Butchers & Bicycles MK1

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Die Idee von Enviolo, ehemals NuVinci, ist nicht schlecht. Die Umsetzung ist aber nicht richtig ausgereift. Mit der NuVinci hatte ich weniger gute Erfahrungen gemacht. Es lief oft Öl heraus und die Nabe war auch doppelt so schwer wie eine Rohloff, also über 4kg. Einmal verklemmte sich der Schaltzug und musste mit viel Zeitaufwand ersetzt werden. Auch einem platten Reifen kann man nicht schnell unterwegs reparieren. Beim Ausbau hat man sehr viele Kleinteile. Ich hatte auch das Gefühl dass viel Reibung in dem Getriebe entsteht. Das war bei Alfine nur in manchen Gängen so. Enviolo hat wohl einige Dinge wie Freilauf überarbeitet, ich lese aber jetzt von einigen Problemen mit der Elekronik.
Jetzt bin ich bei XT 10-fach. Vielleicht mehr zu säubern aber schnell zu reparieren, leichter, und man bekommt an fast jeder Ecke Ersatzteile. Der Umbau war für mich zum Vorteil.
 
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Wenn viel Bergauf gefahren werden soll, würde ich unbedingt die Kettenschaltung nehmen. In meinen Fall habe ich sogar auf eine 1x12 System gewechselt, bei der das größte Ritzel 50 Zähne hat...mit dem komme ich jeden Berg mit Beladung rauf.
Wenn selten und mit wenig Steigung bergauf gefahren wird, dann würde ich die Enviolo nehmen.
 
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Vielen Dank euch schon einmal.
Jetzt bin ich bei XT 10-fach. Vielleicht mehr zu säubern aber schnell zu reparieren, leichter, und man bekommt an fast jeder Ecke Ersatzteile. Der Umbau war für mich zum Vorteil.
Die Reparierbarkeit der Kettenschaltung scheint mir altem Rennradler auch offensichtlich und Dein Umbau von Sram auf XT habe ich auch im Forum schon verfolgt, ich versuche trotzdem noch, den Händler hier zu überreden, dass ich die Steigung mal mit der Enviolo hochgurke. Die Frau freut sich....
 
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Wenn viel Bergauf gefahren werden soll, würde ich unbedingt die Kettenschaltung nehmen. In meinen Fall habe ich sogar auf eine 1x12 System gewechselt, bei der das größte Ritzel 50 Zähne hat...mit dem komme ich jeden Berg mit Beladung rauf.
Wenn selten und mit wenig Steigung bergauf gefahren wird, dann würde ich die Enviolo nehmen.
Topp! Auf NX Eagle umgerüstet? Das soll mir der Händler gleich umbauen;)))
 
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Topp! Auf NX Eagle umgerüstet? Das soll mir der Händler gleich umbauen;)))
Ja genau, NX Eagle Kassette „PG-1230„ , Schaltwerk & Trigger habe ich von der X01 eagle genommen.

Vielleicht kannst du gleich vor dem Kauf ein günstiges Schaltungs-Upgrade mit Bu&bi selbst oder deinem Händler verhandeln.
 
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Guten Tag in die Runde,
wir sind im Begriff in der nächsten Zeit ein BuBi zu bestellen, damit wir unsre Kleine kutschieren und ein wenig Einkäufe transportieren können.
Eigentlich in der Vario-Variante mit Enviolo und Riemen. Frage: wir wohnen recht oben aufem Berg, der direkte Weg hoch muss nicht täglich soll aber möglich zu fahren sein: 10,8% im Mittel, steilster Teil um 13,8%.
ein Babboe Curve Mountain hat mit wenig Spaß geschafft, die kurze Probefahrt mit einem Bubi (alter CX-Motor) war nur ohne Steigung, aber der CX-Motor war gefühlt kräftiger.
Ist es besser ne Kettenschaltung oder die Enviolo zu bestellen?

Ich finde diese Steigung mit ner Enviolo gut machbar. Auch mit dem BuBi sollte das machbar sein und viel mehr Spaß als mit dem Curve Mountain machen. Eigengewicht des BuBis liegt so bei rund 50kg?

Die NX ist gut, aber auf dem BuBi gebe ich speziell der NX in Verbindung mit dem Mittelmotor nicht mehr als 2,5 k, bis sie ausgetauscht werden musst. Wenn du das selber machen kannst, schlag zu, wenn du dafür ständig in die Werkstatt musst, würde ich's mir überlegen.
 
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Die Reparierbarkeit der Kettenschaltung scheint mir altem Rennradler auch offensichtlich und Dein Umbau von Sram auf XT habe ich auch im Forum schon verfolgt, ich versuche trotzdem noch, den Händler hier zu überreden, dass ich die Steigung mal mit der Enviolo hochgurke. Die Frau freut sich....
Von Alfine auf Shimano. Der Grund war auch einen möglichst einfachen, schnell zu reparierenden Antrieb zu haben. Die Alfine war nicht schlecht, sollte aber im Räderwerk mal etwas sein kann man da nicht viel machen. Eine zweite Nabe kaufen wollte ich aber nicht. Bei Kettenschaltung sieht man gleich wenn etwas verschlissen oder kaputt ist und kann rechtzeitig reagieren. Einziger Kritikpunkt ist Schmutz. SRAM wollte ich nicht weil die Ritzel nicht einzeln wechselbar sind. Ich fahre meistens auf den unteren, da würde ich jedesmal die fast ungenutzten größeren Ritzel mit wegwerfen. Kleine Ersatzritzel gibt's bei Rose oder BikeDiscount für unter 3€ bis 5€.
Deswegen habe ich auch keine Kassette mit Spider gekauft. Durch den Stahlfreilaufkörper gräbt sich auch nichts ein. Könnte das auch ohne großen Aufwand auf 9-fach, 11-fach oder 12-fach umbauen und hätte für Berge eine optimale Untersetzung. MicroSpline Freilauf für 12-fach ist bei DT Swiss Naben in 5min angebaut. Das wird aber noch eine Weile dauern, die Kassetten sind auch noch zu teuer. 10-fach mit 11-42 reichte bis jetzt immer aus.
Durch die aktuelle Situation habe ich im Dezember nochmal genug Schaltungsteile für 2021 gekauft. Lieferzeiten sind schon sehr lang geworden. Außerdem steigen sicherlich demnächst die Preise. Das liegt unter anderem an zu wenig Möglichkeiten Nachschub zu transportieren. Zuwenig Schiffe, LKW's und Flüge. Die Firmen in der Logistikbranche haben auch die Preise erhöht. Corona füllt jetzt so manche Kasse besser als vorher. Leider gibt es immer wieder Leute, die Not ausnutzen.
 
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So mache ich das auch. Die einzelnen Ersatzritzel für Shimano sind schon sehr praktisch. Bei 10fach und 42er Ritzel muss man aber etwas aufpassen bei der Wahl des Schaltwerkes. mWn ist nur das Deore M6000 lang dafür geeignet.
Ich habe mir schon ein ZEE Schaltwerk und ein Schaltauge verbogen, weil das sauber im Montageständer schaltende Setup am Trail nicht mehr so sauber geschaltet hat!

Ansonsten volle Zustimmung!
 
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Meins ist ein RD-M781 als SGS. Eine längere Begrenzungsschraube und dann passte es. Dauert etwas in der Einstellung damit es für die kleinen Ritzel nicht zuviel Abstand hat. Die neueren Schaltwerke ab 11-fach haben das obere Schaltröllchen versetzt, da machen große Ritzel keine Probleme. Habe aber noch keins versucht für 10-fach anzupassen.
 
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Bin mit dem Gedanken am Spielen mir das Bubi zuzulegen und im Vorfeld natürlich erst erst einmal Probe zufahren. Und da sich hier einige erfahrene Bubi Fahrer tummeln bräuchte ich vorher schonmal eine Einschätzung von den Experten.. Und zwar könnte ich aufgrund eines Unfalls das Bubi nur mit dem rechten Arm lenken. Besitze zwar noch beide Arme, nur der linke ist im Ellenbogen versteift und könnte mich beim fahren nur minimal unterstützen. Von daher würde mich interessieren wie gut sich das Bubi mit der Neigetechnik einhändig fahren lässt? Und in wie weit macht es einen unterschied ob Gewicht in der Box vorne ist oder nicht? Gleicht man das durch mehr Gewichtsverlagerung im Oberkörper aus oder muss man mit mehr Kraftaufwand den Lenker bewegen um wieder aus der Neigung zu kommen..? Evtl hat jemand auch noch einen Vorschlag welches Dreirad sich in meinem Fall evtl besser eignen würde.. Das Bubi hat‘s mir zwar schon angetan, aber wenn ich es nicht vernünftig Händeln kann dann müsste ich mich gezwungenermaßen anderweitig umschauen.
 
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Wenn die gesamte Kraft für alle Aktionen beim Radfahren nur von einem Arm kommen, würde ich das Bubi nicht empfehlen. Glaube, dass hier die Neigetechnik nicht von Vorteil ist, da man hier da schon Kraft braucht, um mit dem Bubi umzugehen z.b. wenn im Stand mit Beladung das Bubi durch die Neigetechnik in eine Richtung kippt, benötigt man schon Kraft um es wieder gerade zu richten (gilt natürlich auch für alle einspurigen Lastenräder)
 
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wie gut sich das Bubi mit der Neigetechnik einhändig fahren lässt?
Das mache ich sehr häufig und stellt m. E. gar kein Problem dar. Im Gegensatz zu einem Lastenrad mit einem kleinen Vorderrad hast du bspw. nie ein Lenker-Flattern. Nur freihändig ist tatsächlich kaum mehr als einen Mini-Augenblick möglich.
Das Lenken geschieht ja ohnehin zum größten Teil durch Gewichtsverlagerung.
Mir ist das BuBi noch nie im Stand beladen in eine Richtung gekippt, da ich es entweder wie einen Einspurer handle (da darf auch nichts kippen) oder auf den sehr guten Ständer aufbocke.
Und jetzt bei Glätte: optimales Rad! Mein Sohn taufte es mit 2: "Schneefahrrad."
Aus der Neigung kommt man von allein bei höheren Geschwindigkeiten, bei niedrigeren sollte man es gaar nicht neigen, sondern wie ein starres Dreirad fahren. Darauf bin ich aber auch erst nach vielen Kilometern gekommen. Viele sagen immer, man könne das BuBi nicht gut langsam fahren, das stimmt nicht.

Was allerdings wirklich problematisch werden könnte: Das Rad neigt zum Nach-vorn-Kippen bei Belasung. Wenn man auf dem Sattel sitzt, kein Problem. Wenn man es aber gerade abbockt oder schiebt, braucht es unbedingt eine Hand am Sattel und die andere am Lenker, andernfalls kippt es nach vorn.
 
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Das ist mir schon beim Anschauen aufgefallen, die Vorderräder sind zu weit hinten. Würde man sie weiter nach vorn verlegen, wird der Wendekreis größer. Im Winter ist man auf 3 und 4 Rädern aber klar im Vorteil. Hatte auch schon mit dem Gedanken an ein Nicolai/Sortimo gespielt. Für das große Fahrzeug ist die Ladefläche aber wieder zu klein. Und NuVinci war auch das Ausschlusskriterium. Deswegen blieb das Bullitt mein aktueller Favorit. Im Schnee und Eis muss ich ja nicht fahren. Es wird mit Sicherheit weitere, bessere Lastenräder geben.
 
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Das klingt für’s erste garnicht so schlecht, vielen Dank..! Als nächstes steht dann wohl eine Probefahrt an um weitere Details zu klären. Bin jetzt auf jeden Fall schon etwas zuversichtlicher.
 
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So habe wieder etwas beim Bubi "gepimpt" .Habe die 180mm Disc der Scheibenbremse hinten gegen eine 203mm Disc getauscht.
Muss noch eingefahren werden...
 

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Moin! Heute sehen wir uns ein Bubi von 8/2017 an: da es kein Regendach hat hier die Frage, ob das neue Rainhood passen würde? Weiß das jemand von euch? Vielen Dank im Voraus!
 
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Schreib am besten mal BuBi bei Facebook an. Die haben mri in solchen Fragen immer schnell geantwortet.
Ich kann es dir leider nicht sagen, weil meines von 2016 ist.
 
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