elektrifizieren meines Anhängers

hLLO LIEBE fORENMITGLIEDER, Ich möchte meinen Anhänger mit einer Powerbank ausstatten die nir unterwegs auf Camping touren fehlenden Strom liefern soll. daher sollte sie auch über solar ladbar sein. wichtig auch ein 230V ausgang wo ich meinen Ebike Akku mal laden kann. Angesehen habe ich mir folgende BUndels REvolt solar Generator oder Floureon 500Wh Power Generator Portable Solar zu letzteren käme noch ei Solarpanel dazu . DAs AOlarpanel soll auf eine Enders ALu box montiert werden, der Generator in die Box
so sieht mein Anhänger momentan aus
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Für welches Bundle würdet ihr euch entscheiden? Hat jemandsowas schonmal gebaut ?
 
Verstehe ich dich richtig, das du DC ?V Strom auf 230V AC wandeln willst um es über das Ladegerät wieder zu DC und 42V? zurück zu wandeln?
 
ja wird darauf hianauslaufen, ich möchte im endeffekt einen großen akku im Anhänger mitführen den ich für all meine Elektrischen Gerät nutzen kann zum laden . ich will nicht immer auf Ladestationen angewiesen sein, sofern ich hier eine finde, diese sind in meiner Region leider rahr gesäht. DIeses Akku im ANhänger soll über solar ladbar sein.
 
Aber das es Schwachsinn ist DC zu AC zu wandeln um es wieder in DC zu wandeln bleibt es trotzdem. Warum keinen Ausgang für deinen Akku und evtl 5V 2A usb für die ganzen weiteren elektrischen Geräte. Oder was willst damit noch alles laden?
 
Ich glaube, Milan0 meint, dass du an deinem Akku im Hänger keinen 230V Ausgang benötigst, sondern dort nur USB um alle handelsüblichen Kleingeräte zu laden und einen Ausgang für deinen Fahrradakku, der sofort die nötige Ladespannung liefert. Sonst würdest du deine Spannung unnötig erst auf 230V (hoch)transformieren um dann das Ladegerät die Spannung wieder herabsetzen zu lassen, da der Akku ja eigentlich gar nicht mit 230V geladen wird. Dieser doppelte Vorgang kostet unnötig Energie.
Vorraussetzung dafür ist aber, dass du deinen Fahrradakku nicht nur über ein genormtes, verdongeltes Ladegerät aufladen kannst.
 
Ich möchte das Powerpack was in den Anhänger kommen soll hauptsächlich als Enerdie puffer nutzen um bei längeren Touren einen meiner zwei ebike akkus nach zu laden ohne auf rine Ladedäule sngewisen zu sein
 
Dann mach Milan0s Vorschlag doch Sinn.
Vielleicht sogar in der Form, dass Du direkt ein oder 2 Fahrakkus als Powerbank nutzt. Dann entfällt das "umladen" und USB und Kamera und Licht lässt sich dann über deren USB Ausgang oder den Ausgang über Step Down regeln. @Arkadi z.b. hier ist Akkutechnisch versiert, @Sechs mal zwei lädt zuhause die Akkus über PV und Puffer.
 
Moin,

So mache ich das seit Jahren!
Ob das Sinn macht ist wohl fragwürdig?
Wenn ich 200 Jahre alt werde rechnet sich das auch.
Ich glaube nicht das es Schwachsinn ist!
Ich weiß sicher das in meinen Akkus kein Elektron aus Atom oder KohleStrom ist!

Die Wandlerverluste sind nicht zu unterschätzen!
Die Abwärme am Wechselrichter und 230 V Lader ist halt Verlust!
Da mein System nicht mobil ist, ist es egal.
Ein Modul mehr und alles ist gut.
Dachfläche ist ja da.

Bei dem Hänger bekommst Du nur 50-75 Watt Solarzellen drauf.
Reicht nur im Sommer ohne Wolken, eine Woche stehen dann 40 km fahren und wieder eine Woche stehen u.s.w..

Rene macht das anders,
er leitet den ganzen Solarstrom direkt in den Fahrakku und kommt auch manchmal an seine Grenzen!

Solar ist nicht wie Steckdose!
Strom (A),Spannung (V),Leistung (W),Arbeit (Wh) stehen schon in einem Zusammenhang!

Viel Erfolg!
Bei Fragen, immer her!
VG Christoph
 
@Milan0 hat völlig recht - die Variante Spannung erst hoch wandeln, um sie dann wieder zu reduzieren ist mit enormen Verlusten behaftet...und bei der begrenzten Fläche, die der Hänger bietet, wird es mehrere Tage dauern, bis du überhaupt genug für nur 1 Akkuladung zusammen gesammelt hast.

Den verlinkten Revolt-Generator halte ich für ein schlechten Deal mit dürftiger Ausbeute und schlechter Verarbeitung ;)
Es gibt noch weitere Problempunkte der angedachten Konfiguration, die ich jetzt aber nicht alle auflisten will...

Wesendlich empfehlenswerter ist es, die Lösung aus einer ganz anderen Perspektive anzugehen...
Dafür braucht es aber mehr Infos zu deinem Akkusystem und im speziellen zu deinem Ladegerät (Link wäre vorteilhaft bzw Foto vom Typenschild des Ladegeräts).
Hintergrund: 48V ist ja nur die Nennspannung - um hier überhaupt Laden zu können, benötigst du schon fast 60V.
Da ja heutzutage im Ladegerät keine Trafos mehr sondern Schaltwandler(buck-converter) verwendet werden, die für den globalen Markt produziert werden, ist es clever, die Solarspannung gleich so hoch zu wählen, dass man damit direkt das Ladegerät bedient. Globaler Markt bedeutet, dass die buck-converter schon mit etwa 96V am Netzanschluss arbeiten (es gibt viele Regionen, die nur 110V Netz haben)...und eine der nutzbaren Eigenschaften von buck-convertern ist, dass sie auch DC am Netzeingang akzeptieren...

Damit bietet sich die Möglichkeit, ein supergünstiges Dünnschichtmodul einzusetzen und hiermit direkt den buck-converter zu befeuern ;)
Auf längere Sicht schlägst du damit 3 Fliegen mit einer Klappe:
  • Solarzellen sind recht erschütterungsempfindlich - sie werden vor den Vibrationen beim Fahren auf dem dünnen Alublech des Deckels der Kiste verhältnismäßig schnell kapitulieren...da kommt es dir sehr entgegen, dass Dünnschichtmodule extrem günstig verramscht werden, wenn du mal Ersatz brauchst...
  • ein großer Vorteil der Dünnschichtmodule ist, dass sie konstruktiv wenig Leistungsabfall bei Teilverschattung aufweisen
  • der schon angesprochene direkte Weg von Solarzelle -> buck-converter ohne zusätzliche Wandlerverluste - das kannst du dir nämlich nicht leisten, weil Solarernte stark flächenabhängig ist...und der Hänger hat nur wenig davon...
Insgesamt ist dein Vorhaben etwas tricky, weil der Defekt der Solarzelle infolge Vibration ein mieses und schleichendes Problem alà "geht - gehtnicht" ist...und nix ist frustrierender als langes Warten auf "Akku voll" und da passiert irgendwie einfach nix... :(
 
Ich würde einen zweiten baugleichen Akku als "powerbank" nutzen und diesen über solar laden.

Ich bin mir sicher, dass dein Anhänger nicht über genügend Fläche bietet eine ausreichende Leistung zu generieren.
 
was jetzt - einerseits den 2.Akku per Solar laden, aber andererseits nicht genug Leistung dafür :unsure:

Ich habe auf meinem absattelbaren Butterfly-shelter fürs Musketier bloß 140W/Peak und generiere im Sommer im Schnitt am Tag damit ~420Wh. Mit 3 guten Tagen Campieren kriege ich selbst den 44Ah-Akku damit voll ;)
Ist also nur eine Frage des Anspruchs oder der Definition von "was ist genug Leistung" und wofür.

Ein anderer Lösungsansatz wäre, die Solarzellen nicht fest auf dem Hänger zu installieren - sondern einen faltbaren Solarkoffer mitzuführen, den man beim campen neben dem Hänger ausklappt...oder halt beim Fahren auf den Hänger schnallt... es gibt halt immer viele Wege, wie man sein Ziel erreichen kann.

das Schöne an PV ist ja, dass man seelenruhig bis 16:00 schlafen kann und trotzdem arbeitet die Sonne für dich :p
sorry - der letzte Satz musste jetzt einfach sein...büdde nicht persönlich nehmen :giggle:
 
Bevor ich eine akkumässig andere Variante nehme würde ich einen baugleichen verwenden um dann eine wechselmöglichkeit zu haben.

Steht nicht im Widerspruch dazu, dass ich der Meinung bin, dass das bisschen Fläche des Deckels nicht ausreicht um einen leeren Akku innerhalb von ein paar Stunden aufzuladen.

Aber wie Du schon geschrieben hast, es gibt ja noch andere Varianten.
 
Moin,

vor einem Jahr ist jemand von der Schweiz nach China gefahren.


Das war eine ausreichende Menge Solarzellen um die Fahrakkus zu laden.
Auch wenn die Sonne nicht immer scheint!
Kommt drauf an wie viel Kilometer man am Tag schaffen will.

Ich finde den Ansatz von Rene Kreher (Fahrradwohnwagen) als mobile Lösung schon recht effektiv.
Nicht mehrere Akkus zwischen laden und entladen wechseln. Unnötiges Gewicht!
Ein offenes System mit Akku und zum Teil direkt mit Solarstrom fahren.
Das erspart lade/entlade-Verluste und der Akku erleidet weniger Zyklen.

Sinn macht das aber erst mit deutlich mehr wie 50 Watt Solarzellen!
 
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