Crashtest der Baloise Group (CH)

@holzwurm
Zum Schutz seiner Kinder und seiner selbst sollte sich jeder so ein Teil leisten. Zunot tut es aber auch ein Duster. Nur würde ich dann hinten so ein Wimpel anbringen damit man gesehen wird.

@neanderthaler
Klar sollten Städte UND die Verbindungen dieser so geplant werden, dass man sich sicher da bewegen kann.
Mein Sohn hat erst vorgestern Radfahren gelernt. Ich muss mir hier ganz genau und zwei mal überlegen wo ich mit ihm langfahre. Fehlende Radinfrastruktur ist hier so groß geschrieben.
Und das tolle ist, dass die Stadtplaner von damals es denen von heute so schön leicht gemacht haben. An vielen Stellen ist einfach schlicht kein Platz für Radverkehr, da könnte man die Infrastruktur gar nicht schaffen, auch wenn man wollte.

@kistenfahrrad
Ja, der ist schon ne Hausnummer.

@Bausau
Ne man müsste schon in den Teilen leben, ich meine es ist statistisch noch immer so, dass die meisten Unfälle im eigenen Haushalt passieren.
 
Ne man müsste schon in den Teilen leben, ich meine es ist statistisch noch immer so, dass die meisten Unfälle im eigenen Haushalt passieren.
Stimmt, dass habe ich vergessen. Das macht das Thema dann doch komplexer als erwartet. Zu klären ist ob der eigene Haushalt dann innerhalb des Marauders zu suchen ist? Die Antwort könnte zu einem neuen Sicherheitsparadoxon führen.
 
"Unfälle mit Elektrotrendfahrzeugen" :rolleyes: Wenn ich diesen Titel schon lese ... Mein Bullitt wird auch in die Statistik der "E-Bike" Unfälle eingehen wenn ich mit 35km/h einen Unfall baue - ich fahre die Mühle allerdings in der Regel ohne Unterstützung - auch mit Ladung selten unter 25km/h.
 
An vielen Stellen ist einfach schlicht kein Platz für Radverkehr, da könnte man die Infrastruktur gar nicht schaffen, auch wenn man wollte.
Blick nach Holland: für den Durchgangsverkehr sperren und als Fahrradstraße ausweisen. Die Sperrung kann man mit modalen Filtern so gestalten, dass sie tatsächlich nur auf den PKW-Verkehr wirkt. Die Holländer haben teilweise genau so enge stäßchen wie wir, nur setzen sie die Priioritäten anders: Fahrrad first, dort weo Platz ist dürfen dann auch Autos fahren. Nur dort wo sich Radfahrende und Fußgänger*innen in die Quere kommen würden, ist dann Fußgängerzone. Funktioniert!
 
@neanderthaler
So einfach ist es leider nicht immer. Das eine Stück was ich meine, wo sich auch viele andere Radfahrer drüber ärgern, hat deswegen kurz vor der Kanalbrücke keinen Radweg mehr, weil die Brücke einfach nicht breit genug ist. Würde man da jetzt sagen, da dürfen nur noch KfZ in eine Richtung durch, hätten viele Pendler einen großen Umweg zu fahren weil man dort Richtung Autobahn kommt. Zudem sind dort zwei Industriegebiete, würde man die freie Fahrt dort einschränken gäbe es verdammt viel LkW Verkehr durch unseren Ortsteil, das wäre auch nicht gut.

Die Situation an einer anderen Stelle ist der nicht unähnlich wegen einer Brücke.

Und in den Niederlande ist auch nicht alles nur super duper Regenbogen.
Da kenne ich auch Strecken und Ort die sich den deutschen die Hand schütteln können. Ein großer Unterschied ist aber, dass die Niederländer einfach nicht so einen aggressiven Verkehr gegenüber Radfahrern haben und insgesamt der Verkehr etwas gelassener ist... zumindest als hier im Ruhrgebiet (kenne auch Gegenden in Deutschland wo es viel entspannter ist, vor allem für Radfahrer).
 
Leute, ist doch alles ganz einfach: Aufrüsten mit Kuhfänger vorne dran......
Aber mal ernsthaft, an einem Serienrädchen habe ich noch nie gesehen, das die Gurte mit Spax in 6mm MPX befestigt sind.... mal ganz davon abgesehen das es gar nicht so kurze Spax gibt und die dann hinten raus schauen. Vermutlich gefaickt :unsure:
 
@ @oerd nimm das hier... aber bitte nur ganz vorsichtig anschauen, wir wollen ja keine Traumata auslösen...
https://www.cargobikeforum.de/forum/index.php?threads/ein-shockvideo.2683/
Da sieht man es. Die Niederlande ist eine Fahrradnation geworden. Das war aber auch nicht immer so. Die haben in den 70ern das Problem erkannt und haben über viele Jahre das ganze geändert. Hier in Deutschland wollen einige das mit der Brechstange und das geht nunmal nicht so einfach.
Mal als Beispiel, die schönen breiten Radwege überland, welche die Orte mit einander verbinden. Die hat man nicht den Radfahrern zuliebe da gebaut. Die haben vor sehr vielen Jahren die Landwirte angelegt um neben dem Auto und LkW zu den Feldern fahren zu können, weil die alten Trekker nunmal sehr viel langsamer als der restliche motorisierte Verkehr war. Irgendwann wurden die Trekker schneller und konnten auf den Straßen mitfahren und so haben nach und nach die Radfahrer diese Wege erobert und die Politik hat das erkennt und reagiert.
Ein großer "Vorteil" ist in den Niederlande, sollte es zum Unfall kommen zwischen KfZ und Radel, so hat der KfZ-Führer in der Regel das Problem.
Auch hier in der StVO gibt es eigentlich ja das Prinzip, dass die "stärkeren" auf die "schwächeren" zu achten haben.... passiert aber meist nicht und wird meist auch nicht entsprechend geahndet. Ich weiß wovon ich rede, bin nicht nur einmal umgefahren worden, vom letzten mal hab ich auch nen entsprechenden Blogeintrag geschrieben und auch was die Staatsanwaltschaft daraus gemacht hat. Habe nur über nen Anwalt meinen Schaden ersetzt bekommen von der Versicherung des Fahrers.
 
@neanderthaler
... weil die Brücke einfach nicht breit genug ist. Würde man da jetzt sagen, da dürfen nur noch KfZ in eine Richtung durch, hätten viele Pendler einen großen Umweg zu fahren weil man dort Richtung Autobahn kommt. Zudem sind dort zwei Industriegebiete, würde man die freie Fahrt dort einschränken gäbe es verdammt viel LkW Verkehr durch unseren Ortsteil, das wäre auch nicht gut.. ...
Extra Rad-und Fußgängerbrücke bauen. kann ja sooo schwer nicht sein.

Aber im Ernst, steigt das Verkehrsaufkommen (hier KFZ) wird doch ordentlich Geld in die Hand genommen, gut, in Bayern mehr als woanders,
aber...

wenn man möchte, dass die Menschen mehr Rad fahren, muss man Infrastruktur bereit stellen.

Oder wir fahren so lange strickt nach Regeln, mit entsprechendem (extra)Sicherheitsabstand zu parkenden Autos und so, bis ich irgendwann mal nicht 14 Tage im Voraus Strecken ausbaldowern muss wenn ich irgendwo hin weiter weg möchte, wo ich zuvor noch nicht war.

Das ist es was mich zum Teil an weiteren Strecken per Rad abhält und die Bahn nehmen lässt, weil ich nicht sicher sein, nicht plötzlich vor einem unüberwindbaren Hindernis zu stehen.

Hatte ich am 2 .Tag meiner Rad mit Kofferraum Karriere, mit Tochter in der Kiste musste ich, Fahrradweg, über eine 4 spurige, stark befahrene Straße und wurde über die Fußgängerampel geleitet. Zwischen den 2 Fahrspuren pro Richtung war eine Verkehrsinsel mit kleiner Aufenthaltsfläche und gefühlt 40cm hohen Bürgersteigen.

Am 2. Tag mit Lastenrad, Kind in der Box, Ampel inzw. rot und 2 Reihen Autos die am Drehzahlbegrenzer auf ihr grün warteten und vorher keinerlei Gedanken gemacht, wie ich auf so eine Situation reagiere, einfach, weil es sie vorher nicht gab.

Zum Glück haben 2 nette Fußgänger mein Rad vorne angehoben und auf die Verkehrsinsel gesetzt, aber ich bin doch etwas nervös geworden, in dem Moment sah ich mich da "gefangen"...

Mit nem Auto fährt man halt einfach "da hin"!

...was hat euch oerd eigentlich getan? :unsure:
 
Leute, ist doch alles ganz einfach: Aufrüsten mit Kuhfänger vorne dran......
Aber mal ernsthaft, an einem Serienrädchen habe ich noch nie gesehen, das die Gurte mit Spax in 6mm MPX befestigt sind.... mal ganz davon abgesehen das es gar nicht so kurze Spax gibt und die dann hinten raus schauen. Vermutlich gefaickt :unsure:
[Sarkasmus] Damit das Ergebnis auch ausfällt wie gewollt haben sie so ziemlich das billigste Rad am Markt genommen, sieht nach einem Preisbrecher-Modell aus China aus... [/Sarkasmus]
 
Und da du Äpfel mit Birnen vergleichen willst, hier mal vorweg meine Fragen:
Kannst Du mir bitte erläutern wo ich Äpfel mit Birnen verglichen habe?

1. Warum werden PKW-Crashtests nicht bei Höchstgeschwindigkeit von zB 250kmh gemacht?
Du willst damit andeuten dass die Höchstgeschwindigkeit eines wie auch immer gearteten Rades bei 25 km/h liegt?

Glaubst du, das die kein Eigeninteresse bezüglich Totalüberwachung ihrer Klientel haben, die sie versichern wollen?
Wieso sollte ich so etwas behaupten wollen? Würde ich bei einer Versicherung arbeiten, ich würde es nicht anders machen. Versicherer arbeiten mit Mathematik, Mathematik wiederum benötigt Zahlen,...

4. Wenn das Leute vom Fach sind - warum gehen die (Baloise/ Dynamic Test Center AG/Verkehrspolizei Basel-Stadt/Arbeitsgruppe für Unfallmechanik AGU) an den Crashtest nicht fachlich orientiert heran?
Wie sieht denn eine fachlich orientierte Herangehensweise an einen Crashtest aus? Ernstgemeinte Frage!

5. Wenn du 20 Jahre Blaulichtmilieu hinter dir hast und somit vom Fach bist - warum muss ich dir als Laie die fachlichen Fragen aufdröseln?
Bin ich jetzt Versicherungsfachmann? Bin ich jetzt Physiker? Welche fachlichen Fragen hast Du mir jetzt aufgedröselt die für mich relevant waren?

Das würde ich auch bedenklich finden - aber ich sehe da überhaupt keinen gerissenen Gurt in dem Video.
Kannst Du mir kurz beschreiben was Du bei 1:10 im Video siehst? Ich verzichte bewusst auf eine passende Verlinkung auf den Timestamp bevor Du Dich davon genervt fühlst.

Im Video ist klar zu sehen, das der Gurt unsachgemäß befestigt wurde - der wurde nur mit einer dünnen Spaxschraube in die 6mm-MPX-Platte geschraubt. Der TÜV guckt sich die Gurte und deren Befestigungspunkte normalerweisen sehr dezidiert hinsichtlich Tragfähigkeit des Befestigungspunktes und Befestigungsmittels an - da reicht keine normale 5.8-Schraube, sondern sind feste 10.9-Schrauben und flächige massive Ankerpunkte zur Aufnahme des Gurts nötig.
Mea Culpa, aber kannst Du mir sagen wo Du die unsachgemäße Befestigung und die dünne Spaxschraube sehen kannst?

Wenn vor mir erkennbar eine Kolision droht, dann versuche ich noch nicht mal im Ansatz zu Bremsen oder Auszuweichen... :X3:
Wie bescheuert ist das denn?
Ich hab nie behauptet dass man nicht versucht zu bremsen oder auszuweichen, ich habe nur versucht eine Idee dafür zu generieren wie es in einer Verkettung unglücklicher Umstände überhaupt dazu kommen könnte. Ganz so verkehrt waren die Annahmen ja nicht wenn so ein paar der weiteren Posts beachtet...

Du willst mir damit sagen, das der PKW 2(oder3) kaputte Bremslichter hat, viel schwerer und schneller ist als ich - und ich es nicht schaffe, meine viel langsameres und leichteres Cargo anzubremsen bzw auf Null verzögert bekomme :unsure:
Wie schaffe ich es denn, wenn ein normales vor mir fahrendes Rad ohne jegliches Bremslicht voll verzögert, rechtzeitig zu Bremsen und das trotz der verlängerten Reaktionszeit?
Das heisst ja eigendlich das fast jede Bremsung im Verkehr zum Crash führt... :LOL:
Ich habe nicht von Dir gesprochen, wenn alle so gut fahren würden wie Du müssten sich weder Polizei, noch Feuerwehr oder gar der Rettungsdienst mit Verkehrsunfällen mit Beteiligung eines Radfahrers kümmern...

DA liegt genau der Unterschied zum Auto: beim Rad rechnest du immer damit, das Fahrzeuge deine Vorfahrt missachten. Häufig erlebst du nämlich, das Autofahrer dich sehen und dir aber trotzdem die Vorfahrt nehmen...so von wegen der doofe Radler wird schon bremsen - ist ja sein Leben :mad:
Deiner Argumentation nach müsste ja jeder Radfahrer und Motorradfahrer immer damit rechnen dass jemand die Vorfahrt missachtet und an allen entsprechenden Stellen abbremsen dass es gar nicht zu einem Unfall kommen kann. _Meine_ Realität von vor 2 Wochen ist leider eine andere. Motorradgruppe gegen Auto - Auto hat die Vorfahrt genommen - einer der Motorradfahrer lebensgefährlich verletzt unterwegs mit dem Rettungshubschrauber in die nächstgelegene sinnvolle Klinik. Die Motorradgruppe hat wohl nicht damit gerechnet dass an der für Rettungskräfte mehr als bekannten Kreuzung ihnen jemand die Vorfahrt klaut...
Im Übrigen gilt Dein Fett geschriebener Satz auf jede Form des Verkehrsteilnehmers - auch als Autofahrer erlebt man solche Situationen denn auch ein Auto hat Bremsen.

ich behaupte mal, das Radler häufiger von hinten übersehen werden bzw crashs passieren, weil du das nicht siehst und reagieren kannst.
ich weiss, das noch viel häufiger Unfälle im angeblichem toten Winkel seitlich passieren.
Aus meiner eigenen Erfahrung als LKW-Fahrer weiss ich, das der tote Winkel eine reine Ausrede ist. Wenn ich es will als Autofahrer gibt es den toten Winkel nicht, erfordert aber unbequemes Nicht-still-sitzen mittels Kopf-/Körperbewegung und die kleine Investition in geeignete Spiegel. Diese Erkenntnis ist schon mindestens 25 Jahre alt und weist einige Beispiele in etlichen europäischen Nachbarländern auf, die damit diese Unfallart wesendlich und erheblich reduziert haben.
Warum ist das nicht in D vorgeschrieben, wo sich doch angeblich sooo um die Sicherheit bemüht wird - aber nee 80€ je LKW ist zu teuer für das Gewerbe, dis können die sich üüüberhaupt nicht leisten...:rolleyes:
Ich hab zwar keinerlei Zahlen, aber ich sehe keinen Grund der Argumentation nicht zu folgen bzw. diese zu erweitern. Wie viele Trailer haben Slicks...

Fazit:
Beim Verkehr setzen große Player wie "deine" Versicherung auf Agendasetting, die auf Totalkontrolle zwecks stumpfer Gewinnmaximierung mittels Emotionalisierung (Sicherheitstheater) der Verkehrsteilnehmer setzen. Dazu muss mehr Umsatz generiert werden, was sich prima über verpflichtende Technik umsetzen läßt. Aber mit (neuer noch komplexerer) Technik lösen wir überhaupt Keines unserer Probleme...es schafft eher noch Neue!
Wenn Du meinst dass ich für mehr Technik bin hast Du irgendetwas in meine Nachricht reininterpretiert was gar nicht da ist.
Wenn jeder mal die Gurte an seinem Cargobike auf vernünftige Befestigung kontrolliert find ich das schon mal ne coole Sache.
Wenn diejenigen die mit Ladung bisher etwas sehr flott gefahren sind und zu wenig gesunden Menschenverstand mit auf die Strecke genommen haben, dann find ich das beruflich auch noch klasse weil sich dann vielleicht ein Unfall vermeiden lässt. Und wenn das nur einer ist...



Nicht mit Kindern drin.
Schön dass Du so fährst. Willst Du mir aber sagen dass Dein Verhalten auf alle anderen Verkehrsteilnehmer abbildbar ist?

Würden die Autofahrer mehr Rücksicht auf andere Verkehrsteilnehmer auf den Straßen nehmen, wäre ich nicht ein paar mal fast überfahren worden.
Wenn Du "Autofahrer" durch "Verkehrsteilnehmer" ersetzt bin ich voll bei Dir!

Da stimme ich zu. Mit dem richtigen Fahrer sind Autos extrem gut.
Nicht nur Autos sondern jedes Verkehrsmittel!


@ @oerd nimm das hier... aber bitte nur ganz vorsichtig anschauen, wir wollen ja keine Traumata auslösen...
Ich weiss ehrlich gesagt gerade nicht was Du mir damit sagen willst. Ich kann Dir nur sagen dass mir das prinzipiell egal ist, der ohne Helm radelnde wird nur niemals von mir auch nur einen Funken Mitleid ernten.
In der Vergangenheit und der Zukunft musste bzw. muss ich einen Sprinter (oder ähnliches Modell) fahren während hinten drin Menschen stehen, arbeiten und sich nicht anschnallen können. Ich kann das nicht ändern, ich kann nur meinen Fahrstil anpassen und mein Möglichstes geben dass wir alle heil am Krankenhaus ankommen. Auch das hat bisher kein Trauma bei mir ausgelöst. Warum sollte es dann ein Film von Radfahrern ohne Helm?
 
Zuletzt bearbeitet:
Kannst Du mir bitte erläutern wo ich Äpfel mit Birnen verglichen habe?
Ein Szenario das für Autos realistisch ist, wird 1:1 aufs Rad übertragen, ohne es den Erfordernissen anzupassen.
Der gezeigte Frontalcrash entfaltet sein Risiko und die Schwere seiner Folgen (und potenziert sich!) mit Masse mal Beschleunigung.
Je langsamer und leichter desto geringer die Folgen und das Risiko des Eintritts...
Würde ich bei einer Versicherung arbeiten, ich würde es nicht anders machen.
ich schon!
Der Sinn einer Versicherung ist eigendlich, ein sich für den Einzelnen als finanzielle Härte erweisendes Risiko mit Hilfe der Gemeinschaft abzufedern.
Und nicht die blanke Fixierung auf ökonomischen Gewinn.
Bei einer Unfallversicherung geht es per Definition um die Regulierung eines Schadens unabhängig von der Schuldfrage. Wegen dem hohen Risiko schreibt der Gesetzgeber deshalb auch eine Haftpflichtversicherung für KFZ vor.

Mea Culpa, aber kannst Du mir sagen wo Du die unsachgemäße Befestigung und die dünne Spaxschraube sehen kannst?
bei 1:10
Die Art der Schraube ist unrelevant - ein Gurt darf zur Befestigung NICHT geschwächt werden!
Kannst Du mir kurz beschreiben was Du bei 1:10 im Video siehst?
ein durch unzulässig punktuelle Krafteinleitung kleines herausgerissenes Loch mittig im Gurt.
Lochstanzung - Kopie.PNG
Eine sachgemäße Befestigung greift den Gurt in der Lasche, die unten durchs Umnähen entsteht.
Deiner Argumentation nach müsste ja jeder Radfahrer und Motorradfahrer immer damit rechnen dass jemand die Vorfahrt missachtet und an allen entsprechenden Stellen abbremsen dass es gar nicht zu einem Unfall kommen kann.
Ja das verlangt die STVO von jedem Verkehrsteilnehmer!
Je höher das eigene Risiko ist, umso häufiger wird es beachtet...
 
Ein Szenario das für Autos realistisch ist, wird 1:1 aufs Rad übertragen, ohne es den Erfordernissen anzupassen.
Der gezeigte Frontalcrash entfaltet sein Risiko und die Schwere seiner Folgen (und potenziert sich!) mit Masse mal Beschleunigung.
Je langsamer und leichter desto geringer die Folgen und das Risiko des Eintritts...
Welche Erfordernisse sollten denn hier angepasst werden? Es geht bei solchen Tests fast immer um die Unglücklichsten Fälle, ein ungebremster Aufprall auf ein stehendes Hindernis. Genau das wurde hier gemacht. Und ehrlich, das Ergebnis wundert mich nicht.
Ob es so in der Realität der "normale" Unfall ist, ist eine andere Frage, aber es ist ein durchaus mögliches Scenario.

ich schon!
Der Sinn einer Versicherung ist eigendlich, ein sich für den Einzelnen als finanzielle Härte erweisendes Risiko mit Hilfe der Gemeinschaft abzufedern.
Und nicht die blanke Fixierung auf ökonomischen Gewinn.
Bei einer Unfallversicherung geht es per Definition um die Regulierung eines Schadens unabhängig von der Schuldfrage. Wegen dem hohen Risiko schreibt der Gesetzgeber deshalb auch eine Haftpflichtversicherung für KFZ vor.
Und weil das so gut funktioniert muss ja auch niemand irgendeiner Versicherung hinterherlaufen wenn man seinen Schaden ersetzt bekommt.
Ich musste sogar gegen eine Versicherung eines Kraftfahrzeughalters klagen der mich auf dem Radweg umgefahren hat. Er hatte mich gerade überholt als er plötzlich nach rechts zieh weil er da parken wollte...
Seine Versicherung meinte als Argument, dass ich für einen Radfahrer viel zu schnell unterwegs gewesen wäre und somit eine Teilschuld hätte und daher jeder seinen Schaden selber zahlen müsse. [Ich bin laut GPS Aufzeichnung 42km/h gefahren innerorts] Hatte natürlich vor Gericht keinerlei Bestand, aber trotzdem musste es erst so weit kommen.

bei 1:10
Die Art der Schraube ist unrelevant - ein Gurt darf zur Befestigung NICHT geschwächt werden!

ein durch unzulässig punktuelle Krafteinleitung kleines herausgerissenes Loch mittig im Gurt.
Anhang anzeigen 11687
Eine sachgemäße Befestigung greift den Gurt in der Lasche, die unten durchs Umnähen entsteht.
Diese Art Gurt kenne ich, die wurde bei meinem Lastenrad damals auch mitgeliefert und wurden direkt ausgetauscht. Die sind an der Stelle einfach umgeklappt und durch Erhitzung verschmolzen mit einem gestanzten Loch wo die Schraube durch kommt. Also nehme ich an, dass die das Teil schon fachmännisch montiert haben.

Ja das verlangt die STVO von jedem Verkehrsteilnehmer!
Je höher das eigene Risiko ist, umso häufiger wird es beachtet...
Die StVO verlangt so einiges, und würden sich immer alle daran halten hätten wir wohl 90% (ins blaue geschätzter Wert) weniger Unfälle.
In der Realität sieht aber vieles anders aus... auch bei einigen Dingen die einige Leute hier posten ist nicht immer alles StVO konform.
Da sind einige Transporte z.B. die hier sogar mit Bildern belegt werden welche ich mit meinen bescheidenen juristischen Kenntnissen als nicht StVO konform bezeichnen würde. Auch das verhalten einiger Radfahrer im Straßenverkehr ist nicht immer StVO konform, dann gerne mit Argumenten zur eigenen Sicherheit, weil es so sinnvoller wäre oder sonstwas. Aber all diese Argumente geben kein Recht sich über Gesetzt hinwegzusetzten.
 
Ein Szenario das für Autos realistisch ist, wird 1:1 aufs Rad übertragen, ohne es den Erfordernissen anzupassen.
Der gezeigte Frontalcrash entfaltet sein Risiko und die Schwere seiner Folgen (und potenziert sich!) mit Masse mal Beschleunigung.
Je langsamer und leichter desto geringer die Folgen und das Risiko des Eintritts...
Ich bin wahrlich kein Spezialist für realistische Crashtests. Deshalb auch mein Hinweis aus welcher Sichtweise ich das Thema betrachte und was mich somit nicht zum Spezialisten macht. Ich hab eben nur eine Erfahrung mit dem Endergebnis von nicht wenigen Verkehrsunfällen. Das was ich so mitbekomme wird wohl eine Geschwindigkeit x angenommen bei der vermutlich/vielleicht/hoffentlich bereits eine Reaktions- und Bremsphase mit einberechnet wird.
Wenn ich Dich richtig verstehe waren auch die Crashtests von PKW im 90º Winkel gegen einen LKW-Auflieger nicht sehr sinnig weil so nicht realitätsnah? Wie auch immer, der Gesetzgeber hat für einen Unterfahrschutz auf der Seite gesorgt. Auf was ich mich beziehe sieht man z.B. in einem Video mit leider reisserischen Titel:

ich schon!
Der Sinn einer Versicherung ist eigendlich, ein sich für den Einzelnen als finanzielle Härte erweisendes Risiko mit Hilfe der Gemeinschaft abzufedern.
Und nicht die blanke Fixierung auf ökonomischen Gewinn.
Bei einer Unfallversicherung geht es per Definition um die Regulierung eines Schadens unabhängig von der Schuldfrage. Wegen dem hohen Risiko schreibt der Gesetzgeber deshalb auch eine Haftpflichtversicherung für KFZ vor.
Wir können gerne weiter philosophieren was der Sinn von etwas ist wenn ein sozialer Faktor dabei ist. Deine Begründung bezieht sich auf eine Umverteilung auf die Gemeinschaft, also einen sozialen Akt. Die soziale Marktwirtschaft hat auch ein hehres Ziel - sag mir bitte nicht dass Du der Meinung bist dass wir eine wirklich soziale Marktwirtschaft in Deutschland und der EU haben!
Und Bevor Du mich falsch verstehst - ich finde den eigentlichen von Dir skizzierten Sinn der Versicherung gut, die Realität sieht aber anders aus! Die nennt sich vermutlich Gewinnmaximierung wie Du es selbst so schön schreibst.
Es gibt immer mehr Krankenhäuser mit der Rechtsform einer AG, oder zumindest der Träger der Einrichtung mit dieser Rechtsform. Wer mir nun sagen will dass nicht das oberste Ziel einer AG die Gewinnmaximierung ist und das nur auf Kosten des Patienten erfolgen kann...
Du kannst gerne recherchieren, die meisten solcher Häuser werben damit, was sie doch dem Patienten alles gutes tun wollen...

bei 1:10
Die Art der Schraube ist unrelevant - ein Gurt darf zur Befestigung NICHT geschwächt werden!

ein durch unzulässig punktuelle Krafteinleitung kleines herausgerissenes Loch mittig im Gurt.
Anhang anzeigen 11687
Eine sachgemäße Befestigung greift den Gurt in der Lasche, die unten durchs Umnähen entsteht.
Dann bitte erst mal einen Schritt zurück - Du wirfst mir Unrealismus vor (https://www.cargobikeforum.de/forum...ashtest-der-baloise-group-ch.4154/#post-59873).
In Deinem ersten Punkt gehst Du auf meine Aussage, dass ich da einen gerissenen Gurt sehe, ein mit dem Hinweis "aber ich sehe da überhaupt keinen gerissenen Gurt in dem Video".
Was Du wirklich machst ist interpretieren, denn wir sehen keine Spax/Schraube/CallItWhatYouWant. Ich finde Deine Interpretation ja nicht einmal schlecht, sogar richtig gut und nachvollziehbar, aus meiner Sicht ist es aber im ersten Schritt (!) egal ob der Gurt oder die Befestigung des Gurtes der Mangel ist. Ein Mangel im Bereich der Sicherung der Insassen ist vorhanden und der sollte und _muss_ abgestellt werden. Ich bin weder Sachverständiger, Ingenieur, noch habe ich ein Handwerk erlernt welches mir erlaubt eine vernünftige und vor allem spezifische Verbesserung vorzuschlagen.
Das Sicherheitsgurtsystem _muss_ verbessert werden! Das ist das mindeste was man nach den vorliegenden Informationen der Veröffentlichung fordern muss. Dafür braucht es keine Airbags, Abstandssensoren, Bremsassistenten, nach vorn gerichtete Kameras und SIM-Kartenpflicht im Controller zur Unfallbenachrichtigung des Riders.

Wobei ich gestehen muss dass ich die aktuelle Entwicklung des ABS für Fahrräder gar nicht schlecht finde. Die Kamera wohl erst einmal nicht geben solange Dashcams noch rechtlich so behandelt werden wie es aktuell der Fall ist.

Ja das verlangt die STVO von jedem Verkehrsteilnehmer!
Je höher das eigene Risiko ist, umso häufiger wird es beachtet...
Gesetze und Vorschriften sind etwas tolles und es gibt ehrlich gesagt nicht wenige. Kurz nachgedacht, in Erinnerungen "geschwelgt" und etwas gegoogelt komm ich ohne Anspruch auf Vollständigkeit auf mindestens folgende, mitunter nur für gewerbliche Verkehrsteilnehmer geltende:
  • Straßenverkehrs-Ordnung (StVO) - § 11 Besondere Verkehrslagen
  • Straßenverkehrs-Ordnung (StVO) - § 22 Ladung
  • Straßenverkehrs-Ordnung (StVO) - § 23 Sonstige Pflichten von Fahrzeugführenden
  • Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) - § 36 Bereifung und Laufflächen
  • DGUV Vorschrift 70 – Fahrzeuge - § 36 Zustandskontrolle, Mängel an Fahrzeugen
  • DGUV Vorschrift1 - §15 Allgemeine Unterstützungspflichten und Verhalten
Wenn ich richtig gelesen habe bist Du LKW- bzw. Berufskraftfahrer. Dann dürften Dir die meisten davon nicht fremd sein auch wenn ich nicht davon ausgehe dass Du aus dem Gedächtnis zitieren kannst.
Meine Erfahrung, also das was zu meiner Realität gehört, sagt mir dass bei zu vielen Verkehrsteilnehmern entweder ein "Vergessen" oder ein "ist mir doch egal" eingetreten ist. Beispiele gefällig die ich nicht als Einzelfälle abtun kann? Gerne:

Auf Autobahnen sieht man gerne mal Absperrtafeln stehen, Sinn und Zweck ist es die nachfolgend agierenden Arbeiter bei Ihrer Tätigkeit im Verkehrsraum zu schützen.


Immer öfter sehe ich aber Absperrtafeln mit Anpralldämpfer.
Energy_Absorption_System_on_Freeway_entrance_ramp_to_A1_in_St.Margrethen,_Switzerland.jpg


Kannst Du mir erklären warum also immer mehr Geld ausgegeben werden muss, wenn eigentlich diese normalen Absperrtafeln bereits ordentlich auffallen und leuchten? _Ich_ persönlich bekomme immer noch viel zu viele Unfälle mit bei denen ein LKW (gerne mit 40 Tonnen Schwungmasse) ungebremst auf so einen Schutz auffährt.

Oder stell Dich mal Nachts (gegen Mitternacht) auf der Autobahn neben das erste Vorwarnfahrzeug der Einsatzkräfte. Die Strecke ist kerzengerade, jeder anfahrende Verkehrsteilnehmer der sich an seine Gesetze hält kann also das Vorwarnfahrzeug mit eingeschaltetem Blaulicht, die orange blinkeden Leitkegel und wie auch immer diese Bodendisks heissen die die Polizei mittlerweile in jedem (bayerischen) Streifenwagen mitführt, sowie auch die Unfallstelle an der 5 Einsatzfahrzeuge mit Blaulicht stehen, 2 der Feuerwehrfahzeuge haben einen 8m hohen Lichtmast auf die Einsatzstelle gerichtet, sehen. Auf Höhe des auf dem Standstreifen stehenden Vorwahrnfahrzeugs wird durch die Leitkegel die Fahrbahn von 2 Spuren auf 1 verengt.
Wenn Du nun neben den idyllischen Geräuschen der Natur auf die heranfahrenden Fahrzeuge achtest - viel mehr hast Du nicht zu tun, denn Du bist ja auf Deine eigene Sicherheit bedacht - bekommst Du sehr gut mit wann diese Fahrzeuge beginnen zu Verzögern. Dank eines Kollegen schaff sogar ich mittlerweile den Unterschied als externer Beobachter zwischen Bremsscheibe und Retarder auseinanderzuhalten.
Was aber wirklich wichtig und erschreckend ist - ein Wunder dass es nicht zu noch mehr Unfällen kommt. Kamikaze ist der einzige Begriff der mir noch einfällt!
Beim letzten Einsatz kurz vor Corona haben wir mal mitgezählt:
  • 10% Kamikaze
  • 40% wahnsinnige oder abgelenkte
  • 5% die Rettungskräfte anhupende und dabei wahnsinnig fahrende
  • 45% verantwortungsvolle Fahrer

Muss ich wirklich noch etwas zu Profiltiefen von Reifen, bzw. zur Ladungssicherung schreiben? Hey wenn sich alle daran halten würden hätten BAG, Polizei, Zoll sowie Bundespolizei sicher weniger zu tun!

Wie hoch würdest Du die Zahl (in %) der Verkehrsteilnehmer beziffern die sich korrekterweise vor jedem Fahrtantritt von der Verkehrssicherheit ihres Untersatzes überzeugen? Das gilt im Übrigen ja auch für Fahrräder...

Oder kannst Du mir erklären was LKWs auf der linken Spur einer Autobahnbaustelle mit 2 Spuren zu suchen haben? Versuch da mal durch die nicht vorhandene Rettungsgasse zu kommen. PKWs auf der linken Spur die dort nichts zu suchen haben oder die nicht wissen was eine Rettungsgasse ist machen es nur bedingt besser. Diejenigen an der Unfallstelle die auf die Retter angewiesen sind gefällt das sicher auch nicht und ich wünsch Dir dass Du nie warten musst!

Letztlich ist es doch die Masse an Gesetzüberschreitungen sowie Schädigung von Dritten die dafür sorgt dass der Gesetzgeber immer mehr die Berufskraftfahrer gängelt - zumindest ist dies meine Einschätzung. Oder täusch ich mich auch hier?

Empathie...Mitgefühl...?
Egal ob ich das mit Nicht-Helmtragen eigendlich doof finde und persönlich anders händle...

Nicht einen Funken? :sick:
Du bist herzlich eingeladen mal Praktikum in dem Bereich zu machen. Du kannst Dir sicher sein dass der entsprechende Patient professionell behandelt wird, aber bitte verlange kein Mitgefühl. Ich rede wohlgemerkt nur von mir. Von anderen kann ich nicht reden.
Recherchier doch einfach mal wie es den Helfern von Eschede geht oder ging. Oder denen von Ground Zero New York. Oder versuch mal das Leben von einem Patienten zu retten wenn um Dich herum lauter Hirnreste und Körperteile hängen und Du praktisch 0 platz hast weil die Feuerwehr mit z.B. hydraulischem Rettungsgerät oder Plasmaschneider noch nicht loslegen kann weil eben Du mit Kollegen gerade reanimieren musst und der PKW oder auch die LKW-Fahrerkabine maximal voll ist.
Im Übrigen darf ein Motorradfahrer in kurzer Hose und T-Shirt der dann mit 200 über die Bahn düst auch keinerlei Mitgefühl erwarten. Dessen Haut oder das was davon übrig ist sieht nach einem Crash auch sehr einladend aus...
MTB-Downhillfahrer mit etwas gesundem Menschenverstand fahren ja auch nicht ohne entsprechende Protektoren!
Empathie gegenüber denen die den Unfall als Zeuge miterleben mussten und dann entsprechend eine psychische oder physische Betreuung benötigen? Natürlich!
Wenn das nun immer noch bei Dir Übelkeit hervorruft kann ich Dir nicht helfen. Rettungskräfte sind auch nur Menschen und müssen den Mist irgendwann und irgendwie verarbeiten. Entsprechend lass ich nicht alles an mich ran.
 
Welche Erfordernisse sollten denn hier angepasst werden?
...
...aber es ist ein durchaus mögliches Scenario.
Na klar möglich ist es...und passiert auch keine Frage.
Das ein Rad frontal & ungebremst einschlägt passiert seltener und hat viel seltener so schwere Folgen wie beim Auto.
Beim Auto ist es das Tempo und damit die Meter je Sekunde, die das Risiko auf frontal & ungebremst realistisch macht.
Ein Bremsweg von nur gut einer Fahrzeuglänge (wie beim Rad) würde auch beim Auto das Risiko wesendlich reduzieren.
Und weil das so gut funktioniert muss ja auch niemand irgendeiner Versicherung hinterherlaufen wenn man seinen Schaden ersetzt bekommt.
...
Hatte natürlich vor Gericht keinerlei Bestand, aber trotzdem musste es erst so weit kommen.
Fazit: rechtlich hatte diese Sichtweise der Versicherung keinen Bestand.
Du hast Recht bekommen *Punkt*
Was wenn nicht das untermauert meine Sichtweise?
Diese Art Gurt kenne ich, die wurde bei meinem Lastenrad damals auch mitgeliefert und wurden direkt ausgetauscht. Die sind an der Stelle einfach umgeklappt und durch Erhitzung verschmolzen mit einem gestanzten Loch wo die Schraube durch kommt. Also nehme ich an, dass die das Teil schon fachmännisch montiert haben.
Und...ist diese Annahme gerade bei der Disskusion um dieses video nicht offensichtlich ein Trugschluss?
Nur weil mitgeliefert und persönlich vom Laien montiert == fachmännisch?
Die StVO verlangt so einiges, und würden sich immer alle daran halten hätten wir wohl 90% (ins blaue geschätzter Wert) weniger Unfälle.
Genau deswegen!
 
Na klar möglich ist es...und passiert auch keine Frage.
Das ein Rad frontal & ungebremst einschlägt passiert seltener und hat viel seltener so schwere Folgen wie beim Auto.
Beim Auto ist es das Tempo und damit die Meter je Sekunde, die das Risiko auf frontal & ungebremst realistisch macht.
Ein Bremsweg von nur gut einer Fahrzeuglänge (wie beim Rad) würde auch beim Auto das Risiko wesendlich reduzieren.
Also ich selber habe schon einige Unfälle gesehen und erlebt wo Fahrräder ungebremst in Hindernisse gerast sich.
Zudem finde ich die Aussage, dass ein E-Lastenrad mit zwei Kindern drin bei einer Geschwindigkeit von 25 km/heinen Bremsweg von einer Fahrzeuglänge hat, doch sehr gewagt.

Fazit: rechtlich hatte diese Sichtweise der Versicherung keinen Bestand.
Du hast Recht bekommen *Punkt*
Was wenn nicht das untermauert meine Sichtweise?
Dann habe ich dich wohl falsch verstanden, Deine Aussage oben las sich ein wenig so, als ob die Versicherungen dies auch verstanden hätten und sich nicht immer und immer wieder versuchen aus ihren Verpflichtungen zu winden.

Und...ist diese Annahme gerade bei der Disskusion um dieses video nicht offensichtlich ein Trugschluss?
Nur weil mitgeliefert und persönlich vom Laien montiert == fachmännisch?
Willst Du jetzt behaupten, dass die Leute welche die Fahrzeuge für solche Tests vorbereiten Laien sind?
Die Fahrradgeschäfte welche solche Fahrräder verkaufen bauen die nicht fachmännisch zusammen?

Im Laufe meines Lebens habe ich nun drei Berufe erlernt. In allen musste ich nicht selten mit minderwertigen Material arbeiten, möchtest Du Facharbeitern und Gesellen die in so einer Situation ihren Jon machen vorwerfen, dass sie nicht fachmännisch arbeiten?
 
Zudem finde ich die Aussage, dass ein E-Lastenrad mit zwei Kindern drin bei einer Geschwindigkeit von 25 km/heinen Bremsweg von einer Fahrzeuglänge hat, doch sehr gewagt.
das ist eine Frage welche Bremse verbaut ist.
Für Scheibenbremse gibt es eine Formel: (Geschwindigkeit :10) x (Geschwindigkeit :10) / 2 = Bremsweg in Meter
Also 2,5 x 2,5 / 2 = 3,125m
Meine Lastis sind knapp 3m lang ;)
Willst Du jetzt behaupten, dass die Leute welche die Fahrzeuge für solche Tests vorbereiten Laien sind?.
Nö.
Die Fahrradgeschäfte welche solche Fahrräder verkaufen bauen die nicht fachmännisch zusammen?.
möchtest Du Facharbeitern und Gesellen die in so einer Situation ihren Jon machen vorwerfen, dass sie nicht fachmännisch arbeiten?
Bei beiden Fragen ist es egal, ob Fachmann, Geselle oder Laden - unsachgemäß montieren kann jeder und nicht nur der Laie.
Bei minderwertigem Material vom AG kannst du als Fachmann im sicherheitsrelevanten Bereich nur die Ausführung verweigern. Kommt es später dadurch zum Unfall, haftest du am Ende vor dem Richter dafür.

Wer ein Problem erkennt und nichts zu seiner Lösung beiträgt wird selbst zum Teil des Problems. ;)
 
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Wenn ich Dich richtig verstehe waren auch die Crashtests von PKW im 90º Winkel gegen einen LKW-Auflieger nicht sehr sinnig weil so nicht realitätsnah?
falsch verstanden.
so wie im Video gezeigt ist das real, wenn du den PKW durch ein Fahrrad ersetzt dann eher nicht.
Der LKW ist nur schwer zu übersehen und mein Bremsweg auf dem Rad sehr klein...wenig Risiko für dieses Szenario somit.
Wir können gerne weiter philosophieren was der Sinn von etwas ist wenn ein sozialer Faktor dabei ist. Deine Begründung bezieht sich auf eine Umverteilung auf die Gemeinschaft, also einen sozialen Akt. Die soziale Marktwirtschaft
...
Es gibt immer mehr Krankenhäuser mit der Rechtsform einer AG, oder zumindest der Träger der Einrichtung mit dieser Rechtsform. Wer mir nun sagen will dass nicht das oberste Ziel einer AG die Gewinnmaximierung ist und das nur auf Kosten des Patienten erfolgen kann...
Die Krankenversicherung in D stammt noch aus Kaisers Zeiten.
Also nix soziale Marktwirtschaft sondern "Raubtierkapitalismus".
Gewinnmaximierung ist kein Naturgesetz - wir können das regulieren wo es uns wichtig ist
/OT
Was Du wirklich machst ist interpretieren, denn wir sehen keine Spax/Schraube/CallItWhatYouWant. Ich finde Deine Interpretation ja nicht einmal schlecht, sogar richtig gut und nachvollziehbar, aus meiner Sicht ist es aber im ersten Schritt (!) egal ob der Gurt oder die Befestigung des Gurtes der Mangel ist.
Nochmal: 1 kleines mittig rausgestanztes Loch - da brauch ich nichts interpretieren, die Befestigung ist schlicht unsachgemäß, sonst wäre da ein anderes Schadensbild.
Natürlich ist es wichtig, worin die Ursache liegt, sonst fehlt der effektive Lösungsansatz. Unwichtig hingegen ist die Anzahl der Schritte bis zur Lösung.
Schön wäre es gewesen, statt Musik einen kurzen Text ins Video zu bringen, der dem interessierten Betrachter das Problem erklärt. Damit wäre auch meine Einschätzung eingangs anders ausgefallen... ;)

Inzwischen korrigiere ich meine Einschätzung - das Video ist offensichtlich wohl doch wichtig.
Meine Erfahrung, also das was zu meiner Realität gehört, sagt mir dass bei zu vielen Verkehrsteilnehmern entweder ein "Vergessen" oder ein "ist mir doch egal" eingetreten ist. Beispiele gefällig die ich nicht als Einzelfälle abtun kann? Gerne:
Echt...das beobachtest du unter Radlern? :unsure:
Wieso dann immer...
Oder stell Dich mal Nachts (gegen Mitternacht) auf der Autobahn
Oder kannst Du mir erklären was LKWs auf der linken Spur einer Autobahnbaustelle
Letztlich ist es doch die Masse an Gesetzüberschreitungen sowie Schädigung von Dritten die dafür sorgt dass der Gesetzgeber immer mehr die Berufskraftfahrer gängelt - zumindest ist dies meine Einschätzung. Oder täusch ich mich auch hier?
Nö, ich denke auch du täuschst dich da nicht...(bei Autofahrern vordergründig)
Aber erkläre mir bitte den Zusammenhang zwischen Autobahn und Radlern.
 
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