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Hallo zusammen,
ich nutze meine Räder vor allem im Alltag, bei jedem Wetter und zu jeder Jahreszeit, u.a. zum Pendeln hier im flachen Norden. Das eBullitt mit Steps 6100 hat meinen bisherigen Fuhrpark (Tourenrad Stevens 7X Tour, Pedelec Stevens E-Lavena PT5) ergänzt bzw. soll eigentlich mein Hauptrad sein. Dafür muss es verlässlich laufen.
Nachdem mir letztens bei -4° C die (elektronische) Nexus 5 Di2 am eBullitt erfroren ist und ich die 13 km nach hause im zweiten Gang radeln musste, würde ich gerne das Thema Schaltung angehen. Die Nexus 5 war ohnehin nur ein Kompromiss, da mein Fachhändler das eBullitt nicht mit der XT Di2 verkauft und wartet, so musste ich zur Nexus greifen und habe mich dann auch für den Gates-Riemen entschieden.
Nach knapp 1,5 Jahren und 7000 km mit dem Bullitt möchte ich nun doch einige Dinge angehen die mich an diesem prinzipiell tollen Rad aber nerven.
Das Knarzen beim fahren hat die Werkstatt nach 6-7 Werkstattbesuchen im ersten halben Jahr wegbekommen, keine Ahnung ob es am Riemen oder der Motoraufhängung lag).
Die Nexus 5 hat leider die Angewohnheit, auch wenn man Schaltpausen einlegt, nach 500 Metern bzw. einiger Zeit noch mal richtig zu krachen (das kann auch ein Kollege reproduzieren, der auch eines hat). Für meine eher sportlichere Fahrweise fehlen mir ehrlich gesagt auch ein paar Gänge. Das sie bei -4° C den Betrieb eingestellt hat, hat nun das Fass zum Überlaufen gebracht. Der Schaltmotor klingt nach dem Frost nun auch ungesund lauter, schaltet aber wieder.
Mit dem Pedelec bin ich auch bei -13° C gefahren ohne diese Probleme. Lediglich an meinem alten günstigen Trecking-Rad von Greens, welches ich mal 4 Tage bei Frost am Bahnhof stehen lassen habe, ist mal der Schaltzug der Nexus 7 eingefroren.
Die Standard-Bremsen (TRP Slate T4 meine ich), haben mich auch nie wirklich zufrieden gestellt. Es sind mittlerweile die dritten Bremsbeläge drauf, habe aber bei Lastenrädern kein Vergleichswert. Bei meinem Pedelec (mittlerweile über 9000 km runter) mussten die nicht so häufig gewechselt werden. Von Beginn an schleifen die Bremsen auch regelmäßig während der Fahrt, insbesondere nachdem Bremsen bis zum Stillstand und dann beim Anfahren klingt das Rad gerne wie eine Dampflok (Schhh-Schh-Schhhh...). Das hat die Werkstatt leider nie wirklich in den Griff bekommen. Die aktuellen Bremsbeläge wurden im Oktober getauscht und ich merke jetzt schon wieder einen Bremskraftverlust.
_____
Bei der Schaltung hatte ich an eine Rohloff gedacht. Die kann zwar nicht mit dem Shimano-Antrieb interagieren, aber auf die Automatik kann ich verzichten (habe ich bis auf das Runterschalten in den Startgang nie benutzt). Ist die Rohloff prinzipiell für das Bullitt als Lastenpedelec geeignet? Was muss ich bzw. die Werkstatt beachten? Kann ich den Riemenantrieb beibehalten oder muss/sollte auf Kette wechseln? Wie sind da eure Erfahrungen?
Bei den Bremsen bin ich noch unschlüssig was drauf soll. Sie sollten auf jeden Fall geräuschärmer sein und nicht so schnell an Bremskraft verlieren bzw. nachhaltiger sein. Hatte ggf. an Magura MT5 oder MT7 gedacht. An meinen anderen Rädern sind Shimano-Bremsen verbaut (BR-MT200 zumindest am Pedelec), mit denen hatte ich bisher keine Probleme. Da schleift nur mal der Dreck bei Regenfahrten bzw. bei nasser und dreckiger Fahrbahn.
Jetzt bin ich auf eure Empfehlungen gespannt, damit mein eBullitt ein verlässliches Rad im Alltag mit Spaßfaktor ist und bleibt.
ich nutze meine Räder vor allem im Alltag, bei jedem Wetter und zu jeder Jahreszeit, u.a. zum Pendeln hier im flachen Norden. Das eBullitt mit Steps 6100 hat meinen bisherigen Fuhrpark (Tourenrad Stevens 7X Tour, Pedelec Stevens E-Lavena PT5) ergänzt bzw. soll eigentlich mein Hauptrad sein. Dafür muss es verlässlich laufen.
Nachdem mir letztens bei -4° C die (elektronische) Nexus 5 Di2 am eBullitt erfroren ist und ich die 13 km nach hause im zweiten Gang radeln musste, würde ich gerne das Thema Schaltung angehen. Die Nexus 5 war ohnehin nur ein Kompromiss, da mein Fachhändler das eBullitt nicht mit der XT Di2 verkauft und wartet, so musste ich zur Nexus greifen und habe mich dann auch für den Gates-Riemen entschieden.
Nach knapp 1,5 Jahren und 7000 km mit dem Bullitt möchte ich nun doch einige Dinge angehen die mich an diesem prinzipiell tollen Rad aber nerven.
Das Knarzen beim fahren hat die Werkstatt nach 6-7 Werkstattbesuchen im ersten halben Jahr wegbekommen, keine Ahnung ob es am Riemen oder der Motoraufhängung lag).
Die Nexus 5 hat leider die Angewohnheit, auch wenn man Schaltpausen einlegt, nach 500 Metern bzw. einiger Zeit noch mal richtig zu krachen (das kann auch ein Kollege reproduzieren, der auch eines hat). Für meine eher sportlichere Fahrweise fehlen mir ehrlich gesagt auch ein paar Gänge. Das sie bei -4° C den Betrieb eingestellt hat, hat nun das Fass zum Überlaufen gebracht. Der Schaltmotor klingt nach dem Frost nun auch ungesund lauter, schaltet aber wieder.
Mit dem Pedelec bin ich auch bei -13° C gefahren ohne diese Probleme. Lediglich an meinem alten günstigen Trecking-Rad von Greens, welches ich mal 4 Tage bei Frost am Bahnhof stehen lassen habe, ist mal der Schaltzug der Nexus 7 eingefroren.
Die Standard-Bremsen (TRP Slate T4 meine ich), haben mich auch nie wirklich zufrieden gestellt. Es sind mittlerweile die dritten Bremsbeläge drauf, habe aber bei Lastenrädern kein Vergleichswert. Bei meinem Pedelec (mittlerweile über 9000 km runter) mussten die nicht so häufig gewechselt werden. Von Beginn an schleifen die Bremsen auch regelmäßig während der Fahrt, insbesondere nachdem Bremsen bis zum Stillstand und dann beim Anfahren klingt das Rad gerne wie eine Dampflok (Schhh-Schh-Schhhh...). Das hat die Werkstatt leider nie wirklich in den Griff bekommen. Die aktuellen Bremsbeläge wurden im Oktober getauscht und ich merke jetzt schon wieder einen Bremskraftverlust.
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Bei der Schaltung hatte ich an eine Rohloff gedacht. Die kann zwar nicht mit dem Shimano-Antrieb interagieren, aber auf die Automatik kann ich verzichten (habe ich bis auf das Runterschalten in den Startgang nie benutzt). Ist die Rohloff prinzipiell für das Bullitt als Lastenpedelec geeignet? Was muss ich bzw. die Werkstatt beachten? Kann ich den Riemenantrieb beibehalten oder muss/sollte auf Kette wechseln? Wie sind da eure Erfahrungen?
Bei den Bremsen bin ich noch unschlüssig was drauf soll. Sie sollten auf jeden Fall geräuschärmer sein und nicht so schnell an Bremskraft verlieren bzw. nachhaltiger sein. Hatte ggf. an Magura MT5 oder MT7 gedacht. An meinen anderen Rädern sind Shimano-Bremsen verbaut (BR-MT200 zumindest am Pedelec), mit denen hatte ich bisher keine Probleme. Da schleift nur mal der Dreck bei Regenfahrten bzw. bei nasser und dreckiger Fahrbahn.
Jetzt bin ich auf eure Empfehlungen gespannt, damit mein eBullitt ein verlässliches Rad im Alltag mit Spaßfaktor ist und bleibt.