Aluminium-Case für Akku gesucht

Hallo zusammen, ich habe an meinem Douze das Hailong-Akku-Pack verbaut. Der Kunststoff ist spröde und rissig, die Akkus zu schwer für die labilen Aufnahmen und heute ist der gesamte Akku mal wieder aus der Hand geflutscht. Spricht, das Case ist demoliert, zum wiederholten Male.
Nun meine Idee: Ich räume das demolierte Case leer und packe Akkus nebst BMS, USB-Anschluss und Ladebuchse in ein Alugehäuse. Dieses wird dann in die Ladefläche gelegt, womöglich mit Klett fixiert. Und jetzt wird es kniffelig:
Wo bekommt man ein wasserdichtes Alugehäuse in den groben Maßen 10x10x30cm? Was würdet ihr empfehlen? Welche Stecker bzw. Verbindungen sind aus eurer Sicht widerstandfähig, wasserfest und haltbar, um den Akkupack mit dem Motor (schnell trennbar) zu verbinden?
 
Schau mal nach Gehäusen für Lüfterlose mini-PCs. Ggf. musst Du dann eine Gehäuseblende mit den Anschlüssen gegen ein glattes Blech mit einer Kabeldurchführung tauschen, aber prinzipiell sollte das gehen. Die haben häufig Kühlrippen, was nicht schlecht ist, damit der Akku seine Abwärme los wird.

Wegen Steckverbindern würde ich mal im Modellbauhandel schauen. Dort gibt's z. B. Bananenstecker bis 6mm Durchmesser. Die befeuern auch gerne mal Hubschraubermotoren mit teilweise dreistelligen Amperezahlen. Sind allerdings nicht wasserdicht - das müßtest Du selbst irgendwie lösen.
 
Krass, was es alles gibt, auf Monitionskisten wäre ich im Leben nicht gekommen, sehr interessant.
Da der Akku definitiv unrettbar hin ist (Wärmeentwicklung und dann Ausfall), musste etwas neues her
Ich habe folgendes bestellt:
https://m.de.aliexpress.com/item/32804440331.html?pid=808_0000_0131&spm=a2g0n.search-amp.list.32804440331

Um diesen Akku zu schützen, liebäugele ich mit einer Kunststoffbox ( Outdoor Foto Koffer), bin mir aber ob der Warmeableitung nicht sicher. Im Winter wiederum ware der Koffer eine gute Option.
 
Bei dem Gewicht des Akkus wäre GfK das bessere Material.
Wenn Du handwerklich begabt bist, könntest Du mit Säge, Gummihammer und Popnieten selbst ein Case bauen. Bleche bekommt man bei metallverarbeitenden Betrieben oder Schrottplätzen geschenkt. Die Kanten mit Silikon abdichten und Löcher oder Lüftungsschlitze bohren. Innen gut isolieren damit es keinen Kurzschluss gibt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Es geht ja nicht um wasserdicht sondern um spritzwassergeschützt. Nach oben hin abdichten und lüftungsöffnungen taktisch klug anbringen. Dabei nicht den (ungünstigen) Effekt einer (vergessenen) Tropfkante unterschätzen.
 
Hatte ich doch richtig geschrieben; die Kanten abdichten. Die Löcher und Lüftungsschlitze natürlich nicht dahin wo Regenwasser reinlaufen kann. Habe leider gerade keine Zeit, sonst hätte ich hier eine techn. Zeichnung reingestellt.
 
Würde auch wie oben empfohlen ne Munitionkiste in Erwägung ziehen, musst die für verschiebe Sachen, die Dinger sind mehr oder weniger unkaputtbar.
 
Jungs, ihr seid spitze. Danke für die vielen Tipps, ich werde jetzt mal die Lieferung des Akkus abwarten und dann ausmessen. Dann wird bestellt. Mal sehen, ob es die Munitionskiste wird, denn irgendwie wie kann ich mich noch nicht ganz damit anfreunden, meinen Bike einen militärischen Teillook zu verpassen. :)
Zur Not wird die Box umlackiert. :)
 
Da muss ich Dir zustimmen, in olivgrün sind die Kisten echt hässlich. Aber in Radfarbe oder schwarz (oder rosa? :D ) lackiert sind die schon ganz OK. Zumal sie unkaputtbar und zumindest spritzwassergeschützt sind.
 
N'Abend zusammen,

so, gerade wird gebastelt und gefrickelt: Ich konnte mich endlich zu einer stabilen, wasserfesten, portablen und noch bezahlbaren Lösung durchringen.
Gekauft habe ich letztlich eine Outdoorkoffer: https://www.amazon.de/Mantona-Schutz-Koffer-Foto-Equipment-wasserdicht-staubdicht/dp/B008D2F106/ref=sr_1_2?ie=UTF8&qid=1542833105&sr=8-2&keywords=mantona+outdoor+koffer+m
Alugehäuse nach Maß sind extrem teuer und passende von der Stange nicht zu finden.
Dazu ein paar Kabel, Kleinkram und stabile Stecker: https://www.reichelt.de/quicklock-stecker-groesse-20-7-pol-lum-0252-07-p239519.html
Da in der Box noch etwas Platz ist kommt da gleich noch ein wenig Krempel, wie ein GPS-Logger und USB mit rein.
Wenn alles fertig ist, gibt's ein Bild.
 
So, Projekt abgeschlossen.
Der Akku ist kuschelig und vor allem sturzsicher im Koffer untergebracht. Dank tatkräftiger Unterstützung eines Freundes konnten die Lötarbeiten rasch abgeschlossen werden. Ich bin begeistert: Der Akku ist flexibel in der Ladefläche verstaubar, dort wo er gerade nicht stört.
Das Ganze war verhältnismäßig preiswert, im Gegensatz zu "normalen" Pedelec-Akkus.
Seht selbst:
 

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