Babboe Verkaufsstopp in den Niederlanden

Vielleicht an der Stelle etwas OT, aber da unser Lastenrad ja nun hinüber ist, habe ich mal versucht ein finanzielles Resümee zu ziehen.

Überschlägig gerechnet hat mich das Lastenrad mit seinen 26.300 KM die es geschafft hat ca. 19ct pro Kilometer gekostet.
Bei unserem Auto komme ich grob gerechnet auf 25ct pro km.

Der Vergleich ist natürlich nicht ganz fair, da wir den Wagen damals gebraucht gekauft haben und damit der größte Teil des Wertverlust schon weg war. Außerdem hat das Auto in der Zeit sehr viel mehr KM abgespult und ist auch ziemlich sparsam im Verbrauch.

Natürlich muss man den gesundheitlichen Gewinn dem Rad zugutehalten, denn das hat mir mit Sicherheit besser getan, als die 26 TKM hinterm Steuer zu verbringen und das ist am Ende natürlich viel mehr Wert :).

Trotzdem scheint das Lastenrad aus wirtschaftlicher Sicht nicht so viel günstiger zu sein als das Auto, zumal ja nicht viele so "bekloppt" sind und so wie ich tatsächlich ganzjährig bei "Wind und Wetter" mit dem Rad gefahren sind und dann doch noch einen Zweitwagen für "schlechte Zeiten" haben.
Außer den Kosten, würde ich noch die CO2 Bilanz berücksichtigen. Mit dem Lastenrad sorgst du zwar auch für Feinstaub und ein wenig anderem Kram, aber an sich hast du 26.300 Autokilometer gespart und somit der Umwelt ein wenig "zurückgegeben". Na ja, eher genommen, aber sehr wenig.

Auch die Produktion deines Lastenrades war wohl nicht so belastend, wie die des PKW.
 
Außer den Kosten, würde ich noch die CO2 Bilanz berücksichtigen. Mit dem Lastenrad sorgst du zwar auch für Feinstaub und ein wenig anderem Kram, aber an sich hast du 26.300 Autokilometer gespart und somit der Umwelt ein wenig "zurückgegeben". Na ja, eher genommen, aber sehr wenig.

Auch die Produktion deines Lastenrades war wohl nicht so belastend, wie die des PKW.

Ja natürlich, das sollte jetzt auch kein "Hate" gegen Lastenräder sein, ich würde es sofort genau so wieder machen. Mit dem Lastenrad hatte ich auch keinerlei Parkplatz-Stress, kein Stau und konnte so abseits des Wahnsinns auf den Straßen radeln (und werde es auch weiter tun). Die Kinder fanden das Lastenrad toll, hatten frische Luft , eine gute Aussicht, ich meine Bewegung und habe nebenbei was für meine Gesundheit gemacht.

Und wie gesagt, der Vergleich hinkt natürlich auch etwas und trifft auch nur auf meine konkreten Umstände zu. Würde man Neuwagen gegen "Neufahrrad" auf die gleiche KM-Leistung bezogen berechnen, sähe es für das Auto finanziell ganz düster aus... und von der Umweltbilanz sowieso.
 
Und Rahmenbrüche sind ja zum Glück auch nicht Alltag, der Restwert mit intaktem Rahmen wäre ja wesentlich höher
 
Hat eigentlich jemand Erfahrungen mit den Restwertgutscheinen von Babboe gemacht?

Theoretisch müsste ich noch einen Restwertgutschein von knapp 1000 EUR bekommen, den man dann aber nur in einem speziellen Shop von Babboe einlösen kann.

Schaut man sich dort um kommt man sich vor wie auf Rudi's Reste Rampe. Nur eine Handvoll Fahrräder, davon gefühlt die Hälfte nicht lieferbar, der Rest mit Rahmenhöhen für Leute mit max. 1,70m oder kleiner.... Scheinen also eher Alibi-Angebote zu sein. Von mir aus sollen sie nur 2-3 normale Räder im Angebot haben, aber dann in allen gängigen Rahmenhöhen.
 
Ich hatte im September letzten Jahres eine Mail bezüglich meines City Mountains bekommen, siehe unten. Der Händler wusste beim Anruf auch schon Bescheid . Es hat dann aber über ein halbes Jahr gedauert, bis babboe dem Händler die Teile zum Ausbessern zuschickte. Jetzt wurde es endlich geliefert und montiert:

- neue Sattelstütze
- einen Aufkleber mit Hinweisen zur maximalen Beladung
- womöglich neue Schrauben (das sind laut Händler genau die gleichen wie die alten…)

Der Mechaniker machte keinen Hehl daraus, dass er das Ganze für unnötig hielt…

babboe-neue-schrauben.jpg

Schrauben ersetzt?

babboe-neue-sattelstuetze-01.jpg

Neue Sattelstütze montiert (die alte hatte Edelstahl-Optik)

babboe-neue-sattelstuetze-02-detail.jpg

Neue Sattelstütze Detail

babboe-city-mountain-aufkleber.jpg

Der Sticker mit den Hinweisen zur Beladung

Nachdem mein City Mountain von 2022 vor über einem Jahr seine Inspektion überstanden hat, siehe hier:

https://www.cargobikeforum.de/forum...ufsstopp-in-den-niederlanden.9476/post-235984


Bekam ich heute eine Mail von babboe, Screenshot unten.

Hat das noch jemand bekommen? Weiß jemand was "umgerüstet" werden soll?


Anhang anzeigen 68056
Ich werde meinen Händler anrufen, kann mir aber vorstellen, dass die nicht im Bilde sind, worum es geht…
 
Nachdem die Niederländische Aufsicht den Laden auseinandergenommen hat, werden sie die Normeinhaltung ihrer Bauteile nachweisen müssen. Für die Schrauben und die Sattelstütze ist dies vermutlich nicht (mehr) gelungen. Mit den Rahmenbrüchen hat das nur indirekt zu tun.
 
Der Aufkleber wirkt ja auch nach einer direkten Folge der Rahmenbrüche
 
Nachdem die Niederländische Aufsicht den Laden auseinandergenommen hat, werden sie die Normeinhaltung ihrer Bauteile nachweisen müssen. Für die Schrauben und die Sattelstütze ist dies vermutlich nicht (mehr) gelungen. Mit den Rahmenbrüchen hat das nur indirekt zu tun.
Bei den Sattelstützen gab es auch einige Brüche - wohl bei weit hinten montiertem Sattel durch den flachen Sitzrohrwinkel. Die aktuelle Stütze sieht aus, als habe sie kein oder wenig Setback. Und die Schrauben der Box waren früher eher silberner Kunststoff (weich und trotzdem spröde) als Metall. Jedenfalls an unserem City E von 2015. Da kann sich also tatsächlich die Güte verbessert haben.
 
Früher hatten die Stützen auch nur einen Bolzen und nicht zwei. Meine Ex hat schon insgesamt 1 Sattelstütze und 3 Sättel auf dem Gewissen.
 
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Früher hatten die Stützen auch nur einen Bolzen und nicht zwei. Meine Ex hat schon insgesamt 1 Sattelstütze und 3 Sättel auf dem Gewissen.
Ich frage mich gerade, was doller weh tut: Lenkerbruch und auf die Fresse fallen oder Sattelstütze/Sattel kaputt und Bekanntschaft mit dem Oberrohr machen.

Scheiß Spiegelneuronen.
 
Das kann ich bestätigen, zum Beweis hätte ich sogar eine kleine Narbe am Brustkorb von der an einem Lufteinschluss an der Klemmung gebrochen Sattelstütze meines ersten Mountainbikes.

Ich frage mich gerade, was doller weh tut: Lenkerbruch und auf die Fresse fallen oder Sattelstütze/Sattel kaputt und Bekanntschaft mit dem Oberrohr machen.
Dagegen ist ein Lenkerbruch beim Mountainbike eines Freundes soweit ich mich erinnere ohne Blessuren sogar noch glimpflicher ausgegangen, aber ich meine da war viel Glück dabei.
 
Ist das nicht immer so das der eine im Krankenhaus landet bei sowas während der nächst sich 2x schüttelt
und mit halben Lenker oder ohne Sattel weiter nach Hause fährt?
Da gibt es immer ein von nix passiert bis zum super GAU.
Positiv denken und etwas angstfreier durchs Leben gehen ist meist besser als an jeder Ecke eine tödliche Gefahr zu suchen.
 
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