Anhänger Selbstbau

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So eine lange Deichsel kann schon recht praktisch sein.... wenn man sie bei Bedarf nachrüsten kann. Ich hab einerseits "nur" einen H.max Touring.... von hinterher. Hab mir dafür eine Axverbreiterung, einen 2 m langen leiterähnlichen Hilfsrahmen mit Deichelkupelung, und ein passende Deichsel gebaut/ besorgt. Damit kann ich bei Bedarf z.B. eine 8 Sprossen hohe HolzStehleiter, ein 5 m Küchenarbeitsplatte, ähnlich lange Dinger .... oder den Originalanhänger beim einkaufen als Einkaufswagen mit in Geschäfte nehmen. So muß das mit einem vernünftigen Fahrradanhänger. ;-)

:) Helmut
 
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weil ich (noch) nicht schweißen kann
Naja, zu meinen Schweißkünsten sage ich mal so: Es gibt da einen Unterschied zwischen "Kennen" und "Können"! :ROFLMAO:
Ich habe mir ein WIG-Gerät gekauft und komme damit manchmal sogar halbwegs klar. ;) WIG hat den Vorteil, daß eine Naht, die aktzeptabel aussieht normal auch halten wird. Aber "können" ist anders!

Aber wofür hast Du diese exorbitant lange Deichsel???
Hatte ich doch oben erwähnt: Es gibt ein Projekt im Spätsommer (oder evtl. später) wo das Trike, das auf den Bildern den Hänger zieht auf den Hänger geladen werden soll. So, wie der Hänger jetzt ist, sollte das genau passen, wenn ich die Vorderräder vom Trike abbaue. Das Trike wiegt leer 34kg und hat seinen Schwerpunkt ca 20 cm hinter der Vorderachse. Der liegt dann kurz vor der Achse des Hängers und ich brauche vorne viel Länge für den "Vorbau" des Trikes.
Es hätte sich aber nicht gelohnt, den Hänger komplett 250cm lang zu bauen für einen Transport! Normal werden mit die 150cm Länge reichen.

Übrigens:
.... ich mache Sport grundsätzlich nur im sitzen.
Ich fahre Fahrrad....
Ich mache Sport am liebsten im Liegen! :ROFLMAO:
Eindeutig zweideutig! ;)

@Helmut60 An eine Deichsel zum An- und Abbauen hatte ich auch gedacht, aber angesichts 34 Kilo Ladegewicht auf 160km Strecke erschien mir das im Eigenbau in ordentlich Stabil als deutlich zu aufwändig. Bei der Ladung auf die Strecke baue ich lieber Overkill, als unterwegs wegen einer gebrochenen Deichsel mit dieser Ladung weit von daheim zum Stehen zu kommen.
 
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Wenn absehbar ist das man so eine lange Deichsel nur eimal braucht, hätte ich mich auch wohl für so eine Lösung entschieden. Da ich aber immer wieder mal so lange Sachen fahre, ich dabei aber keine so lange Deichsel wollte, kam ich auf die Idee mit dem Hilfsrahmen mit Deichselkupplung für den kleinen Hinterher zu bauen. Verlängern muß ich meine Deichsel bei Bedarf nur um einen halben Meter. Denk an die Bleuchtung auf ganzer länge... und das Schlusslicht hoch genug.

:) Helmut
 
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Genau so will ich das bei mir derzeit umsetzen.
Langer Hilfsaufbau mit Deichselaufnahme
 
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Naja, langes Zeug kann man mit Anhänger auch so transportieren, wie es hier schon mal gezeigt hatte:

Ist dann die Variante von @Helmut60 oder @Milan0 sozusagen in der Arme-Leute-Version. ;-)

Schlusslicht hoch genug.
Oh, danke für den Hinweis! Ich wollte eigentlich an die Kante der Ladefläche ein Licht machen und es mit der dafür vorgesehenen Steckdose am Trike verbinden. Aber das ist dann ja zu tief!
Werde ich wohl immer mein Batterielicht mitnehmen und an der Ladung befestigen.
 
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Ist dann die Variante von @Helmut60 oder @Milan0 sozusagen in der Arme-Leute-Version. ;-)

Naja.. wenn du es so sehen willst, ist dein großer Anhänger,... zudem hinter einem Liegerad.... eher ein SUV... sehr unverhätnismäßiges Vehikel,... das nicht nur bei der Parkplatzsuche probleme macht.

Da der Hilfsrahmen für meinen Hinterher nicht nur die Tranportkapazität erweitert, sondern er auch noch... mit Arbeitsböcken drunter, als Arbeits.. - ... für die Handkreissäge als Säge.. - oder auch Flohmarkt -tisch dient, ist Vielfälltigkeit, Wirtschaftlichkeit u. Ökologie...eingebaut. Bei nicht gebraucht klemmt der in der Garage an der Decke. Der kleine Hinterher ist fast jeden Tag im Einsatz.... sei es als Einkaufswagen hinterm Rapid, als Handwagen zum Getränkemarkt um die Ecke. Dauerhaft soooo große Anhänger sind eher was für anders denkende. ;-)

:) Helmut
 
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sind eher was für anders denkende. ;-)
Definitv! ;-) Und deswegen ist er das Richtige für mich! ;-)

Ist einfach die perfekte Erweiterung für meinen Fuhrpark.
1.) Charriot Corsair ohne Sitzbank (Regendicht mit viel Platz drin und Federung. Dafür IMMER ein besch.... Luftwiderstand. Andererseits ist er faltbar und damit auch auf der Arbeit gut zu verstauen, wo er für den Fall der Fälle immer parat steht.)
2.) Mörtelwannenanhänger (auf Wunsch mit Deckel auf der Wanne. Einfachste Technik, robust, handlich, parktisch.)
3.) der neue Plattformhänger (mit Federung und für die richtig sperrigen Geschichten. Ohne Räder lehnt er platzsparend an der Garagenwand.) Ich will damit hin und wieder mal eine Argonflasche transportieren oder halt sperriges Zeugs zum Müll oder, oder oder..... Für schwere Sachen ist er weit besser geeignet, als der Charriot, weil er stabiler ist.

Nicht zuletzt hatte es mich schon lange gereizt, so was einfach mal zu bauen!
Vielleicht sollte ich ihn später zerlegen und mit einer größeren Platte als Camper neu aufbauen. :unsure:

Ein Camper wäre noch mal ein Projekt!(y)
Ladefläche 80 cm breit und 250 cm lang. Braucht dann aber Parkstützen, wenn man drin schlafen will.
 
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Definitv! ;-) Und deswegen ist er das Richtige für mich! ;-)

Ist einfach die perfekte Erweiterung für meinen Fuhrpark.
1.) Charriot Corsair ohne Sitzbank (Regendicht mit viel Platz drin und Federung. Dafür IMMER ein besch.... Luftwiderstand. Andererseits ist er faltbar und damit auch auf der Arbeit gut zu verstauen, wo er für den Fall der Fälle immer parat steht.)
2.) Mörtelwannenanhänger (auf Wunsch mit Deckel auf der Wanne. Einfachste Technik, robust, handlich, parktisch.)
3.) der neue Plattformhänger (mit Federung und für die richtig sperrigen Geschichten. Ohne Räder lehnt er platzsparend an der Garagenwand.) Ich will damit hin und wieder mal eine Argonflasche transportieren oder halt sperriges Zeugs zum Müll oder, oder oder..... Für schwere Sachen ist er weit besser geeignet, als der Charriot, weil er stabiler ist.

Nicht zuletzt hatte es mich schon lange gereizt, so was einfach mal zu bauen!
Vielleicht sollte ich ihn später zerlegen und mit einer größeren Platte als Camper neu aufbauen. :unsure:

Ein Camper wäre noch mal ein Projekt!(y)
Ladefläche 80 cm breit und 250 cm lang. Braucht dann aber Parkstützen, wenn man drin schlafen will.
Wenn Du deine Mitte gefunden hast und im Gleichgewicht bist, geht's auch ohne. Ommmmm. :)
 
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Fertig!

IMG_20200704_150137.jpg


Schweißnähte beigeschliffen, damit das Werkstück schön plan auf dem Borhtisch zu Liegen kommt, wenn ich die Bohrungen für das Rahmenrohr bohre.
Dann habe ich den Vierkant nicht zum L, sondern zum U aufgeflext. Macht fast keinen Unterschied beim Arbeiten, kaum Unterschied beim Gewicht, aber viel Unterschied bei der Stabilität.
Naja, ist so etwas fummeliger zu montieren, weil eine U-Scheibe mit 1mm Dicke zwischen Rahmerohr und U-Profil geschoben werden sollte.

IMG_20200704_150119.jpg


Schaut besser aus, als vorher, weil die Verbindung zwischen Rahmenrohr und Deichsel keinen Knick mehr hat.
Bodenfreiheit ist auch besser so.

Kann so beiben! Gefällt mir!
Jetzt heißt es nur noch, auf den Tag zu warten, wo der Hänger seinen ersten echten Einsatz haben soll.
 
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Bei Bedarf kann ich Dir einen Satz 20" Reifen in 1,75 breit zukommen lassen. Meld Dich einfach. Räder vielleicht auch, aber mit beidseitiger Aufhängung.
 
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Am Wochenende habe ich das lange Rahmenrohr gekürzt und will nun das abgesägte Stück als Verlängerung steckbar machen.

Dazu hätte ich mal eine Frage an die, die sich mit Materialen und Festigkeiten auskennen:
Wenn ich einen 25*25*3mm Aluvierkant in den 30*30*2mm Stahlvierkant einschiebe, wo er ein wenig Spiel hat, wird mir dann eine M8 Schraube, die komplett quer durch geht, genug halten, um dien Aluvierkant am Rausrutschen zu hindern?
Ich würde also statt des Sicherungssplint eine M8 duchstecken und mit Mutter fixieren.
 
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Ich würde dann aber anstelle einer einfachen Mutter ggf. eine Stopmutter (selbstsichernde Mutter) verwenden. Oder zumindest Scheiben & Federringe. Aber ansonsten würde ich sagen, das passt.
 
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Das sieht interesant aus. Nur die Lenkung scheint mir sehr mager gelagert zu sein. Ich hab vor Jahren mal einen "Bollerwagen" für eine Kindergruppe gebaut, wo 8 Kinder drin Platz hatten. Der "Drehschemel" bestand aus 2 Runden 15 u. 13 cm Durchmesser, 5 mm dicken Metalscheiben Die obere größere am Rahmen geschweißt, hatte nach unten einen 5 mm tiefen Rand, als Spritwasserzschutz. Die untere am Achsträger der Vorderräder. Beides mit passenden Hülsen und einer 15 mm Schraube mit Kronenmutter und Stift verschraubt. Zwischen die beiden Scheiben kam 1 mal im Jahr neues Fett. Hat prima funktioniert. Ganz so kräftig braucht ein Fahrradanhänger für weniger Last den Drehpunkt vielleicht nicht, aber so als sicherere Alternative.... ;-)

:) Helmut
 
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