Ein Cargo der perfekte Begleiter für den Alltag?

bastiaen

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Ok. Reden wir über Hämmer. Wir haben jetzt Jahrzehnte unterschiedliche Hämmer benutzt und einen Hammerkult aufgebaut. Nun kommen Menschen mit selbst schneidenden Schrauben...da siehst Du mit Deinen Hämmern ganz schön alt aus. Während ein Handwerker die Überlegenheit der Schraube für die meisten (nicht alle!) Anwendungen schnell begreift, scheinen mir in der Mobilität leider viele noch am Hammer zu hängen. Oder nicht zu merken wo der hängt.
 
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Die Generation Golf ist im Auto gezeugt worden, mit dem Auto groß geworden, das eigene Auto Sinnbild des gesellschaftlichen Status, dazu hat die Politik über 50 Jahre alles autofreundlich gestaltet, das bekommt man aus vielen Köpfen nicht so schnell raus...

Meine Kinder ( Ü20 ) haben den Wechsel geschafft, in der Familie sind wir von vier auf zwei Autos runter, langfristig wohl nur noch eins, aber das dauert noch, auf jeden Fall wird für die vorhandenen zwei nur eins irgendwann als Ersatz angeschafft...

Schön wäre es, wenn man mit dem Lasti im Zug verreisen könnte, früher hatte jeder D-Zug einen Gepäckwagen, da hätten zig Räder reingepasst, leider abgeschafft.....
 
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Seien wir doch ehrlich, ein KfZ ist und bleibt stärker, schneller, komfortabler im Bezug auf Witterung und kann je nach Modell einfach mehr Laden.
Und je nach Lebensumständen kann das ein CargoBike einfach nicht leisten.
Wichtig ist heut zu Tage nur, dass man sich überlegt ob es immer das KfZ sein muss für die anliegende Aufgabe oder ob ich die auch mit dem CargoBike/Fahrrad erledigen kann.
Ich habe auch verschiedene Hämmer im Keller, nehme aber nicht für alles den großen Vorschlaghammer, einfach weil er für viele Dinge zu groß, unhandlich und schwer ist, auch wenn den kleinen Nagel ins Regal bekommen würde.
Manchmal reicht einfach der kleine 100g Hammer, den ich leicht und flink schwinge und der in die Hosentasche passt.
Ob Fahrrad, Tretroller, Moped oder KfZ, im Grunde sind doch alles nur Werkzeuge der Fortbewegung. Und ich kenne viele Menschen die besitzen keinen Vorschlaghammer....... einfach weil sie ihn nicht brauchen.
Das beschreibt die Situation sehr gut.
Nur finden viele Leute den Vorschlaghammer bequemer. Dafür sind sie bereit sogar drauf zuzahlen und Nachteile in Kauf zu nehmen.
Für wen es keine Alternative gibt, der muss eben so gut wie immer mit Vorschlaghammer ausgestattet sein. Studien beweisen dass ihn aber der Grossteil der Bevölkerung selten braucht. Dahin sollte auch das Bewusstsein der Menschen gehen; man ist auch ein vollwertiger und erfolgreicher Mensch ohne Vorschlaghammer.
 
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Ich möchte versuchen, aus meiner subjektiven Sicht, eine Antwort auf die Frage: "Ein Cargo der perfekte Begleiter für den Alltag?" zu geben. Diese Frage würde ich gern mit JA beantworten!
Vor Allem können wir versichern, dass Cargo fahren sehr viel Spass macht und in allen Alltagsbelangen, also Fahrt zu Arbeit, Einkaufsfahrten, Arztbesuche etc. gut einsetzbar ist. Gerade im Spätsommer, wo Apfel, Birnen und Pflaumen am Wegesrand nach Ernten schreien, macht sich das Lastenrad voll bezahlt. (y)
Erst ein paar Worte zu uns. Meine Frau und ich, beide Mitte 50, fahren jeder ein Bullitt ohne Unterstützung. Wir haben einen täglichen einfachen Arbeitsweg von über 10 km und wohnen im ländlichen Raum, mit vielen Radwegen und keinen nennenswerten Erhöhungen. Einziger Gegner sind schwere Beine und ungünstig stehenden Wind!
Und JA, auch wir haben eine Auto und zwar einen ausgebauten Bulli. Warum? Dieser fungiert als Fernreiseauto, aber auch um Fahrten in die angrenzenden Städte, denn öffentl. Verkehrsmittel sind hier sehr rar und der Begriff Taktung kommt hier nicht zum Tragen.
Was ich damit sagen möchte ist, dass der Einsatz von Rädern immer abhängig ist, wo ich wohne, wie ist die Infrastruktur, wo sind die Öffentlichen und wo muss ich unbedingt hin.
Ein zweiter Aspekt ist das Problem ein Cargo zu parken und im Zug mitzunehmen! Wir haben das Glück auf den Land zu leben, wo viel Platz ist, aber ich habe schon oft gelesen, dass Lastis an Laternen gesichert werden bzw. sehr unsicher abgestellt werden müssen.
Gehen wir weg vom Alltag und schauen auf die Freizeit und Urlaub. Wir fuhren in 2020 und 2021 durch Deutschland, einmal das Grüne Band und in diesem Jahr quer durch Deutschland. Aber auch hier gibt es immer wieder Probleme, z.B. in Pensionen die Cargos sicher abstellen zu können und die Tatsache, dass die DB erst gar nicht Cargos mitnehmen will. Aber das hat uns nie abgeschreckt, nicht mit den Lastis loszufahren. Wir wissen um die Probleme und lösen diese immer auf unsere Weise. ;)
Du siehst @BjoernDerFotograf, auch bei uns wird das Fahren eines PKWs stark begrenzt und dies würde ich mir auch von dem Rest der Bevölkerung wünschen, denn wir sehen es so oft, dass Menschen zum "Kippen holen" und zum Bäcker das Auto benutzen, obwohl die Strecke, die sie damit zurücklegen, meist unter einem Kilometer beträgt.
 
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ber ich habe schon oft gelesen, dass Lastis an Laternen gesichert werden bzw. sehr unsicher abgestellt werden müssen.
Das wäre z.B. auch ein Punkt wo ich in einer Großstadt bedenken hätte.
Wir wohnen hier am nördlichen Rand vom Ruhrgebiet, haben einen Garten und einen großen Schuppen wo die Räder drinstehen.
In Dortmund nahe der City, wo man diese Möglichkeit z.B. nicht hat würde ich auch kein teures Rad über Nacht draußen stehen haben wollen.
Ein bekannter würde sich auch über ein Lastenrad freuen, aber aus genau solchen Gründen hat er keines.
 
B

BjoernDerFotograf

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Ich möchte versuchen, aus meiner subjektiven Sicht, eine Antwort auf die Frage: "Ein Cargo der perfekte Begleiter für den Alltag?" zu geben. Diese Frage würde ich gern mit JA beantworten!
Vor Allem können wir versichern, dass Cargo fahren sehr viel Spass macht und in allen Alltagsbelangen, also Fahrt zu Arbeit, Einkaufsfahrten, Arztbesuche etc. gut einsetzbar ist. Gerade im Spätsommer, wo Apfel, Birnen und Pflaumen am Wegesrand nach Ernten schreien, macht sich das Lastenrad voll bezahlt. (y)
Erst ein paar Worte zu uns. Meine Frau und ich, beide Mitte 50, fahren jeder ein Bullitt ohne Unterstützung. Wir haben einen täglichen einfachen Arbeitsweg von über 10 km und wohnen im ländlichen Raum, mit vielen Radwegen und keinen nennenswerten Erhöhungen. Einziger Gegner sind schwere Beine und ungünstig stehenden Wind!
Und JA, auch wir haben eine Auto und zwar einen ausgebauten Bulli. Warum? Dieser fungiert als Fernreiseauto, aber auch um Fahrten in die angrenzenden Städte, denn öffentl. Verkehrsmittel sind hier sehr rar und der Begriff Taktung kommt hier nicht zum Tragen.
Was ich damit sagen möchte ist, dass der Einsatz von Rädern immer abhängig ist, wo ich wohne, wie ist die Infrastruktur, wo sind die Öffentlichen und wo muss ich unbedingt hin.
Ein zweiter Aspekt ist das Problem ein Cargo zu parken und im Zug mitzunehmen! Wir haben das Glück auf den Land zu leben, wo viel Platz ist, aber ich habe schon oft gelesen, dass Lastis an Laternen gesichert werden bzw. sehr unsicher abgestellt werden müssen.
Gehen wir weg vom Alltag und schauen auf die Freizeit und Urlaub. Wir fuhren in 2020 und 2021 durch Deutschland, einmal das Grüne Band und in diesem Jahr quer durch Deutschland. Aber auch hier gibt es immer wieder Probleme, z.B. in Pensionen die Cargos sicher abstellen zu können und die Tatsache, dass die DB erst gar nicht Cargos mitnehmen will. Aber das hat uns nie abgeschreckt, nicht mit den Lastis loszufahren. Wir wissen um die Probleme und lösen diese immer auf unsere Weise. ;)
Du siehst @BjoernDerFotograf, auch bei uns wird das Fahren eines PKWs stark begrenzt und dies würde ich mir auch von dem Rest der Bevölkerung wünschen, denn wir sehen es so oft, dass Menschen zum "Kippen holen" und zum Bäcker das Auto benutzen, obwohl die Strecke, die sie damit zurücklegen, meist unter einem Kilometer beträgt.
Das sehe ich ganz genau wie du, du kleiner Apfeldieb :D:D:D:D
 
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Steht ja nicht auf Privatgrund, deswegen Allgemeingut. Solange man daraus kein Gewerbe macht, kann man mitnehmen. Natürlich in handelsüblichen Mengen!
 
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Ein bekannter würde sich auch über ein Lastenrad freuen, aber aus genau solchen Gründen hat er keines.
Kenne ich mehrere Personen. Ist auch eins der größten „Probleme“ von Cargobikes. Das allerdings auch nur, weil die Flächennutzung (noch) zu sehr autolastig ist.

Bei uns hier am Land sind auch viele Obstbäume auf privatem Grund, aber nicht eingezäunt. Da wurde dann ein gelbes Band eingeführt was dir signalisiert du darfst dich da bedienen ;)
 
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Schön wäre es, wenn man mit dem Lasti im Zug verreisen könnte, früher hatte jeder D-Zug einen Gepäckwagen, da hätten zig Räder reingepasst, leider abgeschafft.....
Geht problemlos, die üblichen Fahrradwagen sind geräumig genug. Allerdings dann doch mit einigen Einschränkungen: nur Nahverkehr, maximal bis Größe Bullitt praktikabel, lange Umsteigezeit notwendig.

Wir sind gerade Bremen -- Fürstenberg (Havel) so gefahren. Mit Umstiegen in Hamburg und Rostock.

t.
 
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Richtig, nur der Fernverkehr ist da betroffen. Der ist aber schon nicht Normalrad freundlich
 
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Richtig, nur der Fernverkehr ist da betroffen. Der ist aber schon nicht Normalrad freundlich
Naja, der Fairness halber muss man schon dazu sagen, dass es im Nahverkehr nur (noch) geht, weil es die Ausnahme ist.

Das Bullitt passt in die meisten Aufzüge knapp diagonal mit eingeschlagenem Vorderrad rein. Mit 1cm Luft, maximal. Die Bahn hat da offenbar ein Standardmaß, von dem nur selten (Hannover...) abgewichen wird.

Ähnlich im Einstiegsbereich der Züge -- passt, ist aber knapp.

Das ganze mit einem 80cm-Douze? Vergisses.

t.
 
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Geht problemlos, die üblichen Fahrradwagen sind geräumig genug. Allerdings dann doch mit einigen Einschränkungen
Aufpassen: es steht bei Fahrradmitnahme immer daß es keine Mitnahmegarantie gibt. Wenn der Zug zu voll ist, musst Du draussen bleiben. Ich war mit einer Freundin und 2 Rädern im Zug Richtung Niedersachsen. Als wir in den nächsten Zug umstiegen, kamen noch 2 Leute mit Tandem dazu. Die Fahrkarten-Dame wollte die beiden erst nicht reinlassen. Als wir 2x versicherten daß es für uns überhaupt kein Problem ist zu stehen, durften sie mit. Sowas kann den ganzen Tagesplan durcheinander bringen.
 
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also ich habe seit 2 Wochen ein Cargofactory und bin seit dem 300km damit gefahren.
fast täglich auf die Arbeit (einfach 9km), dann wie oben beschrieben mittags 40km Radtour in die Stadt zur Kaffeerösterei oder nachmittags einfach mal mehrere Pakete in der Packstation holen, samstags den Wocheneinkauf, die Gasflasche fürs Grillen, alles easy.

Mich hat halt genervt, dass ich gerne für kleinere Besorgungen gerne das Fahrrad genommen habe, aber dann kamen Herausforderungen wie:
- wir brauchen ne Gasflasche
- wir brauchen 6 Liter Milch
- Sicherer Transport von Eiern, Torte etc.
- der Koffer mit Notebook / Drucker /etc muss vom homeoffice ins Büro bzw umgekehrt

und da war die konsequenz, dass man doch mit dem Auto gefahren ist. Und weil ich da kein Bock mehr drauf hatte, habe ich mir das Cargofactory zugelegt und es funktioniert.

Obwohl wir viel Überlandstrecken haben bei unserer Einkaufsrunde und insgesamt 1,5 Std unterwegs waren, waren wir am Ende bei der Aussage "mit dem Auto wäre man wenn überhaupt nur 15 Min schneller gewesen", weil man darf nicht unterschätzen, dass man mit dem Fahrrad ja gefühlt in die Läden rein fährt, kein Parkplatz suchen muss etc und die Laufwege vom Parkplatz ins Geschäft auch entfallen.
Und wenn man zu zweit ist, wartet einer frausen und passt aufs Fahrrad auf, dann spart man sich auch noch die Zeit fürs anschließen.

Das ist ein Thema, was ich am nervigsten finde: nahezu vor keinen geschäften sind gescheite Möglichkeiten, das (Lasten)Rad sicher anzuschließen, abe rich bin dabei Aldi und Rewe fleißig zu nerven :D
 
B

BjoernDerFotograf

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also ich habe seit 2 Wochen ein Cargofactory und bin seit dem 300km damit gefahren.
fast täglich auf die Arbeit (einfach 9km), dann wie oben beschrieben mittags 40km Radtour in die Stadt zur Kaffeerösterei oder nachmittags einfach mal mehrere Pakete in der Packstation holen, samstags den Wocheneinkauf, die Gasflasche fürs Grillen, alles easy.

Mich hat halt genervt, dass ich gerne für kleinere Besorgungen gerne das Fahrrad genommen habe, aber dann kamen Herausforderungen wie:
- wir brauchen ne Gasflasche
- wir brauchen 6 Liter Milch
- Sicherer Transport von Eiern, Torte etc.
- der Koffer mit Notebook / Drucker /etc muss vom homeoffice ins Büro bzw umgekehrt

und da war die konsequenz, dass man doch mit dem Auto gefahren ist. Und weil ich da kein Bock mehr drauf hatte, habe ich mir das Cargofactory zugelegt und es funktioniert.

Obwohl wir viel Überlandstrecken haben bei unserer Einkaufsrunde und insgesamt 1,5 Std unterwegs waren, waren wir am Ende bei der Aussage "mit dem Auto wäre man wenn überhaupt nur 15 Min schneller gewesen", weil man darf nicht unterschätzen, dass man mit dem Fahrrad ja gefühlt in die Läden rein fährt, kein Parkplatz suchen muss etc und die Laufwege vom Parkplatz ins Geschäft auch entfallen.
Und wenn man zu zweit ist, wartet einer frausen und passt aufs Fahrrad auf, dann spart man sich auch noch die Zeit fürs anschließen.

Das ist ein Thema, was ich am nervigsten finde: nahezu vor keinen geschäften sind gescheite Möglichkeiten, das (Lasten)Rad sicher anzuschließen, abe rich bin dabei Aldi und Rewe fleißig zu nerven :D
Danke für deinen tollen Beitrag!
Das Problem mit dem Abschließen habe ich hier in meiner Heimat im Sauerland nicht den in der ganzen Stadt gibt es nur 4 Lastenräder und jeder weiß wem die gehören, zwei gehören zu uns und die anderen beiden da sind die Besitzer auch bekannt.
Ja wenn ich irgendwo länger drin bin schließe ich natürlich ab (wegen der Versicherung) aber wenn ich nur schnell zum Bäcker oder dem Metzger rein springe dann steht das auch schon mal so vor der Tür max noch schnell das Steurdisplay in die Jacke gesteckt und gut ist.
Natürlich in Köln, Berlin und den ganzen anderen großen Städten würde ich so leichtsinnig nicht umgehen mit dem Bike aber hier traut sich keiner das Ding zu klein jeder wüsste sofort wo das hin gehört.
 
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Es gibt bei uns aber auch etliche Stationen in Laufweite, insgesamt bestimmt 20 Autos. Bisher haben wir immer eins bekommen, auch kurzfristig.
Das wäre toll! Ich wohne zwar in der Metropolregion Hamburg, aber die Stationen hier sind Minimum 3km entfernt. Allein wäre das kein Problem (Brompton), aber mit Kindern sieht das Ganze anders aus. Und außerdem haben wir viel zu wenige: Gerade wenn ich ein Auto "brauchte", ist keines da. Es geht da hauptsächlich ums WE, wenn ich mit den Kindern an die See, in einen Wildpark oder so fahren möchte. Ja, das wäre verzichtbar, aber ich halte es als Eckernförder Spprotte ohne die See nicht aus. Und über ÖPNV plus Bahn brauchen wir gar nicht erst zu reden (3,5 Std. einfache Strecke mindestens ...).
So bleibt also: Im Alltag ist das Lasti für mich perfekt, in der Freizeit nicht. Im Gegensatz zu meinen ersten Lebensjahrzehnten muss ich aber nicht mehr perfekt alles (oder nichts) tun, sondern fühle mich so ganz wohl und mit vertretbarem ökologischen Abdruck.
 
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Im Alltag - zur Arbeit, zum Einkaufen, zur Schule, zur Kita - benutze ich fast ausschließlich das Lastenrad, gelegentlich das Tandem, eher selten mein Tourenrad, so gut wie nie das Auto. Da meine Frau nicht gern Fahrrad fährt, nutzen wir für Aktivitäten mit der ganzen Familie dann doch das Auto. ich nutze geschätzt für 90-95% aller Fahrten und 40-50% aller streckenkilometer das Fahrrad. ÖPNV so gut wie nie, ist mir für Gelegenheitsnutzungen zu teuer und eine Monatskarte lohnt sich für mich selbst als günstiges jobticket nicht. Carsharing habe ich vor ca. 15-20 jahren häufig beruflich genutzt, fand ich damals sehr praktisch. Leider ist der nächste Standort von zuhause ca. 2 km weit weg, und dann steht da auch nur ein Auto oder halt gar keins. für mich ist das aktuell keine Alternative, da zu umständlich.
Ich gebe ehrlich zu, dass ich mich von der Bequemlichkeit der Verfügbarkeit des eigenen Autos nicht verabschieden will, auch wenn ich im Regelfall davon keinen Gebrauch mache. Ach ja, ich wohne in Bochum, ca. 4 km vom Stadtzentrum entfernt, da ist halt alles für den Alltagsbedarf in bequemer Radfahrentfernung erreichbar.
 
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Auch bei uns könnte man glauben das ich einen E-Bulli fahre. Vor allem im Winter hab ich das Kabel zum kleinen Ladegerät an der Autobatterie immer in den Motorraum liegen. Das war jedenfalls letztes Jahr die einzige Möglichkeit das der Bulli auch ansprang, wenn man ihn das eine mal in der Woche wirklich brauchte. Ab und zu für Besuche bei der Familie und gelegentliche Einkäufe, das wars. Alles andere mach ich hier mit dem Bakfiets. Wenn wir in Bremen nicht mitten zwischen zwei Stadteilen wohnen würden oder unser lokaler Car Sharer auch bei uns in Laufweite eine Station aufmachte... dann kämen wir arg ins überlegen ob wir den Bus nicht besser abstoßen und mit Sixt und Co + Cambio besser und billiger fahren.
Ganz abgesehen davon das mein Bakfiets + Kinderanhänger vier kindergerechte Sitzplätze bietet. Das findet man bei Autos kaum, Clio Golf und Passat schaffen das nicht.
 
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Wenn wir in Bremen nicht mitten zwischen zwei Stadteilen wohnen würden oder unser lokaler Car Sharer auch bei uns in Laufweite eine Station aufmachte... dann kämen wir arg ins überlegen ob wir den Bus nicht besser abstoßen und mit Sixt und Co + Cambio besser und billiger fahren.
Cambio ist meines Wissens durchaus offen für Angebote neuer Stellplätze. Wenn du da eine Möglichkeit hast (Hof von Handwerker oder so), könnte dein Wunsch eventuell in Erfüllung gehen.

»Unsere« Autos stehen auf privaten Parkplätzen (Landhandel, Ärzte- und Einkaufsgebäude, Sparkassen-Parkhaus, Bürogebäude).

t.
 
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