Decathlon bringt Longtail auf den Markt (Elops VELOCARGO R500)

Sehr wahrscheinlich musst du die Bremse entlüften. Schon kleine Luftblasen im Hydraulik-System lassen den Druckpunkt der Bremse immer schwammiger werden. Das ist nach 7000 km aber nicht ungewöhnlich. Das Prinzip ist einfach: Das Hydraulik-Öl muss so ausgetauscht werden, dass das Bremssystem wieder blasenfrei ist. Die genaue Prozedur hängt vom Bremsentyp ab. Such mal ein Video auf Youtube zum Entlüften deiner Tektro-Bremse. Wenn das machbar aussieht, dann mach es selber, das ist kein Hexenwerk. Sonst halt in die Werkstatt.
Markus
 
Sehr wahrscheinlich musst du die Bremse entlüften. Schon kleine Luftblasen im Hydraulik-System lassen den Druckpunkt der Bremse immer schwammiger werden. Das ist nach 7000 km aber nicht ungewöhnlich. Das Prinzip ist einfach: Das Hydraulik-Öl muss so ausgetauscht werden, dass das Bremssystem wieder blasenfrei ist. Die genaue Prozedur hängt vom Bremsentyp ab. Such mal ein Video auf Youtube zum Entlüften deiner Tektro-Bremse. Wenn das machbar aussieht, dann mach es selber, das ist kein Hexenwerk. Sonst halt in die Werkstatt.
Markus
Danke, ja, davon gehe ich zunächst auch mal aus. Aber wieso ist die Hinterradbremse im Eimer und die Vorderradbremse noch völlig intakt? Wo Ist das Öl raus? Was könnte da im worst-case das Problem sein? dichten die Kolben nicht mehr richtig? Ich kenne den Aufbau nicht genau, stelle mir aber vor, dass die Kolben ja irgendwie mit Gummidichtungen abgedichtet sind!? Könnten die verschlissen sein? Könnte man die auch vorsorglich tauschen? Oder wäre dann die ganze Bremse hin? Fragen über Fragen.....
 
Keine Sorge, die Vorderbremse kommt auch irgendwann dran. Die Hydraulikleitung zum Hinterrad ist wesentlich länger, da spürt man Luftblasen viel schneller. Außerdem bekommt die hintere Bremse tendenziell mehr Dreck ab, was die Kolbendichtungen nicht besser macht. Der Ölverlust ist minimal, wiegesagt reichen ein paar winzige Luftbläschen, um den Inhalt des Hydrauliksystems komprimierbar zu machen (was Öl alleine praktisch nicht ist). Wenn du viel Öl z.B. an verschlissenen Kolbendichtungen verlierst, dann merkst du das schnell - es quietscht höllisch und die Bremsleistung ist weg. So weit bist du hoffentlich noch nicht. Normalerweise ist eine Hydraulikbremse schon nach einem Jahr so weit, dass man entlüften oder zumindest etwas Öl nachträufeln muss, das ist ganz normal und kein Anzeichen von übermäßigem Verschleiß. Ob es sich lohnt, eine Bremse im Fall des Falles zu reparieren, hängt davon ab, wieviel Zeiteinheiten die Werkstatt (oder du dir virtuell selbst) für die Fehlersuche aufschreibt. Bei Bremsen im unteren Preissegment ist es leider insgesamt billiger, sie gleich ganz zu tauschen.
Markus
 
Keine Sorge, die Vorderbremse kommt auch irgendwann dran. Die Hydraulikleitung zum Hinterrad ist wesentlich länger, da spürt man Luftblasen viel schneller. Außerdem bekommt die hintere Bremse tendenziell mehr Dreck ab, was die Kolbendichtungen nicht besser macht. Der Ölverlust ist minimal, wiegesagt reichen ein paar winzige Luftbläschen, um den Inhalt des Hydrauliksystems komprimierbar zu machen (was Öl alleine praktisch nicht ist). Wenn du viel Öl z.B. an verschlissenen Kolbendichtungen verlierst, dann merkst du das schnell - es quietscht höllisch und die Bremsleistung ist weg. So weit bist du hoffentlich noch nicht. Normalerweise ist eine Hydraulikbremse schon nach einem Jahr so weit, dass man entlüften oder zumindest etwas Öl nachträufeln muss, das ist ganz normal und kein Anzeichen von übermäßigem Verschleiß. Ob es sich lohnt, eine Bremse im Fall des Falles zu reparieren, hängt davon ab, wieviel Zeiteinheiten die Werkstatt (oder du dir virtuell selbst) für die Fehlersuche aufschreibt. Bei Bremsen im unteren Preissegment ist es leider insgesamt billiger, sie gleich ganz zu tauschen.
Markus
Super, vielen Dank für Deine ausführliche Info! Inzwischen ist die Bremsleistung tatsächlich irgendwo bei 10% angekommen. Entlüftungskit habe ich bestellt, am Wochenende werde ich mich dann mal dran machen. Ich habe allerdings tatsächlich die leise Befürchtung, ob da nicht doch die komplette hintere Bremse fällig ist...ich werde berichten!
 
Super, vielen Dank für Deine ausführliche Info! Inzwischen ist die Bremsleistung tatsächlich irgendwo bei 10% angekommen. Entlüftungskit habe ich bestellt, am Wochenende werde ich mich dann mal dran machen. Ich habe allerdings tatsächlich die leise Befürchtung, ob da nicht doch die komplette hintere Bremse fällig ist...ich werde berichten!
Ich hatte das selbe Problem, bei mir hat es auch gereicht nicht das gesamte Öl zu tauschen... Ich habe einfach oben an der Bremse die Schraube aufgemacht, dort den Ölbehälter (mit Öl gefüllt) aufgesetzt und dann die Bremse immer wieder betätigt. Man konnte schon sehen, wie die Luftblasen aufgestiegen sind. Das habe ich solange gemacht, bis keine Blasen mehr zu sehen waren. Danach war die volle Bremsleistung wieder da.
Also evtl. reicht das auch schon aus, das dauert nur ein paar Minuten und ist super simpel. Wenn aber viel Wasser oder Dreck im Öl ist, ist ein kompletter Tausch natürlich besser.
 
bei mir hat es auch gereicht nicht das gesamte Öl zu tauschen...
Das Öl ist ja nicht verbraucht und die Luft steigt eigentlich zum höchsten Punkt. Ein Versuch ist es wert, die Bremse am Griff nachzufüllen und zu entlüften. Dazu sollten die Beläge raus und ein 10 mm Abstandsklotz zwischen die zurückgedrückten Kolben. Ansonsten könnte zuviel Öl in die Bremse gelangen, weil deine Beläge ja schon teilweise abgefahren sind.
Mein Verdacht ist, dass viele Scheibenbremsen neu mit geringem Ölstand ausgeliefert werden. Beim ersten kalten Winter tritt dann das beschriebene Phänomen auf. Ich habe das bei meiner Vier-Kolben-Vorderbremse einmal machen müssen und seitdem ist Ruhe.
Wasser oder Dreck sollte in keinem Öl-Hydraulik-System sein.
Bei jedem Belagwechsel mobilisiere ich die Kolben und säubere sie mit einer Zahnbürste. Nach längerer Nutzung kann man das Öl auch tauschen und merkt dann den feinen angesammelten Abrieb. Der zerstört aber keine Kolbendichtungen.
 
Das Öl ist ja nicht verbraucht und die Luft steigt eigentlich zum höchsten Punkt.
Ne es wird schlecht weil sich die Chemie ändert, du abrieb hast und Wasser rein kommt. Und es gibt viele Ecken im System wo sich die Bläschen festsetzen können. (Bremssattel, Kurven in der Leitung, vor den Oliven).
Wer es beim Ölwechsel genau nimmt klopft die Leitungen ab, damit sich auch von dort die Bläschen lösen.

Zu den Bremsen gehören immer die richtigen Bleeds. Nicht irgendein Holzklötzchen nehmen und dazwischen klemmen.
Ist der Klotz zu groß haste kam Ende zu wenig Öl in der Bremse. Dann hat man den schönen Unterdruck der dir dann wieder Luft über die Dichtungen rein saugt.
 
Das Nachfolgemodel ist online:


Hat schon jemand Erfahrung damit gemacht?

Was auffällt, ist, dass Sie das auf Bambus verzichtet haben. Vermutlich auf Grund der geringen Haltbarkeit bzw. Witterungsanfälligkeit.
Die Position des Frontlichts ist auch neu. Ob das aber besser ist oben am Lenker weiß ich nicht. Ja - es lenkt mit, aber wenn man z.B. den Rucksack des Kindes vorn in den (nicht mehr im Standard dazugehörigen) Korb transportiert, verdeckt es bestimmt das Licht.
 
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Das Nachfolgemodel ist online:


Hat schon jemand Erfahrung damit gemacht?

Was auffällt, ist, dass Sie das auf Bambus verzichtet haben. Vermutlich auf Grund der geringen Haltbarkeit bzw. Witterungsanfälligkeit.
Die Position des Frontlichts ist auch neu. Ob das aber besser ist oben am Lenker weiß ich nicht. Ja - es lenkt mit, aber wenn man z.B. den Rucksack des Kindes vorn in den (nicht mehr im Standard dazugehörigen) Korb transportiert, verdeckt es bestimmt das Licht.
Auf manchen Bildern sieht es aus, als sei das Licht vorn an der Transportplattform, oder? Vielleicht umsteckbar?
Und ich schlage vor, einen neuen Faden zu machen- das ist ja mehr als Modellpflege wie vei V1 vs. V2.
 
Thema Bremse hinten:
Hi @all, ich beobachte seit einigen Wochen, das die hintere Bremse immer weniger wirksam ist, bzw, dass man den Bremshebel immer weiter zum Griff hin ziehen kann. Bremsbeläge hatte ich letzten Sommer getauscht und vor paar Wochen, als das ganze anfing kontrolliert, die waren noch in Ordnung. Das Rad hat jetzt knapp 7000km auf dem Buckel. Woran könnte es liegen? Wenn irgendwas undicht ist müsste man das doch irgendwo sehen, müsste da nicht das Hydraulik-Öl irgendwo raus kommen? Was solte ich jetzt zu erst prüfen? Am ehesten würde ich auf die Bremskolben tippen? Hat jemand Rat, wie ich das an gehe? Reinigen? Dichtungen? Oder direkt Bremse tauschen? Ist das so einfach möglich? oder doch lieber direkt zum Fachmann? (hab allerdings keine Lust 4 Wochen zu warten bei Decathlon). Bin für jeden Tipp dankbar!
So, kurzes Feedback zum Bremsenentlüften: Ich hatte mir einen Entlüftungskit bestellt passend für die Tektro-Bremse. Alles dabei, was man braucht (->https://www.amazon.de/dp/B08WQ1XQCR?tag=cargobike-21). Beschreibung durchgelesen und Schritt für Schritt umgesetzt. Mit etwas handwerklichem Geschick kein Hexenwerk und siehe da Druckpunkt der Bremse ist wieder da. Jetzt bin ich gespannt, wie lange das hält, bzw. wann die Bremse wieder merklich schwammig wird. Und ja, nach 3 Ajhren kam da schon echt ne Brühe raus!
 
Scheint ja zu laufen mit dem Rad, find ich gut wenn sie es weiter entwickeln.
Schade das sie nicht auf Mittelmotor setzen.
 
Scheint ja zu laufen mit dem Rad, find ich gut wenn sie es weiter entwickeln.
Schade das sie nicht auf Mittelmotor setzen.

Weshalb? Mittelmotor beansprucht doch den ganzen Antrieb mit Kette und Ritzeln viel mehr. Dadurch ist der Verschleiß ja höher. Was bietet es für Vorteile?
 
Der Mittelmotor nutzt die Über-/Untersetzung der Schfltung mit, dadurch ist das Rad mit hoher Zuladung oder an steilen Strecken besser zu fahren.
Ein Nabenmotor, speziell ein Direct Drive, läuft bei niedrigem Tempo nicht in einem günstigen Bettiebszustand.
 
Heute stand mal wieder eine Reparatur an: Monkey Bar Befestigung vorne (also direkt hinter dem Sattel) waren **beide** Schrauben abgerissen. Ich habe günstige Schraubenausdreher besorgt. Am schwierigsten ware es die Pilotbohrung rein zu bringen (gute Bohrer wären hilfreich gewesen; gut körnen auch, damit man die Mitte so halbwegs erwischt). Die Oberfläche war leider durch Kaltverformung ziemlich verfestigt. Das Ausdrehen ging dann einfach und die Gewinde sind noch intakt (sonst hätte ich durchgebohrt und von unten mit selbsichernder Mutter gearbeitet). Ich habe nun mit einer guten Menge Schraubensicherung neue Schrauben verbaut. Mal sehen wie lange die halten.

Mögliche Ursache: Beim Aufbocken nutze ich gerne die "Hinterteil gegen Monkey Bar"-Technik. Offensichtlich mögen das die Schrauben nur bedingt. Für diese Belastung ist der Winkel zur Befestigung einfach nicht optimal.
 
"Hinterteil gegen Monkey Bar"-Technik.
Es gibt ja auch die Technik: "Hinterbremse nutzen und Lenker nach oben/hinten ziehen, dann den Ständer aus-ein-klappen" Damit lässt sich fast jedes Rad senkrecht auf das Hinterrad stellen. Nicht nur zum Ständer schonen sondern auch zum engen Manövrieren praktisch.
 
Moin zusammen. Hab mir kürzlich noch günstig das v2 gegönnt. Frage an alle Storm Box Besitzer: was könnt ihr denn für platzsparende und trotzdem sichere Kindersitze empfehlen? Habe hier noch einen okbaby zur Montage auf dem Gepäckträger. An sich ein super Teil aber der ist echt wuchtig und lässt quasi keinen nennenswerten Platz in der Stormbox.
 
Wir hatten den Hamax Carees mit Federung. Das ist denke ich essenziell bei dem kleinen Hinterrad. Aber wir haben keine Sormbox. Daher kann ich vom Platzbedarf nichts berichten. Vor dem Carees hatten wir einen ohne Federung. Das ging garnicht bei unserer Tochter.
 
Ja das mit der Federung treibt mich auch um. Glaub viel Auswahl abseits von Hamax gibt’s da nicht. Aber der ist definitiv ein bisschen platzsparender als der Trümmer von Okbaby. Zumindest was ich bislang so gesehen habe
 
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