Einkaufstour und Hundetransport Nihola vs. Butchers & Bycicles

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Vielleicht muss ich ein gewisses Risiko einfach akzeptieren. Bei meinem anderen Rad habe ich mir da nie Gedanken gemacht, das ist nur mit einem einfachen Kabelschloss gesichert.Aber das hat ja auch nur ca. 10 % vom Käsefahrrad gekostet...
Nichts ist 100%ig sicher. Also geht es beim Thema Schloß darum, es für den Dieb unattraktiv zu machen.

Bei meinem Lastenrad wäre - neben der Tatsache, dass sich andere für den Betrag ein schlechtes Auto kaufen - mein Hauptproblem, dass die Lieferzeit für den Ersatz heftig wäre. Andere im Forum hätten solange immer noch n Räder im Stall, bei uns ist es das Einzige.
 
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hallo, und Grüß Gott beianand ...

Ich bin neu hier unter euch, und möchte mich kurz vorstellen.

Ich komme aus Ndb., mein Name ist Felix, und ich bin Neueinsteiger in der Lastenradgemeinschaft. Mein Lastenrad habe ich bereits bestellt, und erhalte es voraussichtlich im Mai.

Mein Auto ist ein einfach ausgebauter langer VW-T5 Transporter, den ich nur noch für längere Fahrten, Transport, und vor allem Urlaub ( sofern es wieder einmal geht ) nutze. Ohne Urlaubsfahrten fahre ich damit max. 2000 km/Jahr - 2-3 Mal Tanken. Alle Erledigungen und Kurzfahrten habe ich, seit ich mein Zweitauto verkaufte, mit meinem 2013 angeschafften 125er Roller unternommen.

Warum ich hier in diesem Faden schreibe, ist, dass bei mir die selbige Frage von eingangs dieses threads anstand .... - wie kann ich meinen Hund ( Entlebucher-Sennenhund - 5 Jahre. ca. 50cm, 28kg ) mitnehmen?

Im Sommer fuhr ich früher mit dem MTB oft an den Weiher ( 15km einfach ), was ich die letzten Jahre etwas schleifen lies, da kleiner Pool zuhause, in der Hitze mit Auto Kraftstoff und Schweiß verbrennen keinen Spaß machte, und länger wegbleiben ohne Hund nicht in Frage kam.
Die ideale Lösung ist nun das Lastenrad! Damit kann ich alle bisherigen Rollerfahrten sehr gut ersetzen - alle Einkäufe, Erledigungen, Spazierfahrten, sowie Touren. Das Beste dabei, ich tue mir und der Umwelt Gutes, und kann meine Hündin immer dabei haben.

Ein Dreirad, oder Vierrad kam nicht in die Überlegung - auf Feld und Waldwegen sind die nicht so praktisch, wie ein einspuriges Rad, welches ich auch für Touren und Ausfahrten für die bessere Lösung halte.
Ausschlaggebend für den Kauf des Lastenrades war eigentlich, dass ich ein video von dem Load 60 gesehen habe, mit Hund im Laderaum - ich war sofort von der Idee und dem R&M load 60 angefixt, und schon bald war eine Probefahrt in Regensburg vereinbart, und das Rad wurde bestellt. Erst wollte ich das Kinderverdeck, doch das ist beim load 60 sehr unpraktisch - immer geschlossen, und nur notdürftig zu öffnen, und dann baumelt es rum - nicht so mein Ding. So wurde es die hohe Kiste mit Persenning, wobei ich da auch lange überlegt hatte, ob die Hohe, oder die Niedrigere. Den Ausschlag gab die Sicherheit ( Rausspringen ), und das bessere Ladevolumen. Der Gedanke wäre, später notfalls noch einen Zwischenboden einzubauen, um unter dem Hund noch Ladefläche zu haben. Aber erst, wenn sich meine Valli an das Rad gewöhnt hat - oder wer weiß, was dann die Praxis zeigt?

Zugedeckt wird zunächst das Ganze mit der Persenning, die ich vorne zu einem Drittel aufgedeckt haben will - so mein Plan. Dann kann die Valli stehend nach Vorne rausgucken, und ich kann sie von der Lenkerseite her angurten, damit sie nicht Springen kann. In der Hitze kann sie sich dann unter die Plane lümmeln. Auf abgelegenen Strecken kann sie laufen. Klappt das Alles nicht so, wie ich mir das erdenke, wird eine andere Lösung gesucht, aber das Rad finde ich für uns beide schon einmal perfekt. Ich kann damit alle meine heimischen Strecken fahren - hauptsächlich Hügel, Wald - und Feldwege, und auch die nötigen Alltagsfahrten bestreiten. Meine Valli ist sehr aktiv und abenteuerlustig, und ich denke, das Radfahren macht ihr schnell Spaß - bisher war`s ja anders herum, und ich ließ mich von ihr ziehen ( bike-jöring ).

Das Load 60 habe ich mit Kettenschaltung genommen. Die Enviolo halte ich hier im Hügelland für eher unpraktisch, und das Testrad mit Enviolo fuhr sich auch etwas "schwammig" - da erhoffe ich mir von der Kettenschaltung direkteres und agileres Fahren, und natürlich das höhere Übertragungsspektrum - am Berg, und vom Berg. Die Drehschaltung sagt mir auch nicht zu. Die Roloff war auch schon in der Überlegung, aber für den enormen Aufpreis sah ich keinen sinnvollen Grund, außer dem Vorteil des Zurückschaltens im Stand. Da ich das aber schon vom MTB her kenne, dass man runterschaltet, bevor man absteigt, denke ich hier weniger an ein Problem. Am Rad und der Kettenschaltung kann ich selbst schrauben, damit kenne ich mich größtenteils aus, und habe auch die Zeit dazu. Als Option natürlich die GX-Ausstattung, 2. Akku, Kombipedale ( shimano PD-EH- 500 ), Kette, Nyon-Navi, und Gepäckträger mit Ortlieb Classic Taschen in blau - von Farbauswahl kann man bei R&M nicht direkt sprechen - das eine zu dunkel, das andre weiß, so wurde es das "tundra grey" - mattes Hellgrau, gesehen habe ich die Farbe in natura noch nicht.

So sitze ich nun auf Kohlen, brüte vor mich dahin, und kann es kaum mehr erwarten, bis ich das neue Rad bekomme - aber ihr "alten Hasen" kennt das ja sicherlich schon ....

apropos - hier bei uns in der tiefsten Provinz sind Lastenräder noch Exoten. Ich habe hier noch keines fahren sehen, außer selten mal ein Dreirad, meist genutzt von eingeschränkten Personen, und des Öfteren mal einen Anhänger. Vielleicht springen ja noch ein paar Leute "auf den Zug auf", und es wird hier auch eine kleine Lastenräderbewegung entstehen? Wenn man sieht, was an Fuhrpark vor dem Kindergarten steht, vor dem Einkaufsladen, und was zum Nahverkehr genutzt wird, wäre es an der Zeit .... , und ein gutes Radwegenetz gibt es bei uns hier auch - in den Tälern. von Tal zu Tal, bis rüber zur Isar und Donau, und dem Bayerwald.

lg - Felix
 
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So, ausreichend gesichert ist das bike nun (Versicherung, Klasse 15 Schlösser und codiert ist es nun auch).

Der Einkauf klappt super, nun üben wir fleißig mit den Hunden. Zur Zeit kann ich mir gar nicht vorstellen mit beiden Hunden in der Box herum zu fahren. Das hatte ich mir einfacher vorgestellt. Im Moment fährt mein Mann ein bisschen mit denen auf dem Hof herum. Der hat andere Massen (190/110) als ich (165/58) und kann das bike mit der Last besser händeln.

Ich habe mir zwei „dummies“ aus Eimern und Split gebaut, mit den Gewichten der Hunde.

Damit bin ich schon eine Runde mit um den Block gefahren und muss sagen, damit komme ich echt an meine Grenzen. Vor allem das anfahren am Berg mit dem Gewicht ist ziemlich schwierig. Und die Eimer sitzen ja still, bei den Hunden kommt ja noch Bewegung hinzu. o_O

Gibt es einen Trick am Berg so viel Gewicht sicher in Bewegung zu kriegen? Selbst mein Mann hatte mit höchster Motor Unterstützung und im ersten Gang Probleme...:unsure:
 
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Zum anfahren den niedrigsten Gang und höchste Unterstützungsstufe.
Anfänglich den Sattel etwas tiefer, so dass du gut den Boden erreichst. Und dann üben. Das wird schon.
 
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apropos - hier bei uns in der tiefsten Provinz sind Lastenräder noch Exoten.
Hello,
das ist bei uns auch so. Fragen Wie: "Isch des ä Eigebau" oder "Wo häner des den zammegschweisd", oder "Was hed des koschd"....etc. Die meisten Schwaben sind halt autoaffine Personen. Aber es gibt auch zwischendurch mal richtig nette und positive Aussagen, wie: "Wow das ist ja ein tolles Gerät" oder "Wo kann man das kaufen" oder "Das ist die Zukunft". Das freut uns natürlich sehr, die anderen tue ich meistens ignorieren.

Ich wünsche Dir auf jedenfall super viel Spass damit, melde dich doch mal was die ersten Erfahrungen angeht.
 
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