Er"fahr"ungsbericht R & M Load 75 rohloff HS

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Nachdem das Warten (völlig) unerwarteterweise ein Ende hatte und das georderte Rad (per Lieferwagen - Greta, hör einfach weg) "frei Haus" geliefert wurde hier meine ersten Eindrücke:

Bevor es heute richtig losgehen konnte, war zunächst ein grundsätzliches Problem zu lösen: Wo kriegt man 10 Tage vor Ende des Versicherungsjahres noch ein Versicherungskennzeichen her? Das Problem konnte glücklicherweise vor dem früheren Büroschluss (heute ist Freitag) des Versicherungsbüros im Nachbarort gelöst werden (€ 4,35). Der Versicherungsmakler hat das Geschäft seines Lebens gemacht. :)

Also Kennzeichen dran (Inbus 2,5 mm, 7er-Schraubschlüssel hat ja jeder im Haus) und los geht es.

Das Rad fährt sich (angenehm) träge, es ist definitiv kein Sportwagen. Unbeladen ist das Lenkgefühl bei Schlenkern des Radweg etwas indirekt, vor allem mit der Restfeuchtigkeit der Schneefälle. Nach Zuladung einer Kiste Köstritzer war es deutlich besser. Die Federung hinten muss ich noch nachjustieren, ich wiege doch etwas mehr als der durchschnittliche Radler.

Gefahren bin ich heute in erster Linie "Strecke", d. h. Radwege entlang der Landstraßen (ich weiß - illegal mit HS, aber gesünder).

Im Turbomodus halte ich (schlecht trainiert) einen Schnitt von 35 bis 38 km/h, auch die offizielle Spitze von 45 km/h ist für mich grundsätzlich drin, aber nur begrenzt durchzuhalten. Ich vermute, dass es mit der Entfaltung Die Reichweite bewegt sich in der Anzeige zwischen 65 und 80 Kilometern (bei fast ausschließlich Turbomodus und ca. 80 % Ladekapazität.

Die Rohloff Speedhub E14 schaltet sich - halt wie eine Rohloff. Unter Last schaltet tut sie, aber man hört es. Also - wie eigentlich bei jeder Schaltung - sich bei jedem Schaltvorgang bewusst etwas zurücknehmen. Beim Auto tritt man ja auch die Kupplung, wenn man den Gang wechselt.

Ich bin heute knapp 40 Kilometer gefahren, 50/50 mit bzw. ohne Verdeck. Mit Verdeck wesentlich angenehmer als ohne (wir hatten so 6, 7°C). Beine und (unterer) Oberkörper) sind dann im Windschatten des Verdecks. Ich vermute fast, dass der cw-Wert mit Verdeckt besser ist als ohne. Ich werde da mal eine Testreihe mit voller Beladung und nur Turbomodus machen um die tatsächliche Reichweite zu ermitteln.

Ich denke, dass ich mit dem Load 75 HS eine ganz gute Wahl für meinen Einsatzbereich getroffen habe. Ursprünglich hatte ich zwar ein Packster 80 HS auf der Einkaufsliste, aber das wird ja nun nicht mehr gebaut. Die Federung des Loads wird sicherlich den Zuspruch meiner Hunde fnden. Ich werde fast ausschließlich Radwege außerorts fahren (wohne halt auf dem Lande) und typischerweise dann auch längere Strecken bis in die Stadt (ca. 30 km einfach), deshalb auch die HS-Version, weil sich die höhere Durchschnittsgeschwindigkeit dann schon bemerkbar macht.

Zum Thema Radweg und HS habe ich eine pragmatische Meinung: Falls ich von der Rennleitung deshalb angezählt werden sollte, lade ich sie gerne ein, mich im morgendlichen Berufsverkehr auf der B213 nach hinten abzusichern ;). Innerorts werde ich das allerdings nicht machen, sondern vorschriftsmäßig auf der Straße fahren.

To be continued.
 
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Gefahren bin ich heute in erster Linie "Strecke", d. h. Radwege entlang der Landstraßen (ich weiß - illegal mit HS, aber gesünder).



Zum Thema Radweg und HS habe ich eine pragmatische Meinung: Falls ich von der Rennleitung deshalb angezählt werden sollte, lade ich sie gerne ein, mich im morgendlichen Berufsverkehr auf der B213 nach hinten abzusichern ;). Innerorts werde ich das allerdings nicht machen, sondern vorschriftsmäßig auf der Straße fahren.
schade dass es keine negativen Likes gibt... :(

so sehr ich deine Abneigung gegen Landstrasse nachvollziehen + verstehen kann...

Mit Kennzeichen auf dem Radweg an der Landstrasse. (n)
Das ist sehr auffällig und wird Schule machen (Moped-/Motorradfahrer bei Stau zB) und bei häufiger Route Ärger geben...
Oder was ist deine Lösung? (vll kapiere ich es nur nicht... die Idee der Eskorte durch die Rennleitung kann doch nicht dein Ernst sein... :unsure:)
Klär uns doch bitte auf.

Ansonsten sind deine Erfahrungen mit dem HS natürlich gerne willkommen... :)
 
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schade dass es keine negativen Likes gibt... :(

so sehr ich deine Abneigung gegen Landstrasse nachvollziehen + verstehen kann...

Mit Kennzeichen auf dem Radweg an der Landstrasse. (n)
Das ist sehr auffällig und wird Schule machen (Moped-/Motorradfahrer bei Stau zB) und bei häufiger Route Ärger geben...
Oder was ist deine Lösung? (vll kapiere ich es nur nicht... die Idee der Eskorte durch die Rennleitung kann doch nicht dein Ernst sein... :unsure:)
Klär uns doch bitte auf.

Ansonsten sind deine Erfahrungen mit dem HS natürlich gerne willkommen... :)

Rein juristisch: HS -> Kraftfahrzeug -> hat nix auf Radwegen zu suchen. Klare Sache.

Gesunder Menschenverstand: B213, Radweg daneben. Ich müsste mit dem Load HS auf einer Bundesstraße, auf der der LKW-Verkehr zwischen den Niederlanden und Bremen/Hamburg langwalzt, auf der Fahrbahn unterwegs sein. Selbst wenn ich die 45 dauerhauft schaffen würde, die LKW fahren in der Realität 90 (obwohl sie auf Bundesstraßen (solange die nicht mit getrennten Richtungsfahrbahnen ausgeführt sind) nur 60 (!) fahren dürften. Da wäre ein HS ein Verkehrshindernis. Und ich würde nicht lange leben.

Der Vorschlag, die Rennleitung (falls sie mich anzählen sollte) um Eskorte zu bitten, kam übrigens von unserem "Dorfsheriff" - der aber genau deutlich gesagt hat, dass ich im Fall des Falles Unfalles als HS-Fahrer auf dem Radweg die Arschkarte habe. Unser Polizist hat aber genauso klar gesagt, dass es ihm nie einfallen würde, auch nur eine Mofa (dürfen hier i.d.R. auch nicht auf den Radwegen fahren) auf die Bundesstraße zu scheuchen.

Kurzum: Ich weiß, dass es Scheiße ist, aber ich möchte leben.

Im übrigen versuche ich, problematische Stellen, wenn möglich zu umfahren (wobei Waldwege für ein HS ja auch Tabu sind). Es geht halt nicht immer.

An dieser Stelle noch mein Lieblingsjuristenwitz: Liegen ein toter Verkehrsrichter und ein toter Hund auf der Straße. Was ist der Unterschied? Vor dem toten Hund sind Bremsspuren.

Stay tuned.
 
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Glückwunsch, schönes Rad.
Ich fahre mit dem Packster HS auch auf leeren Radwegen über Land. Bisher kein Streß. Man wird als Fahrrad wahrgenommen, von vorne sowieso, aber auch von hinten.
Ich lasse mich einfach nicht gerne anhupen und extrem dicht überholen, dafür ist mir mein Leben und meine Nerven zu schade.
Es ist blöd, und man könnte argumentieren, dass man das vor der Anschaffung eines S-Pedelecs ja weiss.
Ich nehme es in Kauf und versuche, mich um so "artiger" zu benehmen, wenn ich auf dem Radweg zu Gast bin.
 
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Jup, schwieriges Thema. Aber nach euerer Meinung darf dann auch der Roller Fahrer auf den Radweg, weil ja 45 bekanntlich zu wenig ist ...
Aber der tritt ja nicht selber ...
 
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Wie ich irgendwo hier in diesem forum schon 'mal auf basis eigener erfahrungen berichtete : man wird als HS-fahrer von den meisten autofahrern trotz kennzeichen nicht als solcher erkannt und dementsprechend provokant eng überholt, um einem zu signalisieren, daß man (nach auffassung des autofahrers) auf den radweg gehört. Solche überholmanöver sind schon bei stadt-tempo gefährlich, erst recht bei bundesstraßentempo.
 
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so sehr ich deine Abneigung gegen Landstrasse nachvollziehen + verstehen kann...

Mit Kennzeichen auf dem Radweg an der Landstrasse. (n)
Das ist sehr auffällig und wird Schule machen (Moped-/Motorradfahrer bei Stau zB) und bei häufiger Route Ärger geben...
Völlig wirklichkeitsfremd, was du hier kommentierst. Im Zweifel wird dich der Polizist eher von der Fahrbahn auf den Radweg beordern - Legalität hin oder her.
 
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Jup, schwieriges Thema. Aber nach euerer Meinung darf dann auch der Roller Fahrer auf den Radweg, weil ja 45 bekanntlich zu wenig ist ...
Aber der tritt ja nicht selber ...
Wenn auf dem Radweg über Land genügend Platz ist und der sich ordentlich benimmt, na klar.
In den NL haben sie das ja in den Städten gerade verboten, über Land ist es aber oft erlaubt. Dort waren die Rollerfahrer aber auch krass aggressiv.
 
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Nachdem das Warten (völlig) unerwarteterweise ein Ende hatte und das georderte Rad (per Lieferwagen - Greta, hör einfach weg) "frei Haus" geliefert wurde hier meine ersten Eindrücke:

Bevor es heute richtig losgehen konnte, war zunächst ein grundsätzliches Problem zu lösen: Wo kriegt man 10 Tage vor Ende des Versicherungsjahres noch ein Versicherungskennzeichen her? Das Problem konnte glücklicherweise vor dem früheren Büroschluss (heute ist Freitag) des Versicherungsbüros im Nachbarort gelöst werden (€ 4,35). Der Versicherungsmakler hat das Geschäft seines Lebens gemacht. :)

Also Kennzeichen dran (Inbus 2,5 mm, 7er-Schraubschlüssel hat ja jeder im Haus) und los geht es.

Das Rad fährt sich (angenehm) träge, es ist definitiv kein Sportwagen. Unbeladen ist das Lenkgefühl bei Schlenkern des Radweg etwas indirekt, vor allem mit der Restfeuchtigkeit der Schneefälle. Nach Zuladung einer Kiste Köstritzer war es deutlich besser. Die Federung hinten muss ich noch nachjustieren, ich wiege doch etwas mehr als der durchschnittliche Radler.

Gefahren bin ich heute in erster Linie "Strecke", d. h. Radwege entlang der Landstraßen (ich weiß - illegal mit HS, aber gesünder).

Im Turbomodus halte ich (schlecht trainiert) einen Schnitt von 35 bis 38 km/h, auch die offizielle Spitze von 45 km/h ist für mich grundsätzlich drin, aber nur begrenzt durchzuhalten. Ich vermute, dass es mit der Entfaltung Die Reichweite bewegt sich in der Anzeige zwischen 65 und 80 Kilometern (bei fast ausschließlich Turbomodus und ca. 80 % Ladekapazität.

Die Rohloff Speedhub E14 schaltet sich - halt wie eine Rohloff. Unter Last schaltet tut sie, aber man hört es. Also - wie eigentlich bei jeder Schaltung - sich bei jedem Schaltvorgang bewusst etwas zurücknehmen. Beim Auto tritt man ja auch die Kupplung, wenn man den Gang wechselt.

Ich bin heute knapp 40 Kilometer gefahren, 50/50 mit bzw. ohne Verdeck. Mit Verdeck wesentlich angenehmer als ohne (wir hatten so 6, 7°C). Beine und (unterer) Oberkörper) sind dann im Windschatten des Verdecks. Ich vermute fast, dass der cw-Wert mit Verdeckt besser ist als ohne. Ich werde da mal eine Testreihe mit voller Beladung und nur Turbomodus machen um die tatsächliche Reichweite zu ermitteln.

Ich denke, dass ich mit dem Load 75 HS eine ganz gute Wahl für meinen Einsatzbereich getroffen habe. Ursprünglich hatte ich zwar ein Packster 80 HS auf der Einkaufsliste, aber das wird ja nun nicht mehr gebaut. Die Federung des Loads wird sicherlich den Zuspruch meiner Hunde fnden. Ich werde fast ausschließlich Radwege außerorts fahren (wohne halt auf dem Lande) und typischerweise dann auch längere Strecken bis in die Stadt (ca. 30 km einfach), deshalb auch die HS-Version, weil sich die höhere Durchschnittsgeschwindigkeit dann schon bemerkbar macht.

Zum Thema Radweg und HS habe ich eine pragmatische Meinung: Falls ich von der Rennleitung deshalb angezählt werden sollte, lade ich sie gerne ein, mich im morgendlichen Berufsverkehr auf der B213 nach hinten abzusichern ;). Innerorts werde ich das allerdings nicht machen, sondern vorschriftsmäßig auf der Straße fahren.

To be continued.
Beim 45km/h-Lastenrad interessiert mich der Verschleiß. Beim Runterbremsen aus Reisegeschwindigkeit geht da locker die 1,5- bis 2-fache Leistung in die Bremsen, die Kette überträgt auch wesentlich höhere Kräfte. Wie kommen die Fahrradbauteile, die ja noch auf Muskelkraft ausgelegt sind, damit auf Dauer klar?

Wenn du das HS wirklich im Alltag schnell fahren willst, wirst du da bestimmt bald Erfahrung sammeln. Lass uns daran gerne teilhaben.

t.
 
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Der Vorschlag, die Rennleitung (falls sie mich anzählen sollte) um Eskorte zu bitten, kam übrigens von unserem "Dorfsheriff" - der aber genau deutlich gesagt hat, dass ich im Fall des Falles Unfalles als HS-Fahrer auf dem Radweg die Arschkarte habe. Unser Polizist hat aber genauso klar gesagt, dass es ihm nie einfallen würde, auch nur eine Mofa (dürfen hier i.d.R. auch nicht auf den Radwegen fahren) auf die Bundesstraße zu scheuchen.

Also wenn sich nichts daran geändert hat, dann darfst du doch mit dem S-Pedelec außerhalb von Ortschaften auf einem Radweg fahren und das auch ohne dass dort für Mofetten frei gegeben ist. So zumindest mein letzter Stand. Ergibt ja auch Sinn.

Auf die OWi würde ich aber auch pfeifen. Schlimmer ist es, wenn du ohne Zulassung fährst. Auch innerorts würde ich das nicht so eng sehen, sonst hast du da letztlich manchmal nicht mehr die Vorteile des Fahrrades.

Und wenn wir diese Regelungen mal auf den Autoverkehr runterbrechen, dann wissen wir doch alle, dass ein Porsche mit 300 PS auch im verkehrsberuhigten Bereich fahren darf. Eben langsamer als er kann.

Das Geschisse um die S-Pedelecs habe ich noch nie verstanden.
 
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Das Geschisse um die S-Pedelecs habe ich noch nie verstanden

Man darf nie auf einem Radweg fahren! Das man das auf einer viel befahrenen Landstr/ Bundesstr und gleichzeitig leeren Radweg trotzdem tut kann ich nachvollziehen. Selbst dort ist es aber sicher so das man den Bio Biker ordentlich erschreckt wenn man mit 45 vorbei zischt.


Das „Geschisse“ innerorts liegt bei der Problematik 10 jähriges Kind, alte Leute mit 10-20km/h vs S-Pedelec mit 45 kmh(und mit Lastenrad gute 200kg Systemgewicht) auf viel zu schmalen Radwegen.
Das passt genauso wenig wie S-Pedelec auf der Straße zwischen den Autos!

In den Niederlanden fuhren oder fahren die Motorroller auf den Radwegen, Katastrophal.

Die S-Pedelec Regelungen sind kacke, vorhanden sind sie trotzdem. Ich sehe manchmal S ohne (Magnet) Nummernschild auf dem Radweg fahren, man erkennt sie am Bremslicht und dem Spiegel.... natürlich auch an der 35 Trittfrequenz bei 35 km/h.
Es gibt aber auch genug deutlich getunte Pedelec.

In beiden Fällen werden im (Personen) Schadensfall echte Probleme auf die Fahrer zukommen.

Die Nummernschilder sind viel zu klein, 90% der Autofahrer wissen nichts von der Straßenpflicht von S, Das wird so nichts.
45 km/h für Leichtkrafträder war die bescheuertste Idee ever. 50cc = 50kmh war sinnvoll und logisch.Mitschwimmen im Autoverkehr möglich. Deshalb explodieren die Simson Preise mit 60kmh Ost Zulassung.

Das man ein S-Pedelec kauft und dann hauptsächlich auf Radwegen, Feld- und Waldwegen unterwegs sein will, tja....

Gute Fahrt mit dem Load, ich glaube übrigens das du mit nem Packster ohne hintere Federung bei den Geschwindigkeiten nicht glücklich geworden wärst. Auf den Verschleiß bzw Haltbarkeit der Fahrradteile bin ich auch gespannt.
 
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Beim 45km/h-Lastenrad interessiert mich der Verschleiß. Beim Runterbremsen aus Reisegeschwindigkeit geht da locker die 1,5- bis 2-fache Leistung in die Bremsen, die Kette überträgt auch wesentlich höhere Kräfte. Wie kommen die Fahrradbauteile, die ja noch auf Muskelkraft ausgelegt sind, damit auf Dauer klar?

Wenn du das HS wirklich im Alltag schnell fahren willst, wirst du da bestimmt bald Erfahrung sammeln. Lass uns daran gerne teilhaben.

t.
Dazu werde ich bei meinem Fahrprofil eher Nichts aussagekräftiges beitragen können. Ich werde - wie schon geschrieben - Strecke machen. Der Hindernisparcour einer Stadtfahrt wird mit häufigem Geschwindigkeitswechsel wird die Ausnahme sein.
 
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Das man ein S-Pedelec kauft und dann hauptsächlich auf Radwegen, Feld- und Waldwegen unterwegs sein will, tja....

Gute Fahrt mit dem Load, ich glaube übrigens das du mit nem Packster ohne hintere Federung bei den Geschwindigkeiten nicht glücklich geworden wärst.
Meine Motivation zum HS war, dass ich längere Strecken in kürzerer Zeit als mit einem 25er zurücklegen will.

Die Federung werden mit Sicherheit die Hunde zu schätzen wissen. Mein Rücken natürlich auch.
 
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Herrje, ich will es gar nicht weiter vertiefen. Aber wenn du so argumentierst, hast du mein Vergleich mit dem Porsche nicht verstanden. Man muss mit dem S-Pedelec ja nicht überall Tempo 35 aufwärts fahren. Und in topographisch anspruchsvolleren Städten fahre ich auch ohne ein S-Pedelec mit meinem Lastenrad schnell mal 35-40 km/h auch auf einem Radweg. Die 4-Kolben-XT Bremse wirft aber so einen guten Anker, dass ich damit immer noch schneller Stehe als ein Babboe mit 25-30 km/h bei einer Vollbremsung.

Ich sehe das alles nicht so eng und wenn ich hier ein S-Pedelec besitzen würde, dann würde ich auch einfach alles fahren damit. Dort wo eng und schlecht gelöst eben deutlich langsamer als an anderen Stellen. Ist doch selbstverständlich.
 
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Den Link hatte ich nur gesetzt um zu zeigen das ein S-Pedelec NIE auf einem Radweg fahren darf bzw. wie die offiziellen Regeln sind.

Was jeder daraus macht ist sein Ding.

Davon ab finde ich jedes neu zugelassene S-Pedelec tausend mal besser als (neue) Autos.
 
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Den Link hatte ich nur gesetzt um zu zeigen das ein S-Pedelec NIE auf einem Radweg fahren darf bzw. wie die offiziellen Regeln sind.

Was jeder daraus macht ist sein Ding.

Davon ab finde ich jedes neu zugelassene S-Pedelec tausend mal besser als (neue) Autos.

Der Link ist aber ein wenig widersprüchlich. Da steht, dass ein S-Pedelec nicht dort fahren darf, wo explizit für Mofas/E-Bikes freigegeben ist. Unterscheidet denn der Gesetzgeber da wirklich so explizit? Ergibt irgendwie alles keinen Sinn. Und wer so was ahndet, hat in seinem Revier vermutlich nichts zu tun. Soll aber sicher vorkommen. :)
 
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Beim 45km/h-Lastenrad interessiert mich der Verschleiß. Beim Runterbremsen aus Reisegeschwindigkeit geht da locker die 1,5- bis 2-fache Leistung in die Bremsen, die Kette überträgt auch wesentlich höhere Kräfte. Wie kommen die Fahrradbauteile, die ja noch auf Muskelkraft ausgelegt sind, damit auf Dauer klar?

Wenn du das HS wirklich im Alltag schnell fahren willst, wirst du da bestimmt bald Erfahrung sammeln. Lass uns daran gerne teilhaben.

t.
Werde ich bestimmt auch mal berichten. Mein Packster HS mit Kette hat jetzt 1400km runter, auch viel Matsch und Sand, Bremsbeläge sind noch gut, Kettenverschleisslehre zeigt bisher kaum Verschleiss.
Aber das muss man einkalkulieren, und wenn ich das nicht alles selbst tauschen könnte, hätte ich keine Kette genommen.
 
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