Chariot an Bullitt

Hallo liebe Forengemeinde!
Ich möchte unseren Chariot ans Bullitt hängen. Soweit so gut, das machen sicher einige hier.
Da beim Bullitt hinten eine dickere Achse verbaut ist und auf der Scheibenbremsen Seite eine Vertiefung für die Steckachse ist...
Wie habt ihr das gelöst?
Ich bräuchte ja rein theoretisch eine um die Kupplungsstärke plus die Vertiefung längere Achse und bräuchte auch für die Vertiefung im Ausfallende eine U-Scheibe.
Oder mache ich mir da zu viele Gedanken?
Danke für eure Lösungen,

Mecki
 
Wurde bei irgendeiner Version vom Bullitt das Ausfallende verändert?
Ich habe eins von 2017 mit Standardschnellspannern und habe einfach die Thule Kupplung hingeschraubt ...

Ich kann in der Mittagspause mal ein Foto davon machen.
#vorteilhomeoffice
 
Ich sehe da kein Problem. Eine Steckachse ist das ja auch nicht. Evtl brauchst halt den längeren, angepassten Schnellspanner vom Thule.
 
Die Länge des Schnellspanners sollte sogar reichen- ich dachte halt, es gibt jemanden, der Erfahrung hat mit der gesamten Konstruktion.
Nach genauer Begutachtung suche ich mir eine passende U-Scheibe und schaue mal, wie das funktioniert.
 
Ich habe damit Erfahrung ;)
Ich habe einfach die Thule Kupplung hingebaut. Ohne U-Scheibe dazu ;)
Ich habe nur kein komplett Bullitt gekauft, sondern nur das Frameset. Als Spanner habe ich die von Halo mit Inbusschlüssel verbaut. Damit klappt es
 
Die Achse muss auf jeden Fall in die Kupplung hineinragen, sonst zieht die ganze Fuhre an der dünnen 5 mm Zugschraube, die die Achse klemmt.
 
So extra die Achse bei mir mal weggeschraubt
IMG_20200422_134857.jpg
Und so schaut es zusammengesetzt aus
IMG_20200422_135027.jpg
Gut bei mir ist da das Schutzblech noch. Aber auch ohne würde ich da keine Scheibe montieren...
 
Habe zwar "nur" Schraubachsen, aber auch mit Steckachsen sollte die Montage kein Problem sein, die Achsen sollten lang genug sein. U-Scheiben und Zwischenringe würde ich auch weg lassen, damit der Kraftschluss besser ist.
 
Die Achse muss auf jeden Fall in die Kupplung hineinragen, sonst zieht die ganze Fuhre an der dünnen 5 mm Zugschraube, die die Achse klemmt.
So ein Quatsch! Der Schnellspanner (das dünne Ding) wird nur auf Zug (in seiner eigenen Längsrichtung, also quer zum Fahrrad) belastet und klemmt die Kupplung kräftig fest. Sämtliche Zug- und Druckkräfte (längs zum Fahrrad) aus der Kupplung, die dann quer zum Schnellspanner laufen, werden komplett über Reibung übertragen. Dass da eine 5mm-Schraube im 10mm-Loch hängt, ist komplett egal.

Es gibt meines Wissens auch keine Nabe, bei der die Achse außen aus dem Ausfallende herausstehen könnte.

t.
 
Ja, aber. ☺
Im Prinzip hast Du völlig recht. Die Kräfte werden über Reibung übertragen.
Insofern kann man alles korrekt ohne über das Ausfallende hinausstehende Achse montieren.
Ich finde allein die einfachere Zentrierung der Kupplung beim Radeinbau ist das herausstehende Gewinde wert.
Und ich hatte durchaus schon (Stahl) Aussfallenden, bei denen die Achse überstand und eine Riffelscheibe nötig war, um den Schnellspanner korrekt nutzen zu können.
Aber ich habe bei meinen aktuellen Rädern meist Nabenschaltungen und die Kettenschaltungen hängen an ollen Rädern mit schräg nach vorn abfallenden, offenen Ausfallenden oder haben wg. Heckmotor eine Vollachse. Also, ignoriere mein Halbwissen einfach.
 
Es sieht so aus, dass bei mir eine 10 mm Steckachsnabe mit entsprechendem Schnellspanner in 10 mm verbaut ist-nur auf diesem liegen die Ausfallenden auf, nicht auf der Achse.
Der Schnellspanner ragt, so wie es aussieht, weit genug heraus, um die Kupplung montieren zu können- probiert habe ich es bis jetzt doch noch nicht, weil wider Erwarten keine Notwendigkeit mehr bestand.
Da die Aussparung für das Endteil(Mutter?)des Schnellspanners aber kleiner, als die Kupplung ist und dadurch darunter ein kleiner Hohlraum entsteht, findet dort auch kein Kraftschluss statt... deshalb die Frage nach einer exakt passenden Unterlagsscheibe.
Ich denke aber, grau ist alle Theorie... ich muss es einfach ausprobieren.
 
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