3D Druck von Fahrradzubehör

Ich habe zum Pendeln (30km einfach) eine Norco Cadrick Fahrradtaschen-/Rucksack-Kombination. So gelungen ich den Umbau zwischen Fahrradtasche und Rucksack finde, so ärgerlich sind manche unausgereifte Details. Das Notebookfach ist z.B. nicht auf der Seite des Fahrradhalters. Letztlich schlackert die Tasche am Rad wenn nur wenig drin ist. Ist sie voll, dann biegt sich der obere Teil nach unten.
Außerdem stört mich das einseitige Gewicht wenn ich viel Zeug in der Tasche habe.
Mal sehen ob diese Lösung taugt:
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Ist in den grauen gedruckten Teil ein Carbon oder Kunststoff Rohr hineingesteckt und verklebt?
Oder ist es inklusive Rohr gedruckt?

Auch wenn's schwieriger zu montieren ist hätte ich anderes herum montiert damit das was vom Hinterrad hochspritzt nicht Oberseite von Rucksack (wo du notwendigerweise den Rucksack halten musst) voll versaut, sondern nur den Bodenteil von Rucksack.
 
Zuletzt bearbeitet:
@funktional: Was ist die "Steckdose" auf dem dritten Bild?
Das ist, wie @lowtech richtig vermutet hat ein Halter fürs Rücklicht. Das passt ein Lezyne Femto rein.
femto_halter.jpg


Ist in den grauen gedruckten Teil ein Carbon oder Kunststoff Rohr hineingesteckt und verklebt?
Oder ist es inklusive Rohr gedruckt?

Auch wenn's schwieriger zu montieren ist hätte ich anderes herum montiert damit das was vom Hinterrad hochspritzt nicht Oberseite von Rucksack (wo du notwendigerweise den Rucksack halten musst) voll versaut, sondern nur den Bodenteil von Rucksack.
Das Rohr ist ein Alu-Rohr. Die beiden grauen Teil sind gedruckt, und werden den Gepäckträger geklipst. Das Rohr wird dann durchgesteckt und sitzt ziemlich stramm drin. Verklebt ist nichts, so kann ich das Rohr wieder rausziehen und alles demontieren. Dazu gehört allerdings etwas Gewalt. Ich habe das ganze in dieser Richtung montiert, damit die festen Haken am Rucksack beim Bremsen die Last aufnehmen. Anderenfalls würde die Tasche bei heftigen Bremsungen oder einem Crash möglicherweise einfach durch die Gegend fliegen. Beim Fahren habe ich zusätzlich einen Riemen drum, damit das Teil nicht hüpft.
Wegen des Drecks: Der Rucksack hat ein extrafach mit einer Regenhülle. Die bringe ich an wenn es zu matschig wird und zu viel Dreck fliegt. Die Tasche steht aber hinten ganz gut über. Nach der Erprobungsfahrt heute morgen über 43km mit einigen Sandwegen ist alles an der Rückseite gelandet, der Haltegriff blieb sauber.
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Nachdem der urpsrüngliche Plan, zusammen mit dem Ladelux ein Supernova Tail Light zu nutzen und am Bremssattel zu befestigen. nicht geklappt hat, musste eine andere Lösung her. Es sollte klein und unauffällig sein und ohne lange offene Kabelstrecken auskommen. Sattelklemme oder am Sattel fielen raus, da keinerlei Öffnung in der Sattelstütze und kein Willen, eine zu schaffen... Also schnell eine Halterung für die BUMM mü an der Schutzblechbefestigung konstruiert und mit Carbon-PETG gedruckt. So ist es jetzt auch schön symmetrisch und im dunkeln sieht es ein bisschen aus, wie Triebwerke mit Nachbrenner

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Beim Ansehen dieses Threads werde ich massiv neidisch und will auch §D-drucken können. Hab leider so was von null Ahnung von der Materie. Vermutlich wird es für die Trennung meiner Lenkertasche darauf hinauslaufen, dass ich irgendwelche alten Plastikteile direkt recycle.
 
Dito, aber viell. gibt es ne Art makerspace bei Dir in der Nähe, die Dich in die Materie einführen ...

Gute Idee.
Bis dahin makere ich weiter in bewährter Eleganz.
(Hier: mit Astschere geschnittener, trockener Haselstock, mit Edding geschwärzt und mit Schnipsgummi arretiert ...)
 

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Gute Idee.
Bis dahin makere ich weiter in bewährter Eleganz.
(Hier: mit Astschere geschnittener, trockener Haselstock, mit Edding geschwärzt und mit Schnipsgummi arretiert ...)
Als soweit geübter Hobby CAD Konstrukteur und 3D-Drucker,
deine Lösung gefällt mir.
Auch wenn sich mit CAD und 3D-Druck manch sinnvolles anstellen läßt, zur Wahrheit gehört aber auch daß das oft auch eher dem Spieltrieb geschuldet ist.
Finanzieller und zeitlicher Aufwand ist bei dem Thema nicht zu unterschätzen.
Bis mal wirklich die erste saubere 3D Konstruktion auf dem Bildschirm dargestellt wird, hat man viele Rechner an die Wand geworfen.
 
3D-Cad ist gar nicht so einfach zu lernen und für sich präsent zu halten wenn man nicht immer wieder praktische Anwendungsfälle dafür hat. Da kommt ein 3D-Drucker gelegen, er ist für manche Anwendungsfälle eine superpraktische Methode.
 
Zur Erläuterung: Ich mag es ein Problem mit wenigen zur Verfügung stehenden Mitteln funktional zu lösen.
Mehr Ideen als Mittel/Zeit/Geld. Es fördert das Denken "um die Ecke" und bringt einen schneller ans Ziel als ein perfekt geplantes Ergebnis, das in der Umsetzung an einer fehlenden Ressource scheitert.
Christian Kuhtz wäre stolz.
Und solch gelebter Pragmatismus wäre in der Gesellschaft oft gut, um mal weiter zu kommen. Einfach mal machen.
Entschuldigung - ich schweife ab. Hab mich in letzter Zeit wohl über zu viele Erklärungen, warum was wieder mal nicht geht, geärgert.
Jetzt bin ich wieder friedlich. ;-)
 
Als soweit geübter Hobby CAD Konstrukteur und 3D-Drucker,
deine Lösung gefällt mir.
Auch wenn sich mit CAD und 3D-Druck manch sinnvolles anstellen läßt, zur Wahrheit gehört aber auch daß das oft auch eher dem Spieltrieb geschuldet ist.
Finanzieller und zeitlicher Aufwand ist bei dem Thema nicht zu unterschätzen.
Bis mal wirklich die erste saubere 3D Konstruktion auf dem Bildschirm dargestellt wird, hat man viele Rechner an die Wand geworfen.
Du hast recht, es ist ziemlich schwer so ein Stück Hasel in 3D zu konstruieren und anschließend im 3D-Drucker zu drucken (gibt es überhaupt Haselstrauch-Filament).

Schauen wir doch mal: https://gorres.com/?q=haselstrauchfilament
 
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