AleXargo elektrifizieren (+andere 3radAnhänger)

Gern, macht ja Spaß. Und der rote Blitz ist fertig, jetzt hab ich Zeit (bis das nächste Kind krank ist :X3:)
Wir probieren jetzt mal und sehen dann weiter...
 
Habe noch einen Controller, der mal mit einem 20" Nabenmotor (glaube MXUS) lief. Display, Bremse und Kabelreste sind noch dabei. Den Gasgriff habe ich nicht mehr, auch den PAS Sensor nicht, die sollte man aber noch bekommen.
Kann ich Dir gern zusenden:
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War glaube ich mal eins hiervon
 
Oh das sieht gut aus. Das würde ich zumindest zu Testzwecken gern probieren. Bekommst nachher eine PN mit der Adresse, vielen Dank schonmal!
 
22,8 km/h hab ich jetzt geschafft. Dann fängt er aber an komische Dinge zu tun...
Mmh, wie wäre es denn mit einem größeren Vorderrad? Dann könnte der Hänger schneller fahren, hat aber auf weniger Kraft, die auf der Straße ankommt...
Zumindest den Paletti hatten wir auch schon mal mit einem 24" Rad vorn (und zwei 20" Rädern hinten) gebaut, weil wir grad kein drittes 20" Rad für vorn hatten. Läuft auch ohne Probleme.
Wäre das denn beim AXC ein großer Aufwand den mit größerem VR zu bauen?
 
Für meine Versuche wird es der vorhandene.

Ich muss mir aber sowieso was ausdenken, wie man verschiedene Motorparameter in den Controller bekommt, um mit der Software verschiedene Motoren anzusteuern. Vermutlich eine Art lernmodus oder so...
Den aktuellen hab ich manuell vermessen, aber das widerspricht dem Gedanken des einfachen nachbaus.
 
Ich habe hier einen Motor liegen, den ich von Krischan bekommen habe. Ist von einem Fischer Ebike, Laut Typenschild EPAC Alu City Fahrrad 28".
Leider finde ich keine Info zu dem Motor, auch die Bedienungsanleitung gibt nichts her - insbesondere Getriebeübersetzung und/oder polpaarzahl wären gut zu wissen. Momentan bekomme ich nämlich nur ca. 20 km/h rausgekitzelt (was ungefähr sinn macht, nachdem der Motor vorher in einem 28" Rad 25km/h laufen sollte).
22,8 km/h hab ich jetzt geschafft. Dann fängt er aber an komische Dinge zu tun...
Hi,
gebe auch mal ein paar Praxistips rein

Getriebe im Nabenfrontmotor ist meist 1:5.
Habe einen Trio Motor (Rex/Prophete) offen, der hat 27 Magnete und 13 Polpaare.

Aus meiner Erfahrung liegt das Problem mit der Endgeschwindikeit in der Blockkomutierung, der Controller muß eine Möglickeit zur Einstellung der rpm's haben (findet sich manchmal beim Daumengas). Dann kann man die Endgeschwindigkeit anpassen. Eventuell gibt es am Controller eine Einstellmöglichkeit für den Felgendurchmesser.
Das der Motor ab 22,8 komische Dinge tut... starke Geräusche und ruckeln, liegt an der Elektrotechnik. Der Motor funktioniert gleichzeitig auch als Generator, die Spannungen und Ströme arbeiten gegeneinander, Akku gegen Generator. Der Controller macht aus Akku Rechteck oder Trapez Spannung der Generator Sinus, das überlagert füht zu ungleichmäßigem Drehverhalten.
Motoren mit Hallsensoren scheinen da weniger anfällig zu sein.

Beim Getriebemotor kann es zu Einspurproblemen beim Freilauf kommen, wenn man den Motor ab und wieder zu schaltet, meist so ab Geschwindigkeiten von ca. 18km/h. Ist vermutlich ein mechanisches Fliehkraftproblem.

DD-Motoren haben offenbar ein höheres Drehmoment, bei gleicher Spannung/Strom vermutlich weil mehr Pohlpaare.
Nachteil: stromlos geschaltet bremst er.
 
Ich habe mich zwischenzeitlich in den Familienurlaub verzogen :sneaky:
Hatte zwar den Laptop mit... Aber viel passiert ist ehrlicherweise nicht.

Bin ab Montag wieder Zuhause. Rechne mit halbwegs zeitnahen Ergebnissen, wenn ich zurück bin. Auf Arbeit ist die heiße Phase rum und die konkurrierenden Nebenprojekte in der Wohnung (Möbel bauen...) sind auch vor dem Urlaub abgeschlossen.

Gebe nächste Woche Mal ein bebildertes Update. Die Software plane ich auch auch zu veröffentlichen...
 
ich verwende gerade einen etwas älteren Brainpower XunLida Controller für 36V max 13A, Typ 800A-6, mit LCD Display, und Daumengaseingang. Die Endgeschwindigkeit kann man am Poti einstellen.
Am 250W Getriebe-Motor für sanfte Steigungen ok, aber für meine Berge zu schwach.
Nachteil: das Ding vergisst beim Akkuabschalten ständig die 20" Programmierung, das ist etwas nerfig.
Aktuell hab ich da einen 1000W Direkt-Drive zum testen dranhängen. Da geht der Akku nur deutlich schneller runter.

Ich hoffe ja auf gute Neuigkeiten von @fried chycken

LG Bastelschrauber
 

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Ich sitze Grad an der Software.

Braucht es eine Nutzerschnittstelle? Würde der (zwangsläufig früher oder später notwendigen) Fehlersuche auf jeden Fall helfen, macht es aber auch aufwendig. Für meine Tests nutze ich einen Mikrocontroller mit Bluetooth und nutze eine Terminal-App auf dem Handy. Funktional, aber nicht schön.

Wie wollen wir das niederschwellig für das nachbaubare Projekt lösen? Display ist möglich, aber will man das?

Man wird zumindest den Sensor kalibrieren (nullsetzen) können müssen und vermutlich auch dem Controller mitteilen, was die maximale Schubkraft des Motors im verbauten Setup ist (kann direkt mit dem Sensor gemessen werden).

Ideen?
Ne individuelle Android App wäre elegant, während der Fahrt bedienbar und muss nicht verkabelt werden... Hat hier jemand mehr Erfahrung als ich?
 
ich kenn mich da leider so gar nicht aus...
als Rainer Anwender wäre es mir möglich, mit Laptop zum Anhänger zu gehen, einen Stecker einzustecken und in einem im besten Fall sich selbst öffnendem Popup-Fenster die Höchstgeschwindigkeit einzustellen, falls die versehentlich mal bei 30 gelandet sein sollte ...
Alles andere sind für mich böhmische Dörfer.
Gruß Krischan
 
Bluetooth und nutze eine Terminal-App auf dem Handy
Ich finde das mit einer entsprechenden Schritt für Schritt Anleitung durchaus für tragbar und in dem Gesamtprojekt recht elegant.
Alternativen gibt es sicher viele, aber der Aufwand muss passen.
Wenn es die einfache Option gäbe ein Web Frontend abzurufen, könnte man flexibel etwas bereitstellen.
 
Aus meiner Praxis.
ich habe einen Controller mit LCD Display,
für die Endgeschwindigkeit einstellen habe ich ein Poti, darüber passe ich verschieden Motoren an.
-Akku Einschalten
- Radurchmessereinstellen
-Schaltstufe 4 von 5 einstellen
-fahren (mit Daumengaseingang)
mehr habe ich bisher nicht gebraucht.
Ein PAS und Bremsschalter sollte noch am Controller anschließbar sein.

Je einfacher um so besser.

wenn 20" Felge und die Schaltstufe fest im Controller einprogrammiert sind braucht man auch kein Dislay, bzw. kann man es im Betrieb abstecken.

Alles ander ist nice to have,
wenn man den max. Motor Strom einstellen könnte,
oder an der PWM/PAM Optimierungen machen kann.
Phasenwinkel Verstellung
Temperatursensor im Motor wäre noch gut,
Speedsensor Auswertung.

Der Controller sollte möglichst einen Sinus ausgeben können, und die Hallsensoren vernüftig auswerten, oder schöner direkt eine Echtzeit Messung der EMK. Da braucht man aber vermutlich den FOC Chip von Infineon dazu und das wird etwas aufwendiger und teuerer.
 
@Bastel-Schrauber
Ich nutze keinen E-Bike Controller. Den Link zum aktuell verwendeten Motorcontroller hab ich dir gestern in deinem Anhänger Threads gepostet.
Dazu kommt ein Mikrocontroller, der die Regelung und Kraftmessung übernimmt. Display ist also erstmal keins vorhanden, man muss also irgendwie anders die relevanten Parameter in das System bekommen.

Der Motorcontroller kann sowohl Hallsensoren auswerten aber auch FOC.

Später werde ich versuchen, das System auf generische Controller zu erweitern, dazu habe ich einen Standard E-Bike Controller von @Köllefornia hier. Es wird aber für meine Lösung trotzdem einen eigenen Mikrocontroller brauchen.

Und damit man das dann nachbaubar mit beliebigen übrig- Komponenten hat, muss die Steuerung halt in gewissenlm Rahmen einstellbar sein.
 
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