AleXargo - Lastenanhänger der Alexanderschule (war: Carla Crowd aus Pukyroller)

Nicht angetriebene Räder haben negativen Schlupf, deswegen ist es im Sinne der Spurstabilität sinnvoll, die Reifen entgegen der Laufrichtung aufzuziehen. Wird an Landwirtschaftlichen Geräten relativ häufig so gemacht (am meisten Sinn macht es natürlich beim klassischen Traktorreifen mit dem V-Profil).

Hier kann man es erahnen: https://landtechnik.hft-gmbh.de/rauch/RAUCH+Pneumatikstreuer+"AERO+GT+60.1"-418251

Man sieht, die Vs im Profil am Traktor zeigen gegen die Fahrtrichtung, am Düngerstreuer in Fahrtrichtung.
 
Nicht angetriebene Räder haben negativen Schlupf, deswegen ist es im Sinne der Spurstabilität sinnvoll, die Reifen entgegen der Laufrichtung aufzuziehen. Wird an Landwirtschaftlichen Geräten relativ häufig so gemacht (am meisten Sinn macht es natürlich beim klassischen Traktorreifen mit dem V-Profil).

Hier kann man es erahnen: https://landtechnik.hft-gmbh.de/rauch/RAUCH+Pneumatikstreuer+"AERO+GT+60.1"-418251

Man sieht, die Vs im Profil am Traktor zeigen gegen die Fahrtrichtung, am Düngerstreuer in Fahrtrichtung.
Kannst Du das bitte nochmal genauer erklären? Intuitiv ist das nicht. Vielleicht habe ich es auch falsch verstanden, aber Widerspricht sich das nicht? Die Hinterräder des Traktors sind doch angetrieben. Wäre es hier nicht gerade sinnvoll, um die Antriebskräfte gut in den Matsch zu übertragen, dass die Vs wie Schaufeln eines Mühlrads nach hinten offen sind? Die sollen ja den Widerstand maximieren und sich nicht eingraben.
Ich ziehe am Mountainbike den Hinterreifen so auf, dass das Profil möglichst viel Antrieb bringt, beim Vorderrad, dass es möglichst gut bremst und beim Bremsen nicht ausbricht, also umgekehrt.
 
Am Traktor ist es auch so und ich würde sagen dein Vorgehen ist genau richtig. Der Traktor hat aber Allrad, also alle Räder angetrieben (seit ca. 40 Jahren, Traktoren ohne Allrad haben anderes Profil an der Vorderachse). Die Vs an den angetriebenen Rädern zeigen nach hinten, die "Pfeile" in der Spur also in die Richtung aus der der Traktor kam.

Wenn der Traktor fährt, hat er positiven Schlupf. Das Rad dreht schneller, als das Fahrzeug fährt. Das Profil fördert durch die Differenzgeschwindigkeit loses Material nach außen, damit der der Reifen nicht aufschwimmt. (Loses Material in der Mitte zu sammeln bringt nichts, das hält nicht. Matsch, Krümel etc. muss zur Seite weg, damit der Traktor auf festem Untergrund darunter steht.) Bei nicht angetriebenen Rädern ist der Schlupf negativ, also dreht das Rad langsamer als das Fahrzeug fährt. Deswegen muss das Profil andersrum montiert sein, damit es funktioniert wie geplant.

War das verständlich? :unsure:
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe ehrlich gesagt immer noch einen Knoten im Kopf. :oops::unsure: Also der angetriebene Reifen soll sich eingraben, so dass er nicht aufschwimmt und deshalb der Verlust an Gripp gewollt, so dass der Reifen absichtlich etwas durchdreht?:unsure:
 
Nein. Er bekommt überhaupt erst grip dadurch, dass er losen Untergrund, insbesondere Matsch, weg schiebt. Das ist aber traktorspezifisch. Schlupf ist aber nicht traktorspezifisch:

Generell gilt, eben auch am Fahrrad: ohne Schlupf kein Vortrieb. Minimales durchdrehen ist also da und geht auch nicht weg. Angetriebene Räder auf Asphalt laufen immer mit 0,5-3% Schlupf. 0% Schlupf heißt 0 Vortrieb. Nicht angetriebene Räder laufen quasi ohne Schlupf, aber eben tatsächlich mit -0,1% Schlupf oder so. Beim Bremsen wird der Schlupf aber groß, bleibt aber negativ, so bis -10%. Größer soll er nicht werden, dann blockiert das Rad.
 
Schlupf ist aber nicht traktorspezifisch:

Generell gilt, eben auch am Fahrrad: ohne Schlupf kein Vortrieb. Minimales durchdrehen ist also da und geht auch nicht weg. Angetriebene Räder auf Asphalt laufen immer mit 0,5-3% Schlupf. 0% Schlupf heißt 0 Vortrieb. Nicht angetriebene Räder laufen quasi ohne Schlupf, aber eben tatsächlich mit -0,1% Schlupf oder so. Beim Bremsen wird der Schlupf aber groß, bleibt aber negativ, so bis -10%. Größer soll er nicht werden, dann blockiert das Rad.
Das habe ich verstanden. Was ich noch nicht verstehe ist, wieso man versucht, möglichst viel Material mit Profil, das "matschdynamisch" ist, weg zu schieben, statt den Druck auf das Material zu erhöhen, indem man es mit einem schaufelartigen Profil zusammenschiebt.
 
Macht es denn Sinn auf nem Hänger der kein Vortrieb hat Profilreifen zu benutzen????
Ich tendiere da eher zu dick wenig Profil z.B Big Apple damit er auch im Sand gut läuft. Und Federung bekommt die Ladung dadurch auch noch etwas.
 
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die Lüsterklemmen zur Größenanpassung haben wir leider nicht fotografiert...
Gruß Krischan
 
Was ich noch nicht verstehe ist, wieso man versucht, möglichst viel Material mit Profil, das "matschdynamisch" ist, weg zu schieben, statt den Druck auf das Material zu erhöhen, indem man es mit einem schaufelartigen Profil zusammenschiebt.
Weil Matsch nicht stabil wird wenn man ihn verdichtet. Würde man das probieren, hätte man eher die Matschversion von Aquaplaning. Auch gegen Aquaplaning hilft es, das Wasser zur Seite zu fördern.

Wenn es richtig matschig ist, bei der Ernte von Mais im Herbst, kann man auch mal mit dem V Profil graben, bis wieder fester Untergrund kommt. Hat unschöne Folgen...aber kann funktionieren.
 
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M3x4 Inbus-Madenschrauben als Austausch für die elenden Schlitzschrauben, an denen man sich wegen der vom Schrauben entstehenden Metallsplitter so elendig ratscht.
Jetzt bekommt man die Seile auch vernünftig geklemmt, ein Traum.
Danke, @holzwurm :)
Viele Grüße, Krischan
 
Da helfe ich doch gerne.

Btw, manche Kabelklemmen / Lüsterklemmen haben auch ein M4-Gewinde. Aber da gibt es auch passenden Madenschrauben mit Innensechskant.
 
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