Aerodynamik eines Lastenfahrrades

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So, war heute morgen mal auf dem Longtail unterwegs (mit Unterstützung) und war 10 Minuten zu spät für einen Termin. Habe ordentlich reingetreten, sodass ich sehr oft über der 25er Grenze war. Auf dem Rückweg bin ich gemütlich gefahren. Waren 21 vs knapp 19 km/h auf etwas über 5 km Distanz. Weiß nicht, ob es mir die zwei Minuten ständig wert wäre. Bei langen Distanzen schon eher ....
Ist halt Frankfurt, eine Großstadt. Meiner Erfahrung nach wird man dort mit Ausnahme weniger Strecken regelmäßig durch Ampeln ausgebremst. Und durch Falschparker. An denen quetscht man sich mit dem Lastenrad auch weniger leicht vorbei.

In Frankfurt komme ich bei meinen gelegentlichen Fahrten auf 19-22km/h. Bei Berücksichtigung der Standzeiten auf weniger.

Finde deine Einstellung gut, lieber entspannt zu fahren und 2 Minuten später anzukommen. Das nehme ich mir auch häufiger vor, schaffe es aber leider nicht immer, weil ich dann doch wieder beschleunige, um es noch über eine Ampel zu schaffen. Leider kommt nach der einen ganz bald die nächste...

Finde, man sollte möglichst viele Ampeln überflüssig machen und die verbleibenden Ampeln Radfahrer priorisieren lassen.
 
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Zum Thema Aerodynamik:
Ein Ladeboard ist bei mir fix verbaut. Ausserdem normalerweise von Fahrer die Panel-Bags und die Hood. Ob die Hood hinten zusammengefaltet ist, oder ausgezogen und geschlossen, macht schon einen Unterschied. Mit geschlossener Hood ist die Aerodynamik gefühlt besser und es fährt sich leichter.

Zu Geschwindigkeiten:
In der Stadt bin ich je nach Zuladung meist mit 17 - 22 km/h unterwegs.
Auf der Tour Berlin-Hamburg-Berlin waren es mit ca. 22 kg Zuladung Tagesschnitte von 19 - 22 km/h. Halt praktisch keine Ampeln. ;)

Alles Bio natürlich. :LOL:
 
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Wenn jemand Testreihen starten will, wieviel eine Box, ein Ladeboard, etc. an Luftwiderstand ausmacht kann sich ja daran orientieren:
https://torstenfrank.wordpress.com/...-taschen-diese-taschen-machen-dich-schneller/


Die Kurzfassung gibts Hier
 
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Sinn aerodynamischer Verbesserungen sind schneller fahren können oder Energie sparen. Für E-Radler auf der Kurzstrecke egal, auf der "Langstrecke" ab 100km entscheidet weniger Windangriffsfläche über 1 oder 2mal nachladen unterwegs. Das macht sich bei Mehrtagestouren/ Schokofahrt gravierend bemerkbar.
Schneller fahren für Rekorde kann man anderen überlassen, aber bei mir setzt - wie bei einigen anderen hier - ein maximaler Tretwillen ein, sodass ich auf meinem Arbeitsweg täglich mit mir selbst um die Wette fahre.
Das bereitet mir Freude, besonders happy war ich, als ich von Bramsche nach Osnabrück über 24km mit dem Rad schneller war, als 18km mit dem Auto :)
Mit nem Lasti hätte man das nur liegend mit Verkleidung geschafft. Inklusive beitragsfreiem Outdoor- Workout ;)
Gruß Krischan
 
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@Krischan
Büddeschön, Reisegeschwindigkeit 40+ inkl.:
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Der Stauraum vom QV ist echt überraschend groß. Ich hab leider keine Literangabe gefunden. Der Haken: Lieferzeiten wie zu DDR- aktuellen Zeiten üblich.)

(Die Leiba Cargo/XL und sonstige Velocars sind natürlich auch ne Option, aber bzgl. Lieferbarkeit nicht besser.)
 
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Okay, 26 Sixpacks=4 1/2 Kisten Bier? o_O
nach meiner Rechnung 7,8 Kisten bei 20 Flaschen/Kiste... ist schon gewaltig! - und mit meinem Bullitt keinesfalls zuschaffen...
Selbst wenn ich die 0,33 Flaschen auf 0,5 umrechne, komm ich noch auf 5 Kisten und 3 Flaschen - könnte mit'm Bullitt grad eben zu machen sein, allerdings ohne Aerodynamik. ;)
 
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....fragt sich nur wie das massive Heckgewicht sich auf die Fahrdynamik auswirkt - schätze das VM wird nicht gerade sehr fix fahren können mit dem Bierrucksack ;)
 
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