Bremsenupgrade

Dieses Thema im Forum "Lastentransport (3-Rad)" wurde erstellt von schlonz, 30.04.2016.

  1. schlonz

    schlonz Guest

    Ich wollte den anderen Thread nicht "spalten" - aber trotzdem daraus zitieren :)
    (y) So geht es mir auch an meinem Musketier :mad:

    Am VR nervt sie nur mit Schleifgeräuschen - am HR ist sie klar überfordert, und die Beläge bei meiner Belastung nach 2,5Tkm fertig :(
    Einmal habe ich die Beläge gewechselt - beim nächsten fälligen Wechsel fliegt die Bremse am HR raus...also in ca. 14 Tagen :cool:

    Derzeitiger Stand HR

    DSCN54811.JPG

    Kann mir jemand sagen, welche Montage das ist: postmount oder IS?
    Würdet ihr hier zu einer 2.Bremse oder einer 4-Kolben-Zange raten?
    Die Scheibe hat 180mm. Für die 203er Scheibe bräuche ich eigendlich nur einen Adapter zur Zange?
    Wenn bei der Bremse ein eigener Bremshebel angeboten wird (zB Saint), passt die Zange trotzdem zu dem vorhandenen Hebel (mit 2 Abgängen)? Oder lieber den passenden Hebel nehmen mit T-Stück dahinter...?

    LG... Schlonz
     
  2. schmadde

    schmadde

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    Sieht nach Postmount aus. Da die Bremssättel eh alle Postmount haben ist das aber wurscht, was am Rahmen dran ist. Du kannst ja einen PM-Adapter nehmen und sie am aktuellen Adapter montieren.

    Ob man einfach eine 203er Scheibe montieren kann hängt davon ab ob genug Platz ist und ob die Befestigung die höheren Kräfte aushält. Ich finde, das sieht bei Dir alles recht filigran aus, da würde ich erstmal den Hersteller fragen, ob er die große Scheibe auch freigibt.
     
  3. RAD/CAM

    RAD/CAM

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    Das ist Postmount und sieht sehr solide aus. Gegen eine größere Scheibe wird der Hersteller voraussichtlich keinerlei Einwände haben. Sehe ich das richtig, daß man gegenüber grad nochmal eine zweite Zange verbauen könnte? :)
    Da mußt du ein bisschen ans Eingemachte. Du bedienst ja zwei Bremsen mit nur einer Pumpe (Geberzylinder). Damit verdoppelst du das hydraulische Übersetzungsverhältnis, wenn du einfach einer serienmäßigen Bremsanlage über ein T-Stück eine zweite Zange hinzufügst. Du hast am Belag also nur noch den halben Weg, aber die doppelte Kraft (Druck x Kolbenfläche). Es würde mich von daher überraschen, wenn du derzeit am Lenker genau die Pumpe hättest, die normalerweise zu dieser Zange gehört. M.E. müßte eine mit größerem Kolbendurchmesser verbaut sein. Ich würde dazu mal den Hersteller befragen, bevor ich irgendwas umbaue.
     
    kona gefällt das.
  4. schlonz

    schlonz Guest

    Ja genau - die Bremsenträgerplatte hat Aufnahmen für 2 Bremszangen, und ist aus 3mm Stahl (nur Augenmaß - nicht gemessen...).
    Platz wäre auf jeden Fall vorhanden für die größere Scheibe...

    Am Lenker ist derzeit ein Geber von Tektro mit 2 Abgängen verbaut.
    Wenn ich durchs Netz schmökere, werden da immer nur Geber mit einem Abgang angeboten... :confused:


    Aber irgendwas muss passieren - es sind noch keine 5Tkm auf der Uhr, und ich habe am HR Scheiben und Beläge bereits einmal getauscht, der nächste Wechsel wird in Kürze fällig (zumindest Beläge)... Derzeit schrubbe ich knapp 2Tkm/Monat und lade bis Anschlag ein...heißt jeden Monat Beläge wechseln :censored:

    Alternativ könnte ich noch über Rekuperation nachdenken...Akkuladen ist Blödsinn bei mittlerweile 90Ah, es geht nur ums Bremse entlasten.
    Ist wegen der geteilten Hinterachse aber auch nicht einfach realisierbar...übers VR brauche ich nicht groß nachdenken, das hat wenig Druck auf der Straße und rutscht schnell durch :(
     
  5. sheng-fui

    sheng-fui

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    Tipp: schau mal nach der Magura Big, kannst du mit 2 Bremssätteln verwenden und bringt mein BoisVite mit ~ca200kg Gesamtgewicht aus 23-25 kmH auf 6 mtr zum stehen...
    grüße
     
  6. kona

    kona

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    Belagverschleiß:
    1. Sintermetallbeläge halten länger als organische Beläge bei etwas geringerer Bremskraft. Bei Magura gab/gibt? es die Wahl zwischen beiden. Welche Art von Belag fährst du?

    2. Größere Beläge halten länger. Entweder 4-Kolbenbremse oder zwei Bremsen pro Rad. Beim Hersteller bekommst du vielleicht eine weitere Kombi gekauft. Rechter Hebel also eine Zange pro Rad. Linker Hebel ebenso eine Zange pro Rad. Jeder Hebel bedient also zwei Räder mit je einer Zange. VR-Bremse rausschmeißen? Keine Ahnung ob das sinnvoll ist.

    3. Möglicherweise gibt es Beläge von anderen Herstellern wie Trickstuff oder Coolstop die länger halten. Müsstest du nachfragem oder ausprobieren.

    4. Größere Scheiben oder andere Bremsen verändern per se erstmal nichts am Belagverschleiß. Vielleicht wären Saint-Beläge noch schneller runter. Kannst du vorher nicht wissen.

    5. Bevor du neue Zangen mit deinen Hebeln kombinierst musst du mehreres beachten. Was ist das Übertragungsmedium? Öl oder DOT?
    Wie RAD/CAM schon sagte: Wie sind die Übersetzungsverhältnisse im Hebel und an der Zange? Würden die Anschlüsse der Leitungen passen? Wenn du das alles weißt, kannst du dich auf die Suche machen nach Teilen, die genau zu deinem Hebel passen.

    Ich würde zunächst nach haltbareren Belägen suchen. Wenn das nicht viel bringt evtl. eine weitere Kombi montieren mit zwei Zangen pro Rad. Wobei du für die Bremse vorne noch einen Platz finden müsstest.

    Ganz allgemein könnte es durchaus schwierig sein, bei der Fahrradtechnik etwas zu finden, was längere Betriebszyklen hat. Möglicherweise musst du einfach so oft die Beläge wechseln. Ganz ohne eigene Bastelei und/oder Sonderanfertigungen kommst du bei deinem Problem evtl. zu keiner gescheiten Lösung. Ich würde mich bei der Motorrad/Mopedtechnik mal umschauen. Es ist vermutlich nicht allzu schwierig, die Maße für einen Adapter zu bestimmen, mit dem eine Kleinkrad-Bremse montierbar wäre. Du bräuchtest dann halt noch eine entsprechend dicke Scheibe, die an deine Nabe passt.
    Spontan hab ich das hier gefunden:

    http://www.ronge-motorsport.de/epag...ts/4-1-BSNK/SubProducts/BSNK-190&Locale=de_DE

    http://www.epytec.de/sonderanfertigungen-anleitung
     
    Zuletzt bearbeitet: 01.05.2016
  7. kona

    kona

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    Aber halt. Bevor es mit Kanonen auf Spatzen geht. Auf deinem Bild fällt mir was auf.
    Es wirkt, als sei die Zange zu weit weg vom Mittelpunkt. Die inneren drei Millimeter des Reibrings sehen aus, als wären sie von den Belägen gar nicht berührt. Das würd ich überprüfen.
    Ok, das würde den Kohl auch nicht fett machen. Ein klein wenig länger würden deine Beläge dan halten, aber nicht dass es Welten ändern würde.

    Und noch ein Nachtrag zum Scheibenverscheiß: Es gibt Fabrikate mit breiteren Reibringen und weniger Löchern die auch noch etwas dicker sind. Trickstuff z.B bietet Scheiben von gut zwei Millimeter Stärke an.

    Und wo ich gerade auf deren Seite war:
    Belagfläche Auriga: ca. 430 qmm
    Belagfläche Saint 4K: ca. 480 qmm
    Belagfläche Gustav M: knapp 620 qmm (größere scheint es nicht zu geben)
    Die Tabelle dort enthält noch weiter Werte:
    http://www.trickstuff.de/de/products/scheibenbremsbelaege.php
     
  8. schlonz

    schlonz Guest

    Ich fürchte, das du Recht behalten wirst...als akzeptabel empfinde ich solche Standzeiten aber nicht (n)
    Irgendwie bin ich jetzt direkt froh, das ich bereits Probleme mit der Traglast der Reifen hatte - das beschränkt mich auf ~300kg GG :)

    Daher habe ich mich für die Big entschieden, die ja von Magura oberhalb der Fahrradtechnik angesiedelt wird.
    (es soll sich bei der Zange wohl um die Louise handeln, die jetzt nur unter neuem Namen läuft...???)

    Geordert habe ich auch schon...500 Ocken und Sonderbeschaffung mit 3 Wochen warten :sick:
    Das ist ein Komplettset ohne Scheiben. Der Hebel hat wohl keinen Feststeller zum Parken, daher bleibt die Tektro als Feststellbremse und wird auf die 2. Ankerplatte umgesetzt (ich fand die Tektro war etwas lieblos verbaut - zum Belagwechsel musste die Hydraulikleitung geöffnet werden:ROFLMAO: super, wenn man jeden Monat ran muss^^).

    Über diesen Link bin ich bei meiner Suche noch gestolpert, fand ihn gut und möchte ihn hiermit teilen.
    Gefällt mir trifft auf Alle Antworten von euch zu...Danke !:love:
    Garantiert gibts noch ein Feedback von mir wie es gelaufen ist...(und auch eine Forumsspende) :)
     
  9. triton-mole

    triton-mole

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    Yuba Mundo
    Hydralische Bremsen soll man nicht feststellen. Die werden undicht davon.

    Rekuperation ist ne tolle Sache, wenn genug Strom rekuperiert wird.
    Ich rekuperiere mit 10A bei 25 km/h. Strom geht bei 50 auf 20A hoch.
    Dazu habe ich mir damals angewöhnt, so vorausschauend zu fahren, daß ich weitestghend mit Reku-Bremse auskomme.
    Ergebnis: Bremsbeläge halten plötzlich dreimal so lang.

    Und bei 90Ah brauchst Du Dir über die hohen Ladeströme keine Gedanken zu machen.
    90Ah darfst Du meistens mit an die 45A laden, mit Spitzen, die höher sein dürfen.

    Wahrscheinlich würde es auch kein Problem werden, nur einseitig zu Rekuperieren. Also nur ein Hinterrad über Reku zu bremsen. So dolle hoch ist die Bremswirkung auch nicht. Nur bei richtig Glätte vermeide ich die Rekuperation und bremse lieber hinten.

    Aber das ist eigentlich Thema für Pedelecforum.
     
  10. schlonz

    schlonz Guest

    kona - ich bin echt beeindruckt ob deiner magischen Fähigkeiten (y):love:(y)
    Am VR triffst du es exakt auf den mm !
    WWI_19031.JPG

    Am HR täuscht das erste Bild, da sind nur die Scheiben schon etwas angelaufen und Beläge kurz vor Schnurz (rechts musste ich heute schon die Belag-Feder entfernen...:mad:) Ich weiss nicht, was da gerade für Beläge drauf sind...weiss nichtmal, was für welche ich bestellt habe - aber Dienstag sind sie da, und jetzt werde ich drauf achten...
    WWI_19011.JPG
    Oder bleibst du bei deiner Einschätzung?

    @triton-mole
    Rekuperation ist vorerst unwichtig: die Reichweite langt, selbst wenn ich 20Wh/km brauche (ist mein höchster je gemessener Wert)...noch mehr Stunden am Tag kann/mag ich auch nicht strampeln:rolleyes: Dann sinds die falschen Akkus für große Ladeströme :notworthy: ...max. 4A Ladestrom an dem 44Ah-Akku:eek:
    Das mit der Bremse ist akkuter. Und sie sollte ausreichend dimensioniert sein - und das spreche ich der Auriga für meine Exzesse ab ! Sie ist nicht so schlecht, aber hat bei mir von Anfang hörbar geklagt...
     
  11. kona

    kona

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    Keine Ahnung. Sieht halt so aus. Kannst du doch einfach überprüfen, oder? Die Trägerplatte des Belags sieht zwar richtig positioniert aus. Das Relevante ist aber der Bremsbelag selbst. Ich schätze, du hättest das bereits bemerkt, wenn von den abgefahrenen Belägen noch ein unberührter Rest stehengeblieben wäre.
     
  12. triton-mole

    triton-mole

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    Yuba Mundo
    Das war mir klar, daß es Dir bei der Reku nicht um die Reichweite geht. 90Ah, die Du erwähnst reichen fast ewig! (außer, Du fährst ein 6V-System.;))

    Ich wollte eigentlich die Schonung der Bremsen betonen! Meine V-Brakes waren früher alle 1 1/2 Monate fällig. Ohne E-Antrieb.
    Dann habe ich den Motor einbauen lassen und die Bremsen hielten plötzlich 6 Monate!
    Dabei sollte man meinen, durch die höheren Geschwindigkeiten mit Motor und das höhere Gewicht müssten die Bremsen schneller abnutzen.
    Reku ist dafür genial!

    Den Reichweitenvorteil durch Reku kannst Du fast vergessen. 5%, vielleicht ein wenig mehr.

    Die Akkufrage ist nur wichtig, weil Reku sehr hohe Ladeströme erzeugt, die der Akku wegstecken muss.
     
  13. kona

    kona

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    500€! Die lassen sich nicht lumpen, wa?
    Die Bremse könnte eine alte Louise/Clara oder Julie sein. Ende 90er - Anfang 2000er Jahre. Ob du damit den Belagsverachleiß in den Griff bekommst? Möglicherweise sind die Beläge teurer.
    Ist denn der Reibring deiner Auriga breit genug für die Magura Beläge? Hast du die Adapter für deine aktuelle Scheibengröße gleich mitbestellt?

    Warum musstest du die Leitung der Auriga entfernen um die Beläge wechseln zu können?
     
  14. schmadde

    schmadde

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    Kann ich nur bestätigen, Reku bringt Bremsenschonung, vor allem bei längerer Bergabfahrt. Allerdings stellt sich die Frage nach der praktischen Realisierung. Der einzige Motor, der wirklich ordentlich Bremsleistung durch Rekuperation bietet ist der BionX und der lässt sich in einem Musketier nicht montieren (würde ich bei einem offenbar gewerblich genutzen Rad auch nicht verwenden wollen, der ist recht defektanfällig).

    VR-Direktläufer gibts wenige und mit Reku kenne ich keinen. Es müsste auch ein sehr massiver sein, denn er muss ja sowohl als Antrieb als auch zum Bremsen ordentlich Leistung (mit Wärmeverlusten) verwandeln.

    Ich befürchte bei 300kg Gesamtgewicht und >20.000km/a kommt man so langsam in Regionen, die mit aktueller Fahrradtechnik nicht mehr sinnvoll zu betreiben sind. Noch mehr Gewicht und dann landet man irgendwann bei einem KFZ (gibts die APE eigentlich auch als E-Mobil?).
     
  15. sheng-fui

    sheng-fui

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    meines wissens nicht, aber schau mal hier: http://www.streetscooter.eu/modelle/work
     
  16. schlonz

    schlonz Guest

    Von entfernen habe ich nicht gesprochen :cautious:
    Auf meinem letzten Foto kann man das (glaube ich) zumindest erahnen: die Sicherungsschraube der Beläge kollidiert mit der Bremsleitung (ein paar Drehungen gehen...). Die Bremszange muss abgeschraubt, die Leitung an der Bremszange gelöst werden, dann läßt sie sich verdrehen...Dann geht die Sicherungsschraube überhaupt erst raus und läßt Belagwechsel zu...
    Da kann ich nur Vermutungen anstellen:cool: Aber wenn ich die Auriga ausschließlich als Feststellbremse benutze, gibts ja eigendlich keinen Verschleiß an der Scheibe - also ists doch egal...?
    Adapter habe ich noch keine bestellt...


    zur Reku
    Wenn es egal ist, ob ich Akku lade, dann könnte ich die erzeugten Amperes ja gleich im dumpload verheizen...spart die Ladereglung, und einen Umbau des im Akku integrierten BMS (Letzteres wird für die Ladestrombegrenzung verantwortlich sein...).

    @triton: über einen dumpload wird deine Reku ja verfügen - oder kannst du bei vollem Akku nicht per Reku bremsen?
    Hmmm...also ich dachte, Reku bedeutet Rückgewinnung der Bremsenergie.
    Daher kommt meine Gegenwehr: bei mir gehts eigendlich ja nur ums Energie verheizen :)
    Sicher werde ich nicht nur dafür einen extra Motor kaufen.
    Meine Fantastereien gingen eher in Richtung Pneumatik...also Vakuumpumpe/Kompressor (mit Dekompressionshebel)...:whistle:

    @schmadde
    Du triffst in Allen Punkten voll ins Schwarze:)
    Möglicherweise muss ich die BigTwin als Lehrgeld verbuchen - dann bleibt nur noch das Mopedregal...

    PS: Gibt es keine Lösung, werde ich halt wieder in meinen Diesel-Hundefänger steigen müssen :cry:)
    Für die Kohle der Magura gibts dann einen Sportauspuff und ein paar LED-Rücklichtkappen in weiss^^:whistle:
    ...würde sicher auch mehr Eindruck auf die Nachbarn machen...
    :ROFLMAO::ROFLMAO::ROFLMAO:
     
  17. Helmut60

    Helmut60

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    Die Big gibt es in verschiedenen Ausführungen, . unterschiede bei den Größen der Kolben.... Man kann beim Service von Magura anrufen und sich beraten lassen !
     
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  18. schlonz

    schlonz Guest

    Den ersten Belagswechsel habe ich in einer Werkstatt machen lassen...bin selbst heute zum ersten Mal ran.

    Ja, es bleibt ein Rest stehen - aber nur bei einem Belag, der wie ein Keil abgeschliffen ist, und Farbe hat.
    DSCN5498_2.JPG DSCN5502_2.JPG
    Die Form drückt ihm die Bremszange auf :mad:
    DSCN5504_2.JPG
    Ist das ein Schaden, der aus Überhitzung resultiert ? Und sehe ich das richtig, das es sich bei der Zange um einen Kolben - und auf der schmalen Seite um eine Gegenplatte handelt ?

    Naja...auf jeden Fall muss ich der Bremse ne Entlastung verschaffen. Meine beiden Fantastereien waren schonmal 2 Sackgassen.
    Da war ich ja schön dämlich, Reku gleich mal kategorisch auszuschliessen :oops:
    Vielleicht weiß jemand hier, auf wieviel Nm Bremsmoment üblicherweise Reku so kommt ?
     
  19. kona

    kona

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    Üblicherweise sind in so einer Bremse zwei gegenläufige Kolben unterwegs. Früher gab es mehr Modelle bei denen nur ein Kolben gedrückt hat.
    Ohne es genau zu wissen sieht es für mich bei deiner Bremse aber nach zwei gegenläufigen Kolben aus.
    Der schräge Belag kommt möglicherweise dadurch zustande, weil sich die Bremszange beim Bremsen aufbiegt. So kriegt der äußerste Bereich des Reibringes den meisten Druck, der innere Bereich den geringsten Druck ab.
    Leider ist bei der Fahrradtechnik das Gewicht von Bauteilen von großer Bedeutung im Verkauf. Viel größer als die technische Vernunft. Und da kommen eben so unterdimensionierte Produkte bei raus.
    Aber nochmal was konkretes: Lässt sich der im Bild untere Kolben noch zurück drücken oder sitzt der schon fest? Ich empfehle, das nur mit eingelegtem Belag zu probieren. Sonst könnt er sich erst recht verklemmen.
     
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  20. schlonz

    schlonz Guest

    Nö, da ging auf dem unteren Kolben nix :(
    Definitiv sitzt er - unabhängig ob Kolben oder Gegenplatte - nicht gerade, sondern mit zum Belag passender Schräge (...fest).
    Ich habe keine Angabe im Netz gefunden, ob es sich um 1 oder 2 Kolben handelt...

    Vielen Dank für Deine Bemühungen (y):love:
     


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