Bergtauglichkeit e-muli ?

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Hallo Zusammen

Wer besitzt ein Muli-bike, bzw. ein E-Muli und kann betreffend der Bergtauglichkeit seine Erfahrungen hier teilen (Stromverbrauch, Performance der Schaltung an Steigungen, Verschleiss)?

Ich würde das E-Muli in Stuttgart einsetzten und mit voller Beladung geht`s da viel rauf & runter ;-/
Ausserdem: Besitzt in Stuttgart oder Umgebung jemand ein E-Muli und würde es für eine Testfahrt zur Verfügung stellen?

Vielen Dank für die Auskünfte!
 
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1. Ich persönlich finde den Motor am Muli furchtbar. Jedes mal einen Tritt in die Hacken wenn man aufhört zu strampeln geht garnicht.
2. Ein Tretlagermotor ist immer so bergtauchlich wie die Übersetzung dahinter. An der kann man aber beim Muli sehr wenig ändern wegen Nabenschaltung.

Daher: Am besten nicht nur mal kurz probefahren, sondern mit realistischer Zuladung einen entsprechenden Berg hoch.
 
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Nur mal meine Gedanken dazu:

Beim E Muli wird der Pendix Motor verwendet. Der hat keine so starken Limitierungen wie z.B. ein Bosch Motor was die Übersetzung angeht. Die Alfine 8 oder 11 hat in den unteren Gängen die gleiche Entfaltung. Also spielt für die Bergtauglichkeit die Wahl der Nabe keine Rolle. ( Im Eingeschränkten Rahmen die das Muli laut Shop bietet) Aber für die V Max wird sie es wohl, denn bei kürzerer Primärübersetzung steigt die Kadenz an. Sprich Obenrum musst du ganz schön strampeln bei der Alfie 8. Die 11 hat da mehr Reserven.

Vorne ist beim Muli ein 50 Zahn Kettenblatt drauf. Hinten? Schätze mal 18 oder 19Zähne. Also gibt es viel Spielraum beim Kettenblatt und ein wenig beim Ritzel hinten. Das bedeutet aber dann Einschränkungen in der gut zu tretenden V Max.

Eine Probefahrt mit richtiger Beladung ist das beste zur Einschätzung, da hat Sanktnelson völlig recht. Wenn dabei rauskommt, dass es mit etwas mehr als gewollter Anstrengung möglich ist, kann man noch was machen.

Die Alfine 8 ist dann aber die falsche Wahl als Bergesel! Ob die Alfine 11 für hohe Last die beste Wahl isr, lass ich mal im Raume stehen.

Gruß hinnakk
 
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Generell kann man aber sagen, daß die Kombination von kleinem Hinterrad und großem Kettenblatt die Belastung der Nabenschaltung deutlich reduziert. Ich würde am Muli also eher weniger Probleme erwarten als bei anderen Rädern.
 
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Bei der Bergtauglichkeit ging es mir nicht um die Haltbarkeit der Nabe, sondern um die Übersetzung.

Mit der Wahl ohne Mittelmotor wird die Schaltnabe extrem entlastet.
 
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Moin moin,

verstehe ich nicht.

Bei einem Berg ist man irgendwann oben aber wenn man Pech hat hört der Wind an der Küste nie auf.

Verstehe ich überhaupt nicht,

Du bist der erste der keine Haltbarkeit braucht.
Für Defekte egal an welchem Teil gilt grundsätzlich:
Immer dann wenn man es am wenigsten braucht und am weitesten von Hilfe entfernt ist.

Es ist noch nie ein Defekt aufgetreten wenn man nur so herumfährt und ein geöffneter Radladen in der nähe ist.

Sechsrädrige Grüße Christoph
 
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@Sanktnelson wie ist denn die Primärübersetzung an deinem Muli? Also Zähnezahl vorne und hinten?

Bis zu welchem Tempo kannst du gut mittreten? Wenn du einen Tacho dran hast :)

Gruß hinnakk
 
H

HHmHH

Guest
Ich fahre seit letztem Sommer ein Muli in HH und kann leider sagen, dass ich mit der 8 Gang Alfine nicht glücklich bin. Ich hatte beim Bestellen exakt die gleichen Überlegungen. Mehr Bandbreite habe ich auch noch nie gebraucht (fahre 99% im 3 bis 6 Gang).

Aber leider ist der Sprung zwischen 5. und 6. Gang zu groß. Mit Last (Kind+Einkauf) kann man sich dann entscheiden, sich einen ziemlichen Wolf zu treten oder ordentlich Krafttraining zu betreiben.
 
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Kleineres Kettenblatt um den großen Gangsprung zu langsameren Geschwindigkeiten zu verschieben? Was ist eigentlich die Primärübersetzung am Muli ab Werk? In den technischen Daten steht das Kettenblatt aber nicht das Ritzel.
 
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Aber leider ist der Sprung zwischen 5. und 6. Gang zu groß. Mit Last (Kind+Einkauf) kann man sich dann entscheiden, sich einen ziemlichen Wolf zu treten oder ordentlich Krafttraining zu betreiben.

Wie hier bereits erwähnt: Übersetzung ändern. Ritzel hinten kostet 3 Euro. Ich bin von 20 auf 23 Zähne (entspricht etwa einem Gang) und es ist herrlich. Kettenblatt tauschen geht natürlich auch, ist aber um einiges teurer.
 
H

HHmHH

Guest
Danke für die Idee. Ist natürlich einleuchtend, habe aber nicht an die Verschiebung der Schaltlücke gedacht.
 
F

fatzok

Guest
Hallo Zusammen

Wer besitzt ein Muli-bike, bzw. ein E-Muli und kann betreffend der Bergtauglichkeit seine Erfahrungen hier teilen (Stromverbrauch, Performance der Schaltung an Steigungen, Verschleiss)?

Ich würde das E-Muli in Stuttgart einsetzten und mit voller Beladung geht`s da viel rauf & runter ;-/
Ausserdem: Besitzt in Stuttgart oder Umgebung jemand ein E-Muli und würde es für eine Testfahrt zur Verfügung stellen?

Vielen Dank für die Auskünfte!

@Olympschuh - Hattest Du jetzt schon mal die Chance ein E-Muli in Stuttgart zu fahren und kannst etwas dazu berichten? Da ich ebenfalls in Stuttgart wohne würde mich dies sehr interessieren, da ich ebenfalls überlege mir ein E-Muli zu kaufen.
 
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Hallo Fatzok

Ja, ich fahre mittlerweile ein E-Muli in Stuttgart. Jedoch nicht mit dem Pendix-, sondern mit einem Nabenmotor im Vorderrad (Climber V2 von EBS). Ich hatte das Muli bis jetzt zwar noch nicht allzu oft im Einsatz und kann noch keinen Langzeit-Bericht abliefern, aber fürs erste bin ich komplett zufrieden damit.

Für weiterer Fragen, oder wenn du mal eine Runde drehen willst, einfach melden.
 
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