Beim Bremsen biegt sich die Gabel nach hinten. Zusätzlich kippt sie innerhalb des Passungsspiels etwas nach hinten. Die Lenkstange ist einseitig angeschlagen. Entweder man nimmt an dass sie fest steht, dann biegt sich die Gabel auf der Seite weniger nach hinten oder man nimmt an, dass die Gabel sich beidseitig gleich nach hinten biegt, dann bewegt sich die Lenkstange und der Lenker dreht sich etwas.
Als Mensch ist man es eigentlich gewohnt, mit solchen Reaktionen umzugehen und sich daran anzupassen. Nerven tut es erst wenn man sich zu intensiv anpassen muss. Würde man sich stur nicht anpassen, würde man beim Bremsen immer etwas vom Kurs abkommen. Wenn die Gabel keine Wurfpassung hat und Du nicht stur bist würde ich in der Praxis nicht mit mit Problemen rechnen. Frag doch mal jemanden der Dich gut kennt!
Die Klemmfaust beeinflusst das Spiel in der Gabel, das kann gut oder schlecht sein. Probier doch mal aus ob sie anfängt zu klemmen, wenn Du die Klemmfaust mehr als ordentlich anziehst. Wenn nicht sehe ich da kein Problem.
Wenn sie klemmt: Die Führung ist meist nicht auf ganzer Länge, sondern in Form von einzelnen Buchsen. Setzt man die Klemmfaust deutlich weg von einer Buchse, dann dürfte die Passung kaum beeinflusst werden.