Bergtauglichkeit e-muli ?

Dieses Thema im Forum "Lastentransport (2-Rad)" wurde erstellt von Olympschuh, 13.01.2019.

  1. Olympschuh

    Olympschuh

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    Hallo Zusammen

    Wer besitzt ein Muli-bike, bzw. ein E-Muli und kann betreffend der Bergtauglichkeit seine Erfahrungen hier teilen (Stromverbrauch, Performance der Schaltung an Steigungen, Verschleiss)?

    Ich würde das E-Muli in Stuttgart einsetzten und mit voller Beladung geht`s da viel rauf & runter ;-/
    Ausserdem: Besitzt in Stuttgart oder Umgebung jemand ein E-Muli und würde es für eine Testfahrt zur Verfügung stellen?

    Vielen Dank für die Auskünfte!
     
  2. Sanktnelson

    Sanktnelson

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    1. Ich persönlich finde den Motor am Muli furchtbar. Jedes mal einen Tritt in die Hacken wenn man aufhört zu strampeln geht garnicht.
    2. Ein Tretlagermotor ist immer so bergtauchlich wie die Übersetzung dahinter. An der kann man aber beim Muli sehr wenig ändern wegen Nabenschaltung.

    Daher: Am besten nicht nur mal kurz probefahren, sondern mit realistischer Zuladung einen entsprechenden Berg hoch.
     
  3. hinnakk

    hinnakk

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    Nur mal meine Gedanken dazu:

    Beim E Muli wird der Pendix Motor verwendet. Der hat keine so starken Limitierungen wie z.B. ein Bosch Motor was die Übersetzung angeht. Die Alfine 8 oder 11 hat in den unteren Gängen die gleiche Entfaltung. Also spielt für die Bergtauglichkeit die Wahl der Nabe keine Rolle. ( Im Eingeschränkten Rahmen die das Muli laut Shop bietet) Aber für die V Max wird sie es wohl, denn bei kürzerer Primärübersetzung steigt die Kadenz an. Sprich Obenrum musst du ganz schön strampeln bei der Alfie 8. Die 11 hat da mehr Reserven.

    Vorne ist beim Muli ein 50 Zahn Kettenblatt drauf. Hinten? Schätze mal 18 oder 19Zähne. Also gibt es viel Spielraum beim Kettenblatt und ein wenig beim Ritzel hinten. Das bedeutet aber dann Einschränkungen in der gut zu tretenden V Max.

    Eine Probefahrt mit richtiger Beladung ist das beste zur Einschätzung, da hat Sanktnelson völlig recht. Wenn dabei rauskommt, dass es mit etwas mehr als gewollter Anstrengung möglich ist, kann man noch was machen.

    Die Alfine 8 ist dann aber die falsche Wahl als Bergesel! Ob die Alfine 11 für hohe Last die beste Wahl isr, lass ich mal im Raume stehen.

    Gruß hinnakk
     
  4. Sanktnelson

    Sanktnelson

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    Ist das so? Von der habe ich bezüglich Haltbarkeit nichts schlechtes gehört. Von der Alfine11 aber sehr wohl (was aber auch daran liegen kann, daß ob des höheren Preises andere Erwartungen daran gestellt werden).
     
  5. Sanktnelson

    Sanktnelson

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    Generell kann man aber sagen, daß die Kombination von kleinem Hinterrad und großem Kettenblatt die Belastung der Nabenschaltung deutlich reduziert. Ich würde am Muli also eher weniger Probleme erwarten als bei anderen Rädern.
     
  6. Sanktnelson

    Sanktnelson

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    • Noch ein Nachtrag: ich finde den Aufpreis für den Pendix ziemlich happig. Ich habe mir gestern ein Muli ohne Motor bestellt. Falls ich einen nachrüste, kommt ein Nabenmotor ins Vorderrad. Im 16" Rad kommt der auch jeden Berg hoch, entlastet das Getriebe, und kostet mich die Hälfte.
     
    knarf, cubernaut und Köllefornia gefällt das.
  7. hinnakk

    hinnakk

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    Bei der Bergtauglichkeit ging es mir nicht um die Haltbarkeit der Nabe, sondern um die Übersetzung.

    Mit der Wahl ohne Mittelmotor wird die Schaltnabe extrem entlastet.
     
  8. hinnakk

    hinnakk

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    Für welche Nabe hast du dich denn jetzt entschieden?
     
  9. Sanktnelson

    Sanktnelson

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    Die 8-fach. In Hamburg brauche ich weder größere Bandbreite noch Haltbarkeit.
     
  10. Sechs mal zwei

    Sechs mal zwei

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    Moin moin,

    verstehe ich nicht.

    Bei einem Berg ist man irgendwann oben aber wenn man Pech hat hört der Wind an der Küste nie auf.

    Verstehe ich überhaupt nicht,

    Du bist der erste der keine Haltbarkeit braucht.
    Für Defekte egal an welchem Teil gilt grundsätzlich:
    Immer dann wenn man es am wenigsten braucht und am weitesten von Hilfe entfernt ist.

    Es ist noch nie ein Defekt aufgetreten wenn man nur so herumfährt und ein geöffneter Radladen in der nähe ist.

    Sechsrädrige Grüße Christoph
     
  11. Sanktnelson

    Sanktnelson

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    wenn es so bläst, daß ich mit 8-fach im 20"Rad nicht dagegen ankomme, ist das ungefähr Orkanstärke. Da bleibe ich lieber zuhause.
    und von
    hat niemand geredet.
     
  12. hinnakk

    hinnakk

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    @Sanktnelson wie ist denn die Primärübersetzung an deinem Muli? Also Zähnezahl vorne und hinten?

    Bis zu welchem Tempo kannst du gut mittreten? Wenn du einen Tacho dran hast :)

    Gruß hinnakk
     
  13. Sanktnelson

    Sanktnelson

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    Keine Ahnung. 50/?
    Wie viele Zähne das Ritzel hat, steht nicht im Datenblatt.
    Das werde ich erst im April sehen.
     
  14. Sechs mal zwei

    Sechs mal zwei

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  15. HHmHH

    HHmHH

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    Ich fahre seit letztem Sommer ein Muli in HH und kann leider sagen, dass ich mit der 8 Gang Alfine nicht glücklich bin. Ich hatte beim Bestellen exakt die gleichen Überlegungen. Mehr Bandbreite habe ich auch noch nie gebraucht (fahre 99% im 3 bis 6 Gang).

    Aber leider ist der Sprung zwischen 5. und 6. Gang zu groß. Mit Last (Kind+Einkauf) kann man sich dann entscheiden, sich einen ziemlichen Wolf zu treten oder ordentlich Krafttraining zu betreiben.
     
  16. Sanktnelson

    Sanktnelson

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    Kleineres Kettenblatt um den großen Gangsprung zu langsameren Geschwindigkeiten zu verschieben? Was ist eigentlich die Primärübersetzung am Muli ab Werk? In den technischen Daten steht das Kettenblatt aber nicht das Ritzel.
     
  17. kille

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    Wie hier bereits erwähnt: Übersetzung ändern. Ritzel hinten kostet 3 Euro. Ich bin von 20 auf 23 Zähne (entspricht etwa einem Gang) und es ist herrlich. Kettenblatt tauschen geht natürlich auch, ist aber um einiges teurer.
     
  18. HHmHH

    HHmHH

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    Danke für die Idee. Ist natürlich einleuchtend, habe aber nicht an die Verschiebung der Schaltlücke gedacht.
     


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