Das Beiboot - also ein Brompton oder ähnliches. Wie sind eure Erfahrungen und wo bekommt man am besten eins her?

Generell scheint es ratsam sich immer vor Abschluss eines Geschäftes über die Bedingungen im Klaren zu sein.....
Ich denke das die Bedingungen von Brompton / DB jetzt nicht so unüblich sind für Langzeitmieten!
Was mich eher stört ist das nur der Mieter wie im Vertrag genannt das Bromi nutzen darf und das auch nur im Bundesgebiet.
 
Ja, ich finde die Bedingungen auch Praxisfremd. Die Versicherung greift nicht wenn das Rad abgeschlossen ist und aus den Augen gelassen wird.
Ist das ernst gemeint, oder eine schlechte Übersetzung?

Damit die Diebstahlversicherung greift, musst du Dein Rad an einem abgeschlossenen Ort abstellen. Sie greift nicht, wenn das Rad unbeaufsichtigt im Freien gelassen wird - unabhängig davon, mit welchem Schloss es gesichert wurde. Wenn du keine Möglichkeit hast, dein Brompton gesichert abzustellen, nimm es besser mit.
Wer das Rad drei Jahre gemietet nutzt, hat schon den kompletten Kaufpreis bezahlt - ich finde das keinen guten Deal.
 
Generell scheint es ratsam sich immer vor Abschluss eines Geschäftes über die Bedingungen im Klaren zu sein.....
Amen!
unüblich sind für Langzeit
mieten!
RuM Rent bzw. RuM Bike Abo haben deutlich bessere Konditionen, leider nicht das Birdy als Brompton alternative.

nur der Mieter wie im Vertrag genannt das Bromi nutzen darf und das auch nur im Bundesgebiet.
Auch das ist unglücklich.

Fazit: Nur Interessant wenn ausschließlich aus den Heimischen 4 Wänden zur Arbeit und zurück gefahren wird.
 
Am Anfang waren die AGB nicht abrufbar, mittlerweile funktioniert es.

Nach Durchsicht dieser, würde ICH die Brompton Miete nicht abschließen.
Angefangen mit der Pflicht Reparaturen bis zu 50€ und max. 200€ im Jahr selber zu übernehmen bis hin zu dieser Passage:
Anhang anzeigen 41284
Denn dann werden 650£ fällig.
Das lässt einige typische Vorteile einer Miete nicht zustande kommen, für Privatleute ist es damit weniger interessant.
 
Ich verstehe tatsächlich nicht, wie man dann überhaupt so ein Fahrrad nutzen kann.
Die Kombi aus Bahn+Leihbrommi taugt nicht zum Einkaufen, nicht zum Café auf dem Heimweg, nicht Abends ins Kino oder die Kneipe, nicht zu Festivals oder Freiluftaktionen mit Kindern, kein Freibad.... Mir fallen bestimmt noch tausend Dinge ein, die man perfekt mit Bahn+letzte Meile auf einem Brommy nutzen kann, wenn man es denn vor der Lokation anschließen würde wie jedes andere Fahrrad auch.
 
Ich verstehe tatsächlich nicht, wie man dann überhaupt so ein Fahrrad nutzen kann.
Ich habe schon öfter gelesen, dass Brommis in GB extrem diebstahlgefährdet sind. Gerade in London muß es der Horror sein. Nicht selten geben Opernbesucher ihr Brommi an der Garderobe ab. Es scheint dort üblich zu sein, dass Brommi überall mit rein zunehmen.
Das ist hier in D so nicht möglich.
Gut, ich lass das jetzt auch nicht tagelang draußen an der Laterne. Aber ich habe kein Problem damit es in einer beliebigen Stadt für ein paar Stunden gut gesichert aus den Augen zu lassen.
 
Faltrad im Auslandseinsatz, hier mit einer kleinen Seitentasche, kleiner Sateltasche und 30l Rucksack voller Lebensmittel. Schieben eine 25%-Steigung hoch war anstrengend, dafür ging es auf der anderen Seite um so scheller runter, wir kommen da auf 45 km/h.:p
 

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Ich bin Berufspendler und hatte immer ein Rad an jedem Endbahnhof. Dann sah ich natürlich die Pendler mit den Falträdern und sprach auch mit einigen über die Vor- und Nachteile der einzelnen Modelle und Radgrößen. Einem guten Freund erzählte ich von meinen Plänen und er meinte er hätte noch ein Bernds. Das Faltrad hat er mir für einen moderaten Preis überlassen und ich habe das 90er Jahre Model etwas modernisiert. Es bekam ein neues Federelemant, ein Nabendynamo und Hohlkammerfelgen. Passend zum Nabendynamo noch LED Lichter. Auch habe ich eine hinteres Schutzblech animprovisiert. Nachdem ich das Fahrzeug ca. 3 Monate zum Pendeln eingesetzt hatte fand ich es schwer, umständlich zu falten und hatte auch Probleme mit ein paar Besonderheiten der Konstruktion. Nix gefährliches aber nervend. Grundsätzlich ist das Bernds ein tolles Rad, es hat 20" Räder und verwendet Standardbauteile wie Naben, Felgen und Bremsen.
Neidisch schaute ich noch vor 2 Wochen auf die Bromptonfahrer. Es sah immer easy aus wenn sie ihre Räder falteten und sie dann wie einen Koffer in den Zug stellten. Bei Kleinanzeigen verkaufte jemand in der Nähe zwei Brompton und ich habe eines abbekommen. Ein 3 Gang Modell mit Kastenfelgen (werde ich sicher umbauen) ohne Gepäckträger. Gleich als ich das Brompton mit dem Zug nach Hause bringen wollte lernte ich die Vorzüge kennen. Der Zug war überfüllt mit Koffern und das Brompton habe ich einfach in eine kleine Nische im Zug gestellt und es stand sicher. So soll es sein. Die Übersetzung muss ich noch an meine Bedürfnisse anpassen und ich habe schon eine Teleskopsattelstütze bestellt. Wenn die Tage wieder kürzer werden baue ich meine Kaufland Akkuleuchten an. Die Nabendynamos sind schon echt teuer da sie schmaler sein müssen. Was mit Taschen und so werden wird muss ich schauen. Momentan habe ich wie auf den anderen Fahrrädern eine Umhängetasche. Das reicht erst mal. Es wird sich entwickeln.

Ahoi Karsten
 
Gleich als ich das Brompton mit dem Zug nach Hause bringen wollte lernte ich die Vorzüge kennen. Der Zug war überfüllt mit Koffern und das Brompton habe ich einfach in eine kleine Nische im Zug gestellt und es stand sicher. So soll es sein.
Das ist auch mein Eindruck: das Brompton ist ein sehr gutes FALTrad, das auf die Kombination mit dem Zug optimiert ist. Mein Birdy ist das bessere FAHRrad, aber hat im Zug Nachteile.

t.
 
Das ist auch mein Eindruck: das Brompton ist ein sehr gutes FALTrad, das auf die Kombination mit dem Zug optimiert ist. Mein Birdy ist das bessere FAHRrad, aber hat im Zug Nachteile.

t.
Ja. Zum fahren ziehe ich mein altes Dahon Speed jedem Brompton vor. Und solange ich nur das Rahmenscharnier nutze und nicht Lenker und Sattel klein mache ist es auch angenehmer zu rollen und schneller zu falten. Für Nahverkehr angenehmer als das komplette Falten. Ich habe rechts einen Lenkerendbremsgriff, damit kann man es in vielen Zügen senkrecht irgendwo aufhängen Ideal. Und hat 1/10 noch des billigsten Bromptons gekostet.
 
Warum nutzt keiner ein Moulton Radl? Die sind gut verarbeitet, schön zu fahren bei guter Sitzposition und gibt's auch mit E Nachrüstsatz.
Passen zusammen gefaltet auch in den Kofferraum vom klassischen Mini, daher auch gut in Kofferräume anderer PKW Hersteller. Auf Wunsch mit poliertem Edelstahl Rahmen.
Einzig die Verfügbarkeit in Germany ist dem Brexit sehr schlecht.
 
Krass (über)teuer und eher ein Zerlege- als ein Faltrad. Die beiden Rahmenteile und alle Züge usw. Willst Du nicht jeden Morgen in Eile trennen für ne Viertelstunde im Zug. Aber, ja, sie sind schön und fahren gut. Ich hatte lange ein nicht-faltbares 64er Series1.
 
Das ist auch mein Eindruck: das Brompton ist ein sehr gutes FALTrad, das auf die Kombination mit dem Zug optimiert ist.

Sehe ich auch so. Es gibt immer mal wieder Videos in denen Leute lange Touren mit einem Brompton machen. Das klappt zwar, weil die Räder recht hart im Nehmen sind, aber die Idee ist natürlich eine Andere. Die Idee ist mit dem Brompton zum Bahnhof, da in den Zug damit um den Großteil der Strecke zu überwinden und am Zielort dann die letzten KM wieder mit dem Rad zu fahren.

Warum nutzt keiner ein Moulton Radl?

Kann ich bisher noch nicht, aber vom ersten Eindruck wäre das nichts, was ich haben möchte. Teurer als ein Brompton, und es ist eigentlich kein Faltrad. Zumindest wenn das hier die einzige Möglichkeit ist. Das scheint eher ein Rad mit zerlegbarem Rahmen zu sein, für den man auch noch Werkzeug braucht. Ich möchte an der Bahnsteigkante oder der Bushaltestelle nicht den Imbusschlüssel rausholen müssen. Ins Auto bekomme ich auch ein normales Rad und ins Flugzeug mit passender Kiste prinzipiell auch.
 
Wenn hier jemand zufällig ein Bike Friday All-Packa als Beiboot hat, würde ich mich doch schwer über einen Bericht freuen. Frage für einen Freund...
Ich habe ein BF Pocket Llama, gewissermaßen den Vorgänger vom All-Packa.

Es ist definitiv kein Pendlerrad das man täglich in Bus und Bahn mitnehmen möchte. Dafür ist es vom Fahrgefühl eine ganz andere Liga als Brompton und Birdy. Besonders dann wenn man es mit Campinggepäck beladen möchte oder über etwas gröberen Untergrund fährt. Größtes Manko mit dem man sich arrangieren muss ist die in Europa sehr bescheidene Händlersituation. Und wenn man dann doch eine Reparatur / Upgrade am Rahmen braucht muss das Rad zum Hersteller in Oregon.

Ich hatte mir das rad 2014 gekauft und mehrere Jahre recht intensiv genutzt. In letzter Zeit leider nicht mehr so häufig. Man muss sich eben klar sein dass man 3k+ Euro dafür ausgibt ein transportables Reise-/Gravelrad zu haben dass dann vom Fahrgefühl doch nicht ganz an ein günstigeres ausgewachsenes Rad rankommt. Größter Vorteil sehe ich für Leute die das Rad regelmäßig auf Flugreisen mitnehmen möchten. Da spart man einiges an Organisationsaufwand und Kosten. Wenn man nur gelegentlich im Fernverkehr der Bahn unterwegs ist, hat man mit Rinko oder Stellplatzreservierung eine mühsamere, aber praktikable, Alternative.
 
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