Das habe ich heute gebastelt

Überhaupt zum Thema Klappifizierung: Das wird hier schon wieder auf die Spitze getrieben, völlig unnötig. Diese Lösung sehe ich seit Jahren immer wieder an der U-Bahn stehen, selbst die Abrostungszugabe ist noch ausreichend! :giggle:

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Überhaupt zum Thema Klappifizierung: Das wird hier schon wieder auf die Spitze getrieben, völlig unnötig. Diese Lösung sehe ich seit Jahren immer wieder an der U-Bahn stehen, selbst die Abrostungszugabe ist noch ausreichend! :giggle:

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Solche Fotos darfst du nicht im Netz posten, sonst kommt direkt wieder irgendein Lobbyverband und fordert einen Fahrrad-Tüv.
 
Das ist automatik um etwas gechillter zu fahren wenn man mal wieder zu schnell den bordstein runterbrettert :D
 
"Hey, die alte Schaukel aus Horst seinem Schrebergarten hat genau den Rohrdurchmesser wie das alte beim Klappi. Lass mal ranbraten! Die 12er Schraube knallen wir einfach fest, da passiert schon nix.":-)
 
Mir leuchtet auch nicht ein, wie das das geklappte Klapprad noch kleiner macht?
Entweder schiebt es Gabel und ggf. Vorderrad aus dem Paket oder den Lenker. Und schmaler kann auch nichts werden. Völlig rätselhaft, was das soll, oder?
 
Gibt es im Motorradbereich auch.
Hat sich aber wohl auch nicht durchgesetzt.
Genau, "trendete" vor ein paar Jahren, gibt es auch immer noch, aber ich habe nie etwas davon gehalten, weil es kontunierlich die Kette schmierte und diese ja beim Fahren dreckig wird. Und diese Pampe aus Staub, sonstigem Schmutz und Öl ist der Endgegner beim Kettereinigen – beim Motorrad wie beim Fahrrad.
 
Zuletzt bearbeitet:
Genau, "trendete" vor ein paar Jahren, gibt es auch immer noch, aber ich habe nie etwas davon gehalten, weil es kontunierlich die Kette schmierte und diese ja beim Fahren dreckig wird. Und diese Pampe aus Staub, sonstigem Schmutz und Öl ist der Endgegner beim Kettereinigen – beim Motorrad wie beim Fahrrad.
Idealerweise müsste die Kette in einem geschlossenen Behälter laufen, um sie vor Umwelteinflüssen zu schützen.

Der ehemalige Hersteller Sunbeam Cycles aus England hatte so etwas vor über 100 Jahren bereits gemacht und es 'Little Oil Bath' genannt.
Im Kettenkasten aus Blech befand sich ein kleines Ölreservat durch welches die Kette beim Kurbeln lief. Wurde seinerzeit groß beworben und war ein Alleinstellungsmerkmal, mit dem man sich von der Konkurrenz abhob.

Hier habe ich vor kurzem ein Video angesehen in dem einer so ein altes Rad wieder fahrtüchtig gemacht hat und der Zustand der Kette (ab 24:15) spricht für sich.
 
Ich hatte in grauer Vorzeit eine MZ ETZ 250. Die hatte einen Kettenkasten für Fettbetrieb. Anders als bei der Münch wo die Kette im Ölbad lief war dieser MZ-Kettenkasten nicht öldicht, nur weitgehend staubdicht. Das reichte schon um 30tkm ohne erkennbaren Verschleiß und fast ohne Wartung fahren zu können.
Die Scottoiler für offene Kettenantriebe wurden über den Unterdruck im Ansaugtrakt geregelt - je mehr Gas man gab desto mehr Öl kam auch, im Stand dann ungefähr gar nichts. Durch die höhere Kettengeschwindigkeit wurde der ölgetränkte Dreck wohl besser abgeschleudert, so dass die Ketten damit wohl gut liefen.
 
Na ja Kette schmieren ist auch so eine Glaubensfrage...
ich hatte mal Anfang der 90er einen Fahrradmechaniker in Niedersachsen, der hatte unsere Diensträder in Wartung, und der hat immer gesagt auf den Sandwegen die wir fahren da ist Öl Gift für die Ketten, wir sind mit steinalten Ketten und Rizeln ohne Öl nahezu verschleißfrei gefahren. Es waren so alte Räder ähnlich der schwarzen NSU ohne Gangschaltung.
 
ich hatte mal Anfang der 90er einen Fahrradmechaniker in Niedersachsen, der hatte unsere Diensträder in Wartung, und der hat immer gesagt auf den Sandwegen die wir fahren da ist Öl Gift für die Ketten, wir sind mit steinalten Ketten und Rizeln ohne Öl nahezu verschleißfrei gefahren.
Ob und wie man eine Kette schmiert sollte man eh immer vom angepeilten Verwendungszweck abhängig machen.
Mein Winterrad bekommt z.B auch keine Schmierung weil da sonst eh nur die ganze Schlonze von den dreckigen Straßen dran kleben bleibt, zumal die nach einer Saison auch vollkommen korrodiert ist.
 
bei niederländischen Fahrradteilversendern gibt es Moleskinkettenschutze.
cortina-kettenschutz-lackstoff-28-u4-matt-opal-grun-8592842117746-0-l.jpgMit minimalem Geschick und einer winzigen Prise Bastlergeduld die beste Erfindung aller Zeiten zum wirklich wirksamen Kettenschutz.
Gruß Krischan
 
Ob und wie man eine Kette schmiert sollte man eh immer vom angepeilten Verwendungszweck abhängig machen.
Mein Winterrad bekommt z.B auch keine Schmierung weil da sonst eh nur die ganze Schlonze von den dreckigen Straßen dran kleben bleibt, zumal die nach einer Saison auch vollkommen korrodiert ist.
Habe in der Hinsicht ein Experiment am laufen.
Das Bike meiner Frau hat Bosch Gen.2 und Nexus 8 mit Kette.
Habe bei 8600km Kettenblatt, Ritzel und Kette (KMC x1) so wie in der Packung ans Bike geschraubt.
Anschließend wurde das Bike annähernd immer mit allem was der Motor kann gefahren.
So schaute es nach 6097km aus ohne je irgendwas auf oder an der Kette gemacht zu haben.
IMG_20240716_134751.jpg

Kette gespannt und weitergefahren.

Nach 8400km Laufleistung war die nächste Runde Nachspannen angesagt, das ging nicht mehr da die Kette zu lang war.
Kette um 2 Glieder gekürzt.
Die Niete sitzen genauso stramm wie bei einer neuen 1xKette.
Es braucht schon etwas mehr Kraft als bei den Ketten für Kettenschaltungen Niete rauszudrücken.
Die 2 Glieder hab ich zerlegt, schaut so aus:

ee.jpg

Deutlich sichtbar das die Niete eingelaufen sind.
Die Röllchen haben auch leicht Spiel auf den Innenlaschen.
Aber nichts was Besorgnis auslöst das die Kette demnächst reißen würde.
Ritzel schaut so aus:
wfe.jpg

Weiterfahren.
IMG_20250831_112515.jpg


Warum das Ganze?
Weil es mich einfach interessiert ob man eine Kette wirklich pflegen muss und wie sie sich verhält wenn man es eben nicht tut.
 
Idealerweise müsste die Kette in einem geschlossenen Behälter laufen, um sie vor Umwelteinflüssen zu schützen.
Chainglider in der rundum geschlossenen Ausführung.
Geht halt wieder nur mit Nabenschaltungen, macht aber einen riesen Unterschied und sauber bleibt man auch.
20240719_191347.jpg

vorher ohne Kettenschutz nach 4158km inkl. einer Wintersaison:
20240428_183028.jpg

nachher mit Chainglider nach 4880km inkl. einer Wintersaison:
20251125_114832.jpg

Beide Male zwischen den Wartungen keine besondere Hinwendung und vorm Foto die jeweilige Kette fürs Hantieren grob abgewischt.
 
Meinung die keiner teilen muss:
Kettenlehre für Nabenschaltungen sind eher mal über.
Ihr einziger Zweck ist es, den Verschleißgrad einer Fahrradkette zu messen, bevor diese teure Folgeschäden anrichtet.
Nur welche teuren Folgeschäden hat es den bei einer Nabenschaltung?
Solange es problemlos funktioniert bleiben bei uns die Teile dran, das geht erstaunlich lange gut.

Bei einer Kettenschaltung ist es teilweise anders, da hängt es von den Kosten von Kassette und Kettenblatt ab.
 
Meinung die keiner teilen muss:
Kettenlehre für Nabenschaltungen sind eher mal über.
Sehe ich grundsätzlich ähnlich. Wegen Längung habe ich noch keine Kette an diesem Rad aufgegeben. Ursprünglicher Plan war zwei Ketten parallel zu betreiben. Das hat sich wegen heftigem Rost über die Wintersaisonen immer viel zu früh von selbst erledigt.
Ich finde es aber interessant zu wissen wie es den Teilen am Rad je nach Behandlung geht und messe daher immer bei der Wartung.
 
Überhaupt zum Thema Klappifizierung: Das wird hier schon wieder auf die Spitze getrieben, völlig unnötig. Diese Lösung sehe ich seit Jahren immer wieder an der U-Bahn stehen, selbst die Abrostungszugabe ist noch ausreichend! :giggle:

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Bild kommt mir gerade recht, werde ich so 1:1 übernehmen. Natürlich ohne Rost :ROFLMAO:

Ansonsten lernt man eigentlich bei Zeiten das alles was sich irgendwie bewegt mehr oder weniger einen verschleiß untererliegt.

Grüße
Roland
 
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