Das Schneemobil - ein Fahrrad für die Tage mit Schnee und Eis

Hier in Bremen hatte es am Samstag stark geschneit, auf gefrorenen Boden. Diese Schneeschicht mit Eis drunter war bis Montagmorgen vom Winterdienst auf den Hauptverkehrswegen und den Radwegen entfernt. Nebenstraßen wurden nicht geräumt und das betrifft auch Fahrradstraßen. Wo ich vorhin war, lag noch das Eis von Samstag, weil es seither nur wenig geschneit hatte. Wenn also gesagt wird, es kommt mehr Schnee, dann wirds nur schlimmer.
Das einzig Gute ist, das Dauerfrost herrscht und der Mist nicht auch noch antaut.
 
So, nachdem ich mich heute abgelegt habe (wenn auch langsam) wird es Zeit für einen Spike-LRS. Leider ist ne zweite SRAM NX-Kassette so teuer, dass es wohl erstmal.beim VR bleibt.
 
Die Billy Bonkers werfen ein lustiges Schneemuster auf die Seiten der Box:
DSCF0823s.JPG


Markus
 
Heute Morgen um 3 Uhr war ich wach geworden, urinaler Bedürfnisse wegen, und schaute aus dem Fenster. Dort war noch kein neuer Schnee zu sehen, der war aber angekündigt. Um 5:30 Uhr hörte ich dann in den Nachrichten, das es wohl schon geschneit hat und tatsächlich, der geräumte Radweg, den ich sonst sehen konnte, war weg. Also den Plan, heute Nachmittag den hinteren Reifen zu wechseln, auf den frühen Morgen verlegt und um 6:30 Uhr den staubigen aber ungefahrenen zweiten Spikereifen aufgezogen. Bin danach gut durchgekommen, der Winterdienst war auf den meisten Radwegen schon durch und die Salzschicht besorgte auf ungeräumten Stellen den Rest.
Jetzt mal morgen abwarten und dann bin ich auf Montag gespannt, wenn ich eigentlich auf einer Nebenstraße nach Delmenhorst reinfahren wollte. Notfalls gibts die Bahn - wenn sie denn fährt.
 
Das kann man sich kaum vorstellen was das für Schneemassen waren, für uns als Kinder ein Riesen Spaß, für unsere Eltern wohl nicht so prickelnd ;)

Danke für das Video (y)
Ja, ich hatte das auch nur als reines Abenteuer in Erinnerung, war 6 Jahre alt und habe seinerzeit die existenzielle Krise nicht wirklich mitgeschnitten (gab ja durchaus mehr als zwei Dutzend Tote und hunderte Verletzte in Gesamtdeutschland):
- im selbstgebauten Iglo Tee trinken
- auf der Ostsee spazieren
- bei Gasheizungsausfall der Nachbarn gemütlich auf der Ofenbaank sitzen
- Schlitten und Gleitschuh fahren wie nie zuvor und niemals wieder
- Schnee bis zur Oberkannte der Haustürzarge und er Fenster
- ...
 
Das hat ja gefühlt ganze Generationen geprägt. Bei uns gab's jeden Winter wieder die "alten Geschichten" der Eltern und Großeltern von 'damals'
 
Das hat ja gefühlt ganze Generationen geprägt. Bei uns gab's jeden Winter wieder die "alten Geschichten" der Eltern und Großeltern von 'damals'
Das hast Du wohl Recht. Wer damals dabei und in einem noch gut prägbarem Alter war hat einen Schnee-Tick mitbekommen.
In England denken sie bei Weihnachten auch immer an Schnee, obwohl es den selten gibt. Das geht wohl auf Charles Dickens zurück, der Anfang des 19. Jahrhunderts als Kind sehr kalte und schneereiche Winter erlebte.
 
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Ja, ich hatte das auch nur als reines Abenteuer in Erinnerung, war 6 Jahre alt und habe seinerzeit die existenzielle Krise nicht wirklich mitgeschnitten (gab ja durchaus mehr als zwei Dutzend Tote und hunderte Verletzte in Gesamtdeutschland):
- im selbstgebauten Iglo Tee trinken
- auf der Ostsee spazieren
- bei Gasheizungsausfall der Nachbarn gemütlich auf der Ofenbaank sitzen
- Schlitten und Gleitschuh fahren wie nie zuvor und niemals wieder
- Schnee bis zur Oberkannte der Haustürzarge und er Fenster
- ...
Genau so, nur mit Nordsee :)
Und alle Kinder im Dorf mit Schlitten hinterm Trecker, der mit allen zusammen vorher aus einer Schneewehe gegraben wurde. Der war komplett weg, das war sehr eindrucksvoll für mich :)
Fahrt alle vorsichtig!
 
Hier in Bremen hatte es am Samstag stark geschneit, auf gefrorenen Boden. Diese Schneeschicht mit Eis drunter war bis Montagmorgen vom Winterdienst auf den Hauptverkehrswegen und den Radwegen entfernt. Nebenstraßen wurden nicht geräumt und das betrifft auch Fahrradstraßen. Wo ich vorhin war, lag noch das Eis von Samstag, weil es seither nur wenig geschneit hatte.
Das ist eigentlich der große Mist hier in Bremen. Wir hatten (bis heute Nacht) entweder super geräumt oder blanke Eisplatte.
Heute morgen war ich am überlegen das MTB zu nehmen, aber da hätte ich erst noch Licht dran bauen müssen. Mit dem Gravel durch die 10 cm Schnee ging aber auch easy. Ich habe bisweilen noch absolut kein Bedürfnis irgendwo Spikereifen dranzubauen. Da fahre ich mit dem (relativ glatten) Gravelreifen noch gut genug für. Bislang ist mir auch noch kein Winter untergekommen, wo die MTB Bereifung nicht ausreichend war. Eis ist immer ein Problem, aber da versuche ich dann einfach irgendwo Schnee zu finden, wo der Grip besser ist.
 
Eigentlich hatte ich heute vor, ein Foto hochzuladen. Ich im Schnee mit Fahrrad.
Nur leider hat heute mein Wecker versagt oder ich hab ihn nicht gehört, jedenfalls hatte ich verschlafen und konnte nicht so früh losradeln, wie ich wollte. Um 8 Uhr, als ich losfuhr, lagen schon über 10cm Schnee und ich kämpfte mich tapfer gegen den Wind und den Schnee. Dabei trug ich eine transparente Schutzbrille. Die hat auch super funktioniert, für 1000m. Danach war sie zu beschlagen und ich konnte kaum noch was sehen.

Auf dem Weg hab ich dann die Wahl, ob ich durch die Stadt oder am Weserufer entlang fahre. An der Weser ist der Wind stärker, in der Stadt ist mehr Verkehr. Wobei das heute nicht zutraf. Das Verkehrsaufkommen war eher wie an einem Sonntag.
Ich entschied mich für die Weser, weil ich eine geräumte Zufahrt erspäht hatte.
Nach wenigen Metern endete die in heftigsten Schneeverwehungen und ich musste absteigen und schieben. Ich humpelte dann wieder weg von der Weser zu Radio Bremen und fuhr ab da durch die Stadt. Oder ich versuchte es.
Anfangs gings noch gut voran, aber ab der Martinistraße ging radeln nicht mehr, weil wieder zu hoch Schnee lag und die Fußspuren diesen unregelmäßig auftürmten. Ich schob also wieder und da bin ich langsam.
Schließlich schloss ich mein Rad am Weser Kurier an und lief die paar Meter zur Obernstraße, um dort in die Straßenbahn zu wechseln.

Die Anzeige sagte, das die nächste Bahn in 3 Minuten käme. Ich kaufte auf dem Handy das Ticket und sah dann, das der Zug, der dann tatsächlich nach etwa 5 Minuten kam, schon 1 Stunde Verspätung hatte.
Mit der Straßenbahn gings dann problemlos weiter, nur die letzten Meter waren für mich humpelnd durch recht tiefen Schnee nochmal anstrengend. Um 9:55Uhr kam ich an, wo ich schon bis 8 Uhr sein wollte.

Gerade höre ich im Radio, das die Deutsche Bahn den Betrieb eingestellt hat.
Ich harre der Dinge die da kommen...
 
Das ist eigentlich der große Mist hier in Bremen. Wir hatten (bis heute Nacht) entweder super geräumt oder blanke Eisplatte.
Heute morgen war ich am überlegen das MTB zu nehmen, aber da hätte ich erst noch Licht dran bauen müssen. Mit dem Gravel durch die 10 cm Schnee ging aber auch easy. Ich habe bisweilen noch absolut kein Bedürfnis irgendwo Spikereifen dranzubauen. Da fahre ich mit dem (relativ glatten) Gravelreifen noch gut genug für. Bislang ist mir auch noch kein Winter untergekommen, wo die MTB Bereifung nicht ausreichend war. Eis ist immer ein Problem, aber da versuche ich dann einfach irgendwo Schnee zu finden, wo der Grip besser ist.
Eis ist dann ein Problem, wenn es unerwartet kommt. Das hat man in Bremen gelegentlich, in Bremerhaven hatte ich es häufig. Da sind die spikes and Versicherung für den unwahrscheinlichen Fall sinnvoll.

t.
 
Hi zusammen!

Ich bin gestern mal wieder bei Schnee mit Spikes unterwegs gewesen und hatte Ende erhebliche Probleme mit dem Vorderrad/Schutzblech/Licht. Die Spikes ziehen den Schnee bei der Drehung hoch und werfen ihn dann als Schneenebel nach vorne leicht oben aus. Da fahr ich dann rein und die Pampe klebt am Vorderlicht, dass dann recht schnell gefühlt keinerlei Wirkung mehr hat. Das Grundproblem gibt es auch bei Nässe, nur dauert es da erheblich länger, bis der Schmutzfilm das Vorderlicht ausknipst. Hat da jemand eine Lösung für oder muss ich regelmäßigutwillig über Buckel fahren, damit das Licht frei wird?
 
Hi zusammen!

Ich bin gestern mal wieder bei Schnee mit Spikes unterwegs gewesen und hatte Ende erhebliche Probleme mit dem Vorderrad/Schutzblech/Licht. Die Spikes ziehen den Schnee bei der Drehung hoch und werfen ihn dann als Schneenebel nach vorne leicht oben aus. Da fahr ich dann rein und die Pampe klebt am Vorderlicht, dass dann recht schnell gefühlt keinerlei Wirkung mehr hat. Das Grundproblem gibt es auch bei Nässe, nur dauert es da erheblich länger, bis der Schmutzfilm das Vorderlicht ausknipst. Hat da jemand eine Lösung für oder muss ich regelmäßigutwillig über Buckel fahren, damit das Licht frei wird?
Das gleiche hatte ich am Bullitt Vorderrad auch beobachtet, v.a. in der Stunde mit pulvrigem Schnee wurde es ca. jeden km etwas dunkler. Kurzzeitig hatte ich das dann mit der Schutzblech-Verlängerung aus dem 3-D Drucker gelöst, die normalerweise am Vorderradschutzblech des AXC bei uns arbeitet, die liess sich statt unten einfach oben / vorne aufstecken.
 
Ich würde schauen ob ich das Licht an eine andere Stelle setzen könnte, das Schutzblech verlängern kann oder falls die beiden Versionen nicht gehen einfach einen Schutz unter das Licht, damit das Spritzwasser abgehalten wird.

Johannes
 
Das gleiche hatte ich am Bullitt Vorderrad auch beobachtet, v.a. in der Stunde mit pulvrigem Schnee wurde es ca. jeden km etwas dunkler. Kurzzeitig hatte ich das dann mit der Schutzblech-Verlängerung aus dem 3-D Drucker gelöst, die normalerweise am Vorderradschutzblech des AXC bei uns arbeitet, die liess sich statt unten einfach oben / vorne aufstecken.
Klingt super, bei mir ist es auch ein Bullitt. Hättest du nen Link zu den Druckfiles?
 
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