eBullitt + GPS Tracker

Hallo zusammen!
Nachdem am Freitag mein Bullitt kam, wollte ich gleich einen Biketrax einbauen. Das Rad hat einen Shimano Steps E6100.

Erste Ernüchterung: Der Tacker braucht Dauerlicht für den Strom... Im Netz findet man Berichte, dass es ohne geht, aber bezieht sich wohl auf Bosch-Motoren. Notfalls muss ich da halt nen Schalter einbauen.
Anschluss an sich ist kein Problem und der Tacker geht auch. Aber ich schaffe es nicht ihn unterzubringen. Gefühlt müsste ich entweder den Sensor knicken oder den halben Motor ausbauen, um den Sensor und den Akku irgendwo rein zu bekommen - und dann soll der Sensor auch noch nicht mit Metall verdeckt sein. Hat das einer schon geschafft?
Antworten gerne per PM, wg. Diebstahlschutz.

Grüße
 
Ich würde ja mal überlegen, ob es nicht sinnvoller ist, in eine 5 Jahres Prämie der Enra mit dem Komplettschutz zu investieren. Dazu noch ein der Wohnstadt angemessenes Schloss, um es nicht zu leicht zu machen und eigentlich hast du dann Ruhe. Wenn Vanadlismus und Teilediebstahl mit abgedeckt sind, dann ist das für so ein Alltagsrad schon ganz nett. Und auch der Pickup-Service kann was wert sein.
 
Ich habe mich mal eingelesen (sagt man so, in diesem Fall hab ich mir mehrere Videos angesehen) und der benötigte Freiraum ist beim Bullitt wohl nur im Rahmen, also oberhalb des Motors.
An vielen Fahrradrahmen sitzt vor dem Motor noch eine Schutzabdeckung, die diesen vor Kollisionen schützt. Das ist beim Longjohn aber nicht nötig oder möglich, denn der Rahmen geht ohne Winkel bis zur Ladefläche in einer Geraden weiter.

Also muss der Motor eventuell demontiert werden und der Tracker samt Akku wird in den Rahmen geschoben.
Dort ist die GPS-Antenne zwar von Metall umgeben, aber es handelt sich um Aluminium mit geringerer Dichte als Stahl und in Kombination mit einer empfindlichen Antenne sollte das den Empfang nur gering beeinträchtigen. Das kannst Du ja testen.

Die Stromversorgung und die Aufladung des Akku findet über den Lichtanschluss statt, der aber nur bei Bedarf aktiviert wird. Allerdings kann der Tracker auch direkt mit dem Akku verbunden werden, denn er verträgt bis 100V. Dort würde bei aktiviertem Antrieb unabhängig vom Licht der Tracker versorgt und dessen Akku geladen werden. Beim Shimano Steps muss dazu aber mindestens der Antrieb am Akku eingeschaltet werden.
Einmal aufgeladen hält der Akku des Tracker dann bis zu 6 Wochen. Am Lichtanschluss müsste er dazu etwa zwei bis drei Stunden laden, weil ja auch die Beleuchtung von der Gesamtleistung Energie abzieht. Am Hauptakku direkt müsste es in unter einer Stunde klappen.

Dazu ist natürlich die Verkabelung zu ändern. Sieh Dir dazu an, wie der Biketrax an einem Motorrad angeschlossen wird (an der Batterie) und such Dir das Werkstatthandbuch zum Steps e6100 raus, um die Leitungen für die Stromversorgung zu identifizieren. An diese musst Du dann eine Abzweigung aufklemmen.

Sollte die Antennenleistung im Inneren des Rahmens zu stark gedämpft werden, kann man im Zuge der Verdrahtung mit dem Akku des Antriebs auch gleich die Kabel verlängern und einen geeigneteren Platz für den Tracker finden.

Eine Versicherung ersetzt nicht den Tracker, sondern ergänzt diesen um eine finanzielle Absicherung.
Der Tracker spürt das Rad und möglicherweise den Dieb auf, ermöglicht also die Wiederbeschaffung des Rades und die Einleitung der Strafverfolgung gegen den Dieb.
Eine Versicherung ersetzt vielleicht (je nach Situation) den finanziellen Schaden, auf Kosten der Gesamtheit der Versicherungsnehmer.
 
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Eine Versicherung ersetzt nicht den Tracker, sondern ergänzt diesen um eine finanzielle Absicherung.
Der Tracker spürt das Rad und möglicherweise den Dieb auf, ermöglicht also die Wiederbeschaffung des Rades und die Einleitung der Strafverfolgung gegen den Dieb.
Ich kann dir aus Erfahrung sagen, wenn das Ding ein mal richtig wandern gegangen ist und du es nicht gleich kurz nach dem Diebstahl wieder siehst, dann wäre es dir oft lieber gewesen einfach ein neues zu bekommen. Das Gerenne, die oft entstanden Schäden am Rad reguliert zu bekommen, ist dann ohne Versicherung echt nervig.

Eine Versicherung ersetzt vielleicht (je nach Situation) den finanziellen Schaden, auf Kosten der Gesamtheit der Versicherungsnehmer.
Ein Versicherung ersetzt relativ kompromislos. In der Regel wird ein Rad samt Schloss geklaut. Wer im Ausnahmefall freiwillig bei der Anzeige angibt, es habe in sich abgeschlossen nachts an der Straße gestanden, der hat einfach was nicht verstanden. Wer also bei der Versicherungsmeldung und der Anzeige keinen Fehler macht, bekommt sein Rad ersetzt.

Und ja, Versicherungssysteme funktionieren so. :)
 
Hallo zusammen!
Nachdem am Freitag mein Bullitt kam, wollte ich gleich einen Biketrax einbauen. Das Rad hat einen Shimano Steps E6100.
Warum lässt du ihn nicht vom Fachhandel einbauen? Bei einem Bosch Motor kostet der Einbau bei einem mir bekannten Händler 38 Euro. Kann natürlich sein, dass es bei Shimano anders ist.
 
Warum lässt du ihn nicht vom Fachhandel einbauen? Bei einem Bosch Motor kostet der Einbau bei einem mir bekannten Händler 38 Euro. Kann natürlich sein, dass es bei Shimano anders ist.
Das werde ich auch anfragen. Normal versuch ich möglichst viel selbst zu machen, weil ich dann im Notfall auch nicht auf Termin etc. angewiesen bin. Und auf den Videos im Netz sah das eben deutlich einfacher aus, wegen der doppelten Abdeckung über dem Motor.

Versicherung sollte das Rad eh von der Hausrat abgesichert sein.
 
Jetzt nicht denken, ich habe was mit denen am Hut, aber zwischen dem Versicherungsumfang einer speziellen Radversicherung der einer Hausratversicherung gibt es erhebliche Unterschiede. Kann man sich bspw. mal hier anschauen: https://www.enra.eu/e-bike#rundumschutz
Das ist klar. Hausrat ist natürlich nur Diebtahlschutz (wie auch das GPS). Ob man den gesamten Leistungsumfang der Spezialversicherungen braucht, sollte jeder für sich selbst bewerten, aber der Umfang ist natürlich mehr als nur Diebstahl.
 
Ich kann dir aus Erfahrung sagen, wenn das Ding ein mal richtig wandern gegangen ist und du es nicht gleich kurz nach dem Diebstahl wieder siehst, dann wäre es dir oft lieber gewesen einfach ein neues zu bekommen. Das Gerenne, die oft entstanden Schäden am Rad reguliert zu bekommen, ist dann ohne Versicherung echt nervig.
Naja, "ganz weg" kann aber auch richtig nervig und langwierig werden: Jede mir bekannt Versicherung wartet erstmal 4 Wochen ab, ob das Rad nicht wieder aufgefunden wird, bevor der eigentliche Regulierungsprozess startet. Also hat man bestenfalls einen Monat nach Diebstahl überhaupt erst die Zusage, dass man was neues anschaffen darf. Beim Bullitt mag eine Neu-Beschaffung relativ schnell gehen, gerade wenn man farblich flexibel ist, aber selbst da gibt es immer mal wieder Engpässe über mehrere Wochen. Wenn man ein etwas individuelleres Rad hat, können Lieferzeiten auch mal bei 10-12 Wochen oder mehr liegen... Dann doch lieber das Rad vernünftig sichern oder ggf. mit Hilfe eines Trackers wieder auffinden.


Ein Versicherung ersetzt relativ kompromislos. In der Regel wird ein Rad samt Schloss geklaut. Wer im Ausnahmefall freiwillig bei der Anzeige angibt, es habe in sich abgeschlossen nachts an der Straße gestanden, der hat einfach was nicht verstanden. Wer also bei der Versicherungsmeldung und der Anzeige keinen Fehler macht, bekommt sein Rad ersetzt.

Und ja, Versicherungssysteme funktionieren so. :)
Das ist (mindestens zwischen den Zeilen) schon fast eine Anleitung zum Versicherungsbetrug und zwar auf Kosten aller anderen Versicherten (wie "henkderbob" schon schrieb). Und dann schimpfen wieder alle, wenn die Versicherer ihre Beiträge erhöhen - ich wäre nicht überrascht, wenn Du dazu gehörst...
 
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Naja, "ganz weg" kann aber auch richtig nervig und langwierig werden: Jede mir bekannt Versicherung wartet erstmal 4 Wochen ab, ob das Rad nicht wieder aufgefunden wird, bevor der eigentliche Regulierungsprozess startet. Also hat man bestenfalls einen Monat nach Diebstahl überhaupt erst die Zusage, dass man was neues anschaffen darf. Beim Bullitt mag eine Neu-Beschaffung relativ schnell gehen, gerade wenn man farblich flexibel ist, aber selbst da gibt es immer mal wieder Engpässe über mehrere Wochen. Wenn man ein etwas individuelleres Rad hat, können Lieferzeiten auch mal bei 10-12 Wochen oder mehr liegen... Dann doch lieber das Rad vernünftig sichern oder ggf. mit Hilfe eines Trackers wieder auffinden.
Natürlich kann die Wiederbeschaffung auch Stress bedeuten. Schön ist es nie. Aber eine ENRA bspw. ist schneller als 4 Wochen bis das neue Rad gekauft werden darf. Ob es dann so zu bekommen ist, das ist natürlich die Frage, richtig. Letztlich würde ich bei einer entweder-oder-Frage zur Versicherung statt dem Tracker raten und wenn sich die Frage nicht stellt, ist natürlich beides gut.

Das ist (mindestens zwischen den Zeilen) schon fast eine Anleitung zum Versicherungsbetrug und zwar auf Kosten aller anderen Versicherten (wie "henkderbob" schon schrieb). Und dann schimpfen wieder alle, wenn die Versicherer ihre Beiträge erhöhen - ich wäre nicht überrascht, wenn Du dazu gehörst...
Ja, du hast recht, diesen ganzen Radversicherern geht es seit dem E-Bike-Boom wirtschaftlich so schlecht, dass ich jetzt ob meiner potentiellen Betrugsphantasien ein richtig schlechtes Gewissen habe. Ein schlechteres Gewissen hätte ich irgendwie, wenn eine Familie, die sich das Lastenrad evntl vom Mund abspart, dann dummerweise ohne da steht. So einfach ist das in meiner Welt. Da stecken die Stöcke einfach weniger tief bei so was.
 
Hallo zusammen,
der Titel ließ mich vermuten es ginge um genau die Frage, die ich mir auch stelle - nicht nach dem Für und Wider von Fahrradversicherungen. ;)

Powunity verkauft einen Tracker explizit für Shimano-Motoren und liefert eine Einbauanleitung mit. Ich bin kurz davor mir einen zu klicken und ging bisher davon aus, dass der Einbau nicht nur möglich sondern außerdem kein Hexenwerk ist. Nach dem Lesen dieses Threads habe ich da eher mehr Fragen als weniger. (Wobei ich @Christoph s Beitrag trotzdem recht hilfreich finde; danke dafür.)

Aber jetzt mal Butter bei die Fische ohne irgendjemandem irgendwie zu Nahe treten zu wollen :): hat jemand von Euch schon mal einen BikeTrax in ein E-Bullitt eingebaut oder sind das alles eher Theorien und Vermutungen? Wenn ersteres, interessieren mich natürlich die konkreten Probleme, auf die die Person gestoßen ist. Wenn letzteres, mache ich mich gerne ran und berichte im Anschluss.
 
Ich werde den Tracker im Rahmen der Erstinspektion vom Händler einbauen lassen. Ein Hexenwerk ist das sicher nicht. Im Grunde gibt es aus meiner Sicht genau 2 Themen:

Vorgesehen ist eine Verkabelung direkt an den Lichtausgang - habe ich getestet und ist kein Problem. Dazu musst du einfach nur die Motorabdeckung abschrauben. Um eine vom Lichtschalter unabhängige Stromzufuhr zu haben, müsstest du irgendwo anders ankabeln. Das ist mir zu heikel, weil ich (a) die genaue Verkabelung nicht kenne und (b) dann ggf. Garantiethemen aufkommen. Wenn du aber ohnehin das überschaubar helle Vorderlicht austauschen willst, kannst du einfach einen Strahler mit Taglichtfunktion und Sensor nehmen und diese Thema sollte gegessen sein.

Auch der Einbau des Sensors am Rad ist mit etwas Erfahrung nicht schwierig. Man muss halt nur die Motoreinheit abnehmen, um an die Öffnungen im Rahmen zu kommen. Dann kannst du den Sensor samt Akku entweder nach oben unter die Sattelstütze oder nach Vorne in Richtung Lenkgestänge schieben. Wie der Empfang des Sensors dann ist, kann ich natürlich nicht sagen, aber es scheint nicht unbedingt unüblich zu sein, den Einbau so vorzunehmen.

Wenn du die also zutraust die Motoreinheit abzunehmen bzw. zumindest abzuklappen, sollte es eigentlich nicht schwer sein. Ich selbst habe einfach noch nie an einem eBike rumgeschraubt und habe gewisse Hemmungen an der Elektronik rumzudoktorn.
 
Update: Nachdem mein Laden coronabedingt zu war, hab ich erst heute den Tracker für faire 40 Euro eingebaut bekommen. Empfang funktioniert soweit.
 
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