Decathlon bringt Longtail auf den Markt (Elops VELOCARGO R500)

Wenn es immer noch um die Trittbretter geht kann ich noch alte Ski in den Ring werfen. Haltbar, Säg und Schleifbar.
Unheimlich stabil und auch nicht allzu schwer. Bei EK gibt es sie oft umsonst.
Die gebogenen spitzen lassen Kinderfüße auch "hinten" und sind ein guter Abschluss.
 
Hat noch jemand die kurzen Speichen fürs Hinterrad rumliegen und könnte mir 2-3 überlassen? (Natürlich gegen Aufwandsentschädigung!) Decathlon kann die schon seit Wochen nicht liefern!?
 
Hallo Experten!
Unser neues R500E läuft gut, aber der Ständer schwingt und klappert beim Fahren bei der kleinsten Unebenheit. Auf unebenen Parkwegen oder Pflasterstraßen kaum aushaltbar.
Ist das normal, kann man selbst was machen oder sollte man das reklamieren?
Danke
Simon
 
Hallo Experten!
Unser neues R500E läuft gut, aber der Ständer schwingt und klappert beim Fahren bei der kleinsten Unebenheit. Auf unebenen Parkwegen oder Pflasterstraßen kaum aushaltbar.
Ist das normal, kann man selbst was machen oder sollte man das reklamieren?
Danke
Simon
Hi,

Wenn Recht neu kann man das reklamieren... Aber ist eine Recht häufige Beschwerde.
Sorry

Falls ihr einen 3D Drucker habt könntet ihr euch überlegen einen hacken oder Aufhängung zu drucken.
Oder alle 2-4 Jahre einen neuen Ständer kaufen, anscheinend gibt die Feder drinnen nach und dadurch wackelt alles
 
Oder eine zusätzliche unterstützende Feder die bei uns gute Dienste tut.
Re5005732.jpg

Ist eine Lenkungsdämpfer-Feder von einem Damenrad.
 
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Hallo Steinwiesel,
d.h. du hattest das Problem mit dem Dauer-Rumschwingen auch?
Deine Lösung sieht gut aus, ich kann aber auf dem Foto nicht alles erkennen. Das geht vom Ständerfuß (Kabelbinder) wohin und wie hast du es da befestigt?
Hat sich das Problem mit dem Schwingen beim Fahren gut gelöst?
Grüße
Simon
 
Bei uns sitzt der Akku ja hier
Re5005679.jpg

und da ist dann von unten die Feder dran. Der Kabelbinder hält und hält und .......
Ja das Problem ist da durch verschwunden, jedenfalls ist es bei uns niemand mehr als störend aufgefallen.
 
Hallo zusammen, seit einigen Monaten sind wir stolze Besitzer des R500e. Bislang knapp 600km gefahren und keinerlei Probleme. Ich habe eine Frage, die bestimmt schon hinreichend diskutiert wurde. Bei der Vielzahl an Kommentaren finde ich die Lösung aber nicht…

Für den Winter suche ich ein Regenverdeck, damit mein Sohn nicht nass wird. Das Verdeck von Decathlon ist gerade nicht verfügbar, soll laut deren Support aber bald wieder bestellbar sein. Aufgrund der Kommentare auf der Decathlon-Website bin ich mir aber gar nicht sicher, ob das Verdeck überhaupt gut ist. Da wird von gebrochenen Stangen nach kürzester Nutzung sowie verdecktem Rücklicht gesprochen. Habt Ihr eine Alternative für mich? Danke!
 
Falls jemand auch mein Problem hat, das größere/ungelenke Passiegere Probleme haben hinten aufzusteigen, ich hab mir hier eine simple und günstige Lösung gebastelt. Auf der einen Seite wird ein Stück aus dem Geländer gesägt und ein Rohrschanier aus dem Yachtbereich eingesetzt. Auf der anderen wird die Schraube durch einen Schnellpsannner (oder alternativ eine Sternschraube) ersetzt. Jetzt lässt sich das Geländer in 5 Sekunden öffnen wie ein Gatter. Sitzt trotzdem sehr fest. Bei Nachbauinteresse schreibt mir für mehr Details.

Anhang anzeigen 52458Anhang anzeigen 52457Anhang anzeigen 52456





Decatlon kann die Schlüssel leider nicht ersetzen, nur das ganze Schloss. Zumindest laut der Aussage des Serviccesmitarbeiters den ich erreicht habe.
Hallo.

Deine Lösung zum Öffnen der Monkey Bars gefällt mir sehr gut. Könntest du mir mehr Details dazu geben? Welche Teile hast du montiert?
 
Hallo zusammen,

nachdem schon oft über Siebdruckplatten als Alternative zu den originalen Bambus Platten gesprochen wurde, hier mal meine Lösung dazu (inklusive Verbesserungsmöglichkeiten für die Zukunft):

Ich habe 15mm dicke Siebdruckplatten im Baumarkt auf die richtige Größe schneiden lassen (240x325mm, 700x110mm & 2x 575x110mm) Kosten: ~ 11€ -> hier gleich die erste Verbesserung: ich würde beim nächsten Mal 12mm Platten nehmen, sollten ausreichend stabil sein (Original Bambus sind auch ~12mm) und da die Schrauben eher kurz sind macht es das anschrauben leichter.

Anschließend habe ich die alten Platten mit Zwingen fixiert und als Schablonen verwendet, und die Löcher gebohrt (7mm) -> Achtung bzgl. ausbrechen bei der Austrittsseite. Verbesserung: zuerst ein sehr kleines Loch bohren, und dann auf der Austrittsseite mit 7mm etwas anbohren, sodass die Deckschicht durchbrochen ist. Erst dann von der schönen Seite aus komplett durchbohren.

Danach habe ich noch mit einem Wolfcraft Vorbohrer / Senker (4392000) auf die 12mm des Schraubenkopfes gesenkt, sodass diese danach Plan (bei 12mm) bzw. bei den 15mm Platten etwas versenkt sind.

Nun gings an die fertige Formgebung mit der Oberfräse. Hier wurde wieder (nun mit Schrauben statt mit Zwingen fixiert) die ursprüngliche Platte als Kopierschablone verwendet.
Mit einem entsprechenden Kopierfräser bin ich die Form entlang gefahren (große Stücke habe ich vorher mit der Handsäge abgeschnitten).

Abschließend habe ich noch eine 2mm Abrundung eingefügt mit der Oberfräse um die Kanten zu brechen (jeweils oben und unten).

Der letzte Schritt war die Auftragung eines Bootslacks (2 Schichten) an den Kanten und Bohrlöchern (Handschuhe!! das Zeug klebt). Das war eine eher mühsame Angelegenheit, da das Holz den Lack aufsaugt und entsprechend viel aufgetragen wird. Da umgekehrt aber die Flächen selbst möglichst keinen Lack abbekommen sollten, war hier vorsichtiges Arbeiten angesagt. Ich habe mit abkleben der Flächen herumprobiert, habe allerdings auch bemerkt dass man den Lack von den Flächen nachher mit Seifenwasser bzw. mit Nitro-Verdünnung und einem weichen Schwamm „abkratzen“ kann da er auf den Flächen nicht gut hält.
Ob Bootslack die beste Lösung ist kann ich nicht sagen, da fehlt mir die Langzeit Erfahrung. Hättet ihr hier etwas anderes genommen?

Insgesamt war es doch einiges an Arbeit, allerdings werde ich diese nochmals wiederholen da ich von bekannten schon den Auftrag für 2 Sets der Bretter erhalten habe :D Und entsprechend die Verbesserungen schon anwenden kann.

Die 3 Platten hinten habe ich mit der rauen Seite nach oben montiert, sodass diese Halt geben. Vorne habe ich mich für die glatte Seite oben entschieden, da hier öfter mal was verschoben wird und die raue Seite doch eventuell empfindliche Gegenstände etwas zerkratzen könnte (keine Ahnung ob diese Sorge berechtigt ist). Ich werde eventuell in Zukunft noch Löcher / Langlöcher nachbohren um den Regen abzuführen (dieser steht naturgemäß auf den Platten, bei den Bambus Platten wurde dieser ja regelrecht aufgesaugt).
 

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Danke für denn Beitrag und die Schritt fürr Schritt Beschreibung.
Ich möchte ergänzen:
Ich würde soweit gehen zu behaupten, dass eine 9 mm Platte bei den geringen Entfernungen zwischen den Auflagern auch reicht.
Die Lackversiegelung von Kanten kommt hier als Thema immer mal auf, einige der Holzwerker hier empfehlen eher Öl, da es nicht reißen oder splittern und dann von Wasser unterwandert werden kann und leicht wiederholt werden kann.
Bohren geht einfach, wenn man ein 2. "Opferbrett" unter das zu durchbohrenede legt/klemmt. Dann gibt es auch keine Ausrisse.
 
Danke für denn Beitrag und die Schritt fürr Schritt Beschreibung.
Ich möchte ergänzen:
Ich würde soweit gehen zu behaupten, dass eine 9 mm Platte bei den geringen Entfernungen zwischen den Auflagern auch reicht.
Die Lackversiegelung von Kanten kommt hier als Thema immer mal auf, einige der Holzwerker hier empfehlen eher Öl, da es nicht reißen oder splittern und dann von Wasser unterwandert werden kann und leicht wiederholt werden kann.
Bohren geht einfach, wenn man ein 2. "Opferbrett" unter das zu durchbohrenede legt/klemmt. Dann gibt es auch keine Ausrisse.
9mm wäre mir zu fragil / optisch zu dünn - ist aber wohl Geschmackssache :-D
Das mit dem Opferbrett stimmt natürlich, da hatte ich nicht dran gedacht <.<
Bzgl Öl / Bootslack: Wenn man nach Versiegelung der Siebdruckplatte sucht, findet man beides. Ich habe noch Leinölfirnis zuhause, werde die nächsten Platten mal damit versiegeln. Leider weiß man immer erst obs geklappt hat wenns Monate bis Jahre lang NICHT kaputt geht <.<
 
Ich stimme Dir bei Lack/Öl zu. Ich nehm aber inzwischen Öl auch aus praktishen Gründen: Kann man lang aufheben, man muss nicht abkleben oder supersauber arbeiten, stinkt nicht so und es ist schnell gemacht.
Und 9 mm ist mwn auch die Platte im AXC. Die hat bisher nur @Krischan kaputt gemacht. Auch meine kleineren Anhänger bekommen 9 mm Platten (wenn nicht dickere Reste da sind). Die Stabilität reicht dicke aus. Aber wie gesagt, auch Geschmackssache.
Ich möchte Dich auch nicht belehren, sondern ergänzen.
 
Bremsenumbau (180er 2-Kolben ==> 203er 4-Kolben):

Und ein Projekt das bei mir lange gedauert hat, bis ich zufrieden war (jetzt dafür umso mehr) sind die Bremsen!

Ursprünglich als Upgrade der 180er auf 203er Scheiben geplant, habe ich einiges über Bremsen gelernt, dass es schmale und breite Scheiben / Beläge gibt, und dass diese NICHT kompatibel sind :-D Also, wer mein Upgrade nachmachen möchte, bitte zuende lesen um meine Fehler nicht zu wiederholen :p

Die ursprünglichen Tektro Bremsen haben breite Beläge / breite Scheiben. Die 203er Scheiben gibt es (zumindest von Shimano) NUR in schmal (ich hatte mich für SM-RT66 entschieden). Was passiert, wenn man schmale Scheiben mit breiten Belägen kombiniert sieht man hier:

20250729_154251.jpg

Der Steg der Bremse wird mit abgeschliffen, anstatt nur die Bremsfläche zu schleifen. Nach einigen Wochen guter Bremsleistung fängt die Scheibe an zu klingen (weil der Steg vibriert), ab dann geht die Bremsleistung herab (verglasen die Beläge ? keine Ahnung) und es wird gefährlich!
Daher: Die Bremssättel mussten getauscht werden, sodass diese ebenfalls schmale Beläge haben – vorne und hinten. (Aus Kostengründen wurden es bei mir BR-MT420 -> Außerdem habe ich damit jetzt 4 Kolben Bremsen :D) Bremsbeläge sind damit übrigens auch andere: D03S heißen die von Shimano und sind etwas teurer als die der 2-Kolben Sättel.

Beim Wechseln der Bremssättel habe ich auch wieder einiges gelernt. Dass Tektro andere Bremsleitungen verwendet als Shimano (5,5mm statt 5mm Außendurchmesser) und die Oliven der neuen Bremse, die das System dichten daher nicht passen. Meine Lösung: die alten Pins/Oliven weiterverwenden – dürfte aber eh „üblich“ sein, wenn auch nicht offiziell :D Habe jetzt in meinem Übereifer 10 nicht benötigte Tektro Oliven/Pins übrig, aber was solls.
Wers mit den alten Oliven nicht dicht bekommt: Entweder Shimano Olive drüberfummeln (dauer ein bisschen) oder Tektro Olive verwenden (habe ich nicht getestet, sollte aber passen)

Ich habe auch das Bremsen entlüften wieder geübt – das geht jetzt mittlerweile gut von der Hand :-) (Verwende die Methode: Unten Spritze, oben offener Trichter – Shimano mit der Schnellentlüftung macht da auch mehr Spaß als Tektro). Achtung: Tektro und Shimano Bremskolben brauchen hier unterschiedliche Sets (und da die Tektro Hebel bleiben brauchte ich sogar beide :rolleyes: – gibt aber günstige Nachbauten der Entlüftungssets um ~ 20€). Die Bremsflüssigkeit (Mineralöl) habe ich von Shimano verwendet, da habe ich 1L Zuhause stehen und damit für ca. 30-50 Entlüftungen noch Raum :D
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Auch ganz wichtig: Für 203mm Scheiben (unabhängig welche Bremskolben) braucht es andere Postmount Adapter. Mein R500E ist V2 und hat eine 160er Aufnahme bei der Gabel (scheinbar gibt’s alte Gabeln auch mit 140er Aufnahme). Daher war folgender Adapter für die Gabel passend: SM-MA-F203P/PA (160mm->203mm). Der „alte“ Adapter der auf der Gabel war, musste dafür weg.

20250730_092632.jpg20250730_094655.jpg

Für die hintere Aufnahme (da hatte ich einen schwarzen Adapter von Rahmen auf 180er) habe ich einen Adapter 180er auf 203er drauf gepackt. Aaaaaber ich glaube, das ist die falsche Lösung (weiß da jemand mehr?) -> Vmtl ist das eine IS und man müsste IS auf 203mm aber da schaue ich noch . Aktuell sieht es so aus:

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Wie zufrieden bin ich? Sehr! Die Bremsleistung ist hervorragend, selbst mit Anhänger, 2 Kindern auf den Sitzen und entsprechender Gesamtlast bremst das Rad Bergab so zügig wie man möchte :cool: Gleichzeitig lässt sich die Bremse gut modulieren, ohne gleich zu blockieren.
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Hier mit 2 Kindern + 2 Kinder-Fahrräder montiert & Anhänger -> trotzdem genügend Reserven am Bremshebel.

Würde ich den Umbau samt seinen Fehlern nochmal machen? Nein. Erstens war die Bremsleistung vorher nicht schlecht (mit Shimano Resin Belägen, die Original Tektro Metallbeläge haben gequietscht wie sonst was). Und der Umbau zog sich aufgrund der vielen Fehler die ich gemacht hatte über Monate und war teilweise seehr frustrierend (ich bin ca. 2 Wochen lang komplett ohne Hinterrad Bremse gefahren, weil die einfach gar nicht mehr verzögert hatte).


Daher abschließend, für alle die sich trotzdem dran trauen hier meine „Es funktioniert“ Liste an Umbauteilen:
Vorne:
Hinten:
  • PM Adapter auf 203mm (Achtung: Bei mir funktioniert die Kombi, ist aber höchstwahrscheinlich so nicht zulässig – kann ich Updaten wenn ich eine bessere Lösung habe): Magura QM44 (PM180 -> 203)
  • Vermutlich die richtige Lösung wäre dieser Adapter: SM-MA-R203-P/S (IS2000 -> 203mm)
  • Bremsscheibe 203mm: SM-RT66
  • Bremssattel: BR-MT420
Verbrauchsmaterial:
  • Mineralöl Shimano
  • Olive / Pin falls man es nicht dicht bekommt (hat bei mir aber 2x geklappt)
  • Entlüftungsset Tektro (für den Hebel) / Shimano (für den Bremssattel) -> gibt günstig „Nachbauten“

PS: Für solche Arbeiten habe ich mittlerweile in meiner Garage eine "Hebebühne" fürs Lasti und andere (E-)Bikes:

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