Bau eines Feldbettzelt Anhängers

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Jetzt stehe ich vor der Entscheidung, ob ich die Räder in Schlafrichtung oder um 90° gedreht montiere. In Schlafrichtung montiert hätte der Anhänger eine Gesamtbreite von 86 cm. Die schmalere Seite hätte eine Breite von 83 cm. Macht das später soviel aus? Was meint Ihr?

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ich würde die Räder unter das aufgeklappte Zelt setzten, dann kommst du an den Stauraum noch dran, wenn das Zelt aufgeklappt ist!
 
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Denk an die Aussteifung des Quaders, Dreieck hält, Viereck fällt!
Mitteldeichsel ist immer besser, aber nicht en Vogue...
Danke für den Hinweis! Eine Versteifung des Rahmens ist wohl wirklich erforderlich. Die 7 cm langen Feldbett-Aufnahmerohre geben etwas nach wenn ich mich im Zelt befinde. Reichen da einfache Stuhlwinkel oder sind sogar Eckplatten sinnvoll? Muss man jede Ecke von dem Gestell mehrfach versteifen oder reicht da ein Winkel pro Ecke?
Wenn Du nur die Befestigung am Hänger meinst und nicht den Anhängepunkt am Rad änderst, hat das wenig Auswirkungen.
Es gibt ein paar Tiefdeichsel Hänger mit mittiger Aufnahme, vielleicht einfach eine solche Deichsel nehmen und die Aufnahme nachbauen!?
Beispiel:
Ich schätze mal, von so einem Billig-Hundeanhänger lässt sich die Deichselaufnahme nicht einfach abmachen da verschweißt. Ich schiebe die Entscheidung über die Deichsel noch ein bisschen hinaus. Bei Hinterher ist die Mitteldeichsel + Aufnahme nicht gerade günstig.

Angegeben wird es mit 210 cm länge. Wie lang ist denn die tatsächlich nutzbare liegelänge ?
Mit dem Zollstock gemessen ist die Liegefläche 2,12 m lang. Wenn ich mich hineinlege und mit den Füßen bis Anschlag gehe, habe ich noch etwas mehr wie 30 cm Platz hinterm Kopf (Größe 1,79). Ist ein schöner Ablageplatz für die Wertsachen über Nacht. Die Breite der Liegefläche im Mittelteil beträgt 75 cm, an Kopf und Fussteil 78 cm.

Ich werde mir zum Schlafen entweder noch eine Klappmatratze oder eine Isomatte in das Zelt legen. Es ist halt immer noch ein Feldbett. Mit meinen gut 90 kg Gewicht hänge ich etwas durch und spüre das querliegende Alurohr etwas.
 
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Ein billiger Hundeanhänger ist mit Deichsel u.u. günstiger als die Teile bei Hinterher.
Die Aufnahmen sind meist U Profile, Rund- oder Vierkantrohr und lassen sich raus trennen oder nachbauen.
Und die Räder und den Rahmen wirst Du hier auch wieder los.
 
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Danke für den Hinweis! Eine Versteifung des Rahmens ist wohl wirklich erforderlich. Die 7 cm langen Feldbett-Aufnahmerohre geben etwas nach wenn ich mich im Zelt befinde. Reichen da einfache Stuhlwinkel oder sind sogar Eckplatten sinnvoll? Muss man jede Ecke von dem Gestell mehrfach versteifen oder reicht da ein Winkel pro Ecke?
Stuhlwinkel sind keine Aussteifung , höchstens eine Verstärkung. Eckplatten oder Diagonale sind da deutlich besser!
 
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Ich warte leider immer noch auf meine gefrästen Radaufnahmen.:confused: Sehr wahrscheinlich treffen sie jetzt am Freitag ein. Dann kann ich endlich weiter loslegen. Räder montieren, unteren Rahmen versteifen und Laderaum herstellen wären die nächsten Arbeiten.

In der Zwischenzeit habe ich das obere Rahmengestell versteift. Der Rahmen wird mit einer 5,4 mm Triplex Platte abgedeckt. Die Platte soll die Lagerfläche darunter abdecken, die Räder als Spritzschutz für die Liege abdecken und als Schuhablage dienen. Geplant ist auch, dass ich ein wasserfestes Loungekissen darauf lege um später nicht so tief in dem Feldbett einzusinken. Damit liegt man deutlich bequemer auf dem Feldbett.

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Heute ist das Material für die Stützen eingetroffen. Ich habe lange überlegt wie ich die Stützen montiere. Letztendlich habe ich mich für Kreuzrohrverbinder entschieden. Auf der einen Seite klemmt man 30 mm Vierkantrohre, die ich bei meinem Gestell mit 25 mm Reduzierhülsen verwende. Da das immer noch nicht für eine Klemmung ausreicht (verwende ja 23,5 mm Rohre), montiere ich noch von 2 Seiten einen Eckwinkel als Verstärkung. Auf der Stützenseite klemme ich 30 mm Vierkantrohre. Diese sind schön stabil. Damit lassen sich die Stützen stufenlos einstellen. So sieht das dann bei dem Testaufbau etwa aus.

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Die Obere Triplex-Platte ist bereits geschnitten und foliert.

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So, habe die letzten beiden Tage etwas Zeit für die weitere Montage gehabt. Räder und Stützen sind angebracht und das untere Gestell versteift. Versuchsweise habe ich das obere Gestell mit der montierten Liege aufgesteckt und einen ersten Liegeversuch gewagt.

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Umgefallen bin ich schon mal nicht :). Das Gestell scheint sehr stabil zu sein. Jedenfalls ist mir ein stärkeres Wackeln nicht aufgefallen. In der normalen Schlafposition dürfte eigentlich nichts passieren. Bei übertriebener Gewichtsverlagerung nach vorne oder nach hinten besteht natürlich eine größere Gefahr des Kippens.

Von dem oberen Ende des Laufrads bis zum aufgesetzten Deckel habe ich 6 cm Luft. Ich überlege, die Höhe des Gestells um 4 cm zu reduzieren. Ist schon ganz schön hoch da oben. Noch ist ein Kürzen der senkrechten Rohre möglich. 2 cm Luft sollten eigentlich auch reichen.

Nächste Woche sollte die Deichsel eintreffen. Ich bin schon gespannt ob man den Hänger überhaupt vernünftig ziehen kann.
 
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Von dem oberen Ende des Laufrads bis zum aufgesetzten Deckel habe ich 6 cm Luft. Ich überlege, die Höhe des Gestells um 4 cm zu reduzieren. Ist schon ganz schön hoch da oben. Noch ist ein Kürzen der senkrechten Rohre möglich. 2 cm Luft sollten eigentlich auch reichen.
Ich würde ja vor einer Verbesserung, die nicht zwingend notwendige Arbeit verursacht, den aktuellen Stand ausprobieren. Dann siehst du, welche Arbeit sich lohnt.

Das hieße für mich, draußen in dem Ding zu schlafen -- vielleicht einfach nur im Garten. Und auf kräftigen Regen zu hoffen!

t.
 
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Bau eines Feldbett-Zelt Anhängers, ich überlege schon lange wie ich möglichst klein, leicht und super schnell ein Zelt auf eine Anhänger-Plattform aufbauen kann.
Inspiriert durch den B-Turtel kam ich zu dem Thema.
Ein geiles geniales Teil, hätte fast einen gekauft, vor 6 Monaten gabs den Solo-B turtel für 2.200€ im Abverkauf.
das -geile/geniale- Teil hat nur einen -aber ganz gravierenden- Hacken,,,, pump das Teil mal auf....10 Minuten HochleistungsSport.
Da ist nix mit mal schnell in Zelt wenn es draußen schüttet. Ja und mal ehrlich, willst du wirklich 35kg + Gepäck hinter dir im Anhänger ziehen?
((((außer man möchte es super komfortabel haben und verbringt nicht nur eine Nacht an einem Ort)))

Meine Vorgabe/Ansprüche:
Schnell aufbaubar; kompakt; leicht und möglichst vielseitig (multifunktional)
So kam ich dann zum Feldbett-Zelt, dem Original Kamp-Rite Cot Tent -NEU e-bay Kleinanzeigen 150€ (9kg ohne Tasche) und hier
über Woody`s Bauprojekt:

Die IDEE, einen Anhänger habe ich schon, diesen mit dem Feldbett zu integrieren ((((Räder ab, aufklappen, Zelt steht...auf seinen Füßen)))))
Cyclone 4 von Radical-Design -GENIAL- nicht billig, 550€ ; dafür aber LEICHT 5,5kg ((((komplett fahrfertig mit 100L Gepäcktasche)))) und MULTIfunktional:

ZIEL: 15kg und kein Gramm mehr!!!!!!

Bin mir nur noch nicht ganz klar ob ich das Feldbett mit seinen eigenen Füßen am Anhänger-Rahmen aufsetze oder dem Teil, wie bei Woody, eigene Alu-Füße verpasse. Das kleine Problem ist nur, das die doppelwandige Tasche (Boden) über den Rahmen gezogen wird und somit, außer an der Deichsel und der zweiten Achsaufnahme (Trolly-Funktion) der Anhänger-Rahmen nicht frei liegt um z.B. eine Aufnahmeschiene zu befestigen ohne die Tasche zu verletzen.
Aber über diese Achsaufnahme hinten könnte man eine schwenkbare Verbindung zum Zeltgestell (Füße) mit Steckachsen befestigen und das Gestell vorne auf das Dechselrohr aufsetzen und befestigen.
Der Anhänger Rahmen/tasche ist mit 92cm genau so lang das er gut (fast) unter das Rahmengestell mit 91,5cm passt.

Bilder folgen noch
 
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nur mal kurz aufgelegt
 

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danebenstellen, ausklappen und hinlegen?
Ne, das ist nicht Sinn der Sache.
Dann könnte ich auch ein noch leichteres Feldbettzelt mit 4,5 kg nehmen welches ein kleineres Packmass hätte aber umständlich konventionell wie ein Feldbett zusammen gesteckt wird.

der Sinn der Sache, aus meiner Sicht ist, dass das Feldbett fester Bestandteil des Wohnanhängers ist und die Gepäcktasche mit abdeckt.

natürlich, wenn sie keine geeignete aufklapp Lösung bietet, kann/könnte/sollte man das komplette Feldbettzelt aus seiner Halterung lösen und über den Anhänger bzw. Gepäcktasche stellen.
Oder alternativ auch daneben.
Vielseitigkeit und Flexibilität sind immer gute Optionen von denen man nie genug haben kann.

jedenfalls möchte ich neben dem schon kompakten leichten Gepäck/Anhänger und dem Feldbett selbst möglichst wenig zusätzliche Anbau/Besfestigungsteile verwenden. So eben auch keine zusätzlichen Füße
 
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Hallo, nachdem das Feldbettzelt Projekt den Sommer über mehr oder weniger geruht hat, ist der Anhänger jetzt ein gutes Stück vorangekommen. Ein paar Arbeiten sind noch zu erledigen bevor es im nächsten Sommer auf eine größere Tour gehen kann. Bis dahin werden bestimmt weitere Testfahrten nötig sein. Von einer ersten Probefahrt habe ich ein kleines Video erstellt und auf YT hochgeladen. Ist nicht besonders professionell gemacht, aber man kann schon einiges darin erkennen. Hoffe es gefällt Euch.

 
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Witzige Idee, schönes Bastelprojekt, viel Spaß damit....

Ein handelsübliches, hochwertiges Trekking Zelt ist schneller aufgebaut und nimmt in Kombination mit ner Thermarestmatte nicht mehr Platz weg, erinnert mich stark an ähnliche Themen aus dem Geländewagen Bereich ( Dachzelt aufm Auto, Anhänger mit Zelt oder doch einfach ein Bodenzelt )....
 
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bislang sieht die Umsetzung doch gut aus. Bei Regen läufst du zumindest nicht Gefahr, abzusaufen :)
Hast du die Standfüße verbreitert, dass die im matschigen Boden nicht einsinken? Nicht das bei einer Drehung deinerseits im Schlaf sich das ganze Dingen zu einer Seite neigt.
Wie siehts aus, wenn das Zelt nass ist? Kannst du die Abdeckplane noch gesondert verstauen, dass das Zelt lüften kann?

Isomatte ist im Zelt integriert, oder? Unten muss also noch Schlafsack, Küchenuntensilien, Waschzeug etc rein?
 
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