M kommen sollte.

3. Hinterradschwinge: Im Winter 2019, also nach gerade einmal 4,5 Jahren durchschnittlicher Nutzung, ist die Lagerschale der Hinterrad Schwinge gerissen. Dies machte sich zunächst durch ein knarzen und knacken während der Fahrt bemerkbar. Bei der anschließenden Routine Durchsicht ist der Riss an der rechten Seite (Antriebsseite) aufgefallen. Der Riss trat an der Schweißnaht der Lagerschale auf. Der äußere Steg ist ziemlich dünn und die Spannungen durch die einseitige Klemmung wahrscheinlich sehr ungleich verteilt und hoch. Hier sei auf Punk 2 verwiesen: Ersatzteil/Austausch? Fehlanzeige! Neukauf und Verschrotten war die allgemeine Ansage. Ich möchte hier jetzt keine allzu großen Vergleiche zum Automobil anstellen, aber für ein 4 Jahre altes Produkt erwarte ich dann doch schon eine deutlich bessere Ersatzteilpolitik. Ganz zu schweigen vom Defekt einer so essentiellen Schnittstelle des Lastenrads!
Verschrottet wurde es letztendlich nicht, sondern so gut es geht fachmännisch repariert (Alu, schweißen, Toleranzen, Lagersitz: Ihr merkt, das beißt sich...). Hier ein großes Lob an Pedalpower in Berlin, die diese nicht ganz triviale Geschichte den Umständen entsprechend wirklich gut gelöst haben! Überzeugt euch selbst in den Bildern.

Sooo, das wars von mir (uns). Bin gespannt auf eure Erfahrungen und Anmerkungen. Freu mich auf den Austausch mit euch!

EDIT: Auf die üblichen Mankos wie Bremsanlage gehe ich nicht weiter ein. Da wurde denke ich in diesem Forum bereits alles gesagt (insbesondere auch zu HS mit zwei Kolben Kinderrad Bremse...)
Der Defekt ist echt heftig. Das darf nicht passieren -- und dass ihr damit allein gelassen werdet erst recht nicht! Tatsächlich wundert mich das sehr. Ich hatte R&M vor dem Kauf meines Birdy gefragt, wie lange sie die Ersatzteilversorgung garantieren, und habe zehn Jahre ab Kauf in Erinnerung. Und ich hatte das schon so verstanden, dass die Aussage nicht nur für das Birdy gilt.

Was war denn deren Reaktion auf deine Anfrage?

Schöne Reparatur von Pedalpower übrigens. Sonst liest man von denen nicht so viel Gutes, aber das sieht echt ordentlich und dauerhaft aus.

t.
 
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Im Winter 2019, also nach gerade einmal 4,5 Jahren durchschnittlicher Nutzung, ist die Lagerschale der Hinterrad Schwinge gerissen.
Hier steht, dass Riese & Müller 5 Jahre Garantie auf Rahmen und Hinterradschwinge gewährt. Du schreibst, dass Dir der Riss nach 4,5 Jahren aufgefallen ist. Insofern hätte Riese & Müller die Hinterradschwinge tauschen oder zumindest die Reparatur finanzieren müssen. Ein Rabatt bei Neukauf wäre hier also nicht angemessen, es handelt sich ja um eine Garantie. Oder übersehe ich einen Aspekt? (Dass ein solcher Schaden nach 4,5 Jahren auftritt, ist natürlich ärgerlich, steht aber auf einem anderen Blatt.)
 
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Insofern hätte Riese & Müller die Hinterradschwinge tauschen oder zumindest die Reparatur finanzieren müssen
nicht unbedingt, denn Voraussetzung sind die regelmäßigen Inspektionen ...
Zitat aus deinem link:
"
Diese Garantie gilt nur, wenn folgende Voraussetzungen erfüllt sind:

  • Sie sind Erstbesitzer des Rades.
  • Sie haben Ihr Fahrrad innerhalb von vier Wochen online registriert.
  • Der Fahrradpass im Anhang der Bedienungsanleitung wurde vollständig ausgefüllt und sämtliche dort aufgeführten Inspektionen vom Fachhändler vorgenommen und eingetragen.


Im Schadensfall muss der vollständig ausgefüllte Fahrradpass zusammen mit dem Rahmen oder dem gereinigten Komplettrad eingeschickt werden. Bewahren Sie diese Dokumente deshalb sorgfältig auf. Wir ersetzen den defekten Rahmen bzw. die Hinterradschwinge. Arbeitskosten für den Umbau und Frachtkosten werden in Rechnung gestellt."

lg ...
 

LZ_

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Die Schwinge ist eine Fehlkonstruktion gewesen, wurde immer problemlos getauscht wenn der Servicenachweis gelungen ist.
Enviolo und HS ist unbrauchbar, Kadenz von 90 ohnenhin für sämtliche E-Bike Fahrer ungeheuerlich ;-)
Fahrrad benötigt eben Pflege und Aufmerksamkeit, dann passt auch die Zuverlässigkeit. Wer das nicht aktzeptieren kann wird unzufrieden. Die Vergleiche dabei mit KFZ ist unpassend.
 
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Das habe ich bei der Schilderung von Zyanide vorausgesetzt. Ansonsten weiß man ja zum Beispiel nicht, was die Erstbestizerin oder der Erstbesetzer mit dem Rad so getrieben hat. Aber danke für die Präzisierung, Gandalph.
So mancher Hobbyschrauber gibt sich mehr Mühe bei seinem Rad, als einer vom Laden einmal im Jahr. Das käme also auf den Einzelfall an, und für die Garantie ist es ohne Bedeutung - da ist man sowieso raus als Zweitbesitzer.
Ich hätte z.B. jedes Mal eine Anreise zum Händler von 80km. Dann bekommt man das Rad nicht am selben Tag = 320km für zweifache Hin- u. Rückfahrt. Mir ist das zu aufwändig, nur wegen der Garantie - entweder es bricht innerhalb zweier Jahren etwas, oder es hält, dümmstenfalls ergeht es mir, wie @Zyanide - das nenne ich dann Pech gehabt. Die Schwinge wurde aber neu konstruiert, und sieht bei meinem Rad massiv und haltbar aus.
 

LZ_

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Vorsicht: Garantie ist eine freiwillige Leistung des Hersteller. Die kann an Bedingungen geknüpft werden. Im Falle R+M bedeutet das eben einen jährlichen Service bzw. bei 400 Km und ab dann bei / alle 2000 Km oder was eben früher eintritt ( Jahresservice ).
 
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Was im Übrigen ein schlechter Witz ist, wenn man sein Lastenrad wirklich als (Zweit-)Autoersatz benutzt und nicht nur zum Bio-Dinkelbrötchen-Kaufen am Wochenmarkt. Wie viel Insepktionen pro Jahr soll mann denn dann machen?
 
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So mancher Hobbyschrauber gibt sich mehr Mühe bei seinem Rad, als einer vom Laden einmal im Jahr. Das käme also auf den Einzelfall an, und für die Garantie ist es ohne Bedeutung - da ist man sowieso raus als Zweitbesitzer.
Ich hätte z.B. jedes Mal eine Anreise zum Händler von 80km. Dann bekommt man das Rad nicht am selben Tag = 320km für zweifache Hin- u. Rückfahrt. Mir ist das zu aufwändig, nur wegen der Garantie - entweder es bricht innerhalb zweier Jahren etwas, oder es hält, dümmstenfalls ergeht es mir, wie @Zyanide - das nenne ich dann Pech gehabt. Die Schwinge wurde aber neu konstruiert, und sieht bei meinem Rad massiv und haltbar aus.
Bei der ersten kostenlosen Inspektion meines R&M-Rades wurden einige Arbeiten erledigt, die ich nicht erledigt haben wollte. Die Sattelstütze »richtig herum« eingesetzt zum Beispiel (beim Birdy gehört die mit der Kröpfung nach vorne, um den flachen Sitzwinkel auszugleichen, also vermeintlich falsch herum).

Das war die einzige Inspektion, ist wohl klar.

t.
 
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Was im Übrigen ein schlechter Witz ist, wenn man sein Lastenrad wirklich als (Zweit-)Autoersatz benutzt und nicht nur zum Bio-Dinkelbrötchen-Kaufen am Wochenmarkt. Wie viel Insepktionen pro Jahr soll mann denn dann machen?
Yipp. Wenn man sich das mal so zu Gemüte führt, dass viele dieser Blechkisten alle 30.000 km zum Händler zwecks Wartung sollen, ist man bei R&M - bezogen auf die Laufleistung - 15 x so häufig dabei.
 
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Ich service meine Räder auch ca in dem Intervall. Mach es allerdings selber, aber 2tkm sind für Radkomponenten eben schon eine stattliche Menge. Bremsbeläge sind oft noch früher dran.

Autoteile sind von Natur aus da schon für wesentlich mehr ausgelegt, das darf man nicht vergleichen
 
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Das stimmt. Ich mache das meiste ja auch selbst. Aber ich meinte im Hinblick auf die Garantiebedingungen ist es eben meist ein schlechtes Geschäft. Für die Inspektionskosten, die man spart, kann man eben schon so manches Teil, das innerhalb der Zeit kaputt gehen könnte, ersetzen.
 
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